Seit einiger Zeit hat Simon auch auf 2 Tagschläfchen umgestellt, glaube das war so ab 7 Monate. Das war nicht unbedingt geplant, hat sich so ergeben. Erstens weil Simon plötzlich im KiWa länger als die obligatorische halbe Stunde geschlafen hat (das Weiterschlafen musste ICH verdammt hart üben: Kind beim ersten Erwachen ausblenden, nicht anschauen, dann pennt er weiter - mittlerweile gehen die Augen gar nicht mehr richtig auf beim "Checken"). Zweitens habe ich (in weiser Voraussicht, daß das Kind ja irgendwann nur noch einmal am Tag seinen Mittagsschlaf halten wird, und das doch bitte im Bett!) angefangen, den Mittagsschlaf in unser Bett zu verlegen. Natürlich muss ich mich mit dazulegen, aber so schafft er auch mal - mit einmal aufwachen und wieder wegdösen - 1,5 h Schlaf. Das hat dann dazu geführt, daß der letzte NAchmittagsschlaf ausgefallen ist. Momentan sieht es in etwa so aus:
10.30 - 11.30 KiWa
14.30 - 16.00 Bett
Wenn das so klappt, dann hält er bis 20 Uhr durch. Natürlich haben wir auch Tage, wo er schon früher müde wird, manchmal muss ich schon um halb 10 mit dem Wagen los. Je nach dem, wann er morgens wach wird (zwischen 6 und 8 ist alles drin). Entweder schläft er dann im KiWa auch mal länger, oder ich muss ihn die zweite Runde hinhalten. Und wenn's halt gar nicht anders geht, nachmittag nochmal spazieren oder früher ins Bett. Dabei habe ich aber doch immer Angst, daß er dann den nächsten Morgen früher aufwacht.
An Deiner Stelle würde ich nichts ändern, so lange Sander wirklich müde ist und den Schlaf noch braucht. Wenn Du aber was machen willst, würde ich versuchen, ihn morgens eine halbe Stunde länger hinzuhalten (bespielen, rumtragen und Dinge anschauen usw.) und dann den gleich den KiWa zu nehmen - quasi vorgezogenen Mittagsschlaf. Dafür dann den Nachmittagsschlaf etwas früher...
Das einzige, was bei uns wirklich vor zu frühem Aufwachen hilft, ist Dauer-Still-Kuscheln ab morgens um halb 6. Aber das geht eben nur, weil Simon mit uns im FB schläft. Ich docke ihn dann an, wenn er unruhig wird und so schläft er noch eine Weile. Leider geht das bei Dir ja nicht, sonst müsstest Du eben auf den nötigen Schlaf im Nebenzimmer verzichten und bei Papa und Sohnemann bleiben. Auch doof! Schließlich muss man ja irgendwann mal schlafen...alessi_a hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat für mich, wie ich dazu bringen kann, morgens länger zu schlafen, wenn der Tagschlaf etwas zusammengerafft wird? Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem Nachtschlaf dann etwas besser und ein Tick länger wird.
Also habe ich keinen wirklichen hilfreichen Tipp für Dich. Nur einen solidarischen Drücker!
P.S.: Daß der Nachtschlaf durch guten Tagschlaf besser wird, halte ich mittlerweile für ein Gerücht. Wir haben hier im Vergleich zu vor einigen Wochen einen relativ regelmäßigen und ausreichend langen Tagschlaf, trotzdem sind die Nächte nach wie vor bescheiden...
