Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

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Alanna
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Alanna »

Bei uns hat mich die Hebi an Tag 3 zum KiA geschickt, weil der Kleine Ihr zu gelb wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden da dann auch Arme und Beine gelblich, voher war "nur" Gesicht und Rumpf gelb.
Sie hat mir auch eine homöopathische Salbe gegeben, die wir in der Lebergegend aufgetragen haben um die Leber zu unterstützen/aktivieren. Wie die hieß uff... ich könnte nachfragen wenn du magst. Ansonsten, viel Stillen, in die Sonne...

Wir mussten dann 1x tgl. zum Blutabnehmen antreten und haben den Grenzwert immer knapp unterschritten. An Tag 5 war der Wert auf einmal deutlich unterhalb des Grenzwertes und das wars dann auch.

Im Zweifelsfall würde ich es kontrollieren lassen, sicher ist sicher.
Grüßle Alanna

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Elli567
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Elli567 »

Ich würds auch im KH kontrollieren lassen - wir mussten 10Tage stationär...
Sooo harmlos ist das nicht.
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klimaforscherin
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von klimaforscherin »

Elli567 hat geschrieben:Ich würds auch im KH kontrollieren lassen - wir mussten 10Tage stationär...
Sooo harmlos ist das nicht.
So sehe ich das auch.
Es gibt zum Bilirubin-Abbau einen recht ausführlichen Thread (Post von ungali, S. 1 und jusl, S.2)
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... =gelbsucht
Ob man allein vom anschauen sagen kann, ob man etwas tun soll, weiss ich nicht. Es gibt sicherlich Grenzwerte, die kritisch sind und die Werte kann man ja bestimmen.
Sie wurden noch nicht gewogen? Das leuchtet mir nicht ein. Ich mein, grad zu hohe Abnahme wäre ja ein Indiz dafür, ob irgend etwas nicht stimmt und man eingreifen muss? Kann deine Hebi den Biliwert bestimmen?

Mir leuchtet auch nicht ein, was es bringen soll, wenn du einen Tee trinkst...
Grüße
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Amelie
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Amelie »

Im Tee sind Stoffe die den Abbau unterstützen und die sollen wohl durch die Milch übergehen. Oder so. Hat man mit auch gemischt, das hat übelst geschmeckt.
LG Amelie
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Maja
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Maja »

Den Bili-Tee würde ich auch empfehlen und zusätzlich Globuli - hast Du einen erfahrenen Homöopathen vort Ort?
Je nach Konstitution wären als Mittel China, Phosphorus oder Lycopodium vermutlich geeignet. Wenn man die Babys anschaut sieht man wahrscheinlich auf einem Blick, welches passt, aus der Ferne ist das schwierig :? Haben sie nach der Geburt schon irgendwas bekommen?
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Nina
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Nina »

Homöopathisch bekamen sie gestern von der Hebamme Aconitum. Und auch schon Leberblüten.

Ich bin immer noch unsicher. Gestern am späten nachmittag habe ich beide geweckt und sie haben richtig geclustert, bis in die Nacht rein fast permanent gestillt. Trotzdem sind die Windeln nicht besonders voll heute. Jetzt habe ich gerade das Gefühl, sie werden wieder schläfrig. Haben aber beide getrunken vorhin.

Ich erinnere mich auch, daß es bei Katharina auch so war. Da gab es sich irgendwann von selbst, aber sie hatte auch starke Gelbsucht und Gewichtsverlust.

Erschwerend hinzu kommt noch, daß ich etwas dünnhäutig bin gerade. Fühle mich hier nicht so unterstützt, und mache mir halt Sorgen um die Mäuse. Aber KH ist voll er Horror für mich. Ich würde am liebsten den Tag heute noch abwarten, morgen sind wir eh beim KiA. Wenn ich sie alle 2h zum Trinken wecke, müsste das zu verantworten sein, oder?
LG,

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Elli567
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Elli567 »

Ich will dir keine Angst machen, aber mein Kleiner hat selbst während der extremen Gelbphase immer gut/viel getrunken - trotzdem hat das nicht gereicht um das Bili auszuscheiden.
Wenn du unsicher bist, würde ich es wirklich überprüfen lassen. Wenn der Wert ok ist, kannst du doch auch wieder heimgehen.
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Elli567
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Elli567 »

Wir waren in der Kinderklinik - das ermitteln der Wertes direkt aus dem Blut hat auch am WE nur 1-2h gedauert.
In der Entbindungklinik hatten sie ein Gerät, was nur an die Stirn gehalten wurde und da den Wert (natürlich nicht so genau) gemessen hat, dass hat 10sek gedauert. Vielleicht kann deine Hebamme so ein Gerät besorgen?
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Re: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Mondenkind »

Wie alt sind sie jetzt? Spätestens mit 72 Stunden sollte bei deutlich gelben Kindern das Bilirubin kontrolliert werden, zunächst reicht da die Messung über die Haut. Wenn die auffällig ist (d.h. über der lebensalterbezogenen 75er Perzentile) , sollte im Blut nachbestimmt werden, insbesondere, wenn man mit den Kindern danach wieder nach Hause möchte.

Das einzige, was wirklich nachgewiesenermaßen gegen die hohen Bilirubinwerte hilft (ohne jetzt den Homöopathen auf die Füße treten zu wollen), ist regelmäßige Zufuhr von Muttermilch (hier auch ganz ganz wichtig am Anfang das Kolostrum, da es abführend wirkt und damit die Darmentleerung und Bilirubinausscheidung fördert und die Rückresorption im Darm begrenzt) und Sonnenlicht.

Auf gar keinen Fall bitte Tee, Wasser oder Glucoselösung. Bilirubin wird nicht über die Niere ausgeschieden.

Ich würde einer erfahrenen Hebamme zutrauen, das zuhause zu beurteilen, im Zweifelsfall aber bitte in der Klinik bestimmen lassen, da zu hohe Bilirubinwerte unbedingt vermieden werden sollten.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Johana
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AW: Gelbsucht - wann ist Hilfe nötig?

Beitrag von Johana »

Ich habe leider keine Tipps.
Allerdings lese ich durchaus dass du besorgt bist, und frage mich, wie es sein kann, dass deine Hebamme die Kinder nicht wiegt, mit der Begründung keinen Stress machen zu wollen!? Den Stress hast du auch so!

Wenn die Hebamme den Wert nicht bestimmen kann, würde ich vermutlich zum Kinderarzt oder eben doch in die Aufnahme fahren.

Daumen sind gedrückt!

Ach so, lässt sich für dich irgendwie noch mehr Unterstützung organisieren? Kein Wunder dass du "dünnhäutig" bist, so kurz nach einer (Zwillings) Geburt.
Fühl dich mal umarmt!

Johana mit 1,2,3,4,5 Kindern
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