Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
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Ursi99
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Kann nur von mir berichten - mein Sohn war nur leicht gelb, bekam auch diesen Boldotee durch die Mumi und zusätzlich Globuli von der Hebi, von denen ich aber nicht weiss, welche.
Drück Dir ganz fest die Daumen dass es besser wird!!
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jusl
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Hallo Nina, wie war die Nacht? Berichte doch mal, auch von der U.
LG
Julia
LG
Julia
- BEcKa
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
hi, ich habe gerade mit Nina gesprochen, gestern lief es recht gut mit dem BES. Leider wurde Lilli heute immer lethargischer, deswegen sind sie in die Kinderklinik gefahren (alle Werte ok, auch Billi unkritisch). Lilli lief dann jedoch leider dort beim trinken blau an. Nach etlichen Untersuchungen war die Diagnose Reflux. Fläschen mit angedickter Milch ging dann ohne Probleme.
Wer kann zu Thema Reflux etwas beitragen? Wie lange besteht eine solche Problematik?
Welche stillfreundlichen Methoden gibt es zum zufüttern?
????
Ich telefoniere die Antworten weiter!
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Welche stillfreundlichen Methoden gibt es zum zufüttern?
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Hallo Becka,
hier sind die Grenzen der Internet-Stillberatung klar erreicht. Zyanose bzw. der damit einhergehende Sauerstoffmangel muss unbedingt ärztlich behandelt werden; das hat nichts mehr mit Stillberatung zu tun. Ob ein Reflux wirklich die Ursache(!) für die Zyanose ist, kann ebenfalls via Internet keinesfalls festgestellt werden - Fakt ist, dass die meisten Refluxkinder NICHT zyanotisch sind.
Wenn ich mal rein hellseherisch ins Blaue tippen sollte - ohne jede Gewähr: Ich könnte mir vorstellen, dass auch eine Flasche mit normaler Muttermilch "ohne Probleme gegangen wäre" - einfach weil's da vielleicht leichter rausfloss und Nina evtl. doch noch Probleme mit der Milchmenge bzw. mit dem MSR hat. Also dass es nicht am Andicken lang, sondern am Zufüttern itself. Keine Ahnung, das ist nicht zu beurteilen aus der Ferne.
Reflux "an sich" jedenfalls ist nichts schlimmes - praktisch alle Neugeborenen haben einen mehr oder weniger unreifen Magenschließmuskel, so dass immer wieder mal Nahrung aufsteigt. Der Ausprägungsgrad allerdings kann höchst unterschiedlich ausfallen, von harmlosen Spucken bis hin zur Beinahe-Unfähigkeit, Nahrung im Magen zu behalten incl. starker Schmerzen wegen einer chronisch entzündeten Speiseröhre usw (beim Neugeborenen praktisch ausgeschlossen) oder Gedeihstörungen.
Die Gabe von angedickter Milch ist allerdings umstritten, nicht nur wegen der negativen Auswirkungen auf die Stillbeziehung wg. Zufüttern und der Verwendung künstlicher Sauger, sondern auch wegen des fraglichen Nutzens hinsichtlich Gedeihen oder Sodbrennenproblematik.
Hier eine Sammlung stillfreundlicher Zufüttermethoden - ob diese sich auch für angedickte Milch eignen, muss individuell ausprobiert werden; das hängt sicher vom Andickungsgrad ab. Bei dünnen Schläuchen wie BES, FF, Sonde dürfte es wohl schwierig damit werden... Ein Grund mehr, sehr streng abzuwägen, ob das Andicken WIRKLICH notwendig ist.
LG und alles Gute für Nina und ihre Familie,
Julia
hier sind die Grenzen der Internet-Stillberatung klar erreicht. Zyanose bzw. der damit einhergehende Sauerstoffmangel muss unbedingt ärztlich behandelt werden; das hat nichts mehr mit Stillberatung zu tun. Ob ein Reflux wirklich die Ursache(!) für die Zyanose ist, kann ebenfalls via Internet keinesfalls festgestellt werden - Fakt ist, dass die meisten Refluxkinder NICHT zyanotisch sind.
Wenn ich mal rein hellseherisch ins Blaue tippen sollte - ohne jede Gewähr: Ich könnte mir vorstellen, dass auch eine Flasche mit normaler Muttermilch "ohne Probleme gegangen wäre" - einfach weil's da vielleicht leichter rausfloss und Nina evtl. doch noch Probleme mit der Milchmenge bzw. mit dem MSR hat. Also dass es nicht am Andicken lang, sondern am Zufüttern itself. Keine Ahnung, das ist nicht zu beurteilen aus der Ferne.
Reflux "an sich" jedenfalls ist nichts schlimmes - praktisch alle Neugeborenen haben einen mehr oder weniger unreifen Magenschließmuskel, so dass immer wieder mal Nahrung aufsteigt. Der Ausprägungsgrad allerdings kann höchst unterschiedlich ausfallen, von harmlosen Spucken bis hin zur Beinahe-Unfähigkeit, Nahrung im Magen zu behalten incl. starker Schmerzen wegen einer chronisch entzündeten Speiseröhre usw (beim Neugeborenen praktisch ausgeschlossen) oder Gedeihstörungen.
Die Gabe von angedickter Milch ist allerdings umstritten, nicht nur wegen der negativen Auswirkungen auf die Stillbeziehung wg. Zufüttern und der Verwendung künstlicher Sauger, sondern auch wegen des fraglichen Nutzens hinsichtlich Gedeihen oder Sodbrennenproblematik.
Hier eine Sammlung stillfreundlicher Zufüttermethoden - ob diese sich auch für angedickte Milch eignen, muss individuell ausprobiert werden; das hängt sicher vom Andickungsgrad ab. Bei dünnen Schläuchen wie BES, FF, Sonde dürfte es wohl schwierig damit werden... Ein Grund mehr, sehr streng abzuwägen, ob das Andicken WIRKLICH notwendig ist.
LG und alles Gute für Nina und ihre Familie,
Julia
- Jägerin
- Profi-SuTler
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- Registriert: 05.01.2007, 08:33
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Nina, ich wünsche euch auch alles Gute!
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
- blueberry
- Mod a.D.
- Beiträge: 11077
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- Wohnort: Deutschland
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Ich hab Dir die Artikel zum Thema "Reflux bei Stillkindern" aus der AFS-Stillzeit (2/2009) zugeschickt. Alles Gute und dass sich bald eine Ursache findet, warum die Kleine blau geworden ist!
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
-
Tragling
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1048
- Registriert: 02.08.2010, 11:34
- Wohnort: Wien
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Ich kann zwar nichts fachliches dazu beitragen - ich wünsche Dir und den Kleinen alles Liebe Nina u denke oft an Euch!
Lg Lizzy mit Hannah (geb. 03/2010) und Theo (geb. 01/2013)
- klimaforscherin
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7128
- Registriert: 06.05.2010, 19:22
- Wohnort: bei der Pyramide
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Von mir auch alles erdenklich Gute!
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

- Stefania
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2885
- Registriert: 31.07.2007, 21:51
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
das unterschreibe ich voll und ganz!jusl hat geschrieben:Hallo Becka,
hier sind die Grenzen der Internet-Stillberatung klar erreicht. Zyanose bzw. der damit einhergehende Sauerstoffmangel muss unbedingt ärztlich behandelt werden; das hat nichts mehr mit Stillberatung zu tun. Ob ein Reflux wirklich die Ursache(!) für die Zyanose ist, kann ebenfalls via Internet keinesfalls festgestellt werden - Fakt ist, dass die meisten Refluxkinder NICHT zyanotisch sind.
Wenn ich mal rein hellseherisch ins Blaue tippen sollte - ohne jede Gewähr: Ich könnte mir vorstellen, dass auch eine Flasche mit normaler Muttermilch "ohne Probleme gegangen wäre" - einfach weil's da vielleicht leichter rausfloss und Nina evtl. doch noch Probleme mit der Milchmenge bzw. mit dem MSR hat. Also dass es nicht am Andicken lang, sondern am Zufüttern itself. Keine Ahnung, das ist nicht zu beurteilen aus der Ferne.
ich habe viele Kinder mit Reflux gesehen und kann mich so gut wie an keines mit Zyanose erinnern...ich würde spontan eher an das Herz denken...aber es sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, und so eine "Reflux-Diagnose" wird normalerweise nicht innerhalb eines Tages gestellt ..
aber gut...alles hypothetisch, keiner von uns ist vor Ort ( als behandelnder Arzt
Ich wünsche Nina und den Kindern alles Gute!
LG Stefania
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 10209
- Registriert: 16.01.2008, 11:02
Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?
Alles Gute an Nina auch von mir und der kleinen Maus gute Besserung! Hoffentlich ist es nichts ernstes.


- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...
