Vom zu füttern wieder weg kommen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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CarpeDiem
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Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von CarpeDiem »

Hi,

ich hab vor einiger Zeit bereits einen Thread gehabt http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=148493, damals hat Katharina zwar langsam, aber eben zugenommen und ich war mir 100% sicher mehr als genug Milch zu haben.

Hier mal Übersicht von allen Messungen:

* 14.02.2012 3730g KH - Geburtsgewicht
* 17.02.2012 3370g KH - Entlassgewicht
* 19.02.2012 34xxg Hebamme (genauer weiß ich es nicht mehr)
* 23.02.2012 3390g Hebamme
* 25.02.2012 3450g Hebamme
* 27.02.2012 3510g Hebamme
* 29.02.2012 3510g Hebamme
* 01.03.2012 3550g Hebamme
* 02.03.2012 3590g Hebamme
* 05.03.2012 3790g Hebamme
* 20.03.2012 4060g und 55,5cm Kinderarzt U3
* 4270g Hebamme (genaues Datum nicht mehr im Kopf, war ca. 1 bis 2 Wochen nach dem Wiegen beim Kinderarzt)
* 24.04.2012 4380g und 59cm Kinderarzt

Da sind man ziemlich genau, dass die Zunahme seit März einfach sehr wenig war. Angefangen hat es wohl um Ostern, dass Katharina in sich unzufriedener war, dass hab ich auf einen Entwicklungsschub geschoben und ab dem 20.04. hatte ich das Gefühl, dass die Milch weniger wird. Am Dienstag 24.04. fehlten dann die Menge an nassen Windeln, weshalb ich dann sofort zum Kinderarzt bin. Dabei kam das oben genannte Gewicht raus. Sie ist also sehr stark gewachsen, nur das Gewicht hängt hinterher. Wir füttern nun zu, dazu hab ich noch eine Pumpe bekommen. Aktuell bekommt Katharina um die 350ml im Schnitt dazu. An Tagen wo es sehr warm war, wollte sie mehr haben. Ich hab nun auch wieder Betreuung durch die Hebi. Ursache für den Rückgang ist vermutlich, dass ich bereits meine Tage bekommen habe. Passt auch mit Ostern zusammen, da waren meine fruchtbaren Tage (hatte extrem guten ZS). Wir stillen Abends bis Morgens weiterhin ohne zu füttern, die Menge die ich nachgeben muss, ist sehr unterschiedlich hoch. Ich habe nun das Gefühl, dass die Milchmenge sich wieder verbessert hat. Nur wie reduziere ich die Menge des zu fütterns wieder? Da es nie die gleiche Menge ist, kann ich ja schlecht einfach nach xx ml sagen, nun ist Schluss. Ich merke, dass das zu füttern sehr sinnvoll war/ist, Katharina ist wieder zufrieden und satt. Am Freitag kommt die Hebi das nächste Mal wieder. Nun wird erstmal wieder Gewicht genommen, mir ist wichtig, dass Katharina nun aufholt. Das aktuelle Gewicht ist ja echt niedrig.

Ich würde gerne wieder voll stillen, sofern das irgendwie möglich ist. Sonst eben soweit wie möglich die Zufüttermenge reduzieren. Auf jeden Fall will ich so lange wie möglich wenigstens Teilzeitstillen.

Erwähnenswert ist noch, ich hab Hashimoto, der wurde kontrolliert nach der Geburt, hab gute Werte.

Ich nehme aktuell Bockshornkleesamen, werde diese aber nicht mehr lange nehmen. Weil das ja den Blutzucker auch senkt, unterzuckere ich ständig und muss alle 2 Stunden etwas essen. Das ist sehr doof so.

Danke für Eure Hilfe.

LIebe Grüße Janina
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


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Isa_Belotti
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von Isa_Belotti »

Liebe Janina,

hast du schon einmal in der Linksammlung Stillwissen geschaut? Da ist ein Thread zum Thema Verringerung der Zufüttermengen zu finden.

Zum Thema Hashimoto kann ich gar nichts sagen. Bestimmt meldet sich noch eine der Moderatorinnen
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.

Viele liebe Grüße,
Isa
jusl
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von jusl »

Hallo carpediem,
Wir füttern nun zu, dazu hab ich noch eine Pumpe bekommen. Aktuell bekommt Katharina um die 350ml im Schnitt dazu. An Tagen wo es sehr warm war, wollte sie mehr haben. Ich hab nun auch wieder Betreuung durch die Hebi. Ursache für den Rückgang ist vermutlich, dass ich bereits meine Tage bekommen habe.
Du fütterst 350ml künstliche Milch zu? Dann ist es viel wahrscheinlicher umgekehrt: Du hast Deine Tage so früh wieder bekommen durch das wenige Stillen. ;-) (Das Einsetzen der Regelblutung selbst bewirkt keine Änderung der Milchmenge.)
Wir stillen Abends bis Morgens weiterhin ohne zu füttern, die Menge die ich nachgeben muss, ist sehr unterschiedlich hoch. Ich habe nun das Gefühl, dass die Milchmenge sich wieder verbessert hat. Nur wie reduziere ich die Menge des zu fütterns wieder? Da es nie die gleiche Menge ist, kann ich ja schlecht einfach nach xx ml sagen, nun ist Schluss. Ich merke, dass das zu füttern sehr sinnvoll war/ist, Katharina ist wieder zufrieden und satt. Am Freitag kommt die Hebi das nächste Mal wieder. Nun wird erstmal wieder Gewicht genommen, mir ist wichtig, dass Katharina nun aufholt. Das aktuelle Gewicht ist ja echt niedrig.
Ja, das klingt vernünftig.

Wichtig ist, dass Du während Deiner Zufütter-Verringerungs-Aktion sorgfältig auf ALLE Zeichen guten Gedeihens achtest und diese auch dokumentierst(!). Empfehlenswert ist das mehrmalige Wiegen pro Woche (habt Ihr eine gute Babywaage daheim?), das tägliche Zählen der nassen Windeln und das tägliche Notieren der Zufüttermengen, genaueres dazu siehe hier: Grundinfo Gedeihen und Gewichtsentwicklung.

Verringern der Zufüttermengen klappt nur, wenn die Milchbildung angekurbelt wird, und diese wird nur dann angekurbelt, wenn eine ERHÖHTE Nachfrage da ist. Diese erhöhte Nachfrage kann übers zusätzliche Pumpen geschehen, und außerdem sollte die Zufüttermenge schrittweise nach und nach verringert werden; so kann sich die Brust dem erhöhten Bedarf anpassen. Eine gute Faustregel ist: "heute ca 15- 20 ml täglich weniger anbieten als gestern". Auf diese Weise reduziert man um etwa 100 ml pro Woche. Schwankungen sind dabei normal und gar nicht schlimm, aber es ist ungünstig, heute 200 ml zuzufüttern und morgen 400 - eine sooo große Schwankung ist kaum über "echten" gesteigerten Bedarf erklärbar.
Du schriebst: durchschnittlich 350 ml täglich - dann geh von diesen 350 ml aus. Ab morgen dann höchstens 335 ml, wenn das geht. Übermorgen dann höchstens 320 usw.
Mit diesem Vorgehen sind die Chancen recht groß, bald wieder voll oder wenigstens fast vollstillen zu können.

Wie gesagt, wichtig ist in dieser Zeit die sorgfältige Dokumentation der Gewichtsentwicklung, damit sofort erkannt wird, falls das Tempo zu hoch sein sollte oder sonst ein Problem auftritt. Im Stillforum findest Du in den Threads von NicolasMama und Thistle gute Beispiele dazu.

Erwähnenswert ist noch, ich hab Hashimoto, der wurde kontrolliert nach der Geburt, hab gute Werte.

Ich nehme aktuell Bockshornkleesamen, werde diese aber nicht mehr lange nehmen. Weil das ja den Blutzucker auch senkt, unterzuckere ich ständig und muss alle 2 Stunden etwas essen. Das ist sehr doof so.
Hm, Hashimoto kann da schon reinspielen... möglicherweise ziehst Du eine andere medikamentöse Unterstützung in Erwägung? Die gängigen Wirkstoffe mit belegter pharmakologischer Wirkung außer Bocks sind Domperidon und Metoclopramid. Über die Boardsuche findest Du weitere Infos dazu.

LG
Julia
CarpeDiem
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von CarpeDiem »

Hi Julia,

danke für Deine Antwort. Ich hab am Dienstag das erste Mal am Abend zu gefüttert und am Donnerstag kam sehr stark meine Mens, SB bereits am Mittwoch. Würde mich wundern, dass das so schnell geht, nur weil ich zwei Tage zu gefüttert habe. Wie geschrieben hab ich meine fruchtbaren Tage ja sehr genau schon gemerkt.

Puuh, dass reduzieren ist ja echt ne Wissenschaft für sich, glaub aktuell fühl ich mich nicht stark genug dafür. Werde das aber im Hinterkopf behalten. Erstmal muss Katharina zulegen, dass ist das wichtigste. Ich merke, dass sie nun, wo wieder was kommt, lieber an der Brust trinkt. Ich pumpe ab und zu. Hab ne Elektrische bekommen auf Rezept. Die Zufüttermenge schwankt extrem. Hier mal die Übersicht:

24.4. 190ml (erstes zu füttern um 20 Uhr)
25.4. 330ml
26.4. 385ml (Hinfahrt zu den Schwiegereltern)
27.4. 360ml
28.4. 340ml
29.4. 440ml (extrem warm gewesen und wir unterwegs zu Freunden)
30.4. 355ml
01.5. 440ml (Rückfahrt von den Schwiegereltern, sehr warm trotz Klima)
02.5. bisher 340ml

Denk da sieht man ganz gut, wenn es "normale" Tage sind, trinkt sie um die 350ml. An "besonderen" Tagen deutlich mehr. Wobei das ja erst wenige Tage sind. Da finde ich das reduzieren schwierig. Muss mich, aber wenn, eh erstmal um eine Waage kümmern. Welche ist da zu empfehlen?

Kann es auch von alleine dazu kommen, dass Katharina weniger extra braucht? Sprich, wenn ich pumpe und sie damit mehr trinken kann und somit auch weniger nach braucht? Oder ist das unrealistisch? Katharina trinkt nur, wenn es sich lohnt. Daran merk ich immer, ob Milch kommt. Auch an den Schluckgeräuschen/-bewegungen. Sie trinkt mittlerweile wieder länger an der Brust.

Liebe Grüße Janina
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


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jusl
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von jusl »

Ich hab am Dienstag das erste Mal am Abend zu gefüttert und am Donnerstag kam sehr stark meine Mens, SB bereits am Mittwoch. Würde mich wundern, dass das so schnell geht, nur weil ich zwei Tage zu gefüttert habe. Wie geschrieben hab ich meine fruchtbaren Tage ja sehr genau schon gemerkt.
Nee, andersherum: Du hattest ja einen GRUND zuzufüttern. Nämlich die vergeringerte Milchproduktion VORHER. Und diese löste das Wiedereinsetzen des Zyklus aus. ;-)
Erstmal muss Katharina zulegen, dass ist das wichtigste.
Ja, ganz klar.
Puuh, dass reduzieren ist ja echt ne Wissenschaft für sich
Naja, dafür machen wir das ja hier gemeinsam. ;-) Das Grundprinzip ist ja eigentlich simpel: in dem Maße, wie die Zufüttermenge verringert wird, muss die Milchproduktion durch individuell geeignete Maßnahmen hochgefahren werden. Währenddessen überwacht man engmaschig alle Kriterien guten Gedeihens beim Baby, damit jederzeit nachweisbar sichergestellt ist, dass das Baby genug Milch bekommt. Das war's schon an Wissenschaft. ;-)
Ich merke, dass sie nun, wo wieder was kommt, lieber an der Brust trinkt.
Gut!
Ich pumpe ab und zu. Hab ne Elektrische bekommen auf Rezept
Gut!
Die Zufüttermenge schwankt extrem. Hier mal die Übersicht:

24.4. 190ml (erstes zu füttern um 20 Uhr)
25.4. 330ml
26.4. 385ml (Hinfahrt zu den Schwiegereltern)
27.4. 360ml
28.4. 340ml
29.4. 440ml (extrem warm gewesen und wir unterwegs zu Freunden)
30.4. 355ml
01.5. 440ml (Rückfahrt von den Schwiegereltern, sehr warm trotz Klima)
02.5. bisher 340ml
ooch, so extrem ist das gar nicht. Vom ersten Tag abgesehen, lag Eure durchschnittliche Zufüttermenge bei rund 375 ml täglich, mit einer maximalen Abweichung von diesem Mittelwert von 65 ml, also +- 17 %, das ist doch gar nicht so viel.;-)
Unter der Annahme, dass die 440 ml durch äußere Umstände bedingte Ausreißer waren (also dass Ihr eigentlich Euer Baby unter anderen Umständen auch mit weniger Milch hättet zufriedenstellen können), ergibt sich (wieder den ersten Tag unberücksichtigt) ein durchschnittliche Zufüttermenge von 350 ml, maximale Abweichung 35 ml, also +- 10 %. Wenn man die beiden 440-Tage berücksichtigt, ergibt sich als Konsequenz lediglich, dass Eure Zufütterreduktion 1-2 Tage länger dauert - DAS ist also völlig bedeutungslos und in der Konsequent überhaupt nicht "extrem". ;-)

Falls Du Dich für einen Zufütterreduktions-Versuch entscheidest (Du hast völlig Recht, dafür braucht man zusätzliche Kraft): Fang also einfach mit IRGENDEINER Menge im Bereich 350-370 ml an, es kommt nicht auf die genaue Zahl an.
Muss mich, aber wenn, eh erstmal um eine Waage kümmern. Welche ist da zu empfehlen?
Egal. Einfach eine moderne, elektronische Babywaage, Genauigkeit mind. 10 g.
Kann es auch von alleine dazu kommen, dass Katharina weniger extra braucht? Sprich, wenn ich pumpe und sie damit mehr trinken kann und somit auch weniger nach braucht? Oder ist das unrealistisch?
Was meinst Du mit "von alleine"? Die Verringerung der Zufüttermenge und die Erhöhung der Milchproduktion gehen Hand in Hand. Das eine ist gleichzeitig Folge UND Ursache des anderen - ein Kreislauf sozusagen. Die Brust hat keine Veranlassung, MEHR zu produzieren, wenn der Bedarf nicht erhöht wird (warum sollte sie? ;-)). Der Bedarf wird ja gerade dadurch erhöht, dass man die Zufüttermenge Schritt für Schritt leicht verringert, dass das Kind öfter und länger an der Brust saugt. (Solange das Kind dies (noch) nicht ausreichend selbst tut, sollte man mit der Pumpe nachhelfen und auf diese Weise zusätzliche Nachfrage schaffen)
Sie trinkt mittlerweile wieder länger an der Brust.
Gut. :D

LG
Julia
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von CarpeDiem »

Danke Dir Julia.

Aktuell hab ich nicht die Kraft zur Reduzierung. Ich hab noch nen Eiterherd unter einem Zahn, der am Montag operiert werden muss. Das kann sich wohl auch noch auswirken bzw. ist das aktuelle Zu füttern in so fern praktisch, dass ich während der Behandlung direkt nicht stillen darf. So kann mein Mann Katharina dann füttern mit pre.

Morgen kommt die Hebi, mal schauen was das Gewicht von Katharina dann sagt. Danach schau ich mal weiter, ob ich mir eine Waage besorge und es dann wage mit der Reduzierung oder ob wir einfach so weiter arbeiten wie aktuell.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von jusl »

Ja, schau in Ruhe, was für Euch möglich ist.

Alles Gute für die OP! Stillpause einlegen musst Du deswegen aber sicherlich nicht, denn die Betäubungsmittel, Schmerzmittel und Antibiotika, die bei Zahn- und sonstigen Operationen üblicherweise zum Einsatz kommen, sind problemlos stillverträglich. Hier im Stillforum findest Du über die Boardsuche ausführliche Info dazu.

LG
Julia
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von CarpeDiem »

Heute war die Hebamme da, Katharina wiegt aktuell 4950g, dass ist ein super Wert, wie ich finde. Also hat sie gut aufgeholt. Hab mich nun entschieden, wir machen erstmal weiter wie bisher. Mir ist das Risiko zu hoch, dass ich beim Versuch wieder voll zu stillen unter Stress gerate und dann womöglich ganz abstille. Das will ich nicht riskieren. Dann lieber so lange wie möglich eben Teilzeit stillen. Und vielleicht kann ich das zu füttern reduzieren, wenn es langsam los geht mit Beikost. Aber das ist ja noch hin. Aktuell fühlt es sich okay an bzw. das wichtigste ist, dass Katharina satt wird. Schade, dass es nicht mehr mit dem vollen stillen klappt. Wie sagte die Hebi heute zu mir, ich soll stolz drauf sein, dass ich 10 Wochen voll gestillt habe und Katharina noch jetzt wertvolle Muttermilch bekommt. Und die Menge, die wir zu füttern müssen, schwankt so extrem, dass ich mir eine Reduzierung einfach nicht zu traue. Und eine so extrem genaue Dokumentierung mit nassen Windeln, Gewicht usw. möchte ich nicht, dass wird mich unter Druck setzen.

@Zahn OP

ich meinte vorallem, dass ich nicht zwischendrin quasi aus dem Raum springen muss zum stillen. Wobei seit ich zu füttere, hat sich das Trinkverhalten von Katharina etwas geändert. Sie hat vorher beim vollen stillen, teilweise morgens alle Stunde was gewollt. Sie hat immer zwei Phasen am Tag gehabt, wo sie viel genommen hat.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von jusl »

Ui, 600 g in 10 Tagen ist ja tiiiierisch viel. :lol:
Entweder mind. einer der letzten Messwerte ist falsch (kann gut sein), oder Du überfütterst derzeit Dein Kind. (kann auch sein :mrgreen:)

Schön dass Du zu einer Entscheidung gekommen bist. ;-)

LG und alles Gute weiterhin für eine stressarme Babyzeit,
Julia
CarpeDiem
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Re: Vom zu füttern wieder weg kommen?

Beitrag von CarpeDiem »

Danke. Es ist gut, dass nun eine Entscheidung gefallen ist und ich mich damit gut fühle. Würde mir zwar anderes wünschen, aber nicht immer ist alles machbar. Außerdem hab ich gemerkt, dass sie nun wieder das zufriedene Baby ist, was ich kenn.

Ich glaub, sie hatte einfach nur mehr Milch im Magen-Darmtrakt von gestern gebunkert. Sie hat gestern extrem viel an der Brust getrunken und aber zusätzlich noch riesige Menge dazu haben wollen. Heute wollte sie wieder weniger dabei haben. Gestern hat sie extra 630ml gehabt und heute bisher 365ml (und sie schläft jetzt schon, also vermute ich mal, dass sie nichts mehr brauchen wird, da die letzte Mahlzeit am Tag immer rein durchs stillen reicht und das ist meist gegen Mitternacht).
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


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