Verunsichert wegen Trauerfall
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- Katha
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- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Verunsichert wegen Trauerfall
Hallo Ihr Lieben,
Mein Vater ist vor knapp 2 Wochen plötzlich gestorben. Ich fasse es immer noch nicht ganz.
Die Beerdigung war Freitag und bis Sonntag war ich bei meiner Mutter. Jetzt bin ich zwar wieder Zuhause, aber schlage mich ziemlich mit Migräne rum.
Ich bin seitdem nicht so auf den Kl. Hasen eingestellt wie zuvor. Mir macht das Angst, ob wir auch genug stillen. Manchmal bin ich sehr unsicher, hat er jetzt Hunger oder was?
Komischerweise schon die Nacht vor seinem Tod bis dann ne Woche habe ich oft geschlafen wie ein Stein, diesen bleiernen, unerholsamen Schlaf. Wir haben zwar Nachts gestillt, aber ich habe keine Ahnung, ob ich den Hasen oft genug wahrgenommen habe. Kann sich durch so einen Schmerz der gemeinsame Schlafrhythmus entkoppeln?????
Hab mich tagsüber mit ihm kaum hingelegt und nachts oft auch sehr spät zu ihm.
Mein Freund meinte, der Kleine würde schon schreien, wenn er Hunger hätte.
Aber ich merke auch, wie die Empathie des Kleinen mich schonen will (hat zb während Rosenkranz, Trauerfeier und Beisetzung komplett bei Papa durchgehalten).
An mehreren Tagen konnte ich nicht mehr 100 % sagen, wie oft er getrunken hat. Ich glaube, er hatte immer genügend feuchte Windeln, aber nun ist es auch wieder so warm gewesen...
Heute hatte ich 7 Mal gewechselt, randvoll war keine, 2 mehr oder minder leer, beim Pekip Windelfreie 2 Mal gut gepullert. Reicht das???
Vermutlich mach ich mich nur verrückt, aber das Gefühl vom Kleinen so etwas entkoppelt zu sein macht mir Angst.
Hat jemand von Euch einen Rat?
Ach ja, der Kleine scheint sehr fit, lernt viel beim sich Drehen dazu, seine Hände und Füße sind Inder Zeit gut gewachsen, aber phasenweise schläft er viel, aber kann an Wärme und vielen neuen Leuten genauso liegen.
Hatte wegen des Posts von Runnerix schon überlegt, auch mal bei der Stillgruppe und nicht nur bei den Us zusiegeln, jetzt war ich wegen der Beerdigung nicht...
Mir hallen auch die Worte meiner Mutter UND meines Vaters im Kopf, mich gut um den Kleinen zu kümmern. Und mein Vater hatte mir zu Muttertag noch Schokolade geschenkt...
Und jetzt hab ich Angst, dass die Trauer sich negativ auf den Kleinen auswirkt, dass er sich an zu wenig trinken gewönnet (er trinkt tw gerade sehr kurz, was an Wärme oder effektiveren Trinken aufgrund des Alters liegen kann, ich weiß).
Hoffe, hab Euch nicht vollgejammert, weiß auch nicht, ob mir jemand was drauf Antworten kann.
Mach mir nur Sorgen um unser Stillen.
Liebe Grüße, Katha
Mein Vater ist vor knapp 2 Wochen plötzlich gestorben. Ich fasse es immer noch nicht ganz.
Die Beerdigung war Freitag und bis Sonntag war ich bei meiner Mutter. Jetzt bin ich zwar wieder Zuhause, aber schlage mich ziemlich mit Migräne rum.
Ich bin seitdem nicht so auf den Kl. Hasen eingestellt wie zuvor. Mir macht das Angst, ob wir auch genug stillen. Manchmal bin ich sehr unsicher, hat er jetzt Hunger oder was?
Komischerweise schon die Nacht vor seinem Tod bis dann ne Woche habe ich oft geschlafen wie ein Stein, diesen bleiernen, unerholsamen Schlaf. Wir haben zwar Nachts gestillt, aber ich habe keine Ahnung, ob ich den Hasen oft genug wahrgenommen habe. Kann sich durch so einen Schmerz der gemeinsame Schlafrhythmus entkoppeln?????
Hab mich tagsüber mit ihm kaum hingelegt und nachts oft auch sehr spät zu ihm.
Mein Freund meinte, der Kleine würde schon schreien, wenn er Hunger hätte.
Aber ich merke auch, wie die Empathie des Kleinen mich schonen will (hat zb während Rosenkranz, Trauerfeier und Beisetzung komplett bei Papa durchgehalten).
An mehreren Tagen konnte ich nicht mehr 100 % sagen, wie oft er getrunken hat. Ich glaube, er hatte immer genügend feuchte Windeln, aber nun ist es auch wieder so warm gewesen...
Heute hatte ich 7 Mal gewechselt, randvoll war keine, 2 mehr oder minder leer, beim Pekip Windelfreie 2 Mal gut gepullert. Reicht das???
Vermutlich mach ich mich nur verrückt, aber das Gefühl vom Kleinen so etwas entkoppelt zu sein macht mir Angst.
Hat jemand von Euch einen Rat?
Ach ja, der Kleine scheint sehr fit, lernt viel beim sich Drehen dazu, seine Hände und Füße sind Inder Zeit gut gewachsen, aber phasenweise schläft er viel, aber kann an Wärme und vielen neuen Leuten genauso liegen.
Hatte wegen des Posts von Runnerix schon überlegt, auch mal bei der Stillgruppe und nicht nur bei den Us zusiegeln, jetzt war ich wegen der Beerdigung nicht...
Mir hallen auch die Worte meiner Mutter UND meines Vaters im Kopf, mich gut um den Kleinen zu kümmern. Und mein Vater hatte mir zu Muttertag noch Schokolade geschenkt...
Und jetzt hab ich Angst, dass die Trauer sich negativ auf den Kleinen auswirkt, dass er sich an zu wenig trinken gewönnet (er trinkt tw gerade sehr kurz, was an Wärme oder effektiveren Trinken aufgrund des Alters liegen kann, ich weiß).
Hoffe, hab Euch nicht vollgejammert, weiß auch nicht, ob mir jemand was drauf Antworten kann.
Mach mir nur Sorgen um unser Stillen.
Liebe Grüße, Katha
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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-
Weekend
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 208
- Registriert: 01.02.2012, 20:58
- Wohnort: Österreich
Re: Verunsichert wegen Trauerfall
Hallo Katha,
erstmals mein herzliches Beileid zu Deinem/Eurem Verlust.
Es ist ganz normal und natürlich, dass Du gedanklich und emotional nun nicht zu 100% auf Dein Kind fixiert bist. Du solltest auf jeden Fall versuchen, mehr Ruhe und Schlaf zu bekommen, das wird auch Dir bei der Verarbeitung Deiner Trauer helfen. Die Nähe zu Deinem Kind kann dabei sogar sehr hilfreich sein.
Der kleine Hase wird sich nicht an zu wenig trinken gewöhnen - denn sein Hunger- und Durstgefühl sind ja weiterhin vorhanden. Aber natürlich fühlt er auch Deine Aufgewühltheit und Unruhe. Gönne daher Euch beiden eine "Auszeit" und schau, dass sich Euer Alltag langsam wieder einpendelt.
Vielleicht hilft es Dir ja, Deinem Sohn von seinem Opa zu erzählen, ihm Fotos zu zeigen und sich an Dinge zu erinnen, die Du mit ihm als Kind gemacht hast (und nun auch gerne mit Deinem Kind tun möchtest).
erstmals mein herzliches Beileid zu Deinem/Eurem Verlust.
Es ist ganz normal und natürlich, dass Du gedanklich und emotional nun nicht zu 100% auf Dein Kind fixiert bist. Du solltest auf jeden Fall versuchen, mehr Ruhe und Schlaf zu bekommen, das wird auch Dir bei der Verarbeitung Deiner Trauer helfen. Die Nähe zu Deinem Kind kann dabei sogar sehr hilfreich sein.
Der kleine Hase wird sich nicht an zu wenig trinken gewöhnen - denn sein Hunger- und Durstgefühl sind ja weiterhin vorhanden. Aber natürlich fühlt er auch Deine Aufgewühltheit und Unruhe. Gönne daher Euch beiden eine "Auszeit" und schau, dass sich Euer Alltag langsam wieder einpendelt.
Vielleicht hilft es Dir ja, Deinem Sohn von seinem Opa zu erzählen, ihm Fotos zu zeigen und sich an Dinge zu erinnen, die Du mit ihm als Kind gemacht hast (und nun auch gerne mit Deinem Kind tun möchtest).
Meine Tochter ist mein Sonnenschein - 12/2010 geboren
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
~ zumeist via Handy unterwegs - bitte Tippfehler & Co. zu verzeihen! ~
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
~ zumeist via Handy unterwegs - bitte Tippfehler & Co. zu verzeihen! ~
- Daria
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5416
- Registriert: 05.05.2008, 08:34
- Wohnort: Kreis Storman
Re: Verunsichert wegen Trauerfall
Das tut mir sehr leid!
Ich bin allerdings sicher, dass Du Dein Gefühl für Dein Kind sich nicht verändert. Es wird sicher von Trauer überlagern im Moment, aber Deinen Instinkt für Dein Kind ändert das nicht. Du wirst Dich fern und entrückt fühlen wahrscheinlich -meine Mutter ist im Januar gestorben, ich kenne das Gefühl- aber Du hast ja trotzdem eine Verbindung zum Kind. Und ich wäre auch ganz beruhigt und würde mich noch mehr als sonst auf diese Verbindung verlassen. Es wird Dir schon zeigen, was es braucht - ob Hunger oder andere Bedürfnisse.
Lass Dir Zeit, nimm Dir Ruhe und Raum zum Trauern und zum Ankommen.
Versuch bewusst, Dich auf diese Ebene zu begeben, auf der Du zwar von der restlichen Welt nur das Nötigste mitbekommst, aber mit Deinem Kind und Dir selbst verbunden bist. Klingt ein bisschen spirituell, ja, aber ich würd eher sagen "vertrau auf Dein Gefühl". Es ist da, es bleibt da, lass Dich drauf ein und versuch nicht, die Situation rational und theoretisch zu ergreifen.
Auch wirst Du merken, wenn das eben nicht gelingt, wenn Du doch in eine Depression rutschen solltest. Das passiert nicht einfach so.
Alles Liebe!
Ich bin allerdings sicher, dass Du Dein Gefühl für Dein Kind sich nicht verändert. Es wird sicher von Trauer überlagern im Moment, aber Deinen Instinkt für Dein Kind ändert das nicht. Du wirst Dich fern und entrückt fühlen wahrscheinlich -meine Mutter ist im Januar gestorben, ich kenne das Gefühl- aber Du hast ja trotzdem eine Verbindung zum Kind. Und ich wäre auch ganz beruhigt und würde mich noch mehr als sonst auf diese Verbindung verlassen. Es wird Dir schon zeigen, was es braucht - ob Hunger oder andere Bedürfnisse.
Lass Dir Zeit, nimm Dir Ruhe und Raum zum Trauern und zum Ankommen.
Versuch bewusst, Dich auf diese Ebene zu begeben, auf der Du zwar von der restlichen Welt nur das Nötigste mitbekommst, aber mit Deinem Kind und Dir selbst verbunden bist. Klingt ein bisschen spirituell, ja, aber ich würd eher sagen "vertrau auf Dein Gefühl". Es ist da, es bleibt da, lass Dich drauf ein und versuch nicht, die Situation rational und theoretisch zu ergreifen.
Auch wirst Du merken, wenn das eben nicht gelingt, wenn Du doch in eine Depression rutschen solltest. Das passiert nicht einfach so.
Alles Liebe!
- Katha
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4488
- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Verunsichert wegen Trauerfall
Danke für Eure mitfühlenden Worte.
Und Daria, Dir mein herzliches Beileid. Tut auch gut zu lesen, dass ich mit dem "entrückt Sein" nicht allein bin.
Ich kam mir die letzten Tage wirklich vor, als würde ich mein Kind vernachlässigen, weil ich nicht mehr sagen konnte, wie oft er getrunken hat, etc. Es hat mir sehr gut getan, dass Ihr nicht geschrieben habt, dass ich mehr kontrollieren soll.
Der Kleine ist jetzt phasenweise am Tag relativ unruhig. Entweder es kommt von mir, oder er holt nach, was er bei dem Familien-Overkill (bei der Beerdigung waren so viele Großtanten) relativ stoisch ertragen hat, oder es ist ein Schub.
Er hat manchmal ein Schreien, das viel schriller ist, als noch vor einigen Tagen. Und wenn er was noch nicht kann, dann wird er schnell nöhlig und genervt. Und er will viel getragen werden.
Mir fehlt ein Bißchen die Geduld.
Aber es fällt mir auch wieder leichter, mich auf den Kleinen einzulassen.
Seine so offene und bedingungslose Freude schmerzt aber immer noch genauso, wie sie ein wenig heilt.
Alles Liebe, Katha
Und Daria, Dir mein herzliches Beileid. Tut auch gut zu lesen, dass ich mit dem "entrückt Sein" nicht allein bin.
Ich kam mir die letzten Tage wirklich vor, als würde ich mein Kind vernachlässigen, weil ich nicht mehr sagen konnte, wie oft er getrunken hat, etc. Es hat mir sehr gut getan, dass Ihr nicht geschrieben habt, dass ich mehr kontrollieren soll.
Der Kleine ist jetzt phasenweise am Tag relativ unruhig. Entweder es kommt von mir, oder er holt nach, was er bei dem Familien-Overkill (bei der Beerdigung waren so viele Großtanten) relativ stoisch ertragen hat, oder es ist ein Schub.
Er hat manchmal ein Schreien, das viel schriller ist, als noch vor einigen Tagen. Und wenn er was noch nicht kann, dann wird er schnell nöhlig und genervt. Und er will viel getragen werden.
Mir fehlt ein Bißchen die Geduld.
Aber es fällt mir auch wieder leichter, mich auf den Kleinen einzulassen.
Seine so offene und bedingungslose Freude schmerzt aber immer noch genauso, wie sie ein wenig heilt.
Alles Liebe, Katha
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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- Ashika
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 461
- Registriert: 02.05.2010, 11:09
AW: Verunsichert wegen Trauerfall
Mein allerherzlichstes beileid!
Auch ich kann dir leider nachfühlen wie du dich im Moment fühlst. Mein Vater ist 2006 gestorben und ich habe mit dem Tod sämtliche empathie verloren. Was mich letztendlich dazu veranlasst hat 2008 meinen job als arzthelferin an den Nagel zu hängen weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe mir das (für mich so übertriebene und unwichtige) leid der Patienten anzuhören.
Nimm dir jede Hilfe die du bekommen kannst, egal ob jetzt privat oder extern, versuche bitte nicht einfach so weiterzumachen. Trauere, wenn du nicht weißt wie, hol dir Hilfe.
Und ja, ich bin überzeugt dass dein Sohn deine Not im Moment spürt, und wahrscheinlich besser darauf reagieren kann und wird als sonst ein Mensch denn er kann völlig frei von trauergefühlen auf dich reagieren und sich voll und ganz auf dich einlassen und auf deinen schmerz. Und auch wenn du im Moment keinen platz in deinem Denken für die Bedürfnisse deines Sohnes spürst so wirst du sie trotzdem befriedigen. Da bin ich überzeugt.
Ich wünsche dir viel kraft für die nächste Zeit. Und bitte denk daran, man spricht nicht umsonst vom "trauerjahr", du musst nicht innerhalb von Wochen wieder "funktionieren" .
★gesendet mit dem Handy★
Auch ich kann dir leider nachfühlen wie du dich im Moment fühlst. Mein Vater ist 2006 gestorben und ich habe mit dem Tod sämtliche empathie verloren. Was mich letztendlich dazu veranlasst hat 2008 meinen job als arzthelferin an den Nagel zu hängen weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe mir das (für mich so übertriebene und unwichtige) leid der Patienten anzuhören.
Nimm dir jede Hilfe die du bekommen kannst, egal ob jetzt privat oder extern, versuche bitte nicht einfach so weiterzumachen. Trauere, wenn du nicht weißt wie, hol dir Hilfe.
Und ja, ich bin überzeugt dass dein Sohn deine Not im Moment spürt, und wahrscheinlich besser darauf reagieren kann und wird als sonst ein Mensch denn er kann völlig frei von trauergefühlen auf dich reagieren und sich voll und ganz auf dich einlassen und auf deinen schmerz. Und auch wenn du im Moment keinen platz in deinem Denken für die Bedürfnisse deines Sohnes spürst so wirst du sie trotzdem befriedigen. Da bin ich überzeugt.
Ich wünsche dir viel kraft für die nächste Zeit. Und bitte denk daran, man spricht nicht umsonst vom "trauerjahr", du musst nicht innerhalb von Wochen wieder "funktionieren" .
★gesendet mit dem Handy★
LG Ashika und Sohnemann 02/10
- Katha
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4488
- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Verunsichert wegen Trauerfall
@Ashika: zu müde für das tiefe Thema, ich antworte die nächsten Tage, Dank schon mal für Deine Antwort
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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- Katha
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4488
- Registriert: 30.03.2012, 20:38
Re: Verunsichert wegen Trauerfall
Ihr Lieben,
Ach, hab heute früh auf zwei verschiedene Traumarten geträumt, dass mein Vater gestorben.
Wenn der Kleine nicht wäre, hätte ich mich die letzten Tage ins Bett verzogen.
Empathie habe ich, aber da er seit Tagen Durchfall (odef was ähnliches) hat und Schnupfen und zahnt, merke ich, wie ich manchmal abschalte, wenn er weint, ihn einfach weiterhalte, aber nicht umhergehe und ihn trage, obwohl ich merke, dass er das möchte, aber ich komme dann einfach nicht hoch.
Zum Glück ist das nicht häufig.
Aber langsam merke ich, wie es zehrt.. .
Ich habe Angst, weil ich weiß, wie lang das Jahr nach meinen Zwillingssternchen war (04.10). Aber da konnte ich ihren Tod wenigstens durch die Geburt physisch erfahren. Gerade scheint Demut, als hätte ich meinen Vaternur 3 Wochen am Tel verpasst...
Ich mach mir Weiterhin Sorgen, ob nicht der Kleine deswegen zu wenig trinkt oder deswegen kränkelt.
oder der 19 Wochen Schub.
Hoff, hab Euch nicht zugetextet..
Ach, hab heute früh auf zwei verschiedene Traumarten geträumt, dass mein Vater gestorben.
Wenn der Kleine nicht wäre, hätte ich mich die letzten Tage ins Bett verzogen.
Empathie habe ich, aber da er seit Tagen Durchfall (odef was ähnliches) hat und Schnupfen und zahnt, merke ich, wie ich manchmal abschalte, wenn er weint, ihn einfach weiterhalte, aber nicht umhergehe und ihn trage, obwohl ich merke, dass er das möchte, aber ich komme dann einfach nicht hoch.
Zum Glück ist das nicht häufig.
Aber langsam merke ich, wie es zehrt.. .
Ich habe Angst, weil ich weiß, wie lang das Jahr nach meinen Zwillingssternchen war (04.10). Aber da konnte ich ihren Tod wenigstens durch die Geburt physisch erfahren. Gerade scheint Demut, als hätte ich meinen Vaternur 3 Wochen am Tel verpasst...
Ich mach mir Weiterhin Sorgen, ob nicht der Kleine deswegen zu wenig trinkt oder deswegen kränkelt.
oder der 19 Wochen Schub.
Hoff, hab Euch nicht zugetextet..
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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