Ach Du Arme - womit man sich als junge Mutter doch immer so alles auseinander setzen muss... *drück*LeMiss hat geschrieben:vielen dank schonmal für eure meinungen.
man setzt sich zuwenig mit dem tragling auseinaner .... genau das war glaub ich die kernaussage.
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so ähnlich ist es bei dem kleinsten jetzt auch. er wird gewickelt, gestillt, gekuschelt und bestaunt, aber halt auch sehr sehr viel getragen - mehrere stunden täglich. aber er hat im prinzip keine wahl, er schläft vor sich hin und gut ist.
resignation und zufriedenheit wären da ja nicht zu unterscheiden, meinte meine gesprächspartnerin heute. "permanent" im tuch vermittle man das gefühl, dass das kind beiläufig wäre - keine wahl hätte, nicht wahrgenommen würde.
ich bin eher auf dem standpunkt das sehr junge baby braucht liebe, geborgenheit, schutz, schlaf und milch und nicht großartig mehr![]()
ich freu mich echt über die konstruktive diskussion hier
Ich hab jetzt (bewusst) nicht alles gelesen hier, nachdem ich grad Posys letzten Beitrag gelesen habe (da geht es wohl dann noch um andere Dinge in der Diskussion, das heb ich mir für später auf
Eine sehr liebe Hausgeburts-Hebamme hier aus Hamburg schreibt auf ihrer Website zum Thema "Spielzeug" für Babys:
"Sobald Ihr Baby geboren ist, möchten Sie es auch in der Entwicklung unterstützen. Wir finden das wunderbar! Nur wieviel Unterstützung ist sinnvoll? Bitte geben Sie Ihrem Baby Zeit, die vielen Sinneseindrücke außerhalb des Mutterleibes zu verarbeiten und die Sinne zu trainieren. Wir erleben so häufig, dass dem Baby Spielangebote gemacht werden, die es überfordern und überreizen. [...] Wieviel Ruhe und Zeit wir meinen, sehen Sie am Tragetuch, es ist neben Ihren Armen der erste Spielplatz!"*
Ich finde diese Aussage sehr klar, verständlich und genau auf Deine Situation zutreffend. Du hast ein kleines Baby.
Alles, was es braucht, bist momentan DU. Soviel von DIR, wie es nur bekommen kann.
Dein Baby möchte Dich fühlen, riechen, schmecken, hören, sehen und dann ganz langsam von dort aus die Welt erkunden.
Du bietest ihm meiner Ansicht nach gerade alles, was Dein Kind benötigt, um in den ersten Wochen und Monaten langsam in unserer Welt anzukommen.
Weiter so!
*Ich würde dieses Zitat selbstverständlich gerne mit der entsprechenden Quellenangabe verlinken, habe aber das Problem, das der Text in einem Shop-Angebot steht.
Den ich vermutlich nicht verlinken darf hier durch die Werberegeln.
Daher gebe ich einach mal grundsätzlich die Quelle an: Gabriele Langer-Grandt, Larimar, Grundtext zum Thema "Spielzeug".



