Steff hat geschrieben: Für mich war diesbezüglich Liedloff hilfreich, weil sie mir einen anderen Blickwinkel auf Gelassenheit gegenüber nächtlichen Störungen gegeben hat, wenn ich von außen suggeriert bekam, dass das Verhalten meines Babys nicht normal sei.
Oh ja! Gegenüber allen Störungen! Ich würde ja aus dem Fenster springen, wenn ich diese Gelassenheit nicht hätte. Und Liedloff hat mir Mut gemacht zu dieser Gelassenheit. Diese Gelassenheit als RICHTIG zu empfinden.
Ich wünsche mir sehr eine Schwester, die häufig genug hier ist, dass sie zur Bezugsperson für mein Kind wird. Habe ich aber nicht (statt dessen eine, die den Kleinen nur sieht, wenn wir uns bei meinen Eltern über den Weg laufen und dann immer scharf drauf ist, ihm Brei zu geben
Aber mein Kind hat leider keine Alternativen. Denn von den Großeltern geferbert zu werden ist keine Alternative. Meine Mutter würde ihn sogar wach und gut gelaunt in ein Bett legen und dann das Zimmer verlassen, damit er "endlich lernt alleine zu schlafen".
Vielleicht mutet dass bei uns als Mama-Fixiertheit an, dass mein Kind permanent bei mir ist. Aber das tut es durchaus aus Mangel an Alternativen. Ich fände es wunderschön, wenn er eine große Familie hätte, die präsent sei. Oft bin ich traurig, er ist so ein Goldschatz, aber keiner kommt und mag sich mit ihm beschäftigen
Aber diese kann ich ihm nicht bieten
