Liebe BES- Benutzerinnen was sollte ich eurer meinung nach noch umbedingt hinzufügen?
ich schreibe für eine stillberaterin, die in ausbildung ist einen bericht übers BES.
er sollte nicht zu lang sein. aber mir ist halt wichtig dass es auch positiv rüberkommt...damit es entlich etwas öfters empfohlen wird.
Unser stillen mit BES
Wie ich zum BES kam:
Als Enya 11 Wochen alt war, wog sie ein Kilo mehr wie bei der Geburt. Also 3780g. Die Mütterberatung fand ich soll zufüttern mit Flasche. Der damalige Kinderarzt sagte, ich müsse abstillen und voll Flasche geben.
Dies waren für mich schlechte Optionen. Aber mein Mädchen war hungrig und musste deswegen auch oft weinen.
Durch das Forum www.stillen-und-tragen.de wo ich regelmässig lass und auch schrieb, kam ich auf das Brusternährungset. Ich bestellte es mir in der Apotheke und machte gleich einen Termin auf der Wochenbettabteilung mit der Stillberaterin. Sie selbst kennte es zwar, aber hatte es noch nie angewahnt. Deshalb schauten wir das zusammen an.
Schlussentlich stillte ich Enya ca. 8 Monate damit und noch weiter ohne BES bis sie ca. 15 Monate alt war. Dann stillte sie sich selbst ab.
Bei Kai war es nun so, dass ich ab dem 12Tag nach ausbleiben vom Stuhlgang, wieder direkt zum BES griff. Auch er nahm davor schlecht zu. Nun stillen wir seither mit BES, praktisch immer. (6-10mal täglich) er ist bald 4 Monate alt und ein Ende der Stillzeit ist noch in weiter Ferne.
Vorteile:
Das beste an der Sache ist, dass ich stillen kann. Ich fülle wenn ich habe die abgepumpte Mumi in das BES ab und sonst gebe ich Pulvermilch rein.
Ich spare mir doch die Zeit, wie wenn ich nachgeben müsste mit Flasche.
Bei beiden Kinder kurbelte es mir die Milchproduktion an, da sie was erwischten begannen sie auch richtig zu saugen, was sich positiv auf die Milchproduktion auswirkte.
Ich kann so mein Kind ebenfals an der Brust beruhigen, was mir und meinem Kind doch sehr gut tut.
Ich schone damit meine Warzen die immer wund sind, da mein Kind nicht so zerren muss bis etwas kommt.
Nachteil:
Bis ich das BES trinkfertig habe, ist mein Kind doch sehr ungeduldig und in der nacht richtig wach...
Das waschen der Flasche ist etwas mühsam. Die Pulvermilch muss ganz gut vermischt sein, damit keine Pulverreste im Schlauch hängen bleibt. Aus diesem Grund koche ich das ganze Set zwischendurch aus oder ersetze halt auch relativ fleissig die Schläuche.
Anwendung:
Ich benutze eigentlich immer den dünnsten oder den mittleren Schlauch. Weil ich aber besonders rechts immer eine schmerzende Brustwarze habe, gibt es mir eine Entlastung auf der Warze wenn ich das BES gut laufend benutze.
Ich befestige immer nur ein Schlauch. Der andere brauche ich um Luft nachzulassen. Bei Bedarf wechsle ich die Seite nach der halben Flasche. So dass ich sicher auch bei beiden Seiten die Produktion ankurble.
Ich stille am liebsten liegend. Dabei lege ich mir das BES auf ein kleines Traubenkernkissen und lassen zwischendurch die Luft dazu.
Im Sitzen, halt ich das BES in einer Hand oder zu Beginn klemme ich es mir auch oft unters Kinn.
Meine Kinder hatten nie mühe mit den Schläuchen. Einzig ich muss schauen, dass sie den Schlauch zu Beginn richtig in den Mund bekommen. In der Nacht kontrolliere ich das in dem ich nach kurzer Zeit etwas Luft dazu lasse. Wenn ich es plattern höre, dann sitzt es.
Fazit:
Für mich und meine Familie ist es die optimale Lösung. Klar würde ich sehr viel geben fürs Vollstillen. Aber ich habe mich damit abgefunden und finde das BES eine total unkomplizierte Sache. Ich wünsche mir dass noch viele Frauen mit ihren Kinder eine entspannte Stillzeit erleben können, auch wenn das mit Hilfe eines BES sein sollte. Immer noch so viel schöner wie abzustillen.
BES -Bericht
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Tamanoir
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Re: BES -Bericht
Hallo Vero81!
Soll der Bericht in Richtung "BES vs. Flasche" oder "BES vs. andere Zufüttermethoden" gehen? Ich nehme mal letzteres an.
Ich stille auch mit BES, muss aber nicht sooo viel zufüttern. Darum ist für mich ein großer Vorteil (gegenüber "nur Flasche"), dass ich nachts und unterwegs "einfach so" stillen kann.
Als weiteren Vorteil würde ich "keine Saugverwirrung, die bei Flaschen auftreten könnte" anführen.
Je nachdem, wie offiziell dein Bericht werden wird, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn du sprachlich noch mal drüber gucken würdest. Mir sind da ein paar kleinere Fehler aufgefallen. Aber ich bin da möglicherweise pingeliger als ich sein sollte...
Gruß,
Tamanoir
Soll der Bericht in Richtung "BES vs. Flasche" oder "BES vs. andere Zufüttermethoden" gehen? Ich nehme mal letzteres an.
Ich stille auch mit BES, muss aber nicht sooo viel zufüttern. Darum ist für mich ein großer Vorteil (gegenüber "nur Flasche"), dass ich nachts und unterwegs "einfach so" stillen kann.
Ich würde eher schreiben: "... als mit einer anderen Zufüttermethode (z. B. Fingerfeeding, Becher, Flasche)."Ich spare mir doch die Zeit, wie wenn ich nachgeben müsste mit Flasche.
Als weiteren Vorteil würde ich "keine Saugverwirrung, die bei Flaschen auftreten könnte" anführen.
Ist für mich höchstens ein Nachteil gegenüber Vollstillen und nicht gegenüber anderen Zufüttermethoden. Denn es dauert ja immer, bis die Pulvermilch angerührt und temperiert ist.Bis ich das BES trinkfertig habe, ist mein Kind doch sehr ungeduldig und in der nacht richtig wach
Je nachdem, wie offiziell dein Bericht werden wird, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn du sprachlich noch mal drüber gucken würdest. Mir sind da ein paar kleinere Fehler aufgefallen. Aber ich bin da möglicherweise pingeliger als ich sein sollte...
Gruß,
Tamanoir
Tamanoir mit A. und J. (beide 03/12)
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Re: BES -Bericht
danke für deine tips werde icgh gleich ändern