Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
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femianca
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Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Hallo, nachdem ich vor ca. einem halben Jahr mal ne Frage hatte, heute wieder eine.
Es ist ein bisschen wirr...
Meine Kleine ist ja jetzt schon fast ein Jahr.
Sie hat zwischendurch schon sehr viel vom Familientisch gegessen, eigentlich haben wir noch morgens, einmal tagsüber, zum Einschlafen und ein bis zweimal nachts gestillt.
Seit November jagt allerdings ein Infekt den nächsten, und es sind auch immer wieder Atemwegsinfekte inklusive dichter Nase und rotem Hals, wo es richtig schwer wird, sie dazu zu kriegen, überhaupt irgendwas zu sich zu nehmen. Das heißt immer, ein, zwei Wochen hat sie ganz gut gegessen/ gestillt, dann wieder eine sehr schlecht.
Der Höhepunkt war jetzt gerade eine Woche KH mit RS-Lungenentzündung, mit Tropf.
Seit sie RS bekommen hatte, stillt sie eigentlich fast wieder voll. Mal etwas Joghurt, wenn mein Mann Nudeln gemacht hat, auch davon was, und sonst nur Milch. Aber auch Stillen war schwierig, oft war die Nase dicht, oder sie war zu müde oder sonst irgendwas. In letzter Zeit hab ich auch keinen so schnellen MSR mehr, und dann wird sie ganz schnell ungeduldig und dockt sich wieder ab.
So dass sie letztendlich zum Zeitpunkt der Einweisung wirklich schon fast dehydriert war. Der Tropf hat ihr auch wirklich gut getan. Direkt als wir wieder zuhause waren, war sie quietschfidel.
Und zwei Tage später hatte sie sich von der Großen (die schon wieder am Schnoddern war als wir aus dem KH kamen) den nächsten Infekt eingefangen.
Jetzt sitz ich schon wieder da, und bettele das Kind um jeden Schluck und jeden Bissen an.
Sie will fast nichts essen. Und Stillen auch zuwenig. Und ich bin selber auch schon wieder krank und hab gemerkt, dass ich dann immer richtig Probleme mit dem MSR kriege, manchmal dauert es so lange, dass sie schon keine lust mehr hat.
Oft zwirbele ich selber bis zum Auslösen, entweder wenn sie angedockt hat, oder wenn ich denke, dass sie Hunger hat und drauf eingehen wird, wenn ich sage "Komm, Maus, jetzte fließt es gerade".
Im November hatte sie mit 7 Monaten die 9 Kilo geknackt. Vor zwei Wochen hat sie 9,8kg gewogen, also in vier Monaten gerade mal 800gr zugenommen. Und im KH vor ner Woche war sie bei 9,5kg. Sie sieht auch echt dünn aus.
Heute hat sie wieder um 16.30h zuletzt gestillt, danach noch etwas Wasser getrunken und das wars. Ich hatte ihr zwischendurch was angeboten, sie wollte nicht . Abendbrot (im Sinne von Brot, Joghurt etc.) wollte sie auch nicht. War jetzt noch nicht schlimm, da sie so ca. um 19.30 ins Bett geht und dann normalerweise Einschlafstillt.
Wollte sie aber heute nicht.
Schläft jetzt tief und fest und hat seit über 4h nichts "gegessen". Wahrscheinlich wird sie einmal wach werden und trinken wollen, bevor oder wenn ich ins Bett gehe, und einmal in der Nacht (gesund hat sie meist zweimal nachts gestillt, z.Zt. bin ich froh, dass sie wenigstens einmal kommt).
Wie krieg ich sie dazu, mehr zu stillen? Sie ist jetzt sooo dünn! ich mach mir echt Sorgen, und ich will nicht wieder mit ihr in diese Klinik, die ist die Hölle (aber das ist eine andere Baustelle)
Was mach ich mit Wasser/Schorle? Einerseits ist es mir noch wichtiger, zu verhindern, dass sie wieder dehydriert, und wenn sie zwischendurch über den Tag verteilt noch mal ne Sigg-Flasche mit Wasser trinkt, beruhigt mich das etwas.
Andererseits ist ja jeder Tropfen Wasser, den sie trinkt, ein Tropfen Milch weniger, und Milch hat ja nun mal mehr Kalorien, und sie ist sooo dünn.
Mann, und nächste Woche geht die Eingewöhnung bei der TaMu los...
Eigentlich sollte die letzte Woche losgehen, aber da waren wir ja im KH.
Ich hatte eh schon Sorge, weil sie große Trennungsangst hat, ganz anders als die große Schwester, bei der die Eingewöhnung ein Spaziergang war.
Seit sie RS hatte (bzw. vor allem, seit wir im KH waren, dort durfte ich nicht mal aufs Klo gehen wenn sie wach war), ist alles noch schlimmer.
Mama darf überhaupt nicht mehr den Raum verlassen.
Papa, der vor drei Wochen noch ein Halbgott war, darf sie kaum noch auf den Arm nehmen.
Meine fast einjährige, die vor drei Wochen noch losgekrabbelt ist, um mit der großen Schwester Duplo zu spielen, wenn Mama langweilig im Wohnzimmer rumsitzt, sitzt NUR noch auf meinem Schoß. Runtersetzen wird mit panischem Weinen quittiert.
Wie soll das nur funktionieren?
Ich weiß gar nicht so recht, was ich gerade von Euch erwarte.
Aber wenn jemand ne glorreiche Idee hat, wie ich das Kind zumindest zum Stillen kriege (Essen kommt glaub ich von allein wieder, wenn der Hals nicht mehr dick ist), und wie man einen widerspenstigen MSR trainiert (in der Klinik lief wenigstens DAS gut. Sie hat angedockt, es floss. Jetzt bin ich am schnoddern, und immer wenn ich krank bin, macht mein MSR zicken), damit ein ungeduldiges Baby wenigstens nicht aufgibt, dem bin ich total dankbar.
Es ist ein bisschen wirr...
Meine Kleine ist ja jetzt schon fast ein Jahr.
Sie hat zwischendurch schon sehr viel vom Familientisch gegessen, eigentlich haben wir noch morgens, einmal tagsüber, zum Einschlafen und ein bis zweimal nachts gestillt.
Seit November jagt allerdings ein Infekt den nächsten, und es sind auch immer wieder Atemwegsinfekte inklusive dichter Nase und rotem Hals, wo es richtig schwer wird, sie dazu zu kriegen, überhaupt irgendwas zu sich zu nehmen. Das heißt immer, ein, zwei Wochen hat sie ganz gut gegessen/ gestillt, dann wieder eine sehr schlecht.
Der Höhepunkt war jetzt gerade eine Woche KH mit RS-Lungenentzündung, mit Tropf.
Seit sie RS bekommen hatte, stillt sie eigentlich fast wieder voll. Mal etwas Joghurt, wenn mein Mann Nudeln gemacht hat, auch davon was, und sonst nur Milch. Aber auch Stillen war schwierig, oft war die Nase dicht, oder sie war zu müde oder sonst irgendwas. In letzter Zeit hab ich auch keinen so schnellen MSR mehr, und dann wird sie ganz schnell ungeduldig und dockt sich wieder ab.
So dass sie letztendlich zum Zeitpunkt der Einweisung wirklich schon fast dehydriert war. Der Tropf hat ihr auch wirklich gut getan. Direkt als wir wieder zuhause waren, war sie quietschfidel.
Und zwei Tage später hatte sie sich von der Großen (die schon wieder am Schnoddern war als wir aus dem KH kamen) den nächsten Infekt eingefangen.
Jetzt sitz ich schon wieder da, und bettele das Kind um jeden Schluck und jeden Bissen an.
Sie will fast nichts essen. Und Stillen auch zuwenig. Und ich bin selber auch schon wieder krank und hab gemerkt, dass ich dann immer richtig Probleme mit dem MSR kriege, manchmal dauert es so lange, dass sie schon keine lust mehr hat.
Oft zwirbele ich selber bis zum Auslösen, entweder wenn sie angedockt hat, oder wenn ich denke, dass sie Hunger hat und drauf eingehen wird, wenn ich sage "Komm, Maus, jetzte fließt es gerade".
Im November hatte sie mit 7 Monaten die 9 Kilo geknackt. Vor zwei Wochen hat sie 9,8kg gewogen, also in vier Monaten gerade mal 800gr zugenommen. Und im KH vor ner Woche war sie bei 9,5kg. Sie sieht auch echt dünn aus.
Heute hat sie wieder um 16.30h zuletzt gestillt, danach noch etwas Wasser getrunken und das wars. Ich hatte ihr zwischendurch was angeboten, sie wollte nicht . Abendbrot (im Sinne von Brot, Joghurt etc.) wollte sie auch nicht. War jetzt noch nicht schlimm, da sie so ca. um 19.30 ins Bett geht und dann normalerweise Einschlafstillt.
Wollte sie aber heute nicht.
Schläft jetzt tief und fest und hat seit über 4h nichts "gegessen". Wahrscheinlich wird sie einmal wach werden und trinken wollen, bevor oder wenn ich ins Bett gehe, und einmal in der Nacht (gesund hat sie meist zweimal nachts gestillt, z.Zt. bin ich froh, dass sie wenigstens einmal kommt).
Wie krieg ich sie dazu, mehr zu stillen? Sie ist jetzt sooo dünn! ich mach mir echt Sorgen, und ich will nicht wieder mit ihr in diese Klinik, die ist die Hölle (aber das ist eine andere Baustelle)
Was mach ich mit Wasser/Schorle? Einerseits ist es mir noch wichtiger, zu verhindern, dass sie wieder dehydriert, und wenn sie zwischendurch über den Tag verteilt noch mal ne Sigg-Flasche mit Wasser trinkt, beruhigt mich das etwas.
Andererseits ist ja jeder Tropfen Wasser, den sie trinkt, ein Tropfen Milch weniger, und Milch hat ja nun mal mehr Kalorien, und sie ist sooo dünn.
Mann, und nächste Woche geht die Eingewöhnung bei der TaMu los...
Eigentlich sollte die letzte Woche losgehen, aber da waren wir ja im KH.
Ich hatte eh schon Sorge, weil sie große Trennungsangst hat, ganz anders als die große Schwester, bei der die Eingewöhnung ein Spaziergang war.
Seit sie RS hatte (bzw. vor allem, seit wir im KH waren, dort durfte ich nicht mal aufs Klo gehen wenn sie wach war), ist alles noch schlimmer.
Mama darf überhaupt nicht mehr den Raum verlassen.
Papa, der vor drei Wochen noch ein Halbgott war, darf sie kaum noch auf den Arm nehmen.
Meine fast einjährige, die vor drei Wochen noch losgekrabbelt ist, um mit der großen Schwester Duplo zu spielen, wenn Mama langweilig im Wohnzimmer rumsitzt, sitzt NUR noch auf meinem Schoß. Runtersetzen wird mit panischem Weinen quittiert.
Wie soll das nur funktionieren?
Ich weiß gar nicht so recht, was ich gerade von Euch erwarte.
Aber wenn jemand ne glorreiche Idee hat, wie ich das Kind zumindest zum Stillen kriege (Essen kommt glaub ich von allein wieder, wenn der Hals nicht mehr dick ist), und wie man einen widerspenstigen MSR trainiert (in der Klinik lief wenigstens DAS gut. Sie hat angedockt, es floss. Jetzt bin ich am schnoddern, und immer wenn ich krank bin, macht mein MSR zicken), damit ein ungeduldiges Baby wenigstens nicht aufgibt, dem bin ich total dankbar.
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Mia81
- gehört zum Inventar
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- Registriert: 06.04.2011, 23:31
- Wohnort: Rheinland Pfalz
Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Ach Mensch, Du Arme! (((((femianca))))) fühl Dich gedrückt wenn Du magst.
Ich kann Dir bzgl des Stillens nichts raten. Ich weiss nur, dass es mit J. ähnlich war als er im November letzes Jahr die Meningitis hatte und wir im KH waren. Er war auch extrem auf mich fixiert. Ich mein wenn man sich versucht vorzustellen was die Mäuse da durchmachen, das ist echt heftig. Und da wundert mich auch das Verhalten nichtmehr. Dehydriert (war J. auch) in einer fremden Umgebung, vieeele fremde Menschen, Mama angespannt, Papa-wenn er denn da ist- auch. Sowieso ALLES anders, dazu wird man gestochen- mehrmals, dabei noch festgehalten bekommt Medis usw usf. Und das soll ein so kleines Kind verpacken?!
Es ist extrem anstrengend und nervenzehrend, dazu die Angst, dass Deine Tochter zu wenig Nahrung aufnimmt. Sei wie bisher einfach für sie da. Uns hat es geholfen, wenn ich mit J. nochmal über das alles gesprochen hab.
Ich wünsch euch alles Liebe und gaaaanz ganz viel Gesundheit!!
Kopf hoch!
Ich kann Dir bzgl des Stillens nichts raten. Ich weiss nur, dass es mit J. ähnlich war als er im November letzes Jahr die Meningitis hatte und wir im KH waren. Er war auch extrem auf mich fixiert. Ich mein wenn man sich versucht vorzustellen was die Mäuse da durchmachen, das ist echt heftig. Und da wundert mich auch das Verhalten nichtmehr. Dehydriert (war J. auch) in einer fremden Umgebung, vieeele fremde Menschen, Mama angespannt, Papa-wenn er denn da ist- auch. Sowieso ALLES anders, dazu wird man gestochen- mehrmals, dabei noch festgehalten bekommt Medis usw usf. Und das soll ein so kleines Kind verpacken?!
Es ist extrem anstrengend und nervenzehrend, dazu die Angst, dass Deine Tochter zu wenig Nahrung aufnimmt. Sei wie bisher einfach für sie da. Uns hat es geholfen, wenn ich mit J. nochmal über das alles gesprochen hab.
Ich wünsch euch alles Liebe und gaaaanz ganz viel Gesundheit!!
Kopf hoch!
Liebe Grüße von Mia und Zuckerschnutenbubi (09/2010) und Carotti (ET Ende Juli/2016)
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femianca
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- Wohnort: Wismar
Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Danke.
Ich hab wirklich am meisten Angst, dass sie dehydriert.
mehr als ein paar tropfen in der windel haben wir vielleicht ein mal am tag.
im kh selbst war sie nicht dehydriert, da hatte sie ja den tropf, sondern vorher. Und jetzt hab ich da halt wieder Angst vor.
Ich hab wirklich am meisten Angst, dass sie dehydriert.
mehr als ein paar tropfen in der windel haben wir vielleicht ein mal am tag.
im kh selbst war sie nicht dehydriert, da hatte sie ja den tropf, sondern vorher. Und jetzt hab ich da halt wieder Angst vor.
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Sibi
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3829
- Registriert: 21.05.2011, 20:39
Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Femianca,
Deine Tochter ist offenbar noch massiv angeschlagen. Ich würde die Eingewöhnung aufschieben, bis sie sich einigermaßen normal verhält. So bringt das doch nichts.
Zu deinen Gewichtssorgen kann ich nichts sagen, da mein Kind 1,5 kg weniger wiegt als Deins.
Die Sorge um die Dehydrierung kann ich allerdings verstehen, aber natürlich nicht beurteilen. Da gibt es bestimmt noch fachkundigen Rat hier. Meine Tochter hat in akuten Krankheitsphasen auch weniger Pipi gemacht (also seltener und weniger), aber das hat sich dann immer wieder reguliert und sie hatte auch nie wirkliche Dehydrationserscheinungen (also Fontanelle und Bauchfalte waren ok.)
Ich wünsche Euch erst mal gute Besserung und alles Gute.
Deine Tochter ist offenbar noch massiv angeschlagen. Ich würde die Eingewöhnung aufschieben, bis sie sich einigermaßen normal verhält. So bringt das doch nichts.
Zu deinen Gewichtssorgen kann ich nichts sagen, da mein Kind 1,5 kg weniger wiegt als Deins.
Die Sorge um die Dehydrierung kann ich allerdings verstehen, aber natürlich nicht beurteilen. Da gibt es bestimmt noch fachkundigen Rat hier. Meine Tochter hat in akuten Krankheitsphasen auch weniger Pipi gemacht (also seltener und weniger), aber das hat sich dann immer wieder reguliert und sie hatte auch nie wirkliche Dehydrationserscheinungen (also Fontanelle und Bauchfalte waren ok.)
Ich wünsche Euch erst mal gute Besserung und alles Gute.
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Miracleine
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- Registriert: 27.02.2010, 21:31
- Wohnort: Wedel bei Hamburg
Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Oh weh, das klingt echt heftig bei Euch ((((((Femianca)))))) Über das Gewicht würde ich mir nicht allzu viele Sorgen machen. Es gibt einfach sehr schlanke Kinder. Außerdem nehmen sie eh schubweise zu, so dass die Zunahme von 800g auch nicht unbedingt aussagekräftig ist. Mein Großer wog mit genau einem Jahr 9100g. Ein halbes Jahr vorher 8100g. Und meine Kleine wog mit einem halben Jahr sogar nur 6750g. Und wenn sie jetzt gerade lange krank ist/war, ist ein geringes Gewicht auch erklärbar. Das wird sich aber, wenn sie nicht von Haus aus zu den sehr schlanken Kindern gehört, nach der Krankheit wieder geben.
Zum Thema MSR kann ich leider nicht viel sagen. Ich habe auch ein Kind, was derzeit zumindest an einer Brust oft nicht die Geduld hat, auf den MSR zu warten. Bei mir hilft dann manchmal ein Seitenwechsel. An der rechten Brust kann sie den MSR schneller auslösen. Also lasse ich sie, wenn sie links meckert, erstmal rechts stillen und dann nochmal links. Und dann läufts links auch besser. Ansonsten trinken, trinken, trinken.
Dass Deine Kleine derzeit so klammert liegt sicherlich auch an der Krankheit, aber nicht zwingend ausschließlich. Sowohl mein Großer als auch der Kleine meiner Freundin hatten mit etwa 15 Monaten auch eine solche massive Klammerphase. Das ging nach einigen Wochen von selber wieder vorbei. Mein Großer wurde damals zwei Tage in der Woche von meiner Mutter betreut und mußte da irgendwie durch.
Aber er hatte natürlich auch die liebe Oma, mit der er ersatzweise den ganzen Tag kuscheln konnte. Das kann eine Tamu mit mehreren Kindern in dem Umfang sicherlich nicht leisten. Bei meiner Freundin ist die Eingewöhnung in der Krippe trotzdem relativ problemlos innerhalb von drei Wochen gelaufen.
Zum Thema Dehydrierung melden sich hier sicherlich die Expertinnen noch.
Zum Thema MSR kann ich leider nicht viel sagen. Ich habe auch ein Kind, was derzeit zumindest an einer Brust oft nicht die Geduld hat, auf den MSR zu warten. Bei mir hilft dann manchmal ein Seitenwechsel. An der rechten Brust kann sie den MSR schneller auslösen. Also lasse ich sie, wenn sie links meckert, erstmal rechts stillen und dann nochmal links. Und dann läufts links auch besser. Ansonsten trinken, trinken, trinken.
Dass Deine Kleine derzeit so klammert liegt sicherlich auch an der Krankheit, aber nicht zwingend ausschließlich. Sowohl mein Großer als auch der Kleine meiner Freundin hatten mit etwa 15 Monaten auch eine solche massive Klammerphase. Das ging nach einigen Wochen von selber wieder vorbei. Mein Großer wurde damals zwei Tage in der Woche von meiner Mutter betreut und mußte da irgendwie durch.
Zum Thema Dehydrierung melden sich hier sicherlich die Expertinnen noch.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11
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femianca
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- Registriert: 02.08.2011, 18:54
- Wohnort: Wismar
Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Meine Große hat im selben Alter auch nur 8kg gewogen, das ist nicht das Problem.Sibi hat geschrieben:Femianca,
Deine Tochter ist offenbar noch massiv angeschlagen. Ich würde die Eingewöhnung aufschieben, bis sie sich einigermaßen normal verhält. So bringt das doch nichts.
Zu deinen Gewichtssorgen kann ich nichts sagen, da mein Kind 1,5 kg weniger wiegt als Deins.
Die Sorge um die Dehydrierung kann ich allerdings verstehen, aber natürlich nicht beurteilen. Da gibt es bestimmt noch fachkundigen Rat hier. Meine Tochter hat in akuten Krankheitsphasen auch weniger Pipi gemacht (also seltener und weniger), aber das hat sich dann immer wieder reguliert und sie hatte auch nie wirkliche Dehydrationserscheinungen (also Fontanelle und Bauchfalte waren ok.)
Ich wünsche Euch erst mal gute Besserung und alles Gute.
Aber wie ich schrieb - sie hat vor mittlerweile fast 5 Monaten 9kg gewogen, war bis dahin richtig groß und speckig.
Du kannst Dir ja meine Beschreibung von ihr in der Frage, die ich damals hatte, mal durchlesen.
In diesen fast 5 Monaten hat sie insgesamt 800gr. zu, und dann innerhalb einer Woche 300gr. wieder abgenommen.
Die langsamere Gewichtszunahme an sich fand ich dann auch noch nicht tragisch, so lange sie überhaupt zugenommen hat.
War anfangs sogar froh, dass es nicht in de Tempo weitergegangen war, weil ich sie sonst wahrscheinlich nicht mehr lange hätte tragen können.
Aber dann auch noch wieder abnehmen ist schon heftig. Sie wiegt jetzt mit fast 12 Monaten so viel wie mit 7 Monaten.
Und seit Monaten haben wir eben immer wieder Probleme mit Essen/Trinken.
Vor der Einweisung war die Fontanelle echt schon eingedellt. Und zwar schon länger.
Wie gesagt, Angst hab ich vor allem vor Dehydrierung, und davor, dass sie noch weiter abnimmt. Gegen langsames Zunehmen hab ich gar nichts.
Mittlerweile hab ich das Gefühl, ich weiß, warum sie in den ersten Monaten so viel Speck gesammelt hat.
Die "Große" war immer sehr zart und klein, ich bin nicht sicher, ob die so einen Krankheitsmarathon mit viraler Lungenentzündung als Höhepunkt überhaupt überstanden hätte. Die Kleine hat wenigstens Polster gehabt, auf die sie zurückgreifen konnte.
Die Eingewöhnung kann ich im Grunde nicht weiter verschieben, da ich ab dem 16. wieder arbeiten gehen muss.
Und das ist schon verschoben, weil ich ihr einen Monat Eingewöhnung geben wollte statt ein, zwei Wochen.
Ich werd meinen Arbeitgeber noch mal ansprechen, damit ich wenigstens noch mal eine Woche verschieben kann und es wenigstens drei Wochen werden, aber mehr wird wahrscheinlich nicht drin sein.
@Miracleine: Danke, das mit der Eingewöhnung bei Euch hat mir Mut gemacht.
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Miracleine
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 27.02.2010, 21:31
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Re: Wie krieg ich sie dazu, mehr zu trinken?
Du sagst, dass Du Dir Sorgen machst, wenn Deine Kleine abnimmt. Natürlich fühlt sich das erstmal total schlimm an, wenn man sowieso schon so ein schlankes Kind hat. Aber ich finde es bei Krankheit nicht ungewöhnlich. Nur bekommt man es sonst nicht unbedingt mit, wenn man nicht genau zum "richtigen" Zeitpunkt wiegt.
Wie schon geschrieben, hat mein Großer in dem Alter auch nur ein Kilo im zweiten Lebenshalbjahr zugenommen. Im zweiten Lebensjahr dann plötzlich vier Kilo und im gesamten dritten Lebensjahr nur ein halbes. Und etwas mehr als dieses halbe geht locker in Krankheits- oder sonstigen Essunlustigen Phasen wieder runter und irgendwann wieder rauf. Er pendelt eigentlich ständig zwischen 12,9 und 13,6kg. Und dabei ist er fast einen Meter lang. Und ich wiege ihn nur alle paar Wochen mal. Ob das Gewicht zwischendurch nicht vielleicht noch weiter runter geht, kann ich gar nicht sagen.
Ich glaube, so lange sie vom ganzen Verhalten und der Entwicklung altersgerecht ist, würde ich mir, nach meinen Erfahrungen, mittlerweile nicht mehr so Sorgen ums Gewicht machen. (Auch wenn mein KiA es vor kurzem geschafft hat, dass ich es bei meiner Kleinen doch hab.
) Die Dehydrierung ist natürlich nochmal wieder etwas ganz anderes, wozu ich aber keine Erfahrungen habe.
Es wäre schön, wenn Du von der Eingewöhnung dann mal berichtest. Ich mache mir nämlich jetzt schon Sorgen vor der Eingewöhnung meiner Kleinen Ende des Jahres, weil sie jetzt schon viel mehr klammert als mein Großer damals.
Wie schon geschrieben, hat mein Großer in dem Alter auch nur ein Kilo im zweiten Lebenshalbjahr zugenommen. Im zweiten Lebensjahr dann plötzlich vier Kilo und im gesamten dritten Lebensjahr nur ein halbes. Und etwas mehr als dieses halbe geht locker in Krankheits- oder sonstigen Essunlustigen Phasen wieder runter und irgendwann wieder rauf. Er pendelt eigentlich ständig zwischen 12,9 und 13,6kg. Und dabei ist er fast einen Meter lang. Und ich wiege ihn nur alle paar Wochen mal. Ob das Gewicht zwischendurch nicht vielleicht noch weiter runter geht, kann ich gar nicht sagen.
Ich glaube, so lange sie vom ganzen Verhalten und der Entwicklung altersgerecht ist, würde ich mir, nach meinen Erfahrungen, mittlerweile nicht mehr so Sorgen ums Gewicht machen. (Auch wenn mein KiA es vor kurzem geschafft hat, dass ich es bei meiner Kleinen doch hab.
Es wäre schön, wenn Du von der Eingewöhnung dann mal berichtest. Ich mache mir nämlich jetzt schon Sorgen vor der Eingewöhnung meiner Kleinen Ende des Jahres, weil sie jetzt schon viel mehr klammert als mein Großer damals.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11