5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

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Lösche Benutzer 1828

Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

schilf hat geschrieben:Liebe Sandküste,

Dir würd ich auch noch gern Antworten und nur auf einen kleinen Widerspruch aufmerksam machen:

Das Baby wird die Mutter vermissen und deshalb ist eine 5tägige Abwesenheit nicht zu empfehlen. Wenig später berichtest du vom Leiden deiner Kinder (deine eigene Wortwahl) angesichts geplanter 3-monatiger Abwesenheit des Vaters. Was wohl wäre die Konsequenz....?
Ich bin aber nicht mein Mann- ich kann ihn kaum fesseln oder ihm das verbieten....so einfach ist das Leben halt nicht.
Ich hatte auch geschrieben, dass ich das nicht tun würde. Aber im langjährigen Zusammenleben gibt es halt immer mal wieder Dinge, wo man sich nicht einig ist.
Ich kann nur für meine Handlungen sprechen.
Und außerdem sehe ich auch einen Unterschied zwischen einem wenige Monate alten Kind und (fast) Schulkindern.

Aber ich bin jetzt raus hier.

ICh wünsche der Threadstarterin alles Gute für Ihr Vorhaben.
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Emjoni
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Emjoni »

Müsstest du die Begleitung denn selbst bezahlen???
Es grüßt Emjoni mit Tochter (2009)

When you become a mother you stop being the picture and start being the frame. ~Unknown
Lösche Benutzer 1828

Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Emjoni hat geschrieben:Müsstest du die Begleitung denn selbst bezahlen???
Falls ich gemeint war: nein, bzw. für eine gewisse Zeit nicht......aber ich habe gerade einen neuen Job, die Kinder Schule......Vor 9 Jahren waren wir als Familie dort.
Lösche Benutzer 2178

Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Lösche Benutzer 2178 »

Sandküste hat geschrieben:
schilf hat geschrieben:Liebe Sandküste,

Dir würd ich auch noch gern Antworten und nur auf einen kleinen Widerspruch aufmerksam machen:

Das Baby wird die Mutter vermissen und deshalb ist eine 5tägige Abwesenheit nicht zu empfehlen. Wenig später berichtest du vom Leiden deiner Kinder (deine eigene Wortwahl) angesichts geplanter 3-monatiger Abwesenheit des Vaters. Was wohl wäre die Konsequenz....?
Ich bin aber nicht mein Mann- ich kann ihn kaum fesseln oder ihm das verbieten....so einfach ist das Leben halt nicht.
Ich hatte auch geschrieben, dass ich das nicht tun würde. Aber im langjährigen Zusammenleben gibt es halt immer mal wieder Dinge, wo man sich nicht einig ist.
Ich kann nur für meine Handlungen sprechen.
Und außerdem sehe ich auch einen Unterschied zwischen einem wenige Monate alten Kind und (fast) Schulkindern.

Aber ich bin jetzt raus hier.

ICh wünsche der Threadstarterin alles Gute für Ihr Vorhaben.
Du bist nicht dein Mann, ja. Für mich klang es, als wärest du damit einverstanden. Vor diesem Hintergrund gilt mein oben Gesagtes dann natürlich nicht.

Verjagen will ich dich nicht, diskutiere immer wieder gern mit dir.
Gaby
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Gaby »

Minchen hat geschrieben:@Elena: aber in der Realität sieht es für die meisten doch so aus, dass die Männer nunmal die Hauptverdiener sind. Mein Mann udn ich haben denselben Beruf und doch verdient er mehr als ich könnte. Das war schon so, bevor wir Kinder bekamen. Das ist leider meistens so. Und ganz oft haben die Männer eine ganz andere Qualifikation und KÖNNEN eben auch mehr verdienen.
Echt, ist das bei euch so? Das erlebe ich ganz anders! Bei uns zB ist es ja so, dass ich einen qualifizierteren Beruf habe als mein Mann und wesentlich mehr verdiene als er. Trotzdem arbeitet er Vollzeit und ich Teilzeit.... (Mein Idealmodell wäre übrigens, dass beide in Teilzeit arbeiten und sich die Kinderbetreuung ebenso teilen.) Und ich habe in meinem Umfeld jede Menge qualifizierte Frauen (meist Abi + Studium), bei denen es genauso ist, deren Männer nämlich weniger verdienen.

Und ich denke, dass das in Zukunft noch mehr werden wird, weil einfach viele junge Frauen eine qualifizierte Ausbildung/ein Studium anstreben und danach sicherlich in der Lage sind, eine Familie zu ernähren.
Mein Mann war in seiner internationalen Firma auch einer der ersten, der Elternzeit genommen hat. Und doch ist es so, dass sich das meistens negativ auf der Karriereleiter auswirkt. Das kann man sch*** finden wie man will, es ist aber so.
Aber das ist doch bei Frauen genauso, dass sich die Elternzeit und die danach häufig sich anschließende Teilzeitbeschäftigung negativ auf die Karriere auswirken. Wir Frauen nehmen das aber meistens bereitwillig in Kauf, die Männer halt eher nicht....
weeka hat geschrieben:wer und warum und wie sein leben gestaltet ist aber eigentlich nicht meine sache und wenn's jemand klassisch mag, so what?! ich bin's nur leid, dass vor allem frauen sich immer für ihre (oft auch eher geringe) abwesenheit von familie ständig rechtfertigen müssen. beim mann ist es meistens ok und niemand wird ihn jemals fragen, warum er denn überhaupt vater geworden ist. das geldverdienen reicht dann aus als erklärung (oft reicht es aber auch zu sagen: ja, die kinderbetreuung ist nicht so seins...), bei der frau folgt dann eher der ganze ratenschwanz: wieso ist denn erwerbsarbeit so erstebenswert? kinderbetreuung und hausarbeit ist doch auch schön, man kann das doch alles auf später verschieben...die kinder sind doch nur einmal klein.--> da muss man sich die ganze betreuungsgelddebatte nur anschauen und was die leute so dazu schreiben...)
Elena hat geschrieben:Versteht mich bitte nicht falsch - ich finde es völlig okay, wenn die Familien das für sich so entscheiden. Mir geht nur das Gejammere "wir hatten ja auch keine andere Wahl" auf die Nerven. :lol:

und dem schliesse ich mich auch an.
Ich mich auch!

Zur Ausgangsfrage: Ich würde ebenfalls dazu raten, Mann und Baby mitzunehmen, denn fünf Tage ohne Mama (genauso ohne Papa) sind auch unabhängig vom Stillen zu lang für beide Seiten.
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08

Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
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parsimonia
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von parsimonia »

eine idee wäre alle mitzunehmen und einen campingbuss für die 5 tage mieten.
den stellst du dann auf den seminarparkplatz.
es könnte billiger sein als ein hotel und somit auch finanzierbar.
„Phantasie ist wichtiger als Wissen.“
(Albert Einstein)
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parsimonia
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von parsimonia »

und für ganz günstig könnte die begkeitperson im pkw schlafen (bei verhangenen fenstern) und du und das baby nachts im hotel.
ob jemand tagsüber mit deinem baby im hotelzimmer oder seminarflur ist, dürfte doch eigentlich niemanden interessieren?

allerdings müsste man auch der typ dafür sein ;)
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Maia
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Maia »

Hallo Katha,

ich hab die Diskussion hier jetzt nicht gelesen, schreibe dir aber mal von meinen Erfahrungen.

Als mein Großer sechs Monate alt war, habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Dafür bin ich jede zweite Woche für drei Tage weggefahren (also ferngependelt). Das hat erstaunlich gut geklappt. Ich habe morgens vor der Abfahrt das letzte Mal gestillt, hatte dann eine vierstündige Reise und habe dann eben drei Tage lang alle vier oder fünf Stunden abgepumpt (außer nachts, da war die Pause länger). Die Milch habe ich im Büro ins Gefrierfach gestellt und die Pumpe mit einem Mikrowellensterilisator wieder sterilisiert. Es hat wirklich viel Zeit gekostet mit der Pumperei, aber es war ansonsten unproblematisch. Dann bin ich am dritten Tag mit der tiefgekühlten Milch in der Kühltasche mit massig Kühlakkus wieder heimgefahren - die Milch habe ich ja wieder für die nächste Abwesenheit gebraucht. Mein Sohn hat nach der Ankunft direkt wieder weitergestillt.
Während meiner Abwesenheit hat er die ganze Zeit Fläschchen getrunken, mit der abgepumpten Milch. Vor der ersten Abwesenheit hab ich über ca. einen Monat lang die bei der ersten Abwesenheit zu verfütternde Milch per Pumpe angesammelt. Es lief eigentlich ziemlich gut, muss ich sagen. Er hat von Anfang an eine enge Bindung zu seinem Vater gehabt und der hat sich rührend um ihn gekümmert - und er war bei meiner ersten Abwesenheit schon seit einem Monat in der Krippe, da war er tagsüber und hat dort auch die abgepumpte Milch bekommen.

Fazit: Hat einwandfrei geklappt, obwohl mein Sohn zu dem Zeitpunkt noch immer ein Einschlafstiller war (und auch lange geblieben ist), aber wenn ich nicht da war, ging es immer ohne mich.
Allerdings wäre es mit meinem zweiten Sohn vermutlich nicht gegangen. Da hab ich es aber auch nicht versucht, als er so klein war. Bei meiner Tochter (jetzt fast 11 Monate alt) wäre es auch undenkbar. Ich würde sagen, es kommt wirklich auf das Kind an. Aber machbar ist es schon.
Maia + grosser Sohn (12/05) + kleiner Sohn (06/08 ) + kleine Tochter (05/11)
CarpeDiem
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5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von CarpeDiem »

Für mich wäre eine so lange Trennung unmöglich und ich würde mit Mann reisen. Ich hätte auch zuviel Angst das die Brust danach abgelehnt wird oder es in den Tagen einen Milchstau gibt oder die Milch zurück geht. Den eine Pumpe ist weit weniger effektiv wie ein Baby.


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am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
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K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
Elena
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Re: 5 Tage Abwesenheit im 6 Monat möglich?

Beitrag von Elena »

Minchen hat geschrieben:
Lea97 hat geschrieben:Heute war so ein Tag... ich habe echt nichts geschafft." Und der andere nimmt ihn in den Arm, sagt: "Ich weiß... setz dich in den Sessel, ich mache dir einen Tee. Ich kümmere mich ums Abendbrot", schnallt sich das Baby auf den Rücken und legt los. Das Verständnis für den anderen und die Wertschätzung der Familienarbeit steigen enorm, wenn man es mal am eigenen Leib erfahren hat. Das tut der Beziehung gut. :mrgreen:
Also, das habe und hatte ich auch mit vollarbeitendem Mann. Auch ein Mann, der Vollzeit arbeitet, kann sich einbringen und engagieren und - man staune - Verständnis haben. :wink: Mein Mann hat oft trotz Arbeit nachts ein Baby rumgeschleppt, uns etwas zum Essen gemacht, eingekauft oder am WE geputzt. Wir saßen und sitzen da immer in einem Boot.
Das ist schön und so war es bei uns auch. Aber für mein Empfinden ist das Verständnis noch deutlich gewachsen, nachdem wir beide diese Erfahrungen gemacht haben. Ich will das aber auch gar nicht 1:1 auf andere Familien übertragen.
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