Wie soll das nur weiter gehen?
Moderator: Giraeffchen
- Panema
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Wie soll das nur weiter gehen?
Hallo,
Unser Kind ist jetzt 4,5 Monate alt. Tagsüber schläft er mal 20 Minuten im TT oder Kinderwagen, sonst nicht. Gegen 21 Uhr abends wird er dann müde und will ins Bett (reibt sich die Augen und schreit). Und das heißt, ich muss mit ins Bett. Zum einen schläft er nur an der Brust ein. Und dann muss die Brust auch noch ausgepackt vor ihm liegen bleiben und er legt meist auch noch zu Sicherheit die Hand drauf. Irgendwann spät nachts darf ich dann einpacken. Er wacht inzwischen wieder 2-3 mal nachts auf, vor allem weil mittlerweile auch nachts die Verdauung einsetzt und dann weint er auch, wenn ich ihn nicht stille. Wir haben einen Babybalkon, wenn ich ihn da reinlege wacht er auf und dann muss ich ihn wieder stillen und deswegen lege ich ihn da so gut wie nie mehr rein. Morgens kann ich mich manchmal ne Stunde vor ihm rausschleichen um zu duschen, manchmal wacht er auch mit auf. Soweit die Beschreibung der jetzigen Situation.
Ich fände es ehrlichgesagt sehr schön, abends wenigstens noch eine Stunde für mich zu haben. Außerdem friere ich mit raushängender Brust und Arm und kann so selber nicht schlafen. Aber wie geht das jetzt weiter? War ich zu inkonsequent? Kann ich überhaupt irgendwas machen? Wenn ja: was?
Vielen Dank schonmal für die Hilfe,
Panema
Unser Kind ist jetzt 4,5 Monate alt. Tagsüber schläft er mal 20 Minuten im TT oder Kinderwagen, sonst nicht. Gegen 21 Uhr abends wird er dann müde und will ins Bett (reibt sich die Augen und schreit). Und das heißt, ich muss mit ins Bett. Zum einen schläft er nur an der Brust ein. Und dann muss die Brust auch noch ausgepackt vor ihm liegen bleiben und er legt meist auch noch zu Sicherheit die Hand drauf. Irgendwann spät nachts darf ich dann einpacken. Er wacht inzwischen wieder 2-3 mal nachts auf, vor allem weil mittlerweile auch nachts die Verdauung einsetzt und dann weint er auch, wenn ich ihn nicht stille. Wir haben einen Babybalkon, wenn ich ihn da reinlege wacht er auf und dann muss ich ihn wieder stillen und deswegen lege ich ihn da so gut wie nie mehr rein. Morgens kann ich mich manchmal ne Stunde vor ihm rausschleichen um zu duschen, manchmal wacht er auch mit auf. Soweit die Beschreibung der jetzigen Situation.
Ich fände es ehrlichgesagt sehr schön, abends wenigstens noch eine Stunde für mich zu haben. Außerdem friere ich mit raushängender Brust und Arm und kann so selber nicht schlafen. Aber wie geht das jetzt weiter? War ich zu inkonsequent? Kann ich überhaupt irgendwas machen? Wenn ja: was?
Vielen Dank schonmal für die Hilfe,
Panema
- Kopfsalat
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Ach du Arme, lass dich mal drücken.
Ich habe leider nicht DEN Tipp für dich, nur den (Standard-)spruch: Es wird besser.
Kann dein Mann denn nicht zwischendurch mal euer Kind im TT tragen, dass du auch etwas schlafen kannst bzw. etwas Zeit für dich hast?
Viele Grüße,
Nina mit ebenfalls schlecht schlafendem Keks, der jetzt aber schon 9 Monate alt ist und irgendwie ständig Zähne kriegt :-/
Ich habe leider nicht DEN Tipp für dich, nur den (Standard-)spruch: Es wird besser.
Kann dein Mann denn nicht zwischendurch mal euer Kind im TT tragen, dass du auch etwas schlafen kannst bzw. etwas Zeit für dich hast?
Viele Grüße,
Nina mit ebenfalls schlecht schlafendem Keks, der jetzt aber schon 9 Monate alt ist und irgendwie ständig Zähne kriegt :-/
Viele Grüße,
Kopfsalat mit Keks (Juli '11), Bohne (März '13) und kleiner Nudel (August '15)
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- alessi_a
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Hallo Panema
Wir hatten das auch eine Zeitlang, dass ich ihn im Bett in den Schlaf gestillt habe und er dann nicht losgelassen hat. Ist ja ganz süss, wenn man sich wie der Schnuller des Kindes vorkommt
denn unser Zwerg nimmt keinen.... aber mich hat es schon nach 30-60 Min genervt, dass ich nicht aufstehen konnte.
Ich habe dann angefangen, ihn im Wohnzimmer zu stillen und ihn wach ins Bett zu legen. Natürlich gefällt ihm das nicht so gut, aber mittlerweile geht es ganz gut.
Er weint manchmal beim Einschlafen, aber das macht er auch, wenn ich ihn auf dem Arm hab. Ich liege so neben ihm im Babybay und er ist dann oft nach 2-3 Min im Schlaf.
Kennst du das Buch "schlafen statt schreien"? Es gibt hier im Schlafforum auch ein Austauschthread (Pantley Austausch...) in ihrem Buch wird beschrieben, wie du dieses Brustthema lösen kannst. Ich kann dir nur raten, diese Schlafgewohnheiten jetzt schon in eine Richtung zu lenken, mit der AUCH DU gut leben kannst, denn es wird nicht so ohne weiteres einfach mal besser bei dem Thema Brust im Mund. Im Gegenteil, je mehr die Kleinen checken, desto mehr verlangen sie
Die "Umstellung" geht oft schneller, als man denkt.
Viel Glück!
Wir hatten das auch eine Zeitlang, dass ich ihn im Bett in den Schlaf gestillt habe und er dann nicht losgelassen hat. Ist ja ganz süss, wenn man sich wie der Schnuller des Kindes vorkommt
Ich habe dann angefangen, ihn im Wohnzimmer zu stillen und ihn wach ins Bett zu legen. Natürlich gefällt ihm das nicht so gut, aber mittlerweile geht es ganz gut.
Er weint manchmal beim Einschlafen, aber das macht er auch, wenn ich ihn auf dem Arm hab. Ich liege so neben ihm im Babybay und er ist dann oft nach 2-3 Min im Schlaf.
Kennst du das Buch "schlafen statt schreien"? Es gibt hier im Schlafforum auch ein Austauschthread (Pantley Austausch...) in ihrem Buch wird beschrieben, wie du dieses Brustthema lösen kannst. Ich kann dir nur raten, diese Schlafgewohnheiten jetzt schon in eine Richtung zu lenken, mit der AUCH DU gut leben kannst, denn es wird nicht so ohne weiteres einfach mal besser bei dem Thema Brust im Mund. Im Gegenteil, je mehr die Kleinen checken, desto mehr verlangen sie
Die "Umstellung" geht oft schneller, als man denkt.
Viel Glück!
- Panema
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Danke für den Buchtipp. Ich hab da immer so Angst eine verkappte Version von JKKSL zu bekommen, darum bisher nichts gekauft.
Und das Thema beim Papa im Tuch ist auch gut, danke dass Du es abgeschnitten hast, Nina. Aktuell ist das Kind beim Papa im Tuch und schreit wie am Spieß (wie eigentlich bei jeder anderen Tätigkeit außer Nuckeln um diese Uhrzeit). Sollen wir da mal länger dran bleiben? Ich werde zugegeben immer recht schnell schwach, wenn mein Kind weint...
Und das Thema beim Papa im Tuch ist auch gut, danke dass Du es abgeschnitten hast, Nina. Aktuell ist das Kind beim Papa im Tuch und schreit wie am Spieß (wie eigentlich bei jeder anderen Tätigkeit außer Nuckeln um diese Uhrzeit). Sollen wir da mal länger dran bleiben? Ich werde zugegeben immer recht schnell schwach, wenn mein Kind weint...
- alessi_a
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Ich habe auch keine guten Nerven, wenn der kleine weint
Für mich kommt schreien lassen gar nicht in Frage.
Das Buch und auch noch "schlafen und wachen" sind wirklich gute Bücher und genau das Gegenteil von JKKSL.
Ich glaube mittlerweile, dass man sich einen schlechten Schläfer auch etwas selber einbrocken kann. Vieles ist Veranlagung oder Reife, z.B. ob ein Kind gut von alleine schon schläft oder viel Einschlafbegleitung braucht, aber die Sachen wie Brust im Mund behalten wollen oder andere spezielle Einschlaftechniken sind Gewohnheiten.
Ich habe aus stilltechnischen Gründen mit 5 Wochen den Schnulli nicht mehr gegeben. Heute wäre ich froh, er würde ihn zum Einschlafen nehmen. Ich hätte dadurch sicherlich etwas ruhigere Nächte. Nur nimmt er ihn jetzt nicht mehr, die Lütten verstehen schon so viel mit ein paar Monaten und ihr Wille wird immer stärker und so schnell, wie sie sich an etwas gewöhnen, so schnell hat man es ihnen auch wieder abgewöhnt (oder fast)
Das Buch und auch noch "schlafen und wachen" sind wirklich gute Bücher und genau das Gegenteil von JKKSL.
Ich glaube mittlerweile, dass man sich einen schlechten Schläfer auch etwas selber einbrocken kann. Vieles ist Veranlagung oder Reife, z.B. ob ein Kind gut von alleine schon schläft oder viel Einschlafbegleitung braucht, aber die Sachen wie Brust im Mund behalten wollen oder andere spezielle Einschlaftechniken sind Gewohnheiten.
Ich habe aus stilltechnischen Gründen mit 5 Wochen den Schnulli nicht mehr gegeben. Heute wäre ich froh, er würde ihn zum Einschlafen nehmen. Ich hätte dadurch sicherlich etwas ruhigere Nächte. Nur nimmt er ihn jetzt nicht mehr, die Lütten verstehen schon so viel mit ein paar Monaten und ihr Wille wird immer stärker und so schnell, wie sie sich an etwas gewöhnen, so schnell hat man es ihnen auch wieder abgewöhnt (oder fast)
-
Maijoh
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Hallo Panema,
bis meine Maus 3 Monate alt war ging es mir ganz ähnlich wie dir. Ich bin immer mit der Kleinen um halb 10 ins Bett weil ich früher noch nicht schlafen wollte und dann auch nicht mehr aufstehen wollte/konnte.
Irgendwann hab ich entschieden es jetzt einfach in Kauf zu nehmen wenn ein paar Abende drunter leiden und die Kleine um 7 ins Bett zu bringen, einschlafzustillen und dann (versuchen) wieder aufzustehen.
Ich bin dann mit Babyphone im Wohnzimmer und mein Mann und ich wechseln uns ab - wenn ich gehe gibts stillen, wenn er geht wird getragen. Er kann sie sogar inzwischen schlafen ablegen und rausgehen.
Bitte nicht falsch verstehen wir gehen bis um 10 Uhr zwischen 2 und 6 mal zu ihr rein - aber es fühlt sich toll an wieder ein bisschen "Feierabend" zu haben.
Was die Brust im Mund angeht, das hat sie vor allem Nachts gerade sehr, ich lege mich jetzt nach dem stillen hinter sie und nehm sie so in den Arm beim schlafen, wenn sie unruhig wird kann ich sie durch halten oder Hand festhalten meist ohne Brust beruhigen. (Außer natürlich sie hat Hunger
)
Vielleicht hilft dir ja was davon um wieder etwas Freiraum zu gewinnen, ich drück die Daumen!
bis meine Maus 3 Monate alt war ging es mir ganz ähnlich wie dir. Ich bin immer mit der Kleinen um halb 10 ins Bett weil ich früher noch nicht schlafen wollte und dann auch nicht mehr aufstehen wollte/konnte.
Irgendwann hab ich entschieden es jetzt einfach in Kauf zu nehmen wenn ein paar Abende drunter leiden und die Kleine um 7 ins Bett zu bringen, einschlafzustillen und dann (versuchen) wieder aufzustehen.
Ich bin dann mit Babyphone im Wohnzimmer und mein Mann und ich wechseln uns ab - wenn ich gehe gibts stillen, wenn er geht wird getragen. Er kann sie sogar inzwischen schlafen ablegen und rausgehen.
Bitte nicht falsch verstehen wir gehen bis um 10 Uhr zwischen 2 und 6 mal zu ihr rein - aber es fühlt sich toll an wieder ein bisschen "Feierabend" zu haben.
Was die Brust im Mund angeht, das hat sie vor allem Nachts gerade sehr, ich lege mich jetzt nach dem stillen hinter sie und nehm sie so in den Arm beim schlafen, wenn sie unruhig wird kann ich sie durch halten oder Hand festhalten meist ohne Brust beruhigen. (Außer natürlich sie hat Hunger
Vielleicht hilft dir ja was davon um wieder etwas Freiraum zu gewinnen, ich drück die Daumen!
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Maijoh
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Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Ach so zu dem weinen im Tuch, wenn du weißt das er müde ist und satt dann versuch doch mal das Tuch zu zumachen. Meine Maus beruhigt sich meist ganz schnell wenn sie nicht mehr gucken kann und eh müde ist...
Klappt aber natürlich auch nicht immer.
Klappt aber natürlich auch nicht immer.
- Leyket
- ist mit Leidenschaft dabei
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- Registriert: 03.11.2011, 08:46
Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Da muss ich dir mal widersprechen. Mit seinen nun 10 Monaten schläft Julian nun einfach so ohne weiteres auch ohne Brust im Mund ein, einfach so. Und er hat sehr wohl gecheckt, dass er "das mit mir machen kann" wenn er will.alessi_a hat geschrieben: Ich kann dir nur raten, diese Schlafgewohnheiten jetzt schon in eine Richtung zu lenken, mit der AUCH DU gut leben kannst, denn es wird nicht so ohne weiteres einfach mal besser bei dem Thema Brust im Mund. Im Gegenteil, je mehr die Kleinen checken, desto mehr verlangen sie![]()
Es ist meiner Meinung nach einfach falsch pauschal zu sagen, es würde nicht besser ohne es selbst in irgendeine Richtung zu lenken.
Bei dem einen wird es später besser bei dem andern früher. Manche Mütter können besser damit um, wenn sie nur begriffen haben, dass ihr Kind nicht unnormal ist, andere wollen krampfhaft etwas verändern und das stresst sie mehr als das Brustschnullerproblem an sich. Und noch wieder andere gehen noch wieder ganz anders damit um. Aber pauschal zu sagen, das wird nie besser wenn man da nicht lenkend eingreift ist einfach nicht richtig.


Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
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- Wohnort: Göttingen
Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Nein, das glaube ich nicht! Wir haben einen Schnuller und trotzdem gibt es Phasen, da will sie nur an der Brust nuckeln und dann wieder ist der Schnuller ok.alessi_a hat geschrieben:Ich glaube mittlerweile, dass man sich einen schlechten Schläfer auch etwas selber einbrocken kann. Vieles ist Veranlagung oder Reife, z.B. ob ein Kind gut von alleine schon schläft oder viel Einschlafbegleitung braucht, aber die Sachen wie Brust im Mund behalten wollen oder andere spezielle Einschlaftechniken sind Gewohnheiten.
Ich glaube, es hat sehr viel mit dem Bedürfnis nach Nähe zu tun. Manchmal braucht unsere Maus mehr, manchmal eben nicht. Mittlerweile fordert sie es sogar ein, indem sie mich festhält.
Das unterschreib ich sofort !!!!!!!!!Leyket hat geschrieben:Da muss ich dir mal widersprechen. Mit seinen nun 10 Monaten schläft Julian nun einfach so ohne weiteres auch ohne Brust im Mund ein, einfach so. Und er hat sehr wohl gecheckt, dass er "das mit mir machen kann" wenn er will.alessi_a hat geschrieben: Ich kann dir nur raten, diese Schlafgewohnheiten jetzt schon in eine Richtung zu lenken, mit der AUCH DU gut leben kannst, denn es wird nicht so ohne weiteres einfach mal besser bei dem Thema Brust im Mund. Im Gegenteil, je mehr die Kleinen checken, desto mehr verlangen sie![]()
Es ist meiner Meinung nach einfach falsch pauschal zu sagen, es würde nicht besser ohne es selbst in irgendeine Richtung zu lenken.
Bei dem einen wird es später besser bei dem andern früher. Manche Mütter können besser damit um, wenn sie nur begriffen haben, dass ihr Kind nicht unnormal ist, andere wollen krampfhaft etwas verändern und das stresst sie mehr als das Brustschnullerproblem an sich. Und noch wieder andere gehen noch wieder ganz anders damit um. Aber pauschal zu sagen, das wird nie besser wenn man da nicht lenkend eingreift ist einfach nicht richtig.
Und zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Schlafverhalten sich immer wieder ändern kann. (Ins Positive sowie ins Negative!)
Wir haben schon alles gehabt, von bis zum 8 Stunden durchschlafen bis hin zum stündlichen Stillen.
Grundsätzlich erlebe ich aber eine positive Tendenz.
Und seit einer Woche bin ich abends wieder im Wohnzimmer. Freu!
Und wusste anfangs übrigens gar nicht, was ich mit meiner freien Zeit machen sollte.
So und jetzt noch zu deinem aktuellen Problem:
Ich habe nun über ein halbes Jahr meine Abende im Schlafzimmer verbracht. Entweder musste ich Stillen (Clusterfeeding) oder ich musste sie beruhigen, da sie ganz laut im Schlaf aufschrie. Die Brust ist da natürlich die Beruhigungsmethode Nr. 1! Was habe ich getan, dass es mir damit gut ging?!
Zum Einen wie Leyket schon schrieb. Ich habe es akzeptiert. Das half ungemein. Dazu habe ich mir immer gesagt, dass es nur eine begrenzte Zeit sein wird und selbst ein, zwei Jahre sind im Vergleich zu meiner Lebenserwartung von ca. 80 Jahren ein Witz!
Und zum Anderen habe ich es mir gemütlich gemacht. Als Oberteil trage ich nur Stillshirts. (Von He*s-Natur gibt es welche für knapp 20,- €. davon habe ich zwei.) Mit einem Stillkissen und vielen zusätzlichen machen wir uns es gemütlich. Denn auch hier wird die Brust gerne berührt. Aber so bleibe ich schön warm und habe es bequem. Dann (ich gebe es unumwunden zu) schaue ich im Bett Fernsehen. Das mag zwar nicht so optimal sein, aber uns beiden geht es damit gut. Aber auch Lesen, im Internet surfen mache ich. Das Bababay dient mir dabei als Ablageort!
So habe ich mir also meine Abende gestaltet.
Seit ca. einem Monat bin ich abends mal aufgestanden und ins Wohnzimmer gegangen.
Ich wollte so gerne mal wieder nähen. Das geht im Bett doch nicht so gut.
Anfangs musste ich dauernd wieder hoch, sie beruhigen und wie gesagt, seit ein paar Tagen geht es.
Ich will es nicht beschwören, aber vielleicht bleibt es ja so. Und wenn nicht, geht es in die nächste Runde! Mit der Gewissheit, dass die beiden Grossen auch irgendwann alleine schliefen und dass die Zeit im nachhinein viel zu schnell vorbei ging!!!
Ich drücke dir die Daumen!
Liebe Grüsse
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- Panema
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- Registriert: 25.07.2011, 13:34
Re: Wie soll das nur weiter gehen?
Danke für die Mut machenden Worte. Ich hab mir jetzt beide Bücher bestellt und werd sie mal durchlesen.
Interessanterweise habe ich übrigens gestern meinen Sohn in den Schlaf stillen wollen, als ich plötzlich solche Magenkrämpfe bekam, dass ich ihn ruckartig losreißen musste (er sah mich entsetzt an). Auf dem Weg zum Klo rief ich nach meinem Freund, damit er sich um ihn kümmert - und der fand ein friedlich schlafendes Kind vor.
Interessanterweise habe ich übrigens gestern meinen Sohn in den Schlaf stillen wollen, als ich plötzlich solche Magenkrämpfe bekam, dass ich ihn ruckartig losreißen musste (er sah mich entsetzt an). Auf dem Weg zum Klo rief ich nach meinem Freund, damit er sich um ihn kümmert - und der fand ein friedlich schlafendes Kind vor.

