Chronisch erschöpft - Abstillen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Sakura
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Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Sakura »

So, jetzt bin auch ich soweit, dass ich mit dem Gedanken ans Abstillen spiele. Ich bin chronisch erschöpft. Absolut antriebslos, matt, uninteressiert, schlapp.... Und ich bin NICHT übermüdet. Ich habe nur ein Kind, und den Luxus, bei Bedarf mit dem Kind zu schlafen. Luise stillt nachts noch mehrfach, ca. alle zwei Stunden, was für mich aber schlaftechnisch ok ist, da ich danach oder schon während des Stillens gut weiterschlafen kann. Und wenn der Nachtschlaf mal nicht ausgereicht hat, dann lege ich mich tagsüber mit ihr hin, oder gehe abends schon 20 Uhr mit ihr ins Bett.

Und trotzdem. Trotz des ich subjektiv nicht müde bin und keinen Schlafmangel habe, bin ich erschöpft wie sonst was. War deswegen letzte Woche beim Hausarzt, um mich mal durchchecken zu lassen. Als ich die Frage nach dem Stillen bejahte, kam natürlich die übliche Ansage, die ich natürlich nicht ernst genommen habe, aber... seitdem geht mir das nicht mehr aus dem Kopf. Seitdem frage ich mich natürlich, ob es nicht doch am Stillen liegt, und ob sich vielleicht was ändern würde, wenn ich abstille.

Das Problem ist, dass ich das erst hinterher weiß, und ich weiß jetzt schon, dass ich mich auf ewig ärgern würde, wenn es mir trotz Abstillens nicht besser geht. Muss dazu sagen, dass mich die SWS mit schwerer Hyperemesis bis zur 24. Woche schon körperlich an meine Grenzen gebracht hat, ich war danach ein Wrack. Das erste Jahr mit Baby war auch nicht geeignet, dass es mir irgendwie besser geht. Und Stillen ist ja schon so ein bissl wie Aderlass.

Auf der anderen Seite isst Luise zwar gern und mit Appetit, aber sie isst wie ein Vögelchen, und .... naja. Eine Weile hat sie nur gekochte Kartoffeln gegessen, dann waren es gedünstete Karotten, aktuell isst sie überwiegend Nudeln, Erbsen, Avocado und Joghurt. Und im Vergleich mit anderen, gleichaltrigen (nichtgestillten) Babys absolut lächerliche Portionen. Mir war das bis jetzt egal, da ich weiß, dass sie übers Stillen alles kriegt, was sie braucht. Wenn ich jetzt abstille, dann wird sie entweder trotzdem nicht anders / nicht mehr essen, und ist dann im Nachteil, oder sie fängt dann wie durch Zauberhand an, instinktiv doch mehr / anders zu essen, um die fehlenden Nährstoffe aufzunehmen. Aber wissen werde ich das erst hinterher, und mein Bauchgefühl tendiert zu Version I. Tagsüber stillen wir noch zwei mal, so dass wir geschätzte 6-7 Stillmahlzeiten haben, wobei ich schätzte, dass sie pro Stillmahlzeit ähnlich wenig trinkt wie sie sonst isst.

Und jetzt drehen sich meine Gedanken im Kreis und ich weiß nicht weiter....
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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jusl
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von jusl »

So, jetzt bin auch ich soweit, dass ich mit dem Gedanken ans Abstillen spiele. Ich bin chronisch erschöpft. Absolut antriebslos, matt, uninteressiert, schlapp.... Und ich bin NICHT übermüdet.
Hm... wie gefällt Dir denn Dein Leben sonst so?.. Also Partnerschaft, Familie? Job, Finanzen? Freunde, Hobbies, Perspektiven? Zu viele Verpflichtungen, Einsamkeit?
Depressive Verstimmungen und keine Lust auf gar nichts gehören ja irgendwie zum Leben dazu, wenn sie MAL auftauchen, also zeitlich begrenzt, und DANACH kommen wieder spannende, schöne Phasen. Aber wenn Du hier deutliche Tendenzen wahrnimmst, dass es zunehmend schlimmer wird, oder es Dir dauerhaft mies geht, dann ist Ursachenforschung sicher eine gute Idee.

Weißt Du, meiner Erfahrung nach äußern Mütter, die keine Lust mehr aufs Stillen haben, ganz einfach Dinge wie "Ich habe keine Lust mehr. Es nervt mich. Es hält mich von Dingen ab, die ich inzwischen lieber täte als stillen (schlafen, ausgehen, Hobbies, Reisen,...). Mein Kind nervt auch." So, und dann stillt frau ab, Kind akzeptiert dies je nach Alter und Charakter mehr oder weniger leicht, und allen geht es besser. Diese Mütter haben i.A. auch keinen Zweifel, dass ihr Kind dann SELBSTVERSTÄNDLICH mehr essen wird. (Hier ist keine "Zauberhand" im Spiel, sondern reine Biologie.)

Bei Dir habe ich aber das Gefühl, das etwas ganz anderes hinter Deine aktuellen Gefühlslage steckt als nur Stillmüdigkeit (und NEIN, Stillen ist nicht "wie Aderlass" ;-), sondern eine ganz normale Körper- und Stoffwechselfunktion. Aber ich glaube Dir aufs Wort, dass Du es derzeit so EMPFINDEST.). Vielleicht lohnt es sich, da in nächster Zeit mal etwas zu forschen? Am besten mit Hilfe, von einer guten Freundin vielleicht, oder professionell mit einem Coach? Das bringt bestimmt die ein oder andere Erkenntnis.
Wenn es wirklich NUR das Stillen ist, was Dich derzeit erschöpft, dann still besten Mutes ab; und selbstverständlich wird Dein Kind dann NICHT den Rest seines Lebens nur 5 Erbsen pro Mahlzeit essen. Aber wenn es etwas ANDERES ist, das Dir Kraft und Energie raubt, dann lohnt sich das Wissen, was es ist. Und Du musst auch nicht unnötig vorzeitig abstillen, wenn Du das eigentlich gar nicht willst.

LG und alles Gute für Dich!
Julia

PS: Hast Du die Ergebnisse vom Hausarzt denn schon? Schilddrüse, Blutbild, Nährstoffversorgung (z.B. Eisen, Vit D,...),... alles OK?
Potsdame
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Potsdame »

also ich fand zuhause sein mit kind an sich schon sehr anstrengend. ein kind fordert ständig aufmerksamkeit, will beschäftigt werden, man muss ständig auf der hut sein, dass es keinen blödsinn macht (besonders wenn sie gerade anfangen zu stehen/laufen und an dinge kommen, die bisher unerreichbar waren). ich hatte immer wieder phasen, in denen ich am ende war.
ich werde dann immer schnell krank. einmal war meine erschöpfung so groß, dass ich das ganze wochenende mit fast 40°C fieber das bett hüten mußte. da mußte papa zum ersten mal komplett alleine haushalt und kind versorgen. aber mir ging es nach diesem wochenende wieder richtig gut. ich konnte mich tatsächlich mal richtig erholen

was ich damit sagen will, vielleicht brauchst du mal ein paar freie tage. vielleicht nur ein wochenende oder sogar nur einen tag. denk an dich! abstillen kannst du dann immernoch.
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen :-)

Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
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Karinke
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Karinke »

Was macht dein Ferritinwert denn so?
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Sakura
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Sakura »

jusl hat geschrieben:Hm... wie gefällt Dir denn Dein Leben sonst so?.. Also Partnerschaft, Familie? Job, Finanzen? Freunde, Hobbies, Perspektiven? Zu viele Verpflichtungen, Einsamkeit?
mein leben ist klasse, da ist wirklich ALLES im grünen bereich. und es ist auch keine stimmungslage, vielleicht habe ich das unzureichend beschrieben. es ist wirklich KÖRPERLICHE erschöpfung. wenn es "nur" eine depressive verstimmung wäre, wäre ich ja froh, denn dann wüsste ich, woran es liegt, und was ich tun kann.

Bei Dir habe ich aber das Gefühl, das etwas ganz anderes hinter Deine aktuellen Gefühlslage steckt als nur Stillmüdigkeit
ja, ich bin definitiv des stillens noch NICHT müde. mein kind ist - wieder im vergleich mit anderen - schon reichlich anstrengend, aber das stillen nervt mich keineswegs. aber es ist eben nicht das nervige baby, was mich nervt, meistens bin ich gar nicht genervt sondern trage es mit humor. aber ich bin körperlich richtig am ende. deswegen bin ich ja auch zum arzt gegangen. und die hat mir jetzt diesen floh ins ohr gesetzt.

Schilddrüse, Blutbild, Nährstoffversorgung (z.B. Eisen, Vit D,...),... alles OK?
die ergebnisse kriege ich nächste woche. die ärztin wollte nur ein kleines blutbild machen, erst auf meinen ausdrücklichen wunsch hin hat sie auch ferritin angekreuzt. was würde sich denn sonst noch lohnen zu untersuchen? zink?

vitamin D ... gutes thema. wahrscheinlich würde es sich auf für mich lohnen, das zu nehmen, oder?

und: sie hat auch calcium im blut untersuchen lassen. welches ergebnis kann ich erwarten, und was kann ich ihr darauf antworten? stillende mütter haben doch natürlicherweise eine leicht niedrigere knochendichte, stimmt das auch für den blutcalcium-spiegel? ich glaube mal gehört zu haben, dass der blutcalcium-spiegel sowieso wenig aussagekräftig ist? meine neue ärztin (bäh, die alte ist leider in rente) ist gelinde gesagt nicht stillfreundlich, da möchte ich gern informiert argumentieren können...


PS: ich war in den letzten 10 jahren genau zweimal krank. diesen winter hatte ich schon drei infekte mit jeweils tagelangem hohen fieber (angina, echte grippe, bronchitis), dazu ungezählte erkältungen.... also ich tippe schon auf was körperliches. aber was????
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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Karinke
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Karinke »

Nährstoffmangel hätte ich gesagt.

Ich ergänze schon ein Zeitchen und merke je länger je mehr, was mein Körper gerade braucht. Bei mir ist es sehr oft Calcium, dass ich noch speziell zuführen muss. Ab und dann mal etwas zusätzliches Vit.C.

Daher dünkt es mich gut, dass die Blutuntersuchung schon läuft.
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jusl
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von jusl »

es ist wirklich KÖRPERLICHE erschöpfung.
Na, wenn das SO ist... ;-) Dann wäre wohl das Vernünftigste, jetzt einfach erstmal die Untersuchungsergebnisse abzuwarten. "Antriebslos, matt und uninteressiert, ohne Schlafmangel" klang für mich allerdings schon so, als gäbe es da auch eine psychische Komponente :oops: , aber wenn Du sicher bist, dass es etwas rein körperliches ist, dann wird Dir der Arzt sicher helfen können.

Wenn die Ergebnisse dann auf dem Tisch liegen, ist vielleicht folgender Ansatz hilfreich: Warum ausgerechnet mit Stillen aufhören?? Warum nicht stattdessen mit Treppensteigen aufhören? Oder mit Schwimmengehen? Oder mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel?... ALL DIES belastet den Körper, verbraucht Energie, Nährstoffe, fordert die Immunabwehr. Stillen hat da keine Sonderstellung.

LG und gute Besserung
Julia
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Karinke
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Karinke »

Hammer Antwort Julia!!

Ich wäre dafür das Putzen weg zu lassen. Das ist zusätzlich noch Giftig, Anstrengend, und man wird nie fertig damit. wogegen sich ein stillkind irgendwann man abstillen wird.
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avoila
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von avoila »

ich glaube so einen Tiefpunkt hat jede Stillmama mal.
Meiner zog sich von Dezember bis Mitte Februar - Kind ich im Wechsel dauerkrank und die Zauberin mal wieder fast vollstillend -uff war ich genervt. Körperlich zeigte sich an der Menge der Krankheiten, dass mir alles zu schaffen machte, ich war müde, gereizt, unausgeglichen, genervt, aß nur noch noch und nahm doch immer weiter ab.
Dann gab mir meine HÄ, nach Kontrolle meines Blutbildes, einen Standpunkt, der mir seitdem hilft. In der chin. Medizin heißt es, dass Schwangerschaft und Stillzeit dem Körper/ der Seele Energie (Qi) kosten - keine Stoffwechselenergie... Und dass natürlich meine und der Zauberin ihr Kranksein, Ausdruck davon aus, dass mir einfach diese Energie fehlt. Zum abstillen riet sich dennoch nicht, sind wir doch beide Befürworter langen Stillens. Sie riet aber zum langsamem reduzieren ab Frühjahr, wenn es mehr raus geht, die Zauberin anders beschäftigt ist, wir beide draußen Energie tanken können.
Das verstand ich. Diese Sicht fühlte sich für mich richtig an und in mir begann es zu arbeiten. Also überlegte ich,was mir diese Energie wieder bringen könnte. Ich habe längst überfällige Projekte begonnen. Ich mache mehr als zuvor, bin aber ausgeglichner, zufriedener, weniger gereizt und kann das Stillen wieder genießen.

Ich habe mir immer meine Tochter angeschaut, beim genüsslichen stillen und mir war klar, dass ich ihr das nicht nehmen kann, nicht nehmen will. Sie genießt es, sie könnte sicher ohne, würde ich dazu drängen. Aber warum diesen kleinen Menschen zu etwas drängen? Nur weil ich "Große" gerade eine Krise habe, die ich dem Stillen in die Schuhe schiebe?
LG avoila mit der Elfe (10/10), dem Weihnachtsgeschenk (12/12), dem Wildfang (08/17) und der Lady on a Mission (05/21)
Jonathan
Dipl.-SuT
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Re: Chronisch erschöpft - Abstillen?

Beitrag von Jonathan »

Ich saß letzte Woche auch beim Arzt, weil ich so müde bin :wink: . Blutuntersuchung was das angeht war ok. Sie hat mich auch auf die psychische Komponente angesprochen, aber erst wird sie noch die Leber testen, der Wert war nicht ganz in Ordnung, aber ich hatte davor eine Woche lang Magen-Darm, ziemlich sicher kommt der Wert daher.

Mir geht es schon besser seit ich weiß, dass ich eigentlich nichts habe :oops: . Ich bin voll der Placebotyp, sagt man mir die wichtigsten Werte stimmen, dann geht es mir schon besser. Bei uns ist zur Zeit super Wetter, meine Maus kann auf den Spielplatz und findet das super mit ihren 14 Monaten, ich kann mit anderen quatschen und ihr beim Sandeln zugucken, das hat mir alles geholfen und für mich fühlte es sich auch "nur" nach Körper an. Klar ist auch irgendwie immer was im Leben, was mich auch belasten kann neben der Körpermüdigkeit, aber ich glaube, bei mir ist es einfach das erste Jahr mit Baby, die gesamte Lebensumstellung, wunderschön, wie ich es mir wünschte, aber eben auch die anderen Seiten, viel Haushalt :roll: , viel organisieren, viel übernehmen, Allzuständigkeit, Mann super Vater und Superfreund, aber auch viel arbeiten....Vielleicht war einfach so der Akku leer und den fülle ich jetzt wieder mit tollen Sachen, Freundinnen treffen, Hobbies nachgehen, eher mehr als weniger machen, das hilft mir gerade.

@ Karinke
gute Idee, ich glaube ich lass auch den Haushalt 8) , der nervt am meisten (aber auch, wenn er nicht gemacht ist).
mit Tigermädchen (12/10), Tigerjunge (12/12) und Tigermädchen 12/14!
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