Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo Mondenkind,
ich habe es mit den Stillhütchen erstmal gelassen, ich habe das Gefühl, dass die Feuchtigkeit, die unter dem Stillhütchen ist, momentan nicht gut wäre. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, ich habe aber auch eine Latexallergie und vielleicht deshalb skeptisch???
Es ist aber etwas besser geworden: Ich habe festgestellt, dass wenn ich ihn einige Sekunden, nachdem der MSR eingesetzt hat und er schon etwas im Bauch hat, abnehme und ihn dann wieder ansaugen lasse, es nicht mehr so schlimm ist. Der Druck lässt deutlich nach. Die Zungenbewegung ist aber weiterhin schlecht, er schnalzt weiterhin über die BrW.
LG
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blueberry
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von blueberry »

Du weißt, dass es auch ganz dünne Stillhütchen aus Silikon gibt? Eine Latexallergie muss kein Hindernis sein, mit Stillhütchen zu stillen. Wichtig wären halt welche mit Aussparung für die Babynase, damit wenigstens nicht völlig der Hautkontakt unterbunden ist...

Aber schön zu lesen, dass es wenigstens ein bisschen besser wird inzwischen. :)
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo blueberry,
es ist einfach frustrierend: Immer wenn ich denke, es würde besser, wird es wieder schlechter. Jetzt ist die linke Seite wund und der Schmerz geht durch die Brust bis zur Achselhöhle. Schrecklich ist das.
LG
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blueberry
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von blueberry »

Ach mensch :( ja, ich mag mir gar nicht vorstellen, WIE frustrierend das sein muss :? :( Ich finde es total beeindruckend, wie Du Dich trotz allem hältst und beim Stillen bleibst. Ich glaube, jeder würde verstehen, wenn Du sagt, Du magst, nein: Du kannst nicht mehr. Ich finde, jeder Tag, den Du stillst, ist wirklich ein ganz besonderes Geschenk für Deinen Kleinen.

Ich hab nicht mehr ganz im Kopf :oops: , was bei Dir gegen das Pumpen sprach, aber vielleicht wäre das ja doch nochmal eine überdenkenswerte Option, evtl. (vorerst - bis die Therapien anschlagen?) nur noch Teilzeitzustillen und den Rest der Zeit abgepumpte Milch (oder eben doch auch PRE?) zuzufüttern. So würdest Du ja immernoch stillen aber eben auch ein wenig Entlastung schaffen und weniger leiden. Wichtig wäre eben nur stillfreundliches Zufüttern - aber dazu findest Du ja hier im Forum (in der Linksammlung Stillwissen z.B.) ausreichend Infos.

Ich wünsche Dir und Deinem kleinen Mann alles Gute - so oder so. Er hat sich eine wirklcih tolle Mama ausgesucht! :D
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo Blueberry,
:oops: Danke.
Wir hatten eine sehr gute Nacht. Ich habe um 22 Uhr gestillt, dann nochmal etwa um 1 und etwa um 5, danach wollte er wachbleiben :roll: und ist dann irgendwann auf meinem Bauch eingeschlafen. Das seltene Stillen führte aber dazu, dass ich wach war und er nicht viel kaputt machen konnte. Gestern abend hat mein Mann ihn noch massiert und danach trank er zweimal so gut, nach dem schlimmen Andocken, aber das habe ich jetzt nicht geschrieben, sonst wird es wieder schlimmer.

Ich habe blöde Erfahrungen mit Abpumpen gemacht. Für meinen Großen habe ich in den ersten Monaten 2 Liter abgepumpt, weil ich morgens arbeiten musste, als er vier Monate alt war. Ich fand das total umständlich, aufwändig und auch nicht so angenehm. Und was machte er? Er war bei meiner Mutter und hat NICHTS getrunken, er wollte es einfach nicht. Alles konnte ich wegkippen.
Ich habe gerade einen Termin bei dem Osteopathen für übermorgen bekommen :D Er ist gerade den Daumen meines Mannes auf, er schmatzt so laut, obwohl sie drei Meter entfernt sitzen.
Muss aufhören, liebe GRüße,
Angela
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

er ISST, meinte ich.
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
wir waren heute morgen beim Osteopathen, er hat ihn behandelt und fand das Problem schon "kleiner".
Er und auch die Logopädin, mit der ich danach noch gesprochen habe, meinen, dass es wirklich gut wäre, wenn der Kleine einen "längeren" Schnuller bekäme. Bislang habe ich wegen seiner Probleme und einer möglichen Saugverwirrung gewartet.

Wenn wir die Schnullergabe jetzt ausprobieren und er einen nimmt, auf was muss ich achten, damit sie zu keinen Problemen führt???

Danach war die Hebamme da, der Kleine wiegt 4790g und nimmt weiterhin sehr gut zu.

Liebe Grüße
jusl
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von jusl »

Hm, also bei bestehenden Saugproblemen, insb. so schweren wie Euren, sehe ich die Empfehlung mit dem Schnuller kritisch, muss ich sagen. Du beschriebst ja eingangs Hypertonusprobleme ("sehr starke Muskulatur", "Unterkiefer lösen" usw.). Erfahrungsgemäß wird das durch einen Schnuller nicht besser. Ein Schnuller mit besonders langem Mundteil kann zudem Saugstörungen aus der Saugverwirrungs-Ecke begünstigen, v.a. dann, wenn bereits Stillprobleme bestehen, so wie bei Euch.
Ich würde entsprechend die fraglichen Vorteile gegen die wahrscheinlichen Nachteile sehr gründlich abwägen. Ich kenne z.B. keinen einzigen Fall - ausgenommen (sehr frühe) Frühchen-Beratungen - bei dem ein Schnuller bei der Behandlung von Stillproblemen hilfreich gewesen wäre. Aber viele Fälle, in denen der Schnuller Teil des Problems war oder wurde.

LG
Julia
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Habe jetzt den festgepinnten Text "Was genau ist Saugverwirrung" nochmal gelesen und den Teil mit dem Schnuller gelesen und möchte nur das mitteilen und wissen:

Also momentan ist die Situation laut der Aussagen der Logopädin und des Osteopathen so:
Die Unterkiefermuskulatur ist locker - hat sich in den letzten beiden Wochen deutlich gelöst.
Der Muskel müsse nur so stark arbeiten, wenn der Unterkiefer beim Saugen nach vorne geholt werden müsse, weil der ist zu klein, aber wohl auch nicht mehr so stark zurück wie am Anfang. Sie argumentieren so, dass der Unterkiefer durch das SAugen am Schnuller dauerhaft trainiert würde und nach vorne käme.
Ist das falsch?
Für mich ist die ganze Situation sehr schwierig, da sich hier sehr wenig verbessert, obwohl wir so viel machen, uns so viele helfen und dieser große Zeitaufwand dazu führt, dass wir zu nichts mehr kommen. Meine armen "großen" Kinder :cry:
LG
Mondenkind
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Mondenkind »

Was den Schnuller angeht, kann ich Julia nur zustimmen. Ich kann mich nicht dazu durchringen, Dir das zu empfehlen, echt nicht... Ich halte meinen Vorschlag mit dem Stillhütchen immer noch für einen Versuch wert, und glaub mir, ich empfehle sie selten. Aber bei Dir sehe ich definitiv eine Indikation. Aber Schnuller, bei so einer schwierigen Stillbeziehung, wie ihr sie grad habt? Nein, das halte ich nicht für sinnvoll.

Was Deine großen Kinder angeht- ich kann Dich soo gut verstehen und leide mit Dir. Aber alles hat seine Zeit und auch die Situation, wie sie jetzt ist, wird nicht ewig so anstrengend bleiben. Und dann ist die Aufteilung wieder ausgewogener. Ganz bestimmt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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