Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
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Spatz
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Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Huhu,
ich bin gerade ziemlich fertig und brauche einfach jemanden, der mich aufbaut. Seit Weihnachten läuft eigentlich alles ziemlich bescheiden. Die letzten 3 Monate Schwangerschaft liefen total bescheiden, da ich wegen monatelanger Bronchitis (mit daraus entstandenen Rippenprellungen, Rippenbrüchen und Rippenfellentzündung) vor Schmerzen oft nicht mehr wusste wohin mit mir. Zwischendurch war ich sogar stationär im Krankenhaus. Meine Tochter (2,5) hat sehr gelitten, als ich weg war und ich wollte unbedingt eine ambulante Geburt, um ihr eine weitere Trennung und mir ein Krankenhausaufenthalt zu ersparen.
Wir lagen nach der Geburt 10 Tage in der Klinik, weil ich erst wegen Infektionsgefahr beim Blasensprung und dann mein Sohn wegen den hohen Gelbsuchtswerten nicht gehen durfte. Er lag tage und nächtelang unter der Phototerapie und ich hab ihn quasi nur zum stillen gesehen.
Endlich zu Hause mussten wir täglich zur Blutkontrolle ins KH und es sprang jedesmal drumherum, ob wir wieder nach Hause dürfen oder stationär aufgenommen werden mussten. Seit einer Woche sind die Werte besser, dafür schlag ich mich mit einer Mastitis rum, die nicht weggehen will und total schmerzhaft ist. Frauenarzt spricht sogar von abstillen. Grrrr
Das STillen klappt nicht so, wie ich gerne möchte. Mein Kleiner (jetzt 4 Wochen alt) will einfach den Mund beim Andocken nicht weit genug aufmachen. Ich bin stetig am verbessern bzw. neu anlegen. Letzteres führt zu einem Schreianfall und ein Kind was sich wie eine Banane nach hinten biegt. Er verliert auch oft das Vakuum und schluckt total viel Luft. (Leidet auch unter starken Blähungen). Die Brustwarzen sind stark beansprucht und tun total weh.
Wenn ich nicht stille, möchte er bekuschelt werden. Ein Ablegen ist kaum möglich.
Meine Tochter ist extrem anhänglich und möchte auch mit mir dauend kuscheln oder mit mir spielen.
Mein Haushalt sieht aus wie sau und wir stecken gerade mitten in Renovierungsarbeiten, da wir in 4 Wochen umziehen.
Ich bin einfach wütend und traurig gleichzeitig und weiß nicht, wo ich diese Gefühle loswerden kann. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen. Das Stillen zuerst. Und dann ärgert es mich, das ich keine Unterstützung bekomme oder mir jemand Mutmacht durchzuhalten, weil ich will ja doch eigentlich stillen, kuscheln ...... . Das Gegenteil ist der Fall, überall werde ich ermuntert abzustillen und das Kind doch auch mal schreien zu lassen.
Spatz
Spatz
ich bin gerade ziemlich fertig und brauche einfach jemanden, der mich aufbaut. Seit Weihnachten läuft eigentlich alles ziemlich bescheiden. Die letzten 3 Monate Schwangerschaft liefen total bescheiden, da ich wegen monatelanger Bronchitis (mit daraus entstandenen Rippenprellungen, Rippenbrüchen und Rippenfellentzündung) vor Schmerzen oft nicht mehr wusste wohin mit mir. Zwischendurch war ich sogar stationär im Krankenhaus. Meine Tochter (2,5) hat sehr gelitten, als ich weg war und ich wollte unbedingt eine ambulante Geburt, um ihr eine weitere Trennung und mir ein Krankenhausaufenthalt zu ersparen.
Wir lagen nach der Geburt 10 Tage in der Klinik, weil ich erst wegen Infektionsgefahr beim Blasensprung und dann mein Sohn wegen den hohen Gelbsuchtswerten nicht gehen durfte. Er lag tage und nächtelang unter der Phototerapie und ich hab ihn quasi nur zum stillen gesehen.
Endlich zu Hause mussten wir täglich zur Blutkontrolle ins KH und es sprang jedesmal drumherum, ob wir wieder nach Hause dürfen oder stationär aufgenommen werden mussten. Seit einer Woche sind die Werte besser, dafür schlag ich mich mit einer Mastitis rum, die nicht weggehen will und total schmerzhaft ist. Frauenarzt spricht sogar von abstillen. Grrrr
Das STillen klappt nicht so, wie ich gerne möchte. Mein Kleiner (jetzt 4 Wochen alt) will einfach den Mund beim Andocken nicht weit genug aufmachen. Ich bin stetig am verbessern bzw. neu anlegen. Letzteres führt zu einem Schreianfall und ein Kind was sich wie eine Banane nach hinten biegt. Er verliert auch oft das Vakuum und schluckt total viel Luft. (Leidet auch unter starken Blähungen). Die Brustwarzen sind stark beansprucht und tun total weh.
Wenn ich nicht stille, möchte er bekuschelt werden. Ein Ablegen ist kaum möglich.
Meine Tochter ist extrem anhänglich und möchte auch mit mir dauend kuscheln oder mit mir spielen.
Mein Haushalt sieht aus wie sau und wir stecken gerade mitten in Renovierungsarbeiten, da wir in 4 Wochen umziehen.
Ich bin einfach wütend und traurig gleichzeitig und weiß nicht, wo ich diese Gefühle loswerden kann. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen. Das Stillen zuerst. Und dann ärgert es mich, das ich keine Unterstützung bekomme oder mir jemand Mutmacht durchzuhalten, weil ich will ja doch eigentlich stillen, kuscheln ...... . Das Gegenteil ist der Fall, überall werde ich ermuntert abzustillen und das Kind doch auch mal schreien zu lassen.
Spatz
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
- annikki
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- Registriert: 10.02.2011, 11:32
- Wohnort: Sachsen
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
ich kann nicht zu allem was sagen, aber doch zu einigem:
- das wichtigste: versuch zu entspannen. lavendeltee jeden tag oder auch avena sativa über die jetzt schwere zeit sind sicher nicht verkehrt.
- meine kleine (ebenfalls gelbsüchtig) machte auch nie richtig den mund auf. ich habe es irgendwann aufgegeben, korrigieren zu wollen, weil dieses korrigieren enorm störte. die brust gewöhnt sich schnell dran und stellte sich gut darauf ein. viel schmieren mit brustwarzensalbe. jetzt funktioniert alles prima. wir stillen jetzt fast 1 jahr und einen monat.
- gegen die blähungen kannst du espumisan vor dem stillen geben, besser die paderborner pupsglobuli. die beruhigen das ganze verdauungssystem. bei uns dauerten die koliken nicht sehr lange, dank der globuli.
- mastitis ist blöd, aber ich denke, die profis wissen es sicher besser, stillen hilft auch da. vielleicht auch mal im bett bleiben mit dem kleinen. retterspitz ist auch immer gut zum kühlen. mercurialis perennis für die entzündete stelle...
- kann dir nicht jemand die große für ein paar stunden abnehmen? mietoma etc...
- und ganz zum schluss der haushalt. du hast ein kleines baby, bist wöchnerin, bist krank, warum soll dein haushalt perfekt sein. wen interssiert das denn? ich würde sagen, wen es stört, der soll hand anlegen, für dich gibt es drei sachen, die wichtiger sind!!!
du solltest nicht aufgeben. *mutmach- und drück* (((((((((((((((((( ))))))))))))))))))
- das wichtigste: versuch zu entspannen. lavendeltee jeden tag oder auch avena sativa über die jetzt schwere zeit sind sicher nicht verkehrt.
- meine kleine (ebenfalls gelbsüchtig) machte auch nie richtig den mund auf. ich habe es irgendwann aufgegeben, korrigieren zu wollen, weil dieses korrigieren enorm störte. die brust gewöhnt sich schnell dran und stellte sich gut darauf ein. viel schmieren mit brustwarzensalbe. jetzt funktioniert alles prima. wir stillen jetzt fast 1 jahr und einen monat.
- gegen die blähungen kannst du espumisan vor dem stillen geben, besser die paderborner pupsglobuli. die beruhigen das ganze verdauungssystem. bei uns dauerten die koliken nicht sehr lange, dank der globuli.
- mastitis ist blöd, aber ich denke, die profis wissen es sicher besser, stillen hilft auch da. vielleicht auch mal im bett bleiben mit dem kleinen. retterspitz ist auch immer gut zum kühlen. mercurialis perennis für die entzündete stelle...
- kann dir nicht jemand die große für ein paar stunden abnehmen? mietoma etc...
- und ganz zum schluss der haushalt. du hast ein kleines baby, bist wöchnerin, bist krank, warum soll dein haushalt perfekt sein. wen interssiert das denn? ich würde sagen, wen es stört, der soll hand anlegen, für dich gibt es drei sachen, die wichtiger sind!!!
du solltest nicht aufgeben. *mutmach- und drück* (((((((((((((((((( ))))))))))))))))))
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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AnnaH
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1467
- Registriert: 11.09.2010, 21:15
- Wohnort: Wiesloch
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Ich mag dir eine Umarmung schicken und ganz viel Zuspruch. Du machst das toll wie es ist auch wenn du das im Moment nicht sehen kannst. Gib nicht auf. (((Spatz)))
- bienenmeister
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 31.07.2011, 00:06
- Wohnort: Kagamiyama
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Nicht aufgeben. Nicht schreien lassen. Und weine, wenn dir danach ist! Momentan siehst du das bestimmt nicht, aber in ein paar Wochen sieht die Welt schon ganz anders für dich aus und du wirst stolz sein, das Stillen durchgezogen zu haben und dass du dich nicht hast unterkriegen lassen!
Aus den Steinen, die man dir in den Weg legt, kannst du etwas schönes bauen!
hier hast du Weggefährtinnen, die an dich denken!
Liebe Grüße und einen herzlichen Drücker!
Aus den Steinen, die man dir in den Weg legt, kannst du etwas schönes bauen!
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mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!
.... lost in translation ....
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- a-n-e-l-a
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 223
- Registriert: 04.09.2011, 17:54
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Huhu Spatz,
zunächst noch alles Gute zur Geburt Deines kleinen Sohnes. Ihr habt ja eine anstrengende Zeit hinter Euch und ich bewundere Dein Durchaltevermögen. Darauf kannst Du sehr stolz sein, denn ich weiss nicht ob ich das alles so durchgestanden hätte...
aber nun zur Gegenwart..Du bist Wöchnerin und solltest Dich unbedingt schonen und viel Zeit haben mit Deinem Baby zu kuscheln und zusammenzusein. Es bringt nichts, wenn Du keine Kraft mehr hast und zusammenbrichst..Hol Dir bitte Unterstützung und lass jemanden anderes den Haushalt machen und für Dich kochen...wenn es niemand aus dem verwandten- oder Bekanntenkreis sein sollte kannst Du vielleicht eine Haushaltshilfe über Deine Krankenkasse bekommen..kommt Deine Hebamme noch regelmäßig?
ich wünsche Dir alles Gute für Dich bzw. Deine kleine Familie und sei stolz darauf was Du schon alles geschafft hast..
zunächst noch alles Gute zur Geburt Deines kleinen Sohnes. Ihr habt ja eine anstrengende Zeit hinter Euch und ich bewundere Dein Durchaltevermögen. Darauf kannst Du sehr stolz sein, denn ich weiss nicht ob ich das alles so durchgestanden hätte...
aber nun zur Gegenwart..Du bist Wöchnerin und solltest Dich unbedingt schonen und viel Zeit haben mit Deinem Baby zu kuscheln und zusammenzusein. Es bringt nichts, wenn Du keine Kraft mehr hast und zusammenbrichst..Hol Dir bitte Unterstützung und lass jemanden anderes den Haushalt machen und für Dich kochen...wenn es niemand aus dem verwandten- oder Bekanntenkreis sein sollte kannst Du vielleicht eine Haushaltshilfe über Deine Krankenkasse bekommen..kommt Deine Hebamme noch regelmäßig?
ich wünsche Dir alles Gute für Dich bzw. Deine kleine Familie und sei stolz darauf was Du schon alles geschafft hast..
Puppiboy (05/08)
Puppigirl (06/11)
Miniboy (07/17)
Puppigirl (06/11)
Miniboy (07/17)
- Hyndla
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3125
- Registriert: 03.07.2011, 00:04
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Dieser Satz hat mir arg geholfen:
Halte durch, es lohnt sich!
Ich schick Dir ganz viel Kraft und Gelassenheit rüber und wünsch Dir, dass Du es schaffst, zur Ruhe zu kommen bzw. Dich auszuruhen. Es wird alles besser!!! ((((()))))
Halte durch, es lohnt sich!
Ich schick Dir ganz viel Kraft und Gelassenheit rüber und wünsch Dir, dass Du es schaffst, zur Ruhe zu kommen bzw. Dich auszuruhen. Es wird alles besser!!! ((((()))))
Mini-Hyndla 11/2009 und der winzige Herr M. 09/2013
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EhMibima
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Oh, Spatz das klingt ja heftig was du so durchmachen musstest! Und alles auf einmal ist echt Schei...!
Du hast ja schon ein paar Tipps bekommen.
Bei deinen Schilderungen "starke Blähungen, macht den Mund nicht weit genug auf, biegt sich durch" denke ich spontan an die Wirbelsäule. Schläft dein Baby denn auch durchgebogen? Hat er eine Lieblingsseite zu der er guckt/den Kopf dreht? Wäre ein Zeichen für Blockaden in dem Bereich. Das müsste aber ein Arzt abklären.
Ich kann dir noch etwas empfehlen, nämlich Notfalltropfen von den Bachblüten. Die helfen sehr gut wenn mal wieder alles ganz schlimm ist für dich und dein Baby. Die kannst du nehmen und Baby kriegt einen Tropfen in den (verheilten!)Nabel. Das hilft ungemein!
Ich hoffe daß du dich bald entspannen kannst und sich dein Baby mit dir!
Du hast ja schon ein paar Tipps bekommen.
Bei deinen Schilderungen "starke Blähungen, macht den Mund nicht weit genug auf, biegt sich durch" denke ich spontan an die Wirbelsäule. Schläft dein Baby denn auch durchgebogen? Hat er eine Lieblingsseite zu der er guckt/den Kopf dreht? Wäre ein Zeichen für Blockaden in dem Bereich. Das müsste aber ein Arzt abklären.
Ich kann dir noch etwas empfehlen, nämlich Notfalltropfen von den Bachblüten. Die helfen sehr gut wenn mal wieder alles ganz schlimm ist für dich und dein Baby. Die kannst du nehmen und Baby kriegt einen Tropfen in den (verheilten!)Nabel. Das hilft ungemein!
Ich hoffe daß du dich bald entspannen kannst und sich dein Baby mit dir!
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lily
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 99
- Registriert: 08.08.2011, 09:39
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Hallo Spatz,
da habt ihr ja wirklich schon was durchgemacht...
mein Sohn hat auch den Mund nicht richtig aufgemacht zum Stillen, mittlerweile denke ich, daß er eine Saugverwirrung hatte. ( ich habe damals sowohl Schnuller als auch abgepumpte Milch und Tee per Fläschen gegeben
)
Gibt es denn eine Stillberaterin bei dir in der Nähe, die du anrufen kannst?
Verlier den Mut nicht, ihr schafft das bestimmt!
Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen: hol dir ganz viel Hilfe, ihr habt ja ohne Renovieren und Umzug echt schon genug Stress, wenn das dann noch dazu kommt....ich war ja fast schon überfordert, mich zu duschen, Zähne zu putzen und was zu essen in den ersten Wochen (mit nur einem Kind) - also...
Hut ab! Du machst das toll!
lg,
lily
da habt ihr ja wirklich schon was durchgemacht...
mein Sohn hat auch den Mund nicht richtig aufgemacht zum Stillen, mittlerweile denke ich, daß er eine Saugverwirrung hatte. ( ich habe damals sowohl Schnuller als auch abgepumpte Milch und Tee per Fläschen gegeben
Gibt es denn eine Stillberaterin bei dir in der Nähe, die du anrufen kannst?
Verlier den Mut nicht, ihr schafft das bestimmt!
Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen: hol dir ganz viel Hilfe, ihr habt ja ohne Renovieren und Umzug echt schon genug Stress, wenn das dann noch dazu kommt....ich war ja fast schon überfordert, mich zu duschen, Zähne zu putzen und was zu essen in den ersten Wochen (mit nur einem Kind) - also...
Hut ab! Du machst das toll!
lg,
lily
lg von
lily
mit Zwerg 05/11 und Winterelfe 11/13
lily
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Weekend
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 208
- Registriert: 01.02.2012, 20:58
- Wohnort: Österreich
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Weiser Satz einer Hebamme: an dreckigen Fenstern ist noch niemand gestorben ...
(Mein Mann meinte sogar: ist besser so, dann fliegen da keine Vögel dagegen).
Hast Du die Chance Dir eine Haushaltshilfe für 1-2x zu besorgen, die Dir mal den gröbsten Teil der Hausarbeit abnehmen kann? Du bist Wöchnerin und Dein Körper hat gerade ein Wunder vollbracht, nun darf er sich mal kurz ein wenig erholen.
Wegen der Trinkprobleme - ev. mal Osteopath kontaktieren, der soll sich mal Dich und das Kind ansehen.
Bei unserem EKiz gibt es "Mama-Perlen", die man "mieten" kann - die helfen einem dann mit Kindern, Haushalt und Hormonen!
Vielleicht gibt es bei Deiner Pfarre einen Eltern-Treff, wo Dir jemand hilfreich zu Hand gehen kann?
Scheue Dich nicht Familie, Bekannte und Freunde einzuspannen - sie sollen Dich besuchen kommen und anpacken: Einkäufe erledigen, Essen kochen, Staubsaugen, Wäsche bügeln, ...
Dafür sollen sie sich die Babygeschenke sparen *g*
Auch wenn Du zur Zeit ev. wegen des Umzugs Geld sparen willst - die "paar Euro" für einen Arztbesuch bzw. Haushaltshilfe sind nun wirklich gut angelegt - wenn Du dadurch etwas Entlastung erfährst!
(Mein Mann meinte sogar: ist besser so, dann fliegen da keine Vögel dagegen).
Hast Du die Chance Dir eine Haushaltshilfe für 1-2x zu besorgen, die Dir mal den gröbsten Teil der Hausarbeit abnehmen kann? Du bist Wöchnerin und Dein Körper hat gerade ein Wunder vollbracht, nun darf er sich mal kurz ein wenig erholen.
Wegen der Trinkprobleme - ev. mal Osteopath kontaktieren, der soll sich mal Dich und das Kind ansehen.
Bei unserem EKiz gibt es "Mama-Perlen", die man "mieten" kann - die helfen einem dann mit Kindern, Haushalt und Hormonen!
Vielleicht gibt es bei Deiner Pfarre einen Eltern-Treff, wo Dir jemand hilfreich zu Hand gehen kann?
Scheue Dich nicht Familie, Bekannte und Freunde einzuspannen - sie sollen Dich besuchen kommen und anpacken: Einkäufe erledigen, Essen kochen, Staubsaugen, Wäsche bügeln, ...
Dafür sollen sie sich die Babygeschenke sparen *g*
Auch wenn Du zur Zeit ev. wegen des Umzugs Geld sparen willst - die "paar Euro" für einen Arztbesuch bzw. Haushaltshilfe sind nun wirklich gut angelegt - wenn Du dadurch etwas Entlastung erfährst!
Meine Tochter ist mein Sonnenschein - 12/2010 geboren
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
~ zumeist via Handy unterwegs - bitte Tippfehler & Co. zu verzeihen! ~
Mein Sohn ist mein Schmusebär - 02/2016 geboren
~ zumeist via Handy unterwegs - bitte Tippfehler & Co. zu verzeihen! ~
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Lösche Benutzer 9067
Re: Brauche Mutmach- und Haltedurch-Zusprüche
Sei gedrückt ((())) du bist noch mitten im Wochenbett, da empfindet frau alles doppelt so intensiv!
Du hast ja schon viele gute Tipps bekommen. Das Wichtigste, schau zu dir und kuschel ganz viel mit dem Kleinen! Ich kann mir auch vorstellen, dass sich deine BW gut an die Belastung gewöhnen - mitten im Umzug und mit der Sorge der Gelbsucht im Nacken ist es u.U. nicht der beste Moment, am Anlegen herumzudoktern. Gerade wenn der Kleine eh schon hungrig ist (mit leerem Magen lernt es sich ganz schlecht!). Lass ihn, wenn es irgend geht, doch mal so trinken, und danach legst du ihn nochmal "richtig" an, vielleicht machts dann klick?
Und dir den Haushalt möglichst vom Hals halten...
Die Profis hier drin haben sicher noch bessere Ideen! Aber halt durch, das Stillen wird einfacher, und dann gibt es nichts mehr, das Praktischer ist (stell dir vor, wenn du mit der Grossen weggehst und immer noch Fläschchen für den Kleinen vorbereiten musst...) - hilft dir das?
Glg
Du hast ja schon viele gute Tipps bekommen. Das Wichtigste, schau zu dir und kuschel ganz viel mit dem Kleinen! Ich kann mir auch vorstellen, dass sich deine BW gut an die Belastung gewöhnen - mitten im Umzug und mit der Sorge der Gelbsucht im Nacken ist es u.U. nicht der beste Moment, am Anlegen herumzudoktern. Gerade wenn der Kleine eh schon hungrig ist (mit leerem Magen lernt es sich ganz schlecht!). Lass ihn, wenn es irgend geht, doch mal so trinken, und danach legst du ihn nochmal "richtig" an, vielleicht machts dann klick?
Und dir den Haushalt möglichst vom Hals halten...
Die Profis hier drin haben sicher noch bessere Ideen! Aber halt durch, das Stillen wird einfacher, und dann gibt es nichts mehr, das Praktischer ist (stell dir vor, wenn du mit der Grossen weggehst und immer noch Fläschchen für den Kleinen vorbereiten musst...) - hilft dir das?
Glg

