Was lernt Baby wohl dadurch?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Hoppetosse
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Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Hoppetosse »

Hallo!
Da ich ggf. einfach auf dem Schlauch stehe oder mein Stillhirn mich im Stich lässt hätte ich gerne mal Eure Meinung zu folgendem:
T ist jetzt 3 Monate alt. Bisher verliefen unsere Nächte so, dass wir uns gegen 21h in den Schlafmodus begeben haben, dh umziehen, im Bett nochmal stillen, dann ab ins Babybay neben mir, meist 5 Minuten später schläft der Zwerg. Dann wird er nach ca. 3-4 Stunden unruhig und rödelt vor sich hin, ich nehme ihn die 20cm zu mir rüber, stille im Liegen, darüber schlafen wir beide wieder ein. Wenn er sich ca. 2 Std. später wieder meldet, drehen wir uns auf die andere Seite, gleiches Spiel, zwischen 6 und 7 ist die Nacht dann zu Ende.

Diese Situation habe ich letzte Woche bei der Rückbildung geschildert, mit dem Zusatz, dass ich ja schon gerne mal wieder 8 Stunden am Stück schlafen würde, ja aber letztlich dankbar bin, dass wir kein nächtliches Gebrüll haben, sondern ich alles in allem vielleicht 10 Minuten wirklich wach bin.

Es kam dann aus den Reihen der Mitturnerinnen und seitens der Hebamme der Tip, ihn doch noch nicht zu mir zu nehmen, wenn er nur rödelt, das wurden sich Babies auf die Art angewöhnen, er würde ja vielleicht länger aushalten. Babies würden das meist nach einigen Tagen kapieren.
Mh ja, dass er länger aushalten würde, kann gut sein und dem Argument, dass ich ja so immerhin noch die Chance hätte, dass er nochmal einschläft und damit länger Ruhe ist.

Gut, dass habe ich jetzt drei Nächte versucht. Wenn Baby unruhig wird, bekommt er erst nochmal den Schnuller. Geht auch anstandslos, er fängt auch nach rund einer Stunde nicht an zu jammern oder schreien. Er bleibt aber so unruhig, rödelt rum, verliert alle 5 Minuten den Schnuller, den ich ihm dann jedesmal wiedergebe, bis ich irgendwann nach rund 1-2 Stunden genug habe und ihn dann zu mir nehme. Dabei ist er aber die ganze Zeit nicht richtig wach, die Augen sind meist geschlossen und er sagt keinen Mucks.

Bisheriges Resultat des Ganzen also: Babies Verhalten hat sich nicht geändert, ich bin aber statt der 10 Minuten aber meist ab 1.30h wach und schlafe dann auch nicht mehr wirklich ein, wenn er bei mir liegt. Letztlich bin ich also fertiger als nach einer 'normalen' Nacht.

Nun würde ich ja noch ein wenig durchhalten können, wenn am Ende wirklich eine längere Schlafphase stehen würde. Während meiner langen Wachphasen habe ich mich aber jetzt mehrfach gefragt, was er denn eigentlich angeblich dadurch lernen soll. Auch wenn ich rödel, es passiert erstmal nix? Mag sein, aber Babies Rückschluss dürfte ja wohl kaum sein, dass er dann das Rödeln auch gleich lassen kann. Zumal er ja dabei gar nicht richtig wach ist....
Soll er sich dadurch vermeintlich an längere Trinkpausen gewöhnen? Die hat er tagsüber durchaus und wir hatten auch schon Nächte, in denen er erst nach 5 Stunden kam.

Fragt sich nur, ob ich das jetzt weitermache, oder ob es totaler Humbug ist. Ich werde nächste Woche auch nochmal genauer bei der Hebamme nachfragen, aber bis dahin würden mich Eure Meinungen interessieren.

Viele Grüße und ein herzhaftes Gähnen!
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
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Hoppetosse
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Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Hoppetosse »

Ich stelle gerade fest, dass sich das alles etwas wirr anhört... Ich hoffe, Ihr versteht meine Frage trotzdem.
Was Schlafmangel so alles anrichtet, tse!
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
Lösche Benutzer 2152

Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Lösche Benutzer 2152 »

Ich würde einfach so weitermachen wie bisher, das hat doch prima gepasst für euch... Lass die anderen doch reden, sie müssen ja nicht mit der Situation leben...
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Laquiqui
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Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Laquiqui »

Ich kann Dir nicht sagen, was Dein Kind lernt, wenn Du es länger rödeln lässt.
Ich finde eher, so wie Du Eure Nächte am Anfang beschreibst, inklusive Deiner Zufriedenheit, eigentlich, damit, solltest Du nix daran ändern.
Wenn DU so viel wie möglich schlafen willst, dann solltest Du Dich so verhalten, dass Du so viel wie möglich schlafen kannst. Wenn Du trotzdem müde bist, könntest Du, wann immer es geht, Dich dazulegen und jedes Schläfchen Deines Kleinen mitmachen. Oder den Papa einspannen und mal in RUhe ohne Kind Mittagsschlaf machen.
8 Stunden am Stück schlafen höärt sich toll an, aber ich kann Dir versichern, es geht auch ohne, zumindest für eine ganze Weile, wenn man trotzdem darauf achtet, sich auszuruhen, wenn man das braucht.

Ich finde, wo es halt ums lernen geht, dass es ein verdammt schwieriger Lernprozess ist, sich nicht reinreden zu lassen in sein Familienleben und seinen eigenen Weg zu finden (nix gegen wirklich hilfreiche Tipps).


Gute Nächte und viel Schlaf wünsche ich Dir! 10 min. wach in der Nacht finde ich, damit kann man doch ziemlich zufrieden sein.
Liebe Grüße von Kirsten

"Es gibt mehrere Arten, etwas richtig zu machen" Mama Muh
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Hoppetosse
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Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Hoppetosse »

Mg ja, stimmt eigentlich.

Man ist ja nur so schnell zu begeistern, wenn am Ende noch ruhigere Nächte winken würden. Denn letztlich ist es zwar alles nicht somit Drama, wie es sicher auch sein könnte, aber wenn T erstmal neben mir liegt, befinde ich mich meist nicht unbedingt in der bequemsten Position. Ich schlafe dann zwar irgendwie, aber bin beim Aufwachen erstmal durch Schmerzen an allen möglichen Stellen nahegelegt. Insofern wäre es schon schön, wenn die erste Ruhephase länger dauern würde, aber Rödeln lassen...
...da erklärt sich mir der Sinn nicht.
Aber Euch ja offenbar derzeit auch nicht :)
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
EhMiKS

Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von EhMiKS »

Also ich mache es auch so wie Du ursprünglich. Damit fahre ich gut, es gibt schon Nächte wo er 3-4 Mal kommt (aber genau wie bei Euch sofort nach dem Trinken einpennt) aber manchmal (juhu!!) halt auch nur 1x oder (Superkrönungdeluxe) pennt er auch durch. So what?? Hauptsache er und ich sind glücklich, so ausgeschlafen wie möglich und alles andere ist doch schnuppe finde ich.
wirf
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Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von wirf »

Denke mal er rödeln weiter, weil aus dem Schnuller eben keine mumi kommt?! Also gib sie ihm einfach, wie bisher. Dann scheint ihr sich beide gut zu schlafen?
Und lass dir von den anderen Muttis nix erzählen!!! Wer weis, WIE deren Kinder lernen mussten, dass alles schreien nix bringt?! Reagier weiter auf die Bedürfnisse deines Kindes!!!
LG, Wiebke

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Der Kopf ist rund, damit die Gedanken auch mal die Richtung wechseln können.
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gadjodilo
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Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von gadjodilo »

zum Thema morgens aufwachen und an etlichen Stellen weh zu haben, konnte ich mir etwas helfen mit z.b. einem länglichen Kissen das den Rücken und mein Becken zusätzlich stützt beim auf der Seite liegen. Und eine "Ablage" (auch ein Kissen) um den Arm trotz Kind neben mir strecken zu können... Naja da hat jeder andere Vorlieben, perfekt ist es nicht aber definitiv besser geworden :)

Und für den Rest und das eigentliche Thema sehe ich auch keinen Sinn dabei ihn nicht einfach gleich zu stillen und gleich weiter zu schlafen. Ist doch supi wenn das so klappt, ihr seid synchronisiert, das abwarten hat dich sichtlich aus dem Rythmus geworfen ;)


Liebe Grüsse
Liebe Grüsse
Caro mit Minimax *08.2010
und *** im Herzen
Jonathan
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Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Jonathan »

Ich würde es auch so machen, wie es für Dich und ihn gepasst hat.

Ich kann mich an das Wurschteln in der Anfangszeit auch noch erinnern und fand das anstrengend, obwohl sie gar nicht richtig wach war. Ist halt irgendwie ständig Bewegung neben einem :wink: .

Meine Tochter (14 Monate) schläft schon lange richtig ruhig, außer, ihr tut was weh, zaht, krank etc. Anfangs schlief sie auf mir, dann in meinem Arm auf der Seite, dann neben mir mit Körperkontakt und so langsam habe ich mich weggearbeitet, jetzt schläft sie neben mir und ich kann gemütlich auf dem Bauch schlafen, wie ich es am liebsten mache. Manchmal schlafe ich beim Stillen auf der Seite ein, wache irgendwann auf und drehe mich auf den Bauch. Bei mir hat es gut geklappt immer wieder meine Lieblingsposition einzunehmen und sie hat sich daran gewöhnt, dass ich direkt neben ihr aber sie nicht auf mir liegt. Ich denke also, dass Dein Baby irgendwann von alleine ruhiger schlafen wird und ein "Programm" braucht es dafür nicht, zumal es ja viel anstrengender für Euch beide ist als einfach stillen. Den Spruch "was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr" finde ich einfach nicht richtig. Mein Baby muss nicht sofort alles perfekt machen wie Durschlafen, Stillen, essen etc., man kann sich sowas auch erarbeiten ohne die Bedürfnisse des Kindes zu übergehen.

Viel Erfolg und RUHIGE Nächte! 8)
mit Tigermädchen (12/10), Tigerjunge (12/12) und Tigermädchen 12/14!
Lösche Benutzer 9067

Re: Was lernt Baby wohl dadurch?

Beitrag von Lösche Benutzer 9067 »

Ich würde es so machen, wie es für dich stimmt. Ihr hattet ja allem Anschein nach ja schon einen guten Modus operandi gefunden.

Ist es denn sehr schlimm für dich?

Wir hatten von Anfang an ähnliche Nächte wie ihr. Noch erholsamens ist es für mich mit ca. 4-5 Monaten geworden, da konnte die Kleine plötzlich blindlings andocken, so dass ich sie jetzt quasi nur noch in meie Nähe zieheb muss zum Stillen.

Legst du ihn nach dem wieder ins Beistellbett? Ich bin da öfters zu faul dafür, aber die Kleine schläft so manchmal noch ein bisschen länger. Wenn sie neben mir liegen bleibt, kriegt sie rasch zu warm.

Noch was, meine Kleine schläft in der ersten Nachthälfte bis zum ersten Stillstop auch sehr viel tiefer als gegeb den frühen Morgen hin...wobei mich die Unterbrüche in meinem Nachtschlaf nicht allzu belasten, obwohl ich arbeiten gehen muss.

Sei gegrüßt
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