Überspreizen - inwiefern Problem?
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Überspreizen - inwiefern Problem?
Hallo,
ich habe nun schon viel hier gelesen - auch die tollen Grundinfos zur AHS-Haltung etc. und wenn ich meine Kleine bspw. im Tuch trage, dann achte ich auch möglichst auf eine gute Haltung bei ihr. Das mit dem Anhocken geht auch besser seit sie beim Osteopathen war. Allerdings ist die Spreizung häufig noch zu groß - insbesondere seit ich sie nun gelegentlich im Mei Tai trage. Ich versuche, sie zurechtzuschieben, aber sie streckt sich zu gerne wieder in andere Positionen. Nun frage ich mich: Was ist an einer größeren Spreizung so gefährlich? Beim Anhocken habe ich verstanden, dass das die Entwicklung der Hüfte und die Rundung des Rückens beeinträchtigt, wenn das nicht korrekt gemacht wird. Aber was ist beim Überspreizen das Problem?
Und wenn ich es oft nur etwas überspreizt hinbekomme - ist es da besser, nicht zu tragen und auf den KiWa umzusteigen? Ich versuche sozusagen rauszukriegen, was ihr am wenigsten schadet: Tragen mit Körperkontakt aber mit Haltungsfehlern oder das Kinderwagengeschiebe? Persönlich liebe ich es, sie zu tragen, aber ich will ihr auch nicht schaden, nur weil ich es nicht hinkriege, die Spreizung ihrer Beinchen ordentlich "einzustellen".
Wisst Ihr, was ich meine?
LG
Kloentje
ich habe nun schon viel hier gelesen - auch die tollen Grundinfos zur AHS-Haltung etc. und wenn ich meine Kleine bspw. im Tuch trage, dann achte ich auch möglichst auf eine gute Haltung bei ihr. Das mit dem Anhocken geht auch besser seit sie beim Osteopathen war. Allerdings ist die Spreizung häufig noch zu groß - insbesondere seit ich sie nun gelegentlich im Mei Tai trage. Ich versuche, sie zurechtzuschieben, aber sie streckt sich zu gerne wieder in andere Positionen. Nun frage ich mich: Was ist an einer größeren Spreizung so gefährlich? Beim Anhocken habe ich verstanden, dass das die Entwicklung der Hüfte und die Rundung des Rückens beeinträchtigt, wenn das nicht korrekt gemacht wird. Aber was ist beim Überspreizen das Problem?
Und wenn ich es oft nur etwas überspreizt hinbekomme - ist es da besser, nicht zu tragen und auf den KiWa umzusteigen? Ich versuche sozusagen rauszukriegen, was ihr am wenigsten schadet: Tragen mit Körperkontakt aber mit Haltungsfehlern oder das Kinderwagengeschiebe? Persönlich liebe ich es, sie zu tragen, aber ich will ihr auch nicht schaden, nur weil ich es nicht hinkriege, die Spreizung ihrer Beinchen ordentlich "einzustellen".
Wisst Ihr, was ich meine?
LG
Kloentje
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mit Töchterchen J. (09/2011): Gestillt bis 3,5 Jahre. Wir tragen und schlafen im Familienbett.
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Sagittaria
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Für eine gute ASH muss beides Stimmen, Anhockung und Spreizung
Wie lange trägst Du denn so am Tag?
Wie lange trägst Du denn so am Tag?
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas
Trageberatung - Trageschule ClauWi - GK, AK und Zerti
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas
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Lila
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Liebe Kloentje,
meine Erfahrung ist, dass in der Praxis oft gar nicht klar ist, wie weit denn nun gespreizt ist ... stark angezogene Beine und eine "echte" Überspreizung habe ich persönlich noch nie erlebt, d.h. wenn dein Baby die Beinchen gut angehockt hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass es körperschädigend überspreizt ist.
Zudem ist dein Baby (fast) sechs Monate ... solltest du dein Kind nicht +6 Stunden täglich im Spagat tragen würde ich davon ausgehen, dass bei einer zuvor regelrecht entwickelten Hüfte nüscht negatives mehr passieren kann, selbst wenn (du glaubst), dass eine Überspreizung (wie definierst du das) vorliegen könnte.
Es gibt kaum eine Kultur, die ein so massives Aufheben, um das "gesunde" Tragen macht, wie die westliche. Zum Teil ist dies auch notwendig, da nahezu jeden Monat eine neue Trage mit den tollsten Versprechungen auf den Markt drängt, wohingegen in traditionellen Kulturen meist in traditionellen Tragen getragen wird, die sich über die Jahre hinweg als sinnvoll erwiesen haben.
Ich persönlich finde es wichtig angemessen zu tragen und dies insbesondere, je jünger der Säugling ist ... d.h. maximale Stützung (kein Zusammensacken!), angemessene Anhockung und angemessene Abspreizung ... werden die Kinder schwerer, mobiler, etc. dann wird es irgendwann auch wieder wichtig differenziert auf die Stegbreite zu achten (ist es noch bequem genug für den großen Säugling und nicht überwiegend um eine Anhockung maximal hinzubekommen) und auf den Tragekomfort für die Erwachsenen (Stichwort Ausgleichshaltung).
Mit welchem MeiTai trägst du? Welche Konfektionsgröße trägt dein Baby (in Hosen)? Magst du ein Foto einstellen?
LG
meine Erfahrung ist, dass in der Praxis oft gar nicht klar ist, wie weit denn nun gespreizt ist ... stark angezogene Beine und eine "echte" Überspreizung habe ich persönlich noch nie erlebt, d.h. wenn dein Baby die Beinchen gut angehockt hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass es körperschädigend überspreizt ist.
Zudem ist dein Baby (fast) sechs Monate ... solltest du dein Kind nicht +6 Stunden täglich im Spagat tragen würde ich davon ausgehen, dass bei einer zuvor regelrecht entwickelten Hüfte nüscht negatives mehr passieren kann, selbst wenn (du glaubst), dass eine Überspreizung (wie definierst du das) vorliegen könnte.
Es gibt kaum eine Kultur, die ein so massives Aufheben, um das "gesunde" Tragen macht, wie die westliche. Zum Teil ist dies auch notwendig, da nahezu jeden Monat eine neue Trage mit den tollsten Versprechungen auf den Markt drängt, wohingegen in traditionellen Kulturen meist in traditionellen Tragen getragen wird, die sich über die Jahre hinweg als sinnvoll erwiesen haben.
Ich persönlich finde es wichtig angemessen zu tragen und dies insbesondere, je jünger der Säugling ist ... d.h. maximale Stützung (kein Zusammensacken!), angemessene Anhockung und angemessene Abspreizung ... werden die Kinder schwerer, mobiler, etc. dann wird es irgendwann auch wieder wichtig differenziert auf die Stegbreite zu achten (ist es noch bequem genug für den großen Säugling und nicht überwiegend um eine Anhockung maximal hinzubekommen) und auf den Tragekomfort für die Erwachsenen (Stichwort Ausgleichshaltung).
Mit welchem MeiTai trägst du? Welche Konfektionsgröße trägt dein Baby (in Hosen)? Magst du ein Foto einstellen?
LG
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
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Sternschnuppe
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Hallo!
Schön, dass du dein Kind trägst! Und ich möchte dich ermutigen, weiterzutragen
Für die optimale Unterstützung der Hüftentwicklung ist die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung wichtig. D.h., die Knie sind um 110° angehockt, sprich die Knie des Babys befinden sich auf Höhe seines Bauchnabels. Dabei sind die Beine zusammen um 60-90° gespreizt.
In dieser Haltung treffen die Oberschenkelköpfe mittig in die Pfannenzentren und belasten sie gleichmäßig, sodass die Verknöcherung, welche v.a. im ersten Lebensjahr voranschreitet, optimal ablaufen kann. Sind die Beine zu arg, oder gar nicht, gespeizt, belasten die Oberschenkelköpfe die Hüftpfanne nicht gleichmäßig, an manchen Stellen ist dann mehr Druck als an anderen, die Verknöcherung wird nicht optimal unterstützt. Zudem ist bei arger Überspreizung die Hüftluxationswahrscheinlichkeit höher, v.a., wenn die Hüften noch nicht ausreichend entwickelt sind.
Wie alt ist denn dein Kind? Ein Kind wird, je älter es wird, im wachen Zustand auch mal aufrechter im Tuch hocken, das bedingt, dass die Anhock-Spreiz-Haltung nicht mehr optimal eingenommen werden kann. Die Anhock-Spreiz-Haltung und ein gerundeter Rücken bedingen sich gegenseitig, da Wirbelsäule und Becken miteinander verbunden sind. Sprich: Die ASH kann nur eingenommen werden, wenn der Rücken komplett gerundet ist und der Rücken kann nur komplett gerundet werden, wenn eine ASH eingenommen wurde.
Da kannst du selber mal eine Übung machen um zu sehen, dass auch die Spreizung etwas mit der Rundung des Rückens zu tun hat: Geh mal in die Hocke. Die Füße sollten komplett den Boden berühren. Hocke dich richtig bequem hin, sodass du mit deinem Oberkörper komplett die Oberschenkel berührst. Also so klein zusammenkauern wie es geht, die Beine sind leicht gespreizt. Dein Rücken wird schön gerundet sein. Wenn du jetzt die Beine weiter spreizt, beobachte mal, was mit deinem (unteren) Rücken passiert: Er wird gerader werden je stärker du spreizt.
Das Aufrichten im Tuch ist aber völlig ok und normal, wenn das Kind das von sich aus macht (sprich die Muskelspannung hat und so weit entwickelt ist).
So, so viel zur Theorie
Wenn dir das Tragen Spaß macht, dann trage! Du gibst deinem Kind damit enorm viel mit! Damit meine ich nicht nur gute Bedingungen zur körperlichen Entwicklung, sondern vor allem Geborgenheit, Sicherheit, Körperkontakt und Nähe.
Ich kann deine Bedenken gut verstehen, aber du musst dir das so vorstellen: Die Empfehlungen die du hier liest, sind Tipps, wie die körperliche Entwicklung optimal unterstützt werden kann. Aber das heißt noch lange nicht, dass Kinder, die überspreizt getragen werden, unter allen Umständen Hüftschäden bekommen werden.
Mache dir bitte nicht so einen Kopf! Ihr werdet ins Tragen hineinwachsen! Hast du schonmal überlegt, euch eine Trageberatung zu gönnen?
Du kannst auch gerne mal Fotos hier einstellen und wir schauen mal drauf!
Schön, dass du dein Kind trägst! Und ich möchte dich ermutigen, weiterzutragen
Für die optimale Unterstützung der Hüftentwicklung ist die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung wichtig. D.h., die Knie sind um 110° angehockt, sprich die Knie des Babys befinden sich auf Höhe seines Bauchnabels. Dabei sind die Beine zusammen um 60-90° gespreizt.
In dieser Haltung treffen die Oberschenkelköpfe mittig in die Pfannenzentren und belasten sie gleichmäßig, sodass die Verknöcherung, welche v.a. im ersten Lebensjahr voranschreitet, optimal ablaufen kann. Sind die Beine zu arg, oder gar nicht, gespeizt, belasten die Oberschenkelköpfe die Hüftpfanne nicht gleichmäßig, an manchen Stellen ist dann mehr Druck als an anderen, die Verknöcherung wird nicht optimal unterstützt. Zudem ist bei arger Überspreizung die Hüftluxationswahrscheinlichkeit höher, v.a., wenn die Hüften noch nicht ausreichend entwickelt sind.
Wie alt ist denn dein Kind? Ein Kind wird, je älter es wird, im wachen Zustand auch mal aufrechter im Tuch hocken, das bedingt, dass die Anhock-Spreiz-Haltung nicht mehr optimal eingenommen werden kann. Die Anhock-Spreiz-Haltung und ein gerundeter Rücken bedingen sich gegenseitig, da Wirbelsäule und Becken miteinander verbunden sind. Sprich: Die ASH kann nur eingenommen werden, wenn der Rücken komplett gerundet ist und der Rücken kann nur komplett gerundet werden, wenn eine ASH eingenommen wurde.
Da kannst du selber mal eine Übung machen um zu sehen, dass auch die Spreizung etwas mit der Rundung des Rückens zu tun hat: Geh mal in die Hocke. Die Füße sollten komplett den Boden berühren. Hocke dich richtig bequem hin, sodass du mit deinem Oberkörper komplett die Oberschenkel berührst. Also so klein zusammenkauern wie es geht, die Beine sind leicht gespreizt. Dein Rücken wird schön gerundet sein. Wenn du jetzt die Beine weiter spreizt, beobachte mal, was mit deinem (unteren) Rücken passiert: Er wird gerader werden je stärker du spreizt.
Das Aufrichten im Tuch ist aber völlig ok und normal, wenn das Kind das von sich aus macht (sprich die Muskelspannung hat und so weit entwickelt ist).
So, so viel zur Theorie
Was bindest du denn? Je nach Bindetechnik ist die Spreizung größer bzw. kann geringer gehalten werden.Kloentje hat geschrieben:Allerdings ist die Spreizung häufig noch zu groß
Das hast du sehr gut beobachtet! Durch den Hüftgurt wird Zug auf das Rückenpaneel ausgeübt, was dazu führt, dass der Rücken (mehr oder weniger, je nach Tragehilfe) gerade gedrückt wird, dies führt zu einer nicht optimalen ASH.Kloentje hat geschrieben:insbesondere seit ich sie nun gelegentlich im Mei Tai trage
Wenn du das nicht willst, neinKloentje hat geschrieben: ist es da besser, nicht zu tragen und auf den KiWa umzusteigen?
Ich kann deine Bedenken gut verstehen, aber du musst dir das so vorstellen: Die Empfehlungen die du hier liest, sind Tipps, wie die körperliche Entwicklung optimal unterstützt werden kann. Aber das heißt noch lange nicht, dass Kinder, die überspreizt getragen werden, unter allen Umständen Hüftschäden bekommen werden.
Mache dir bitte nicht so einen Kopf! Ihr werdet ins Tragen hineinwachsen! Hast du schonmal überlegt, euch eine Trageberatung zu gönnen?
Du kannst auch gerne mal Fotos hier einstellen und wir schauen mal drauf!
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an, mag aber noch etwas zum orthopädischen Hintergrund hinzufügen.
Bei einem optimalen Spreizwinkel kommt der Oberschenkelhalskopf mittig in die Hüftpfanne, so dass die Hüfte optimal ausreifen kann. Bei einer Überspreizung ist das nicht der Fall. Zudem kann es zur Überdehnung der Bänder kommen.
Bei einem Mei Tai ist grundsätzlich die Tendenz zur Überspreizung gegeben durch die Konstruktion mit Hüftgurt und Rückenpanel.
Ach, ich sehe gerade in der Vorschau: Sternschnuppe hat das viel ausführlicher geschrieben...
Bei einem optimalen Spreizwinkel kommt der Oberschenkelhalskopf mittig in die Hüftpfanne, so dass die Hüfte optimal ausreifen kann. Bei einer Überspreizung ist das nicht der Fall. Zudem kann es zur Überdehnung der Bänder kommen.
Bei einem Mei Tai ist grundsätzlich die Tendenz zur Überspreizung gegeben durch die Konstruktion mit Hüftgurt und Rückenpanel.
Ach, ich sehe gerade in der Vorschau: Sternschnuppe hat das viel ausführlicher geschrieben...
Liebe Grüße von Nina mit dem großen (05/07), dem mittleren (10/09) und dem kleinen Tragling (2/2013)
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Sternschnuppe
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Mensch, was ich vergessen habe zu schreiben:
Also nur als Gedankengang, der mir auf die Frage kam, aus Vorsicht auf die Haltung auf den Kiwa umzusteigen.
Ich würde dir gerne eine Trageberatung ans Herz legen, die dich in deinem Tun bestärken kann!!!
Nur mal rethorisch gefragt: Welche Haltung nimmt das Baby denn im Kiwa ein?Kloentje hat geschrieben:- ist es da besser, nicht zu tragen und auf den KiWa umzusteigen?
Ich würde dir gerne eine Trageberatung ans Herz legen, die dich in deinem Tun bestärken kann!!!
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- Kloentje
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Re: Überspreizen - inwiefern Problem?
Hallo,
ja, man möchte irgendwie immer alles richtig machen und wenn es nicht ganz perfekt ist, verliert es schon für einen selbst an Wert. Totaler Quatsch. Ihr habt Recht: Ich trage weiterhin und versuche, die Schwächen beim Binden mit viel Übung wegzukriegen. So lange trage ich täglich ja auch nicht - so zwei, drei Stunden am Tag. Mehr würde J. mit ihren sechs Monaten auch nicht akzeptieren - so sehr wie sie am Krabbelnlernen ist.
Danke für die tollen Hintergrundinfos!
Da ich mich ja von der Wickelkreuztrage verabschieden muss (Stauneigung), trainiere ich mir gerade die Kängurutrage an. Eventuell gehe ich dafür auch nochmal zur Trageberaterin (war schonmal für die WKT da), aber erstmal möchte ich mit den SUT-Videos selbst üben, ob das was für mich und meine Kleine ist.
Das Angebot, hier Fotos reinzustellen, werde ich später sicher mal annehmen - danke!
Achso - und der/das MeiTai, mit dem ich trage, hat mir jemand genäht, daher kann ich dazu nicht viel sagen. Aber er/es wird auch bald zu klein, weil J. langsam deutlich über die Kopfkante hinauswächst (sie trägt schon Größe 74). Gibt es hier eigentlich auch Tipps zum MeiTai-Tragen? Muss ich gleich mal suchen.
Danke jedenfalls, Ihr habt mich beruhigt.
Liebe Grüße
Kloentje
ja, man möchte irgendwie immer alles richtig machen und wenn es nicht ganz perfekt ist, verliert es schon für einen selbst an Wert. Totaler Quatsch. Ihr habt Recht: Ich trage weiterhin und versuche, die Schwächen beim Binden mit viel Übung wegzukriegen. So lange trage ich täglich ja auch nicht - so zwei, drei Stunden am Tag. Mehr würde J. mit ihren sechs Monaten auch nicht akzeptieren - so sehr wie sie am Krabbelnlernen ist.
Danke für die tollen Hintergrundinfos!
Da ich mich ja von der Wickelkreuztrage verabschieden muss (Stauneigung), trainiere ich mir gerade die Kängurutrage an. Eventuell gehe ich dafür auch nochmal zur Trageberaterin (war schonmal für die WKT da), aber erstmal möchte ich mit den SUT-Videos selbst üben, ob das was für mich und meine Kleine ist.
Das Angebot, hier Fotos reinzustellen, werde ich später sicher mal annehmen - danke!
Achso - und der/das MeiTai, mit dem ich trage, hat mir jemand genäht, daher kann ich dazu nicht viel sagen. Aber er/es wird auch bald zu klein, weil J. langsam deutlich über die Kopfkante hinauswächst (sie trägt schon Größe 74). Gibt es hier eigentlich auch Tipps zum MeiTai-Tragen? Muss ich gleich mal suchen.
Danke jedenfalls, Ihr habt mich beruhigt.
Liebe Grüße
Kloentje
--
mit Töchterchen J. (09/2011): Gestillt bis 3,5 Jahre. Wir tragen und schlafen im Familienbett.
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