Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
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- amanite
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Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Hallo,
meine Tochter ist jetzt 10Monate und bisher haben wir eine recht unkomplizierte Stillzeit hinter uns.
Allerdings habe ich Probleme mit Ihren Zähnen. Erst hatte sie unten zwei Schneidezähne bekommen, plötzlich fing sie an zu beißen. Ich hab dann schnell mitbekommen, dass sie eher getestet hat und es lustig/interessant fand da mal drauf rumzubeißen. Sie immer wieder abzudocken, oder Aua zu sagen hat sie wenig beeindruckt, sie hat nicht verstanden was sie lassen soll. Irgendwann hat es dann zum meinem großen Glück immer mehr nachgelassen und nach ner Woche waren meine BWs auch wieder heile.
Jetzt hat sie oben die beiden ersten Schneidezähne bekommen und ich könnte mir grad das Stillen abgewöhnen.
Es tut so höllisch weh, dass ich bald nicht mehr kann. Sofort wenn sie andockt, nimmt sie direkt die BWs in die Kneifzange und während des gesammten Stillvorgangs bleiben ihre Hauer in meiner BW reingedrückt und ich hab förmlich das Gefühl dass sie meine BW über ihre spitzen Zahnkanten immer leicht hin und her schubbert. Es zieht und schmerzt den ganzen Stillvorgang tierischt. Wenn ich andere Stillpositionen wähle, hilft das nur bedingt, an den Stellen tut es halt noch nicht ganz so sehr weh, weil sie da noch unlediert sind, aber weh tuts trotzdem. Wenn ich sie abdocke, oder aua sage, versteht sie nicht. Sie fängt sofort an panisch zu weinen, wie ich ihr ihre liebste nänä wegnehmen kann. Und egal wie oft ich sie andocke, es bleibt bei den Schmerzen.
Wenn ich dazu mit dem kleinen Finger dazwischen gehe, um das Vakuum zu lösen, bilde ich mir ein, dass sie krampfhaft den Kiefer zusammenpresst und nur ein kleiner Spalt da ist. Sie macht auch kaum auf, das wird schon langsam zum Kampf, sie zu lösen. Irgendwo hab ich mal gelesen, als Tip, man solle den Babykopf in die Brust drücken, dann würden sie von allein aufmachen, weil sie keine Luft bekommen. Damit hat sie heute nun vollends verkrampft und mit Absicht richtig draufgebissen. Resultat, zwei blutige Löcher von rechter und linker Ecke eines Zahns.
Als eventuellen Hinweis noch. Wir benutzen tagsüber zum Wassertrinken den Medela Calma Sauger. Ich weiß dass dieser umstritten ist, aber ich war bisher der Meinung dass es für uns gut funktioniert (sie liebt diese Flasche abgöttig) und keinerlei Nachteile bringt. Nun ist es aber so, dass sie den Calma gern auch mal aus Spieltrieb im Mund hat und drauf rum beißt und nach links und rechts in die Ecken wechselt. Und dann immer mal zwischen drin saugt. Ich weiß nicht ob sie sich da das Saugen jetzt plötzlich verlernt hat, aber eigentlich hat es vorm Zahnen ja auch die ganze Zeit parallel so funktioniert, dass sie an der Brust normal gestillt hat. Zeitlich kann ich es also nur dem Zahnen zuordnen, nicht dem Calma Sauger. Wollte es nur erwähnt haben, nicht dass es daran liegen könnte.
Ich hoffe soooooooo sehr, dass ihr irgendwelche Tips für mich habt, lange halt ich diese Schmerzen nicht mehr aus.
LG
amanite
meine Tochter ist jetzt 10Monate und bisher haben wir eine recht unkomplizierte Stillzeit hinter uns.
Allerdings habe ich Probleme mit Ihren Zähnen. Erst hatte sie unten zwei Schneidezähne bekommen, plötzlich fing sie an zu beißen. Ich hab dann schnell mitbekommen, dass sie eher getestet hat und es lustig/interessant fand da mal drauf rumzubeißen. Sie immer wieder abzudocken, oder Aua zu sagen hat sie wenig beeindruckt, sie hat nicht verstanden was sie lassen soll. Irgendwann hat es dann zum meinem großen Glück immer mehr nachgelassen und nach ner Woche waren meine BWs auch wieder heile.
Jetzt hat sie oben die beiden ersten Schneidezähne bekommen und ich könnte mir grad das Stillen abgewöhnen.
Es tut so höllisch weh, dass ich bald nicht mehr kann. Sofort wenn sie andockt, nimmt sie direkt die BWs in die Kneifzange und während des gesammten Stillvorgangs bleiben ihre Hauer in meiner BW reingedrückt und ich hab förmlich das Gefühl dass sie meine BW über ihre spitzen Zahnkanten immer leicht hin und her schubbert. Es zieht und schmerzt den ganzen Stillvorgang tierischt. Wenn ich andere Stillpositionen wähle, hilft das nur bedingt, an den Stellen tut es halt noch nicht ganz so sehr weh, weil sie da noch unlediert sind, aber weh tuts trotzdem. Wenn ich sie abdocke, oder aua sage, versteht sie nicht. Sie fängt sofort an panisch zu weinen, wie ich ihr ihre liebste nänä wegnehmen kann. Und egal wie oft ich sie andocke, es bleibt bei den Schmerzen.
Wenn ich dazu mit dem kleinen Finger dazwischen gehe, um das Vakuum zu lösen, bilde ich mir ein, dass sie krampfhaft den Kiefer zusammenpresst und nur ein kleiner Spalt da ist. Sie macht auch kaum auf, das wird schon langsam zum Kampf, sie zu lösen. Irgendwo hab ich mal gelesen, als Tip, man solle den Babykopf in die Brust drücken, dann würden sie von allein aufmachen, weil sie keine Luft bekommen. Damit hat sie heute nun vollends verkrampft und mit Absicht richtig draufgebissen. Resultat, zwei blutige Löcher von rechter und linker Ecke eines Zahns.
Als eventuellen Hinweis noch. Wir benutzen tagsüber zum Wassertrinken den Medela Calma Sauger. Ich weiß dass dieser umstritten ist, aber ich war bisher der Meinung dass es für uns gut funktioniert (sie liebt diese Flasche abgöttig) und keinerlei Nachteile bringt. Nun ist es aber so, dass sie den Calma gern auch mal aus Spieltrieb im Mund hat und drauf rum beißt und nach links und rechts in die Ecken wechselt. Und dann immer mal zwischen drin saugt. Ich weiß nicht ob sie sich da das Saugen jetzt plötzlich verlernt hat, aber eigentlich hat es vorm Zahnen ja auch die ganze Zeit parallel so funktioniert, dass sie an der Brust normal gestillt hat. Zeitlich kann ich es also nur dem Zahnen zuordnen, nicht dem Calma Sauger. Wollte es nur erwähnt haben, nicht dass es daran liegen könnte.
Ich hoffe soooooooo sehr, dass ihr irgendwelche Tips für mich habt, lange halt ich diese Schmerzen nicht mehr aus.
LG
amanite
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jusl
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Hallo amanite,
wahrscheinlich kommen bei Euch zwei Dinge zusammen: Sehr spitze Zähne ("blutige Löcher" sind da ein deutlicher Hinweis) und eine ungünstige Stilltechnik.
Zu den spitzen Zähnen: Manchmal können die Zähnchen extrem spitz oder scharfkantig rauswachsen. Dies schleift sich im Laufe der Zeit durch den Gegenbiss, Kauen usw. von selbst ab, aber wenn das Stillen dank der "Messerchen" praktisch unmöglich ist, kannst Du einfach zum Zahnarzt gehen und ihn mit etwas Zahn-Schleifpapier die Kante glätten lassen. Dauert nur 1 Sekunde. Mein Kind hatte sich mal beim einem Sturz ein Stück Schneidezahn abgebrochen, das gab ne extrem spitz-scharfe Bruchkante, da konnte ich das Schleifpapier einfach vom Zahnarzt holen, das ist so ein ganz dünner Papier-Streifen und das selbst machen. Damit einmal kurz drüber, Problem gelöst.
Zu Stilltechnik: Dein Bericht ist exemplarisch für Saugerbenutzung. Du hast völlig plausibel selbst beschrieben, wo das Problem liegt: die Nutzung JEDEN Saugers, ob Calma oder sonst einer, bewirkt, dass der Plastikreiz im Mund viel härter ist und das Kauen auf dem Ding problemlos möglich ist. Die übliche Folge ist eine deutlich zu geringe Öffnung des Mundes und Beißen/ zu starkes Festhalten oder Einklemmen/ Kauen auf den BW.
Ein gut angedocktes Baby kann durchaus auch mal harmlose(!) Druckspuren mit seinen Zähnen hinterlassen; diese liegen aber WEIT (!) von den BW entfernt, also viel weiter hinten auf dem Warzenhof bzw. sogar noch weiter hinten auf den normalen Haut (je nach dem wie groß der Hof halt ist). Und sie sind auch nicht so tief, dass sie schmerzen würden, sprich, das Baby "presst" nicht - genau das Gegenteil von dem, was Du von Deinem Baby berichtest. Diese Schwierigkeiten müssen übrigens keineswegs direkt nach erstmaliger Einführung eines künstlichen Saugers auftreten, sondern das kann durchaus eine ganze Weile vermeintlich gutgehen, also keine Beschwerden verursachen, aber DANN setzen die Schwierigekeiten irgendwann doch ein.
Ich sehe da keinen anderen sinnvollen Weg als die künstlichen Sauger ab jetzt konsequent wegzulassen. Dazu ein bewusst "korrektes" Anlegen, so ähnlich wie als das Baby klein war. Also: ordentlich hinsetzen, Baby gut positionieren, Mund weit öffnen, Brust gut stützen, keine Ablenkung usw. Oft finden die Kinder so wieder zu einer guten Technik.
LG
Julia
wahrscheinlich kommen bei Euch zwei Dinge zusammen: Sehr spitze Zähne ("blutige Löcher" sind da ein deutlicher Hinweis) und eine ungünstige Stilltechnik.
Zu den spitzen Zähnen: Manchmal können die Zähnchen extrem spitz oder scharfkantig rauswachsen. Dies schleift sich im Laufe der Zeit durch den Gegenbiss, Kauen usw. von selbst ab, aber wenn das Stillen dank der "Messerchen" praktisch unmöglich ist, kannst Du einfach zum Zahnarzt gehen und ihn mit etwas Zahn-Schleifpapier die Kante glätten lassen. Dauert nur 1 Sekunde. Mein Kind hatte sich mal beim einem Sturz ein Stück Schneidezahn abgebrochen, das gab ne extrem spitz-scharfe Bruchkante, da konnte ich das Schleifpapier einfach vom Zahnarzt holen, das ist so ein ganz dünner Papier-Streifen und das selbst machen. Damit einmal kurz drüber, Problem gelöst.
Zu Stilltechnik: Dein Bericht ist exemplarisch für Saugerbenutzung. Du hast völlig plausibel selbst beschrieben, wo das Problem liegt: die Nutzung JEDEN Saugers, ob Calma oder sonst einer, bewirkt, dass der Plastikreiz im Mund viel härter ist und das Kauen auf dem Ding problemlos möglich ist. Die übliche Folge ist eine deutlich zu geringe Öffnung des Mundes und Beißen/ zu starkes Festhalten oder Einklemmen/ Kauen auf den BW.
Ein gut angedocktes Baby kann durchaus auch mal harmlose(!) Druckspuren mit seinen Zähnen hinterlassen; diese liegen aber WEIT (!) von den BW entfernt, also viel weiter hinten auf dem Warzenhof bzw. sogar noch weiter hinten auf den normalen Haut (je nach dem wie groß der Hof halt ist). Und sie sind auch nicht so tief, dass sie schmerzen würden, sprich, das Baby "presst" nicht - genau das Gegenteil von dem, was Du von Deinem Baby berichtest. Diese Schwierigkeiten müssen übrigens keineswegs direkt nach erstmaliger Einführung eines künstlichen Saugers auftreten, sondern das kann durchaus eine ganze Weile vermeintlich gutgehen, also keine Beschwerden verursachen, aber DANN setzen die Schwierigekeiten irgendwann doch ein.
Ich sehe da keinen anderen sinnvollen Weg als die künstlichen Sauger ab jetzt konsequent wegzulassen. Dazu ein bewusst "korrektes" Anlegen, so ähnlich wie als das Baby klein war. Also: ordentlich hinsetzen, Baby gut positionieren, Mund weit öffnen, Brust gut stützen, keine Ablenkung usw. Oft finden die Kinder so wieder zu einer guten Technik.
LG
Julia
- amanite
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Hallo Julia,
vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich werd mit den Zähnchen mal noch ein bisschen abwarten, da sie selber extrem viel knirscht und es sich wohl daher eh selbst einschleifen wird. Die oberen sehen auch total wellenartig aus, also das was du beschrieben hast, scheints zu treffen.
Das mit der Stilltechnik glaub ich dir auch sofort. Wir hatten anfangs einen ungünstigen Stillstart. Als sie noch ganz klein war, hab ich unzählige Male versucht sie so anzulegen wie man es halt gelernt und gelesen hat. Aber das Problem war, dass sie das gehasst hat. Die Schwestern auf der Geburtststation haben ihr damals immer ins Genick gefasst und sie an die Brust rangedrückt, dabei hat sie immer total blockiert und wenn ich ihr zuhause nur ins Genick gefasst hab, ist sie sofort zusammengezuckt. Dann hab ich immer versucht sie so anzudocken, dass halt möglichst viel BW im Mund ist, etc. Aber sie wollte das alles nie, sie wollte so stillen wie sie halt wollte. Und ich hab mir dann gedacht, dass früher auch keine Frau gezeigt bekommen hat, WIE gestillt wird, und die Natur schon wissen wird, was sie tut. Ich hab sie dann so andocken lassen, wie sie wollte, und ab da lief es einfach gut. Sie sucht sich die BW selbst (nachts im liegen tu ich ja eh halb schlafen, da saugt sie förmlich die BW von weiten ein). Und vorallem stretcht sie die BW auch gern mal in die Länge... Und wehe ich versuche sie an mich ranzuziehen, da wird sich mit Armen und Beinen gegen mich gestemmt etc.
Aber die Abdrücke die ich meinte, die sind übrigens auf dem braunen Vorhof, also von der eigentlichen Spitze ein Stück zurückgesetzt, also müsste sie ja eigentlich doch weit genug einsaugen?
Naja ich werd die Tage mal schauen, dass ich gucke, dass sie besser liegt, und besser andockt, etc.
Ansonsten werd ich mir vielleicht mal Hilfe bei ner Stillberaterin suchen, damit sie mal schaut, was genau ich verändern muss.
Danke auf jeden Fall für deine Hilfe!
Ganz liebe Grüße
amanite
vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich werd mit den Zähnchen mal noch ein bisschen abwarten, da sie selber extrem viel knirscht und es sich wohl daher eh selbst einschleifen wird. Die oberen sehen auch total wellenartig aus, also das was du beschrieben hast, scheints zu treffen.
Das mit der Stilltechnik glaub ich dir auch sofort. Wir hatten anfangs einen ungünstigen Stillstart. Als sie noch ganz klein war, hab ich unzählige Male versucht sie so anzulegen wie man es halt gelernt und gelesen hat. Aber das Problem war, dass sie das gehasst hat. Die Schwestern auf der Geburtststation haben ihr damals immer ins Genick gefasst und sie an die Brust rangedrückt, dabei hat sie immer total blockiert und wenn ich ihr zuhause nur ins Genick gefasst hab, ist sie sofort zusammengezuckt. Dann hab ich immer versucht sie so anzudocken, dass halt möglichst viel BW im Mund ist, etc. Aber sie wollte das alles nie, sie wollte so stillen wie sie halt wollte. Und ich hab mir dann gedacht, dass früher auch keine Frau gezeigt bekommen hat, WIE gestillt wird, und die Natur schon wissen wird, was sie tut. Ich hab sie dann so andocken lassen, wie sie wollte, und ab da lief es einfach gut. Sie sucht sich die BW selbst (nachts im liegen tu ich ja eh halb schlafen, da saugt sie förmlich die BW von weiten ein). Und vorallem stretcht sie die BW auch gern mal in die Länge... Und wehe ich versuche sie an mich ranzuziehen, da wird sich mit Armen und Beinen gegen mich gestemmt etc.
Aber die Abdrücke die ich meinte, die sind übrigens auf dem braunen Vorhof, also von der eigentlichen Spitze ein Stück zurückgesetzt, also müsste sie ja eigentlich doch weit genug einsaugen?
Naja ich werd die Tage mal schauen, dass ich gucke, dass sie besser liegt, und besser andockt, etc.
Ansonsten werd ich mir vielleicht mal Hilfe bei ner Stillberaterin suchen, damit sie mal schaut, was genau ich verändern muss.
Danke auf jeden Fall für deine Hilfe!
Ganz liebe Grüße
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
achja, Nachtrag noch:
das mit dem Sauger ist natürlich blöd. Wir sind viel unterwegs, da ist sie immer in der Trage etc.
Und da ist ne Flasche die nicht auslaufen kann, einfach mal superpraktisch. Ich wüsste jetzt garnicht was ich da anders nehmen sollte. Hmm, wie machen das denn die anderen Mamis, hat jemand nen Tip.
Mal abgesehen davon, dass sie ihre Flasche so sehr lieb hat, fast schon wie die original nänä.
eigentlich kann ich mir derzeit garnicht vorstellen ihr die wegzunehmen...
das mit dem Sauger ist natürlich blöd. Wir sind viel unterwegs, da ist sie immer in der Trage etc.
Und da ist ne Flasche die nicht auslaufen kann, einfach mal superpraktisch. Ich wüsste jetzt garnicht was ich da anders nehmen sollte. Hmm, wie machen das denn die anderen Mamis, hat jemand nen Tip.
Mal abgesehen davon, dass sie ihre Flasche so sehr lieb hat, fast schon wie die original nänä.
eigentlich kann ich mir derzeit garnicht vorstellen ihr die wegzunehmen...
- Nachtfrau
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Wenn es nur ums Trinken geht: Ich hab immer eine Wasserflasche dabei und für den Zwerg/die Kinder nehm ich einen extra Plastikbecher mit. Er kann aber auch schon lange direkt aus einer (normalen Wasser-)Flasche trinken, wenn die Öffnung nicht ganz so klein ist. Super gehen auch alle Arten von Sportverschlüssen, also die Dinger, die man zum Trinken hochschiebt. Auch die Sigg-Flaschen sind kein Problem.
Er hat auch so nen angeblich tropffreien (haha) Becher mit einem harten Plastikschnabel, den mag er vor allem, weil man da so wunderbar das Wasser raustropfen lassen und verteilen kann... MEine Tochter hat damals irgendwoher eine Babyflasche geschenkt bekommen, für die hab ich dann so einen Plastikschnabel gekauft, das war auch einigermaßen praktisch für unterwegs.
Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten.
Er hat auch so nen angeblich tropffreien (haha) Becher mit einem harten Plastikschnabel, den mag er vor allem, weil man da so wunderbar das Wasser raustropfen lassen und verteilen kann... MEine Tochter hat damals irgendwoher eine Babyflasche geschenkt bekommen, für die hab ich dann so einen Plastikschnabel gekauft, das war auch einigermaßen praktisch für unterwegs.
Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten.
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
huhu nachtfrau,
diese schnabeldinger haben wir hier auch, da zieht sie immer dran wie an der brust ... und daher verschluckt sie sich heftigst... müsste sie halt extra lernen, aber ich seh da den sinn nicht, weil für unterwegs nützt es mir nix, da sie auslaufen und daheim kann ich ihr auch gleich lernen normal aus ner tasse zu trinken.
die sigg flaschen wäre wenigstens sinnvoll, weil sie die ja später eh bekommen würde. aber denke da würde sie sich ebenso verschlucken. außerdem stellt sich mir hier die frage, dass es doch sicherlich genau dasselbe herumkauen wie auf der medela calma wäre, also derselbe effekt wie jetzt auch?
ne normale wasserflasche wäre natürlich logisch, werd ich wohl mal schauen welche ne passende öffnung haben und anfangen zu üben.
diese schnabeldinger haben wir hier auch, da zieht sie immer dran wie an der brust ... und daher verschluckt sie sich heftigst... müsste sie halt extra lernen, aber ich seh da den sinn nicht, weil für unterwegs nützt es mir nix, da sie auslaufen und daheim kann ich ihr auch gleich lernen normal aus ner tasse zu trinken.
die sigg flaschen wäre wenigstens sinnvoll, weil sie die ja später eh bekommen würde. aber denke da würde sie sich ebenso verschlucken. außerdem stellt sich mir hier die frage, dass es doch sicherlich genau dasselbe herumkauen wie auf der medela calma wäre, also derselbe effekt wie jetzt auch?
ne normale wasserflasche wäre natürlich logisch, werd ich wohl mal schauen welche ne passende öffnung haben und anfangen zu üben.
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Atlasnaja
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
wir haben das Problem auch, seit die Zähne da sind. Erst war es rechts jetzt links. Vielleicht wirklich ein besonders scharfer Zahn. Zwischendurch war es wieder gut, aber seit sie erkältet ist und die nächsten Zähne drücken, ist es wieder ganz schlimm.
Ich hoffe jetzt, es geht bald vorbei.
Wir hatten übrigens nie irgendeinen künstlichen Sauger. Daran kann es nicht liegen.
Ich hoffe jetzt, es geht bald vorbei.
Wir hatten übrigens nie irgendeinen künstlichen Sauger. Daran kann es nicht liegen.
- amanite
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Danke für die Info, dass ihr nie einen Sauger hattet. ich hatte gehofft, dass noch jemand antwortet, bei dem das der Fall ist.
Ich hab heute den Eindruck, dass es mit den Zähnen wandert, und zwar immer so, wo sie ein ungleichgewicht hat. Sobald dann wieder ne Symetrie da ist, scheint es wieder zu gehen. Aber das ist nur eine Vermutung. Der jetzige ist unten wirklich schärfer als der Rest. Der wirkt am Kamm auch viel dünner und schneidender, wahrscheinlich weil die sich ja noch einschleifen müssen, sind die an der Kante nicht so dick, aber alles nur Vermutungen.
Danke auf jeden Fall, gut zu wissen dass wir nicht allein das Problem haben.
Ich hab heute den Eindruck, dass es mit den Zähnen wandert, und zwar immer so, wo sie ein ungleichgewicht hat. Sobald dann wieder ne Symetrie da ist, scheint es wieder zu gehen. Aber das ist nur eine Vermutung. Der jetzige ist unten wirklich schärfer als der Rest. Der wirkt am Kamm auch viel dünner und schneidender, wahrscheinlich weil die sich ja noch einschleifen müssen, sind die an der Kante nicht so dick, aber alles nur Vermutungen.
Danke auf jeden Fall, gut zu wissen dass wir nicht allein das Problem haben.
- Nachtfrau
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
Ach Mist, jetzt ist alles weg. *heul* Nochmal:
Dieses Schnabelding von meiner Großen damals war tatsächlich dicht. Seither hab ich aber keines mehr gehabt, das wirklich dicht gewesen wäre. Ich nehme/nahm so Schnabeldinger und sowas für unterwegs gern, weil meine Kinder eine Vorliebe dafür haben, sich das Wasser aus einem normalen Becher komplett vorne drüber zu schütten.
Ob deine Kleine bei einer Sigg-Flasche auch rumbeißen oder dran ziehen würde, weiß ich natürlich nicht, du kannst es ja mal mit einer kleinen Wasserflasche mit Sportverschluss ausprobieren, das ist ja ziemlich dasselbe System.
Der Zwergi hat sich am Anfang IMMER verschluckt, egal mit was, ziemlich bei jedem Trinken. Das gehörte wohl zu seinem Lernprozess dazu.
Er fand es nicht schlimm, deswegen fand ich es auch nicht schlimm. Er war sehr sehr früh beikostreif und wollte mit ca 5 Monaten dann auch aus meinem Glas trinken. Das hat er auch ganz fix gelernt. Sportverschluss war eigentlich noch mit das, wo er sich am wenigsten verschluckt hat.
Aus einer normalen Flasche trinken geht am besten mit einer kleinen, nicht zu vollen Plastikflasche mit nicht zu kleiner Öffnung. Normal sperren Babys und Kleinkinder ja immer den Mund auf, nehmen den ganzen Flaschenhals in den Mund und sabbern beim Trinekn ihren gesamten krümeligen Mundinhalt in die Flasche.
Ich mach es so, dass ich die Flasche an die Oberlippe anlege, so dass diese in der Flaschenöffnung liegt. Dann warte ich, bis der Kiefer hoch und das Mäulchen zu geht, die Unterlippe also unten am Flaschenhals anliegt. Erst dann hebe ich die Flasche ein wenig an und lasse das Kindlein vorsichtig etwas Wasser trinken. Die Kleinen haben das recht schnell raus, verschlucken sich nicht so leicht und spucken auch nicht (so) ins Wasser.
Außerdem ist mir eingefallen, dass ich bei meiner Großen auch so wunde Stllen von den oberen Schneidezähnen hatte, und dass ich an der Stelle auch später oft Abdrücke hatte. Über der BW am Vorhof. Das tat ziemlich weh. Es ist so lange her, dass ich es ganz vergessen hatte, und ich weiß auch nciht mehr wirklich, was ich gemacht hab, aber es kann nicht allzu lange gewesen sein, denn ich hab sie danach noch lange ohne nennenswerte Probleme gestillt. Ich glaub, ich hab Panthenolsalbe auf die Stellen gemacht. Heute würde ich "Zaubersalbe" draufmachen, so heißt hier eine von mir selbstgemachte Zink-Calendula-Panthenolsalbe, die wirklich Wunder wirkt. Ich glaube, sie lässt auch abgetrennte Gliedmaßen nachwachsen... Aber das hilft dir ja nicht wirklich jetzt, als zweite Wahl würde ich dir deshalb eine Salbe mit hohem Panthenolanteil aus der Apotheke empfehlen. Oder gleich reines Panthenol drauftupfen.
Dieses Schnabelding von meiner Großen damals war tatsächlich dicht. Seither hab ich aber keines mehr gehabt, das wirklich dicht gewesen wäre. Ich nehme/nahm so Schnabeldinger und sowas für unterwegs gern, weil meine Kinder eine Vorliebe dafür haben, sich das Wasser aus einem normalen Becher komplett vorne drüber zu schütten.
Ob deine Kleine bei einer Sigg-Flasche auch rumbeißen oder dran ziehen würde, weiß ich natürlich nicht, du kannst es ja mal mit einer kleinen Wasserflasche mit Sportverschluss ausprobieren, das ist ja ziemlich dasselbe System.
Der Zwergi hat sich am Anfang IMMER verschluckt, egal mit was, ziemlich bei jedem Trinken. Das gehörte wohl zu seinem Lernprozess dazu.
Aus einer normalen Flasche trinken geht am besten mit einer kleinen, nicht zu vollen Plastikflasche mit nicht zu kleiner Öffnung. Normal sperren Babys und Kleinkinder ja immer den Mund auf, nehmen den ganzen Flaschenhals in den Mund und sabbern beim Trinekn ihren gesamten krümeligen Mundinhalt in die Flasche.
Außerdem ist mir eingefallen, dass ich bei meiner Großen auch so wunde Stllen von den oberen Schneidezähnen hatte, und dass ich an der Stelle auch später oft Abdrücke hatte. Über der BW am Vorhof. Das tat ziemlich weh. Es ist so lange her, dass ich es ganz vergessen hatte, und ich weiß auch nciht mehr wirklich, was ich gemacht hab, aber es kann nicht allzu lange gewesen sein, denn ich hab sie danach noch lange ohne nennenswerte Probleme gestillt. Ich glaub, ich hab Panthenolsalbe auf die Stellen gemacht. Heute würde ich "Zaubersalbe" draufmachen, so heißt hier eine von mir selbstgemachte Zink-Calendula-Panthenolsalbe, die wirklich Wunder wirkt. Ich glaube, sie lässt auch abgetrennte Gliedmaßen nachwachsen... Aber das hilft dir ja nicht wirklich jetzt, als zweite Wahl würde ich dir deshalb eine Salbe mit hohem Panthenolanteil aus der Apotheke empfehlen. Oder gleich reines Panthenol drauftupfen.
- Sakura
- Miss SuTiversum
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Re: Seit dem Zahnen dauerhafte Stillschmerzen, aua
hi amanite,
was du beschreibst klingt wie eine suboptimale andock-haltung deines babys. mein kind hat das auch, aus anderen gründen. und ja, nachts wird die BW durch gespitzte lippen wie ein spaghetti reingesaugt. dass das ungünstig ist, fällt spätestens mit den zähnchen auf. ich habe auch abdrücke der zähnchen auf dem vorhof, nur etwa einen milimeter von der BW entfernt, nachts ist es noch schlimmer. mahcnmal nuckelt sie mir nachts blasen auf der BW
. aber da mein kind sonst keine flaschensauger und auch keinen schnuller hat/will, kaut sie wenigstens nicht auf meiner BW drauf rum, sondern geht wirklich vorsichtig damit um. und gerade der calma ist ja wirklich bretthart, ich habe nie einen härteren sauger gesehen (ich habe viele durchprobiert, aber mein kind hat konsequent alle flaschen verweigert).
ich würde bei julia unterschreiben, flasche konsequent weglassen, damit die assoziation trinken=kauen verschwindet. und dein kind ist doch schon groß. meine hat mit 10 monaten schon ziemlich perfekt aus einem ganz normalen becher getrunken (dünnwandiger plastikbecher). da sie alle flaschen verweigert hat, haben wir den becher probieren müssen. siehe da, geht. ich muss den becher gut festhalten, und den wasserspiegel balancieren, aber das geht alles. ansonsten muss dein kind doch unterwegs nicht alle 10 minuten trinken, und auch nicht dauernuckeln. alle ein bis zwei stunden denke ich reichen da (oder???????? korrigiert mich bitte, wenn kinder in dem alter öfter trinken müssen??????). wenn ihr sie zum trinken also wirklich aus der trage heben müsstet, wäre das nicht alle 10 minuten.
und dein kind versteht dich auch schon ziemlich gut, auch wenn es noch nicht sprechen kann. erkläre deinem kind das problem mit einfachen worten. sage ihr, dass es dir weh tut, wenn sie dich beißt. sage ihr, dass du dann die brust wegpackst. mein kind fand es in dem alter (ich glaube sogar noch wesentlich jünger) total spannend, meine BW mit den fingerchen zu entdecken. zuerst hat sie richtig dolle reingegriffen und festgekrallt *autsch*. da habe ich ihr immer wieder ganz leise und ruhig gesagt, dass sie da nur gaaaaaaaanz vorsichtig berühren darf. am anfang habe ich ihr es gezeigt, mit meiner hand, habe ihre hand geführt.... dann reichte es, wenn ich es gesagt habe. gaaaaaanz vorsichtig. und sie macht jetzt gaaaaanz vorsichtig.
was du beschreibst klingt wie eine suboptimale andock-haltung deines babys. mein kind hat das auch, aus anderen gründen. und ja, nachts wird die BW durch gespitzte lippen wie ein spaghetti reingesaugt. dass das ungünstig ist, fällt spätestens mit den zähnchen auf. ich habe auch abdrücke der zähnchen auf dem vorhof, nur etwa einen milimeter von der BW entfernt, nachts ist es noch schlimmer. mahcnmal nuckelt sie mir nachts blasen auf der BW
ich würde bei julia unterschreiben, flasche konsequent weglassen, damit die assoziation trinken=kauen verschwindet. und dein kind ist doch schon groß. meine hat mit 10 monaten schon ziemlich perfekt aus einem ganz normalen becher getrunken (dünnwandiger plastikbecher). da sie alle flaschen verweigert hat, haben wir den becher probieren müssen. siehe da, geht. ich muss den becher gut festhalten, und den wasserspiegel balancieren, aber das geht alles. ansonsten muss dein kind doch unterwegs nicht alle 10 minuten trinken, und auch nicht dauernuckeln. alle ein bis zwei stunden denke ich reichen da (oder???????? korrigiert mich bitte, wenn kinder in dem alter öfter trinken müssen??????). wenn ihr sie zum trinken also wirklich aus der trage heben müsstet, wäre das nicht alle 10 minuten.
und dein kind versteht dich auch schon ziemlich gut, auch wenn es noch nicht sprechen kann. erkläre deinem kind das problem mit einfachen worten. sage ihr, dass es dir weh tut, wenn sie dich beißt. sage ihr, dass du dann die brust wegpackst. mein kind fand es in dem alter (ich glaube sogar noch wesentlich jünger) total spannend, meine BW mit den fingerchen zu entdecken. zuerst hat sie richtig dolle reingegriffen und festgekrallt *autsch*. da habe ich ihr immer wieder ganz leise und ruhig gesagt, dass sie da nur gaaaaaaaanz vorsichtig berühren darf. am anfang habe ich ihr es gezeigt, mit meiner hand, habe ihre hand geführt.... dann reichte es, wenn ich es gesagt habe. gaaaaaanz vorsichtig. und sie macht jetzt gaaaaanz vorsichtig.
jein. stillen ist leider kein verhalten, was ein säugetier instinktiv richtig macht, sondern wie klassisch tanzen oder handball spielen zwar in uns angelegt, aber es muss erlernt werden. es gab versuche mit shimpansen (ich glaube shimpansen, jedenfalls affen). weibliche jungtiere, die nie eine stillende affenmutter gesehen hatten, wurden selbst zum ersten mal mutter. und siehe da, sie wussten nicht, wie sie ihr baby stillen sollten. sie versuchten es, eine drückte ihr kind immer wieder mit dem hinterkopf an ihre brust. sie hatten den instinktiven wunsch, ihr kind zu stillen, aber wussten nicht, wie es richtig geht... (quelle: herbert renz-polster: kinder verstehen).amanite hat geschrieben:ich hab mir dann gedacht, dass früher auch keine Frau gezeigt bekommen hat, WIE gestillt wird, und die Natur schon wissen wird, was sie tut.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
