Hallo zusammen!
Sorry erstmal für den Doppelpost (habe schon mal im Stillforum gepostet). Ich kenne mich hier noch nicht so gut aus und habe das Unterforum Ernährung und Beikost erst später gesehen.
Ich mache mir Gedanken und Stress, da ich ab Juni wieder Vollzeit arbeiten gehe. Die Kleine ist dann 6 Monate alt und bleibt mit dem Papa (der die ersten 6 Monate auch mit uns zu Hause war) zu Hause.
Ich habe bis zum Beikostbeginn mit 4,5 Monaten voll gestillt - Abstände 2-3h. Schnuller nimmt sie nicht wirklich; heißt sie verweigert ihn nicht, behält ihn aber auch nicht länger als ein paar mal nuckeln im Mund.
Ich würde mir wünschen, die Zeit von 7:20 bis etwa 15:40 mit Beikost und Säuglingsnahrung zu überbrücken.
Aktuell sieht es ungefähr so aus ( je nachdem, wie sie Hunger hat oder wach ist auch mal etwas früher oder später:
6:00 Stillen
8-9 Stillen bzw. Pre
11 Gemüsebrei + Stillen
14 Stillen
16 Obst-Getreide-Brei
19 Stillen, Bett
22,1, 4 Stillen
Wir haben bis jetzt Gemüse- und Obst-Getreidebrei eingeführt und ihr auch schon mal die Flasche angeboten. Prinzipiell klappt das, aber eben nur in kleinen Mengen so um die 50 g, vom Obstbrei etwas mehr. Ich habe nach den Mahlzeiten gestillt, aber auch schon mal probiert das Stillen danach etwas rauszuschieben. Aus der Flasche hat sie etwa 40ml Pre getrunken (ich werde nicht abpumpen, da ich bei meiner Arbeit keine Ruhe dafür habe und im Krankenhaus besonders auf Hygiene achten müsste). Nach Hause fahren in einer Stunde Stillpause geht, aber die Mahlzeit, die ihr am meisten fehlt, ist die am Vormittag, und ich kann ja schlecht nach einer Stunde wieder heimfahren (würde auch bedeuten mittags nicht um 15:30 wieder da zu sein). Im Notfall würde mir mein Mann die Maus auch in die Klinik bringen, aber auch da bin ich von den Zeiten etwas eingeschränkt. Kann ja schlecht während Visitezeiten meine Stillpause nehmen.
Sollte ich nach den Mahlzeiten direkt stillen oder lieber etwas warten, weiter versuchen sie an eine Flasche zu gewöhnen (vielleicht steigt die Trinkmenge ja noch) oder auf nen Becher switchen (hab nen camocup da)?
Milch aus dem Becher und vom Löffel haben wir inzwischen probiert. Sie nimmt da etwa die gleiche Menge, wie mit der Flasche. Gemüsebrei geht inzwischen schlechter als zu Beginn (nur 3-4 Löffel). Milch-Getreidebrei haben wir morgens getestet (mit und ohne etwas Obst), da gehen auch nur ein paar Löffelchen. Getreide-Obst (etwa 50 g Getreidebrei mit 10 g Obst) nimmt sie noch am besten. Wir kochen selbst und mischen auch die Getreidebreie selbst. Aktuell mit Reisflocken.
Ich weiß gar nicht wie wir jetzt weiter machen sollen, es fühlt sich so verfahren an. Wir haben, glaube ich , ein ganz schönes Chaos angerichtet, weil wir so viel probiert haben. Auch mit den Uhrzeiten, wann was besser geht. Ob der Gemüsebrei so schlecht gegessen wird, weil es die Zeit vor ihrem Mittagsschlaf ist und sie vielleicht einfach zu müde ist.
Zu allem Überfluss, kann ich jetzt gar nichts mehr richtig beurteilen, weil sie seit vorgestern zahnt und die ersten Spitzen rausschauen. Vielleicht mag sie deshalb auch nicht so richtig löffeln.
Ich hatte schon überlegt ob wir ein zwei Tage nur stillen und evt. 1-2x Premilch zum Gewöhnen geben und dann neu starten.
Ich würde mich über Tipps und Kommentare freuen.
Gruß baera
Beikost, Zwiemilch, Vollzeitarbeiten
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Beikost, Zwiemilch, Vollzeitarbeiten
Hallo,
Zum Thema abpumpen in der Klinik: Habt ihr eine Wöchnerinnen- Station? Ich habe mal eine Zeit lang parallel zur Arbeit in der Klinik noch gestillt und binfürs abpumpen ins Stillzimmer auf der Wöchnerinnen-Station. Nachdem ich nett gefragt hatte, war das kein Problem, ich habe auch die Milch dort gelagert, bis ich nach Hause gefahren bin. Sie hatten mir sogar angeboten, die dortigen Pumpen und Flaschen zu benutzen.
LG
Zum Thema abpumpen in der Klinik: Habt ihr eine Wöchnerinnen- Station? Ich habe mal eine Zeit lang parallel zur Arbeit in der Klinik noch gestillt und binfürs abpumpen ins Stillzimmer auf der Wöchnerinnen-Station. Nachdem ich nett gefragt hatte, war das kein Problem, ich habe auch die Milch dort gelagert, bis ich nach Hause gefahren bin. Sie hatten mir sogar angeboten, die dortigen Pumpen und Flaschen zu benutzen.
LG
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baera
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Re: Beikost, Zwiemilch, Vollzeitarbeiten
Hallo,
die Möglichkeit gibt es sicher. Ich würde halt nicht in Arbeitskleidung pumpen wollen, finde ich unhygienisch. Ein Großteil der Zeit geht dann mit Umziehen drauf (pendeln zwischen EG und 13. OG). Nach Hause befördern muss ich das ganze im Sommer auch noch. Ich bin nicht mit dem Auto dort. Meist Öffis. Das Problem, wie trinkt sie die abgepumpte Milch bleibt. Becher und Flasche sind nicht so ihrs.Und das würde bedeuten, dass ich Stillpausen in der Klinik verbringe und meine Maus eine Stunde länger nicht sehe.
Man hört schon ich will nicht abpumpen. Wenn ich wirklich unbedingt wollen würde, gäbe es die Möglichkeit. Eher würde ich jedoch nach Hause fahren oder mir das Kind bringen lassen. Diese Optionen habe ich noch nicht ausgeschlossen.
Sollte ich denn bzw. mein Mann nach einer winzigen Breimahlzeit direkt Milch (welche auch immer) anbieten? Auch wenn sie keinen Hunger signalisiert?
Gruß baera
die Möglichkeit gibt es sicher. Ich würde halt nicht in Arbeitskleidung pumpen wollen, finde ich unhygienisch. Ein Großteil der Zeit geht dann mit Umziehen drauf (pendeln zwischen EG und 13. OG). Nach Hause befördern muss ich das ganze im Sommer auch noch. Ich bin nicht mit dem Auto dort. Meist Öffis. Das Problem, wie trinkt sie die abgepumpte Milch bleibt. Becher und Flasche sind nicht so ihrs.Und das würde bedeuten, dass ich Stillpausen in der Klinik verbringe und meine Maus eine Stunde länger nicht sehe.
Man hört schon ich will nicht abpumpen. Wenn ich wirklich unbedingt wollen würde, gäbe es die Möglichkeit. Eher würde ich jedoch nach Hause fahren oder mir das Kind bringen lassen. Diese Optionen habe ich noch nicht ausgeschlossen.
Sollte ich denn bzw. mein Mann nach einer winzigen Breimahlzeit direkt Milch (welche auch immer) anbieten? Auch wenn sie keinen Hunger signalisiert?
Gruß baera
♀, 01.12.11