Was den Ausdruck "verarschen" angehen, denke ich auch, dass das zeigt, dass du dein Kind überschätzt. Die können einen in dem Alter wirklich scheinbar triumphierend ansehen, wenn sie irgendwelchen Quatsch machen. Aber können das wirklich noch bewusst planen, dich zu ärgern. Sie sind einfach kleine Forscher in dem Alter. Natürlich ist es auch spannend zu sehen, ob Mama beim 25mal Schrank aufräumen immer noch genauso reagiert und angerannt kommt (oder meckert). Aber das ist dann auch keine böse Absicht, dass wollen die einfach nur wissen. Das man da mal genervt ist, gerade beim ersten Kind, kann ich aber auch verstehen. Anstrengend ist das, abends so lange für das Kind da sein zu müssen. Aber ich finde, da muss man durch, die Zeit geht auch vorbei.
Ferbern die Zweite.....
Moderator: Giraeffchen
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Uta
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Re: Ferbern die Zweite.....
Ich verstehe gar nicht, was ihr alle gegen Monster habt: Ich denke dabei immer an Grobi und das Krümelmonster, die kamen etwas nervig, aber sehr sympatisch rüber in der Sesamstraße. Deshalb finde ich das überhaupt nicht schlimm, mal von Monstern oder Monsterchen zu sprechen, das tu ich öfter.
Was den Ausdruck "verarschen" angehen, denke ich auch, dass das zeigt, dass du dein Kind überschätzt. Die können einen in dem Alter wirklich scheinbar triumphierend ansehen, wenn sie irgendwelchen Quatsch machen. Aber können das wirklich noch bewusst planen, dich zu ärgern. Sie sind einfach kleine Forscher in dem Alter. Natürlich ist es auch spannend zu sehen, ob Mama beim 25mal Schrank aufräumen immer noch genauso reagiert und angerannt kommt (oder meckert). Aber das ist dann auch keine böse Absicht, dass wollen die einfach nur wissen. Das man da mal genervt ist, gerade beim ersten Kind, kann ich aber auch verstehen. Anstrengend ist das, abends so lange für das Kind da sein zu müssen. Aber ich finde, da muss man durch, die Zeit geht auch vorbei.
Was den Ausdruck "verarschen" angehen, denke ich auch, dass das zeigt, dass du dein Kind überschätzt. Die können einen in dem Alter wirklich scheinbar triumphierend ansehen, wenn sie irgendwelchen Quatsch machen. Aber können das wirklich noch bewusst planen, dich zu ärgern. Sie sind einfach kleine Forscher in dem Alter. Natürlich ist es auch spannend zu sehen, ob Mama beim 25mal Schrank aufräumen immer noch genauso reagiert und angerannt kommt (oder meckert). Aber das ist dann auch keine böse Absicht, dass wollen die einfach nur wissen. Das man da mal genervt ist, gerade beim ersten Kind, kann ich aber auch verstehen. Anstrengend ist das, abends so lange für das Kind da sein zu müssen. Aber ich finde, da muss man durch, die Zeit geht auch vorbei.
Uta (mit R., 06/02, J., 09/05, D., 07/08 und M, 07/11)
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Re: Ferbern die Zweite.....
Ich unterschreib mal bei Andrea.
Wir haben hier auch sehr lange einschlafbegleitet und es hat manchmal genervt. Mein Mann ist voll berufstätig, ich selbständig und studiere, ich kann Dich also durchaus verstehen. Ich hatte einiges zur frühkindlichen Entwicklung gelesen in der Schwangerschaft und das hat uns sehr weitergeholfen.
Wir haben hier auch sehr lange einschlafbegleitet und es hat manchmal genervt. Mein Mann ist voll berufstätig, ich selbständig und studiere, ich kann Dich also durchaus verstehen. Ich hatte einiges zur frühkindlichen Entwicklung gelesen in der Schwangerschaft und das hat uns sehr weitergeholfen.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
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Re: Ferbern die Zweite.....
Da mag ich mal unterschreiben, das Kind ist ja eigentlich noch wirklich klein! Die Kombination "Monster" und "verarschen" war jetzt nicht wirklich gelungen, da stoße ich mich auch ziemlich dran :-/ Aber ja, es ist nervig und ja, es geht vorbei!!Uta hat geschrieben:Ich verstehe gar nicht, was ihr alle gegen Monster habt: Ich denke dabei immer an Grobi und das Krümelmonster, die kamen etwas nervig, aber sehr sympatisch rüber in der Sesamstraße. Deshalb finde ich das überhaupt nicht schlimm, mal von Monstern oder Monsterchen zu sprechen, das tu ich öfter.![]()
Was den Ausdruck "verarschen" angehen, denke ich auch, dass das zeigt, dass du dein Kind überschätzt. Die können einen in dem Alter wirklich scheinbar triumphierend ansehen, wenn sie irgendwelchen Quatsch machen. Aber können das wirklich noch bewusst planen, dich zu ärgern. Sie sind einfach kleine Forscher in dem Alter. Natürlich ist es auch spannend zu sehen, ob Mama beim 25mal Schrank aufräumen immer noch genauso reagiert und angerannt kommt (oder meckert). Aber das ist dann auch keine böse Absicht, dass wollen die einfach nur wissen. Das man da mal genervt ist, gerade beim ersten Kind, kann ich aber auch verstehen. Anstrengend ist das, abends so lange für das Kind da sein zu müssen. Aber ich finde, da muss man durch, die Zeit geht auch vorbei.
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AnnaH
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Re: Ferbern die Zweite.....
Ich mag garnichts zum Eigentlichen Thema schreiben, da ich dich zum Teil verstehen kann mir zum Teil aber auch einiges so gegen die Hutkrämpe geht, das ich lieber nichts dazu schreiben mag.
Ich habe 2003 erfahren das ich mit meiner großen Schwanger war. Anfang 2. Lehrjahr. Ungeplant, ungewollt. Pille versagt kondom kaputt zum passenden Zeitpunkt. In dem Moment wo ich mich aber gegen Abtreibung und für das Kind entschieden habe wurde sie MEIN Wunschkind.Und es tut mir in der Seele weh, wenn ich lese "Er war nie (m)ein Wunschkind und wird es auch nie sein." Ich weiss nicht warum du so denkst, aber ich glaube das dein Kleiner das sehrwohl merkt.
Ich habe meine große während der Ausbildung dann 2004 bekommen. Auch sie musste einen Gewissen Zeitplan einhalten. Ich bin um 5 aufgestanden, sie wurde um 5:30 geweckt. Waschen, Anziehen, Frühstücken/Fläschchen, weil ich um 6:30 los musste. um 6:45 hat die KiTa aufgemacht. Dort konnte und durfte sie nochmal so lange schlafen wie sie wollte. (Ich habe sie ab Ende Mutterschutz hingegeben, weil ich sonst meinen Ausbildungsplatz verloren hätte, aber das ist ein anderes Thema.) Meine Ausbildung begann 7:30 - 17:30, 18:15 kam ich sie abholen, und um 20 Uhr habe ich sie ins Bett gebracht. Stellenweise bis nach Mitternacht gebraucht bis sie geschlafen hat...danach Haushalt und Hausaufgaben und am nächsten Morgen wieder raus. 2005 gab es dann einen Wechsel von der KiTa zur Tagesmutter, weil ich von Heidelberg weg gezogen bin, näher an meinen Ausbildungsort. Was aber die allgemeine Situation etwas entspannt hat. Auch dort konnte und durfte sie schlafen wann sie es wollte. Ist sie vor dem Essen eingeschlafen, dann gab es halt nach dem schlafen etwas zu Essen. Ist sie am Tisch selbst eingeschlafen, dann hat man ihr halt die Zähne nach dem aufwachen geputzt. Ihr hat es nie etwas ausgemacht wenn man sie dann ins Bett getragen hat.
2009 bin ich mit Ronja schwanger geworden, wieder ein Unfall. Ich hatte mich drauf verlassen das die Pille wirkt.. obwohl ich kurz vorher noch eine Lungenentzündung hatte. Ungeplant.. ungewollt.. Die entscheidung für das Kind getroffen, auch Sie ist heute ein Ungeplantes, (damals)ungewolltes Wunschkind.
Ich frage mich auch manchesmal ob sie mich veräppeln will, aber ich weiss auch das sie es noch nicht steuern kann. Ja manchesmal dreht sie sich um und ich sehe einen Funken "Absicht" in ihrem Blick und könnte die Wände hoch, das sie obwohl man zum 5.x Nein gesagt hat sie es trotzdem tut.
DAS ist aber MEIN Fehler, nicht der meines Kindes.
Wenn ich nicht will das mein Kind meine Schränke ausräumt, dann habe ICH dafür Sorge zu tragen, dass die Schränke mit Schranksicherungen gesichert werden.
Wenn ich nicht will das mein Kind in die nur 7qm große Küche rennt, dann habe ICH dafür Sorge zu tragen, dass dort ein Türgitter ist.
Wenn ich nicht will das mein Kind mir die Ohren zu brüllt bzw sich nurnoch durch weinen äußern kann, weil es zu einer von MIR vorherbestimmten Zeit noch nicht schlafen WILL, dann muss ICH gucken das wir beide auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
meine Beiden unterscheiden sich sooooo sehr von einander.
Bei meiner großen habe ich 1x Nein gesagt und sie hat gehört
sie konnte ich mit 1 Jahr in ihr Bett legen. Ihr eine Geschichte vorlesen, zwei oder drei Lieder singen, ihr die Flasche dabei geben und sie dann ablegen.
mit 18 Monaten hat sie mir eines abends gesagt " mama nid hia, sasa leine laft" Mama nicht hier bleiben, Sarah alleine schlafen."
Also habe ich ihr gesagt, das ich sie lieb habe und sie mich jederzeit rufen kann. Ich habe mich dann auf den Sessel im Zimmer gesetzt, außerhalb ihrer Sicht und habe gewartet. 2x hat sie gefragt ob ich noch da bin. und schlief dann friedlich ein. aber das war nicht immer so.
Ronja hingegen zieht stecker, hört nicht wenn ich ihr sage "nein tu das nicht." sie schmeisst dinge runter, sie schläft nur mit absolutem körperkontakt ein und all derlei dinge. Und ja, es nervt..
Aber weisst du, Ich habe kein Uhrwerk zum Kind das so ticken muss wie ich es will. Ich habe mich für das Kind entschieden und nicht für einen Programmierbaren Roboter, der um 19:30 im Bett liegt und friedlich schläft. Der das macht was ich sage, und das nicht macht was ich nicht möchte. Aber über diese Konsequenz war ich mir vorher schon im Klaren, das die nächsten paar Jahre eben von meinem Kind bestimmt werden. Klar kann ich versuchen mein Kind zu erziehen, Entweder durch Regeln und Konsequenzen oder durch Vorbild sein.
Jetzt gerade hat sie mir Bücher aus dem Regal gezogen - Was stelle ich die auch in Reichweite
- Ich möchte es nicht, stelle also das Buch mit ihr gemeinsam wieder ins Regal zurück also gebe ich ihr eines von ihren Büchern "Du Schatz, das sind meine Bücher und ich möchte nicht das du dort dran gehst. Schaumal, wir stellen es jetzt zusammen ins Regal und schauen wo Dein Leon&Lotta Buch ist." Und wenn es sein muss, 10x. Außer ICH lerne, dass die Bücher auf dieser Höhe nichts zu suchen haben.
Sie hilft auch seit 4 Monaten hier im Haushalt mit. Ganz toll ist den Tisch zu decken oder mir die Wäscheklammern anzureichen. Wäsche falten, nicht aber dafür darf sie Socken in den Wäschekorb werfen. Müllraustragen darf sie mit dem Papa.
So wie sie es halt kann.
Die Stunde vor dem zu Bett gehen sieht bei uns sehr strukturiert aus bzw das Ritual was wir haben hat sich über die 20 Monate entwickelt.
Es wird Abendbrot gegessen und zusammen der Tisch abgeräumt. Dann gehen wir ins Bad, es wird sich gewaschen(Im Bedarfsfall noch mit Lavendelbad gebadet) und die Zähne geputzt, der Schlafi angezogen. Währenddessen dimmt mein Mann im Wohnzimmer das Licht und wir kuscheln uns zu Dritt auf die couch und schauen ein Bilderbuch an oder spielen mit ihren 2 Puppen. Etwas ganz ruhiges halt. Ja, wir haben auch eine Zeit um 19:45 zu der wir ins Bett gehen aber sie hat vorher lange genug Zeit runter zu kommen vom Tag. Manchmal reicht das ruhige zusammen sein aus, und manchmal artet es in geschrei aus. Tage an denen es 15-20 Minuten sind sind Luxus, die genießen mein Mann und ich sehr, einfach weil wir dann viel Zeit für uns haben. Und dann gibt es Tage an denen es eben nicht klappt. Nur gehen wir dann nach 20 Minuten wieder mit ihr aus dem Zimmer,(Schlafen gehört für mich genauso wie Essen zu den Dingen die ich nicht erzwingen KANN und DARF, da es sonst nicht mehr Freiwillig geschieht) geben ihr nochmal etwas Zeit und probieren es dann wieder. Das ganz ekann dann 30-60-90 Minuten dauern oder noch länger. Manchesmal bringe ich sie dann um 23 Uhr ins Bett und bleibe einfach neben dran liegen, und schlafe mit ihr ein. Das ist nunmal so.
Es gibt Zeiten da kann ich mein Leben nicht nach unserem Kind richten -> Arzttermine die in der Schlafenszeit liegen etc. Aber ich kann zumindest versuchen es für uns alle so angenehm wie möglich zu machen.

Ich habe 2003 erfahren das ich mit meiner großen Schwanger war. Anfang 2. Lehrjahr. Ungeplant, ungewollt. Pille versagt kondom kaputt zum passenden Zeitpunkt. In dem Moment wo ich mich aber gegen Abtreibung und für das Kind entschieden habe wurde sie MEIN Wunschkind.Und es tut mir in der Seele weh, wenn ich lese "Er war nie (m)ein Wunschkind und wird es auch nie sein." Ich weiss nicht warum du so denkst, aber ich glaube das dein Kleiner das sehrwohl merkt.
Ich habe meine große während der Ausbildung dann 2004 bekommen. Auch sie musste einen Gewissen Zeitplan einhalten. Ich bin um 5 aufgestanden, sie wurde um 5:30 geweckt. Waschen, Anziehen, Frühstücken/Fläschchen, weil ich um 6:30 los musste. um 6:45 hat die KiTa aufgemacht. Dort konnte und durfte sie nochmal so lange schlafen wie sie wollte. (Ich habe sie ab Ende Mutterschutz hingegeben, weil ich sonst meinen Ausbildungsplatz verloren hätte, aber das ist ein anderes Thema.) Meine Ausbildung begann 7:30 - 17:30, 18:15 kam ich sie abholen, und um 20 Uhr habe ich sie ins Bett gebracht. Stellenweise bis nach Mitternacht gebraucht bis sie geschlafen hat...danach Haushalt und Hausaufgaben und am nächsten Morgen wieder raus. 2005 gab es dann einen Wechsel von der KiTa zur Tagesmutter, weil ich von Heidelberg weg gezogen bin, näher an meinen Ausbildungsort. Was aber die allgemeine Situation etwas entspannt hat. Auch dort konnte und durfte sie schlafen wann sie es wollte. Ist sie vor dem Essen eingeschlafen, dann gab es halt nach dem schlafen etwas zu Essen. Ist sie am Tisch selbst eingeschlafen, dann hat man ihr halt die Zähne nach dem aufwachen geputzt. Ihr hat es nie etwas ausgemacht wenn man sie dann ins Bett getragen hat.
2009 bin ich mit Ronja schwanger geworden, wieder ein Unfall. Ich hatte mich drauf verlassen das die Pille wirkt.. obwohl ich kurz vorher noch eine Lungenentzündung hatte. Ungeplant.. ungewollt.. Die entscheidung für das Kind getroffen, auch Sie ist heute ein Ungeplantes, (damals)ungewolltes Wunschkind.
Ich frage mich auch manchesmal ob sie mich veräppeln will, aber ich weiss auch das sie es noch nicht steuern kann. Ja manchesmal dreht sie sich um und ich sehe einen Funken "Absicht" in ihrem Blick und könnte die Wände hoch, das sie obwohl man zum 5.x Nein gesagt hat sie es trotzdem tut.
DAS ist aber MEIN Fehler, nicht der meines Kindes.
Wenn ich nicht will das mein Kind meine Schränke ausräumt, dann habe ICH dafür Sorge zu tragen, dass die Schränke mit Schranksicherungen gesichert werden.
Wenn ich nicht will das mein Kind in die nur 7qm große Küche rennt, dann habe ICH dafür Sorge zu tragen, dass dort ein Türgitter ist.
Wenn ich nicht will das mein Kind mir die Ohren zu brüllt bzw sich nurnoch durch weinen äußern kann, weil es zu einer von MIR vorherbestimmten Zeit noch nicht schlafen WILL, dann muss ICH gucken das wir beide auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
meine Beiden unterscheiden sich sooooo sehr von einander.
Bei meiner großen habe ich 1x Nein gesagt und sie hat gehört
sie konnte ich mit 1 Jahr in ihr Bett legen. Ihr eine Geschichte vorlesen, zwei oder drei Lieder singen, ihr die Flasche dabei geben und sie dann ablegen.
mit 18 Monaten hat sie mir eines abends gesagt " mama nid hia, sasa leine laft" Mama nicht hier bleiben, Sarah alleine schlafen."
Also habe ich ihr gesagt, das ich sie lieb habe und sie mich jederzeit rufen kann. Ich habe mich dann auf den Sessel im Zimmer gesetzt, außerhalb ihrer Sicht und habe gewartet. 2x hat sie gefragt ob ich noch da bin. und schlief dann friedlich ein. aber das war nicht immer so.
Ronja hingegen zieht stecker, hört nicht wenn ich ihr sage "nein tu das nicht." sie schmeisst dinge runter, sie schläft nur mit absolutem körperkontakt ein und all derlei dinge. Und ja, es nervt..
Aber weisst du, Ich habe kein Uhrwerk zum Kind das so ticken muss wie ich es will. Ich habe mich für das Kind entschieden und nicht für einen Programmierbaren Roboter, der um 19:30 im Bett liegt und friedlich schläft. Der das macht was ich sage, und das nicht macht was ich nicht möchte. Aber über diese Konsequenz war ich mir vorher schon im Klaren, das die nächsten paar Jahre eben von meinem Kind bestimmt werden. Klar kann ich versuchen mein Kind zu erziehen, Entweder durch Regeln und Konsequenzen oder durch Vorbild sein.
Jetzt gerade hat sie mir Bücher aus dem Regal gezogen - Was stelle ich die auch in Reichweite
Sie hilft auch seit 4 Monaten hier im Haushalt mit. Ganz toll ist den Tisch zu decken oder mir die Wäscheklammern anzureichen. Wäsche falten, nicht aber dafür darf sie Socken in den Wäschekorb werfen. Müllraustragen darf sie mit dem Papa.
So wie sie es halt kann.
Die Stunde vor dem zu Bett gehen sieht bei uns sehr strukturiert aus bzw das Ritual was wir haben hat sich über die 20 Monate entwickelt.
Es wird Abendbrot gegessen und zusammen der Tisch abgeräumt. Dann gehen wir ins Bad, es wird sich gewaschen(Im Bedarfsfall noch mit Lavendelbad gebadet) und die Zähne geputzt, der Schlafi angezogen. Währenddessen dimmt mein Mann im Wohnzimmer das Licht und wir kuscheln uns zu Dritt auf die couch und schauen ein Bilderbuch an oder spielen mit ihren 2 Puppen. Etwas ganz ruhiges halt. Ja, wir haben auch eine Zeit um 19:45 zu der wir ins Bett gehen aber sie hat vorher lange genug Zeit runter zu kommen vom Tag. Manchmal reicht das ruhige zusammen sein aus, und manchmal artet es in geschrei aus. Tage an denen es 15-20 Minuten sind sind Luxus, die genießen mein Mann und ich sehr, einfach weil wir dann viel Zeit für uns haben. Und dann gibt es Tage an denen es eben nicht klappt. Nur gehen wir dann nach 20 Minuten wieder mit ihr aus dem Zimmer,(Schlafen gehört für mich genauso wie Essen zu den Dingen die ich nicht erzwingen KANN und DARF, da es sonst nicht mehr Freiwillig geschieht) geben ihr nochmal etwas Zeit und probieren es dann wieder. Das ganz ekann dann 30-60-90 Minuten dauern oder noch länger. Manchesmal bringe ich sie dann um 23 Uhr ins Bett und bleibe einfach neben dran liegen, und schlafe mit ihr ein. Das ist nunmal so.
Es gibt Zeiten da kann ich mein Leben nicht nach unserem Kind richten -> Arzttermine die in der Schlafenszeit liegen etc. Aber ich kann zumindest versuchen es für uns alle so angenehm wie möglich zu machen.
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sternchen84
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Re: Ferbern die Zweite.....
AnnaH danke für den tollen Beitrag
Rechtschreibfehler dürfen aufs iPad geschoben werden;-)
Liebe Grüße
Jessi mit der Mausi (02/2008), dem Bärchen(10/2011), dem Käferchen (08/2019)an der Hand und unser geliebtes Sternenkind (01/2011) fest im Herzen
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Ferbern die Zweite.....
Ich hab jetzt die posts danach nicht mehr gelesen, aber das find ich echtn ding! Dass es solche einrichtungen noch gibt? Oder leb ich hier in meiner schwedischen rosa wolke?Maryam+Leo hat geschrieben:Tja er MUSS um 12 Uhr ins Bett und er WIRD um 14.15 geweckt. Das ist eben in der Kita so.
Hier in der kita werden die kinder hingelegt (und in den schlaf begleitet) wenn sie müde sind und nicht wenns zwölfe ist. L, schläft manchmal vor u manchmal nach dem mittagessen, je nach dem wann er morgens wach war.
Gruesse aus Schweden von Stina mit dem Goldstern (03/11) und dem Mini (09/13)
Clauwi Trageberaterin
Clauwi Trageberaterin
- Maryam+Leo
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- Registriert: 21.12.2010, 16:57
Re: Ferbern die Zweite.....
So die Damen....
mein Kind schläft und ich bin auch etwas runter gekommen von dem Arbeitstag...
Ich hab mir eure Beiträge natürlich durchgelesen und auch drüber nachgedacht (sonst hätte ich ja hier nix geschrieben, wenn ich keine Meinung drüber hören wollte)
In einigen Sachen verstehe ich eure Meinungen und kann sie auch nachvollziehen und ein paar Punkte sehe ich eben anders....
Ich sehe es schon so, dass man einem Kind Dinge und Aktionen verbieten kann.... und wenns das Schrank ausräumen ist oder das Essen rum werfen etc. Da sage ich so lange nein bis es sitzt und wenn ich das noch 32834728347 mal sagen muss. Und wenn er nicht hört stelle ich mich eben davor, nehme ihm die entsprechenden Sachen weg oder so. Ich finde das ist mein gutes Recht als Mutter und es soll ihn natürlich auch ein wenig auf das restliche Leben vorbereiten und schulen. Manche Dinge muss er vielleicht noch nicht verstehen, aber das kommt mit der Zeit, trotzdem muss er ein gesundes Maaß an "auf Mama hören" haben. Das verlange ich einfach. Dazu gehört vor allem, dass wir Dinge nicht vom Tisch schmeißen und nicht auf die Straße rennen.... genauso wie, dass man nichts ins Klo stecken darf und nicht den Herd anfassen darf beim Kochen...
Ich biete ihm immer an ihn einzubinden und Leopold ist echt ein Kind was viel viel Aufmerksamkeit benötigt. Er spielt drinnen so gut wie nie allein (das sind vielleicht mal 10-15 Minuten in der Woche).
Er darf mir beim Wäsche aufhängen oder abnehmen die Klammern geben/nehmen, er darf mir auch Kleidungsstücke geben und ich hänge sie auf, er darf aber nicht die Sachen wieder von der Leine reißen... das versteht er sicherlich noch nicht, aber ich verbiete es ihm....
Er darf mir beim Kartoffeln schälen die Kartoffeln geben oder den Spargel und darf das Geschälte dann ins Wasser tun... er bringt seine Windel nach dem Windeln in den Müll, er staubsaugt mit mir, er gießt die Blumen und er darf helfen den Tisch zu decken.... ich bin also nicht die gefühlslose Rabenmutter die hier einige erwarten...
Ja mein Kind war kein Wunschkind und ja ich hab lange damit gekämpft und ja ich bin oft genervt, grad weil ich andauernd hinter ihm her rennen muss und er dauerhaft meine Aufmerksamkeit beansprucht und ja.. es nervt mich wenn ich nicht Zeit für mich habe... das alles hat aber nichts damit zu tun, dass ich meinen Sohn über alles liebe und immer das Beste für ihn mag.
Irgendjemand hat das Stillen angesprochen.. Ich hab mein Kind fast 10 Monate lang in jeglichen Schlaf gestillt (außer er ist mal im Kiwa eingeschlafen oder im TT), er hat jegliche Körpernähe bekommen nach der er verlangt hat... aber ich musste wieder in die Uni zurück (sonst wäre mein Studium im letzten Semester flöten gegangen, und dass ist ja nicht nur für mich, sondern für meine Familie!). In der Uni hatte ich einen Tag an dem ich von 7-22 Uhr außer haus war... er hat dann die Flasche zum Einschlafen bekommen (das hatten wir vorher probiert ob es gut klappt).... ich fand die Lösung aber dauerhaft nicht gut, weil es für die Zähne nicht gut ist und auch diese Methode hat nicht unbedingt etwas mit Körperkontakt zu tun, sondern mit Saugen....
Zu Sylvester 2011 (also nach 12 Monaten) habe ich dann komplett abgestillt und es war für uns beide völlig okay. Er hat einfach nicht mehr wirklich danach verlangt und sich quasi abgestillt... es gab weiterhin noch eine Flasche abends und eine morgens...
Im Februar hatte er eine Magen Darm Grippe und hat gekotzt ohne Ende... also gab es keine Milchflasche mehr, sondern Tee oder Wasser.. die wollte er nicht, also hat er sie aus dem Bett geschmissen... wir haben ihn nächtelang geschukelt und gemacht und getan.. danach ging es dann ohne Milchflasche mit kraulen, streicheln, Hand halten. Das klappte auch eine Weile gut... dann nicht mehr, es wurde immer zeitintensiver und mit immer mehr Geschrei ...
nun stehen wir da wo wir sind, den Rest kennt ihr ja ...
Heute, nachdem es ja diese Diskussion gab habe ich dann mal versucht ihn etwas liebevoller ins Bett zu bringen und mit mehr Hautkontakt... Wir haben gebadet, eine Milchflasche getrunken, gekuschelt, Zähne geputzt, im Bett ein Buch gelesen und nochmal gekuschelt.... dann ist mein Liebling vom Bett geklettert, stan vor seinem und meinte "heia".... ich hab ihn dann in sein Bett gelegt, ihm noch etwas erzählt und mich auf mein Bett gesetzt... nach 10 Minuten immer wieder bissl Gequatsche war er dann fast eingeschlafen und ich bin raus gegangen, hab ihm das gesagt und nach ein paar Minuten ist er dann eingeschlafen.
Am Wochenende macht er seinen Mittagsschlaf übrigens mit einem von uns immer im großen Bett, da klappt es und da darf man dann auch seine Hand etc nicht weg nehmen, danach verlangt er und versichert sich auch, dass man noch da ist und kuschelt sich immer wieder an... abends klappt das aber nicht (worüber ich auch nicht so traurig bin, weil wir es nicht schaffen ihn in sein Bett zu legen ohne dass er aufwacht und dann weint und sich einbrüllt)
In dem Sinne... Danke für alle eure Beiträge.. einige fand ich schon etwas merkwürdig...., andere sehr hilfreich und sachlich
mein Kind schläft und ich bin auch etwas runter gekommen von dem Arbeitstag...
Ich hab mir eure Beiträge natürlich durchgelesen und auch drüber nachgedacht (sonst hätte ich ja hier nix geschrieben, wenn ich keine Meinung drüber hören wollte)
In einigen Sachen verstehe ich eure Meinungen und kann sie auch nachvollziehen und ein paar Punkte sehe ich eben anders....
Ich sehe es schon so, dass man einem Kind Dinge und Aktionen verbieten kann.... und wenns das Schrank ausräumen ist oder das Essen rum werfen etc. Da sage ich so lange nein bis es sitzt und wenn ich das noch 32834728347 mal sagen muss. Und wenn er nicht hört stelle ich mich eben davor, nehme ihm die entsprechenden Sachen weg oder so. Ich finde das ist mein gutes Recht als Mutter und es soll ihn natürlich auch ein wenig auf das restliche Leben vorbereiten und schulen. Manche Dinge muss er vielleicht noch nicht verstehen, aber das kommt mit der Zeit, trotzdem muss er ein gesundes Maaß an "auf Mama hören" haben. Das verlange ich einfach. Dazu gehört vor allem, dass wir Dinge nicht vom Tisch schmeißen und nicht auf die Straße rennen.... genauso wie, dass man nichts ins Klo stecken darf und nicht den Herd anfassen darf beim Kochen...
Ich biete ihm immer an ihn einzubinden und Leopold ist echt ein Kind was viel viel Aufmerksamkeit benötigt. Er spielt drinnen so gut wie nie allein (das sind vielleicht mal 10-15 Minuten in der Woche).
Er darf mir beim Wäsche aufhängen oder abnehmen die Klammern geben/nehmen, er darf mir auch Kleidungsstücke geben und ich hänge sie auf, er darf aber nicht die Sachen wieder von der Leine reißen... das versteht er sicherlich noch nicht, aber ich verbiete es ihm....
Er darf mir beim Kartoffeln schälen die Kartoffeln geben oder den Spargel und darf das Geschälte dann ins Wasser tun... er bringt seine Windel nach dem Windeln in den Müll, er staubsaugt mit mir, er gießt die Blumen und er darf helfen den Tisch zu decken.... ich bin also nicht die gefühlslose Rabenmutter die hier einige erwarten...
Ja mein Kind war kein Wunschkind und ja ich hab lange damit gekämpft und ja ich bin oft genervt, grad weil ich andauernd hinter ihm her rennen muss und er dauerhaft meine Aufmerksamkeit beansprucht und ja.. es nervt mich wenn ich nicht Zeit für mich habe... das alles hat aber nichts damit zu tun, dass ich meinen Sohn über alles liebe und immer das Beste für ihn mag.
Irgendjemand hat das Stillen angesprochen.. Ich hab mein Kind fast 10 Monate lang in jeglichen Schlaf gestillt (außer er ist mal im Kiwa eingeschlafen oder im TT), er hat jegliche Körpernähe bekommen nach der er verlangt hat... aber ich musste wieder in die Uni zurück (sonst wäre mein Studium im letzten Semester flöten gegangen, und dass ist ja nicht nur für mich, sondern für meine Familie!). In der Uni hatte ich einen Tag an dem ich von 7-22 Uhr außer haus war... er hat dann die Flasche zum Einschlafen bekommen (das hatten wir vorher probiert ob es gut klappt).... ich fand die Lösung aber dauerhaft nicht gut, weil es für die Zähne nicht gut ist und auch diese Methode hat nicht unbedingt etwas mit Körperkontakt zu tun, sondern mit Saugen....
Zu Sylvester 2011 (also nach 12 Monaten) habe ich dann komplett abgestillt und es war für uns beide völlig okay. Er hat einfach nicht mehr wirklich danach verlangt und sich quasi abgestillt... es gab weiterhin noch eine Flasche abends und eine morgens...
Im Februar hatte er eine Magen Darm Grippe und hat gekotzt ohne Ende... also gab es keine Milchflasche mehr, sondern Tee oder Wasser.. die wollte er nicht, also hat er sie aus dem Bett geschmissen... wir haben ihn nächtelang geschukelt und gemacht und getan.. danach ging es dann ohne Milchflasche mit kraulen, streicheln, Hand halten. Das klappte auch eine Weile gut... dann nicht mehr, es wurde immer zeitintensiver und mit immer mehr Geschrei ...
nun stehen wir da wo wir sind, den Rest kennt ihr ja ...
Heute, nachdem es ja diese Diskussion gab habe ich dann mal versucht ihn etwas liebevoller ins Bett zu bringen und mit mehr Hautkontakt... Wir haben gebadet, eine Milchflasche getrunken, gekuschelt, Zähne geputzt, im Bett ein Buch gelesen und nochmal gekuschelt.... dann ist mein Liebling vom Bett geklettert, stan vor seinem und meinte "heia".... ich hab ihn dann in sein Bett gelegt, ihm noch etwas erzählt und mich auf mein Bett gesetzt... nach 10 Minuten immer wieder bissl Gequatsche war er dann fast eingeschlafen und ich bin raus gegangen, hab ihm das gesagt und nach ein paar Minuten ist er dann eingeschlafen.
Am Wochenende macht er seinen Mittagsschlaf übrigens mit einem von uns immer im großen Bett, da klappt es und da darf man dann auch seine Hand etc nicht weg nehmen, danach verlangt er und versichert sich auch, dass man noch da ist und kuschelt sich immer wieder an... abends klappt das aber nicht (worüber ich auch nicht so traurig bin, weil wir es nicht schaffen ihn in sein Bett zu legen ohne dass er aufwacht und dann weint und sich einbrüllt)
In dem Sinne... Danke für alle eure Beiträge.. einige fand ich schon etwas merkwürdig...., andere sehr hilfreich und sachlich


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Re: Ferbern die Zweite.....
Schön dass ihr zur Ruhe gefunden habt- ich glaube aber, dass Du auch immernoch einiges mißverstanden hast. Niemand hat gesagt, dass Du ihm nicht sagen sollst, er darf die SChränke nicht ausräumen, oder, oder, oder ...es geht um die Umsetzung. Das siehst Du immernoch so und Kritik kam z.B. von meiner Seite, dass Du eben nicht erwarten kannst, dass er die Verbote respektiert, während Du ja gar nicht anwesend warst- was ja immer das Problem ist, denn sonst tut man ja etwas dagegen. Aber ich fand es eben so schlimm, dass Du Dich daran so aufgehängt hast- er würde Dich vera***, obwohl er Dich ja scheinbar ruft und DU nicht zu ihm gehst um etwas dagegen zu tun.
Sich hinterher über sein Kind aufzuregen, dass es die Wand bemalt oder die Creme an die Wand schmiert ist ja einfach dumm, denn was in Reichweite ist, wird benutzt- außer Du bist eben da.
Trotzdem klingt es immernoch sehr hart, wie Du schreibst und um's Stillen ging es ja nun gar nicht. Denn ohne Stillen hat man eben andere Rituale- macht auch nichts. Und es kann eben auch gut sein, dass der nächste Infekt wieder den 'Lernerfolg' zerstört und dann fängst Du von vorn an?
Trotzdem alles Gute!
Sich hinterher über sein Kind aufzuregen, dass es die Wand bemalt oder die Creme an die Wand schmiert ist ja einfach dumm, denn was in Reichweite ist, wird benutzt- außer Du bist eben da.
Trotzdem klingt es immernoch sehr hart, wie Du schreibst und um's Stillen ging es ja nun gar nicht. Denn ohne Stillen hat man eben andere Rituale- macht auch nichts. Und es kann eben auch gut sein, dass der nächste Infekt wieder den 'Lernerfolg' zerstört und dann fängst Du von vorn an?
Trotzdem alles Gute!
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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Re: Ferbern die Zweite.....
Ich find's schön, dass du dir einiges hier doch zu herzen genommen hast und es heute anders lief beim in's bett bringen!
einige aussagen von dir haben mich auch etwas erschreckt oder stutzig gemacht, aber ich hatte auch den eindruck wie posy es schon schrieb, dass du einfach häufig recht flapsig schreibst und der ton hier bissel arg aus der reihe tanzt
allerdings hat es mich auch erschreckt, wie heftig teilweise direkt geurteilt wurde / wird. als ob es immer so schwarz weiß wäre... ich kenne genügend eltern, die über ihre kinder ähnlich flapsig und etwas abwertend sprechen, sich aber dennoch ein bein für sie ausreißen und sie über alles lieben. zusammen zucken muss ich da auch, wenn ich sowas hör, aber ich würde nie unterstellen, dass aus mangelnder liebe / bindung so gesprochen wird. aber gut, in einem forum wie diesem ist es auch angebracht, dass dieser sprachgebrauch mal hinterfragt wird, da folge ich durchaus.
trotz allem, auch wenn ich dir die liebe zu deinem sohn ganz und gar nciht absprechen möchte, es fällt schon auf, dass die tatsache, dass er ungeplant und ungewollt WAR in all deinen 'rechtfertigungen' auch in die gegenwart reicht. den schritt, den andere hier machten, dass ihre ungeplanten kinder schließlich doch wunschkinder wurden, den lässt du irgendwie aus, ob bewusst oder nicht, weiß ich nicht, aber da ist mir auch nicht so wohl dabei. vielleicht wäre das in der tat etwas, wo du externe hilfe brauchen könntest um deinen sohn wirklich zu 100% annehmen zu können.
zum thema: wir hatten mit der großen auch viele lange abende, 2 stunden mit ihr im bett liegen und warten bis sie tief genug schläft, dass man endlich aufstehen kann, sind wirklich kein spaß. und die aktivitätsphase gab es auch, ich lag dann still im bett, während sie um mich rum turnte, obwohl sie kurz zuvor schon fast eingeschlafen war. ich war da auch oft genervt. jetzt bei der kleinen bin ich gelassener (zumindest im Moment), weil ich weiß, dass die große einfach so einschlafen gelernt hat, ohne training oder programm und obwohl sie nicht von natur aus ein 'guter schläfer' ist. es ist eine phase und die geht vorbei, wenn's auch nicht immer spaß macht.
einige aussagen von dir haben mich auch etwas erschreckt oder stutzig gemacht, aber ich hatte auch den eindruck wie posy es schon schrieb, dass du einfach häufig recht flapsig schreibst und der ton hier bissel arg aus der reihe tanzt
allerdings hat es mich auch erschreckt, wie heftig teilweise direkt geurteilt wurde / wird. als ob es immer so schwarz weiß wäre... ich kenne genügend eltern, die über ihre kinder ähnlich flapsig und etwas abwertend sprechen, sich aber dennoch ein bein für sie ausreißen und sie über alles lieben. zusammen zucken muss ich da auch, wenn ich sowas hör, aber ich würde nie unterstellen, dass aus mangelnder liebe / bindung so gesprochen wird. aber gut, in einem forum wie diesem ist es auch angebracht, dass dieser sprachgebrauch mal hinterfragt wird, da folge ich durchaus.
trotz allem, auch wenn ich dir die liebe zu deinem sohn ganz und gar nciht absprechen möchte, es fällt schon auf, dass die tatsache, dass er ungeplant und ungewollt WAR in all deinen 'rechtfertigungen' auch in die gegenwart reicht. den schritt, den andere hier machten, dass ihre ungeplanten kinder schließlich doch wunschkinder wurden, den lässt du irgendwie aus, ob bewusst oder nicht, weiß ich nicht, aber da ist mir auch nicht so wohl dabei. vielleicht wäre das in der tat etwas, wo du externe hilfe brauchen könntest um deinen sohn wirklich zu 100% annehmen zu können.
zum thema: wir hatten mit der großen auch viele lange abende, 2 stunden mit ihr im bett liegen und warten bis sie tief genug schläft, dass man endlich aufstehen kann, sind wirklich kein spaß. und die aktivitätsphase gab es auch, ich lag dann still im bett, während sie um mich rum turnte, obwohl sie kurz zuvor schon fast eingeschlafen war. ich war da auch oft genervt. jetzt bei der kleinen bin ich gelassener (zumindest im Moment), weil ich weiß, dass die große einfach so einschlafen gelernt hat, ohne training oder programm und obwohl sie nicht von natur aus ein 'guter schläfer' ist. es ist eine phase und die geht vorbei, wenn's auch nicht immer spaß macht.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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- Registriert: 04.11.2011, 16:25
Re: Ferbern die Zweite.....
ich hatte nach dem abstillen gefragt, aber auch nur, weil ich wissen wollte, ob dem kleinen nach dem abstillen (einschlafstillen usw.) vielleicht noch was fehlt und man da vielleicht noch was machen kann .. aber ich gebe nach dem post auf ... sorry ....






