Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
ich habe ja immer noch Hoffnung, dass er es "normal lernt", dass es beim nächsten Mal besser wird, dass es unkompliziert klappt...
Abpumpen ist so anstrengend, ich habe jetzt alles zum Zufüttern gelesen.
Außerdem glaube ich, dass er gerade einen Schub hat, er ist so unruhig. Wenn ich ihn dann aber nach einer oder anderthalb Stunden wieder stille, kommt danach echt alles wieder raus. Und er trinkt immer nur einige Minuten. Alles komisch.
Liebe GRüße
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
die Logopädin hat uns jetzt weitergeschickt zum Osteopathen, der ihn aber frühestens Montag behandeln kann - und nur wenn wir Glück haben. Ich werde hier echt noch wahnsinnig und habe außerdem noch einen grippalen Infekt. Ich weiß momentan echt nicht, warum ich mir das noch antue.
Liebe Grüße
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Hallo Mondenkind,
also, es ist immer noch so:
Extreme Schmerzen beim Andocken, rechts schlimmer als links
Er verliert, wenn die Milch kommt, oft das Vakuum, schnalzt mit der Zunge über die BW und manchmal denke ich echt, es kommt viel zu viel auf einmal, er ist nach fünf Minuten für durchschnittlich zweieinhalb Stunden satt.
Nach dem Stillen wirkt die BW oft bläulich, außerdem ist sie leicht rosa (wund). WEißlich ist sie mitten drauf, ich dachte, das bedeutet, dass sie dort schon eine Art unempfindlicheres Gewebe hat? Kann aber gar nicht sein, fühlt sich nämlich nicht unempfindlich an.
Er ist jetzt zwei Wochen und sechs Stunden und ich habe sage und schreibe ein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass Stillen schön ist. Tolle Quote, wenn ich davon ausgehe, dass ich bislang 150mal gestillt habe :evil:
LG
Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Ach, ganz vergessen, ich überlege, ob es nicht besser wäre, wenn ich seltener stillen würde. Dann hätte ich mehr Regenerationszeit.
Es ist nicht so, dass er, wenn er mehr Hunger hat oder die Abstände größer sind, stärker ansaugt. Aber ich weiß nicht, ob er nicht noch zu klein ist, um solche Experimente zu versuchen?
Mondenkind
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Re: "Zu harter Unterkiefer"

Beitrag von Mondenkind »

Auf jeden Fall kannst Du zu Deiner Entlastung zwischendurch die Milch anders gewinnen und ihm diese anders zuführen, hier hatte ich da schon mal was verlinkt:
Mondenkind hat geschrieben:Wenn es so weh tut, kannst Du die Milch auch abpumpen oder ausstreichen , entweder nur auf der Seite oder auf beiden. Dann kannst du diese stillfreundlich zufüttern.
Er sollte aber auf jeden Fall nach Bedarf gefüttert werden, das ist wichtig.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Athene79
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Vielen Dank für die Antwort.
Er sollte aber auf jeden Fall nach Bedarf gefüttert werden, das ist wichtig.
Diese Antwort hatte ich irgendwie schon befürchtet.
Auf jeden Fall kannst Du zu Deiner Entlastung zwischendurch die Milch anders gewinnen und ihm diese anders zuführen, hier hatte ich da schon mal was verlinkt:
Es ist nachts am schlimmsten und dann bin ich auch zu müde für Abpumpen oder Ausstreichen - wahrscheinlich sind die Schmerzen doch nicht stark genug. Ab 3 Uhr ist er ständig wach, das ist ganz komisch, ich habe das Gefühl, ich würde ihn dann ins Milchkoma stillen.
LG
Athene79
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Zwischenbericht

Beitrag von Athene79 »

Hallo,
wir waren heute beim Osteopathen. Er hat ihn behandelt, aber bislang hat sich nichts getan, ich fand das 1.Mal Stillen danach noch schlimmer - vielleicht lag es aber auch an den zu hohen Erwartungen.
Die Therapie nach Castillo Morales verglich er mit "Kanonen auf Spatzen schießen". Er meinte, das Stillen müsse jetzt täglich besser werden und das Stillen das Problem mit seinem Unterkiefer verbessern müsste. Der Unterkiefer und die betreffende Muskulatur sieht auch besser aus als am Anfang, aber dennoch ist das Stillen nicht besser...
Liebe Grüße
Mondenkind
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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Mondenkind »

Das kann nach der ersten Behandlung aber auch mal 24-48 Stunden dauern, bis Besserung eintrifft, meine ich.

Ich drück die Daumen, dass es bald hilft.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Hypertonie des Mundbodens und des M. mentalis

Beitrag von Athene79 »

Danke. Ich warte also weiterhin auf Besserung...
jusl
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Re: "Zu harter Unterkiefer"

Beitrag von jusl »

Athene79 hat geschrieben:Danke für die Antworten.
Die Physiotherapeutin hat für den Fall, dass es nicht besser wird, empfohlen, eine Therapie nach Kastillo Morales zu beginnen. Auf der Internetseite erscheint es als viel zu großes Konzept für so ein kleines Problem. Kennt Ihr das?
Nur ganz kurz: hier noch eine Stimme für Castillo-Morales. Ich habe damit in einigen schwierigen Stillberatungen sehr gute Erfahrungen gemacht. Und Deine Beschreibung hier liest sich für mich überhaupt kein bisschen als ein "kleines Problem":
Extreme Schmerzen beim Andocken, rechts schlimmer als links
Er verliert, wenn die Milch kommt, oft das Vakuum, schnalzt mit der Zunge über die BW und manchmal denke ich echt, es kommt viel zu viel auf einmal, er ist nach fünf Minuten für durchschnittlich zweieinhalb Stunden satt.
Nach dem Stillen wirkt die BW oft bläulich, außerdem ist sie leicht rosa (wund). WEißlich ist sie mitten drauf, ich dachte, das bedeutet, dass sie dort schon eine Art unempfindlicheres Gewebe hat? Kann aber gar nicht sein, fühlt sich nämlich nicht unempfindlich an.
Er ist jetzt zwei Wochen und sechs Stunden und ich habe sage und schreibe ein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass Stillen schön ist.


Ich musste jedenfalls auch direkt an Castillo-Morales denken, als ich Dein Eingangsposting gelesen hatte. Aber erstmal drücke ich die Daumen, dass der Osteopath helfen konnte.

LG und alles Gute für Euch!
Julia
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