alleine schlafen (lassen)?
Moderator: Giraeffchen
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kiska
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alleine schlafen (lassen)?
hi, wir sind grad mit meiner tochter annabell (knapp 18 monate) in behandlung bei einer heilpraktikerin (eigtl. wegen verstopfung). sie macht jetzt eine große anamnese und schaut auf ALLES. dass wir noch stillen, hat sie nicht großartig kommentiert, aber sie fragte immer wieder, ob es denn mahlzeiten seien, wann sie zur beruhigung nuckelt und so weiter.
dann kamen wir zum punkt "schlafen-wann-wie-wo?"; ich schlafe mit meiner tochter zu zweit in ihrem zimmer, mein freund (annabells papa) in unserem schlafzimmer. eigentlich fühlen wir uns (soweit ich für uns alle sprechen kann) so wohl.
das "problem" bei meiner tochter ist, dass sie angst hat, sobald ich nur einen schritt zur seite gehe. ich gebe ihr ständig meine volle aufmerksamkeit, schaffe es kaum, zu kochen, wenn sie wach ist, geschweige denn, etwas im haushalt zu tun. mittlerweile fängt sie laaangsam an, mir zu helfen, ich kann wenigstens mit ihr ihr eigenes zimmer aufräumen und kleinere dinge hier machen. sobald ich weg gehe, hat sie panik. bei meiner mama kann ich sie tagsüber ein paar stunden lassen, aber sie macht ihren mittagsschlaf dort viel später, wenn ich abends nicht pünktlich zur schlafenszeit da bin, fängt sie spätestens an, mich zu suchen. sie läuft von raum zu raum, ruft nach mir und weiß nicht, wohin mit sich. sie steht an der tür, schaut aus dem fenster und wartet auf mich.
wenn sie schon schläft und ich mal los muss (passiert sehr selten, ich fahre ur weg, wenn ich wirklich MUSS), wird sie sofort wach, sobald ich aus dem haus bin.
unsere heilpraktikerin deutet das als verlustangst (würde ich auch so nennen, mein freund meint, ich suche probleme, wo keine wären) und möchte es gleich mitbehandeln. sie ist der meinung, dass ich mitmachen und mich mehr von annabell lösen muss (ich versuche es sowieso in letzter zeit, indem ich auch mal lese, während sie spielt und sie mehr im spiel selbst machen lasse und mal mehr von ihr fordere, eben so viel, wie sie zulässt). dazu gehört in ihren augen, dass ich wieder ins schlafzimmer ziehe (sie hat auch erwähn, dass anna durch die medikamente, die sie eh bekommen wird, ruhiger wird und dass es der beste zeitpunkt ist). ich wäre bereit dazu, aber mache mir so meine gedanken über meine tochter und darüber, ob das überhaupt förderlich ist oder völlig in die entgegengesetzte richtung schießt. andererseits ist das vllt wirklich ein guter zeitpunkt. vllt der beste, denn ich kann mir gut vorstellen, dass ein kind von sich aus ins eigene zimmer umzieht, aber nicht, dass es sagt "so mama, ich bin jetzt groß, geh und schlaf bei papa!"
ich brauch mal ein bisschen input, was meint ihr dazu? was fällt euch dazu ein, was mir nicht einfällt?
zu allem überfluss lese ich grad "in liebe wachsen" und bin beim schlafkapitel, das macht es für mich sehr komliziert -.-
dann kamen wir zum punkt "schlafen-wann-wie-wo?"; ich schlafe mit meiner tochter zu zweit in ihrem zimmer, mein freund (annabells papa) in unserem schlafzimmer. eigentlich fühlen wir uns (soweit ich für uns alle sprechen kann) so wohl.
das "problem" bei meiner tochter ist, dass sie angst hat, sobald ich nur einen schritt zur seite gehe. ich gebe ihr ständig meine volle aufmerksamkeit, schaffe es kaum, zu kochen, wenn sie wach ist, geschweige denn, etwas im haushalt zu tun. mittlerweile fängt sie laaangsam an, mir zu helfen, ich kann wenigstens mit ihr ihr eigenes zimmer aufräumen und kleinere dinge hier machen. sobald ich weg gehe, hat sie panik. bei meiner mama kann ich sie tagsüber ein paar stunden lassen, aber sie macht ihren mittagsschlaf dort viel später, wenn ich abends nicht pünktlich zur schlafenszeit da bin, fängt sie spätestens an, mich zu suchen. sie läuft von raum zu raum, ruft nach mir und weiß nicht, wohin mit sich. sie steht an der tür, schaut aus dem fenster und wartet auf mich.
wenn sie schon schläft und ich mal los muss (passiert sehr selten, ich fahre ur weg, wenn ich wirklich MUSS), wird sie sofort wach, sobald ich aus dem haus bin.
unsere heilpraktikerin deutet das als verlustangst (würde ich auch so nennen, mein freund meint, ich suche probleme, wo keine wären) und möchte es gleich mitbehandeln. sie ist der meinung, dass ich mitmachen und mich mehr von annabell lösen muss (ich versuche es sowieso in letzter zeit, indem ich auch mal lese, während sie spielt und sie mehr im spiel selbst machen lasse und mal mehr von ihr fordere, eben so viel, wie sie zulässt). dazu gehört in ihren augen, dass ich wieder ins schlafzimmer ziehe (sie hat auch erwähn, dass anna durch die medikamente, die sie eh bekommen wird, ruhiger wird und dass es der beste zeitpunkt ist). ich wäre bereit dazu, aber mache mir so meine gedanken über meine tochter und darüber, ob das überhaupt förderlich ist oder völlig in die entgegengesetzte richtung schießt. andererseits ist das vllt wirklich ein guter zeitpunkt. vllt der beste, denn ich kann mir gut vorstellen, dass ein kind von sich aus ins eigene zimmer umzieht, aber nicht, dass es sagt "so mama, ich bin jetzt groß, geh und schlaf bei papa!"
ich brauch mal ein bisschen input, was meint ihr dazu? was fällt euch dazu ein, was mir nicht einfällt?
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Annabell 08/10
- Schnullerpuppe
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Re: alleine schlafen (lassen)?
Hm, als erstes fällt mir ein: wieso gibt es immer, immer wieder von so vielen Heilpraktikern, Ärzten etc. Erziehungsratschläge? Seid ihr deshalb dort? Nein, oder?
Mag sein, dass deine Tochter sehr an dir hängt... aber das ist doch auch schön? Ich finde, mit 18 Monaten ist sie noch sehr klein. Bei uns war das auch lange so, gut, daheim konnte ich schon ab ca. 1 Jahr auch mal Kleinigkeiten im Haushalt erledigen, dafür "musste" ich lange Zeit auf Spielplätzen etc. überall mit hin. Aber das geht vorüber.
Klar, ihr könnt gern mal probieren inwieweit ihr beide bereit seid, euch voneinander zu lösen, das deine Mutter beispielsweise noch mehr einspringt, dabei ist, dein Mann abends mehr mit ihr spielt (weiß ja nicht, wie das so abläuft bei euch?). Und als zweites: Um sich auf irgendeine Weise voneinander abzunabeln, finde ich die Nacht eine schlechte Variante. Kann das nicht gut begründen, aber nachts ist für Kinder alles so viel anders und wenn du gerade dann nicht für deine Tochter da bist? Hm, ich hoffe, du weißt, was ich sagen will.
Mag sein, dass deine Tochter sehr an dir hängt... aber das ist doch auch schön? Ich finde, mit 18 Monaten ist sie noch sehr klein. Bei uns war das auch lange so, gut, daheim konnte ich schon ab ca. 1 Jahr auch mal Kleinigkeiten im Haushalt erledigen, dafür "musste" ich lange Zeit auf Spielplätzen etc. überall mit hin. Aber das geht vorüber.
Klar, ihr könnt gern mal probieren inwieweit ihr beide bereit seid, euch voneinander zu lösen, das deine Mutter beispielsweise noch mehr einspringt, dabei ist, dein Mann abends mehr mit ihr spielt (weiß ja nicht, wie das so abläuft bei euch?). Und als zweites: Um sich auf irgendeine Weise voneinander abzunabeln, finde ich die Nacht eine schlechte Variante. Kann das nicht gut begründen, aber nachts ist für Kinder alles so viel anders und wenn du gerade dann nicht für deine Tochter da bist? Hm, ich hoffe, du weißt, was ich sagen will.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
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- Nanthia
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Re: alleine schlafen (lassen)?
Ich finde Verlustangst bei einem 18 Monate alten Kind völlig normal und Ausdruck einer guten Bindung.
Es wäre doch schon seltsam, wenn es ihr egal wäre wo Du bist oder?
Ich frage mich auch immer wer denn eigentlich Heilpraktiker, Osteopathen seit neustem auch zu Experten fürs Stillen, Schlafen ect. berufen hat.
Soweit ich weiss geniessen die da keine besondere Ausbildung.
Es wäre doch schon seltsam, wenn es ihr egal wäre wo Du bist oder?
Ich frage mich auch immer wer denn eigentlich Heilpraktiker, Osteopathen seit neustem auch zu Experten fürs Stillen, Schlafen ect. berufen hat.
Soweit ich weiss geniessen die da keine besondere Ausbildung.
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder (Dante)
Mutter von Tristan *05.04.11
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kiska
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Re: alleine schlafen (lassen)?
nein, ich lass mir da sonst auch nicht reinreden. aber ich hab, wie schon geschrieben, wirklich die sorge, dass meine tochter von sich aus nicht irgendwann sagt "mama, ich bin groß, ich will alleine hier schlafen!" versteht ihr, was ich meine? DAS macht mich so unsicher.
natürlich ist es auch schön, dass sie an mir "hängt". aber es zehrt eben auch. tagsüber versuche ich grad, sie immer mal ein bisschen allein spielen zu lassen, mische mich weniger ein (das ist MEIN problem; ich kann das so schlecht) und lese auch mal nebenbei. so langsam ist es auch möglich, mal die wäsche zu sortieren und die maschine anzustellen.
ja, schnullerpuppe, ich verstehe, was du meinst. ich weiß nicht, inwieweit ich für sie weg bin, wenn ich nicht direkt neben ihr liege....
ich werde am wochenende versuchen, nachts ins schlafzimmer rüberzugehen. ich werd einfach mal schauen, wie es uns dabei geht und ob wir beide bereit dazu sind...
natürlich ist es auch schön, dass sie an mir "hängt". aber es zehrt eben auch. tagsüber versuche ich grad, sie immer mal ein bisschen allein spielen zu lassen, mische mich weniger ein (das ist MEIN problem; ich kann das so schlecht) und lese auch mal nebenbei. so langsam ist es auch möglich, mal die wäsche zu sortieren und die maschine anzustellen.
ja, schnullerpuppe, ich verstehe, was du meinst. ich weiß nicht, inwieweit ich für sie weg bin, wenn ich nicht direkt neben ihr liege....
ich werde am wochenende versuchen, nachts ins schlafzimmer rüberzugehen. ich werd einfach mal schauen, wie es uns dabei geht und ob wir beide bereit dazu sind...
Annabell 08/10
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honigtopf2010
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Re: alleine schlafen (lassen)?
Liebe Kiska, so eine Phase begann bei uns auch um diese Zeit und sie ist noch nicht zu Ende. Heute hat das Tochterkind zu mir gesagt, ich hätte sie vergessen, weil ich 3 Schritte weiter gegangen bin als sie. Ich finde die Trennung nachts in so einer Zeit nicht sinnvoll, wenn sie offensichtlich grad andere wichtige Dinge bewältigen muss. Ich glaube aber fest daran, dass sie sehr wohl eines Tages deutlich sagen wird, dass sie jetzt groß ist. Vergiß nicht, dass ihr das Thema ja auch besprechen werdet. Du kannst sie dann fragen, sie wird antworten... Vertrau ihr und dir. Übrigens Verstopfung hängen bei uns immer mit den Zähnen zusammen und sind ganz furchtbar.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Chenjila
Re: alleine schlafen (lassen)?
Hallo Kiska,
falls es nicht klappt, alleine ins Schlafzimmer zurückzugehen -, wäre es dann für Euch machbar, die Kleine vorrübergehend (wieder) mit ins Schlafzimmer zu holen? - Entweder im Familienbett an Dich gekuschelt oder ein Beistellbett mit offener Seite nebendran? Vielleicht könnt ihr Euch so langsam "abnabeln", wenn die Kleine zunächst bei Dir liegt und in der Nacht ins Beistellbett kommt?!? Weint sie, einfach wieder an sich ranziehen und weiterkuscheln? - So lernt sie vielleicht langsam, dass es nicht schlimm ist, wenn mann "alleine" in seinem Bett schläft,weil ja immer jemand gleich da ist, wenn man Angst bekommt - sie kann Dich sehen, riechen, spüren,... .
Stelle ich mir aus Sicht des Kindes doch angenehmer vor, als plötzlich alleine in meinem Zimmer ohne Mama oder Papa zu sein, wenn ich es doch anders nicht gewöhnt bin...
Wir hatten auch eine Phase, da ging nix ohne Mama - Mittagsschlaf grad noch so ohne Mama, aber Abends - dauerkuscheln und wehe, der Körperkontakt brach ab - also Kind wieder ins Familienbett geholt, ein paar Nächte gekuschelt, was das Zeug hielt und nun schläft er wieder im eigenen Bett.
Zum Thema Freiräume schaffen für sich und das Kind - Du machst doch schon erste Versuche, euch beiden mehr Freiräume zu geben. Das ist gut!!!
Verliere nicht die Geduld - jeder hat sein eigenes Tempo...
Vielleicht hilft Euch aber auch eine kleine Eltern-Kind-Spielgruppe, in der Deine kleine Maus mit anderen Kindern spielen kann und Du nicht mehr soo im Mittelpunkt stehst, sie aber immer wieder zu Dir zurück kann, wenn ihr danach ist?
falls es nicht klappt, alleine ins Schlafzimmer zurückzugehen -, wäre es dann für Euch machbar, die Kleine vorrübergehend (wieder) mit ins Schlafzimmer zu holen? - Entweder im Familienbett an Dich gekuschelt oder ein Beistellbett mit offener Seite nebendran? Vielleicht könnt ihr Euch so langsam "abnabeln", wenn die Kleine zunächst bei Dir liegt und in der Nacht ins Beistellbett kommt?!? Weint sie, einfach wieder an sich ranziehen und weiterkuscheln? - So lernt sie vielleicht langsam, dass es nicht schlimm ist, wenn mann "alleine" in seinem Bett schläft,weil ja immer jemand gleich da ist, wenn man Angst bekommt - sie kann Dich sehen, riechen, spüren,... .
Stelle ich mir aus Sicht des Kindes doch angenehmer vor, als plötzlich alleine in meinem Zimmer ohne Mama oder Papa zu sein, wenn ich es doch anders nicht gewöhnt bin...
Wir hatten auch eine Phase, da ging nix ohne Mama - Mittagsschlaf grad noch so ohne Mama, aber Abends - dauerkuscheln und wehe, der Körperkontakt brach ab - also Kind wieder ins Familienbett geholt, ein paar Nächte gekuschelt, was das Zeug hielt und nun schläft er wieder im eigenen Bett.
Zum Thema Freiräume schaffen für sich und das Kind - Du machst doch schon erste Versuche, euch beiden mehr Freiräume zu geben. Das ist gut!!!
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Vielleicht hilft Euch aber auch eine kleine Eltern-Kind-Spielgruppe, in der Deine kleine Maus mit anderen Kindern spielen kann und Du nicht mehr soo im Mittelpunkt stehst, sie aber immer wieder zu Dir zurück kann, wenn ihr danach ist?
- Schnullerpuppe
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 17.09.2009, 15:38
- Wohnort: Dresden
Re: alleine schlafen (lassen)?
Ich bin (immer noch) der gleichen Meinung wie honigtopf und Chenjila... nachts wäre für mich bei einem derart auf mich fixierten Kind der letzte Punkt, an dem ich ansetzen würde. Ich meine, prinzipiell ist es doch total nachvollziehbar, dass deine Tochter sehr an dir hängt, du bist immerhin ihre Hauptbezugsperson. Sicher, es gibt noch "die anderen" Kinder, die da schon 3 Schritte weiter sind, Menschen sind eben unterschiedlich. Die Idee mit der Krabbelgruppe finde ich gut, wir gehen seit ca. 9 Monaten fast jede Woche dienstags zu einem Eltern-Kind-Frühstück und anfangs kam ich kaum zum Essen und mittlerweile verschwindet mein Sohn erstmal und ich kann gemütlich sitzen und schlemmen und quatschen. Wenn du noch kannst, dann gib deiner Tochter die Zeit, sie wird sich abnabeln, vertrau ihr... das ist ein Entwicklungsprozess wie alles andere auch, wie gehen und sprechen, da bin ich mir ganz sicher.
Das es an dir zehrt, verstehe ich... ich mache seit August einen Kurs zur Tagesmutter und bin dadurch regelmäßig einmal in der Woche für ein paar Stunden weg, unter anderen Menschen. Das tut mir unheimlich gut und ich versuche, dass weiter auszubauen, mir Freiräume zu schaffen. Wie sieht das bei euch aus, wo kann Papa übernehmen?
Das es an dir zehrt, verstehe ich... ich mache seit August einen Kurs zur Tagesmutter und bin dadurch regelmäßig einmal in der Woche für ein paar Stunden weg, unter anderen Menschen. Das tut mir unheimlich gut und ich versuche, dass weiter auszubauen, mir Freiräume zu schaffen. Wie sieht das bei euch aus, wo kann Papa übernehmen?
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
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kiska
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Re: alleine schlafen (lassen)?
sooo, ich hab mich jetzt lange nicht gemeldet...
wir schlafen noch in ihrem zimmer, gemeinsam, so wie sie es gewohnt ist. ich bin einen abend ins schlafzimmer gegangen, hab mich bettfertig gemacht und urplötzlich das gefühl gehabt, dass es nicht richtig ist. es passt nicht für uns. also bin ich wieder ins kinderzimmer und hab mich an mein kind gekuschelt
danke für die aufbauenden worte, ich denke auch,w enne s soweit ist, werden wir darüber reden und eine lösung finden dioe für uns alle passt. im schlafzimmer können wir nicht zusammen schlafen, der papa und sie wecken sich ständig gegenseitig.
das an-mir-hängen wird in winzigen schritten weniger. zwischendurch war es wieder "schlimmer" (ist ja im grunde genommen nicht schlimm, nur anstrengend), weil sie krank war, aber da ist es eh klar, dass sie nur bei mir ist.
ich merke, ich muss in einigen situationen loslassen lernen (ich bin zu oft mittendrin, mische mich ins spiel ein) und habe noch eine große baustelle gefunden, bei der mir lange nicht klar war, dass sie mindestens MIT auslöser war für die situation: ich habe, wenn ich wegmusste, mich nicht evrabschiedet und mich stattdessen rausgeschlichen. ich kannte das nur so von meiner mama und irgendwann hat meine tochter mir das klargemacht; ich muss ihr erklären, wo ich hingehe, mich verabschieden und erklären, dass ich wiederkomme und wann. seit ich das mache, ist sowieso schon vieles besser (aber aller anfang ist schwer...)
danke für´s input, ihr habt mir schon viel weitergeholfen!!
wir schlafen noch in ihrem zimmer, gemeinsam, so wie sie es gewohnt ist. ich bin einen abend ins schlafzimmer gegangen, hab mich bettfertig gemacht und urplötzlich das gefühl gehabt, dass es nicht richtig ist. es passt nicht für uns. also bin ich wieder ins kinderzimmer und hab mich an mein kind gekuschelt
das an-mir-hängen wird in winzigen schritten weniger. zwischendurch war es wieder "schlimmer" (ist ja im grunde genommen nicht schlimm, nur anstrengend), weil sie krank war, aber da ist es eh klar, dass sie nur bei mir ist.
ich merke, ich muss in einigen situationen loslassen lernen (ich bin zu oft mittendrin, mische mich ins spiel ein) und habe noch eine große baustelle gefunden, bei der mir lange nicht klar war, dass sie mindestens MIT auslöser war für die situation: ich habe, wenn ich wegmusste, mich nicht evrabschiedet und mich stattdessen rausgeschlichen. ich kannte das nur so von meiner mama und irgendwann hat meine tochter mir das klargemacht; ich muss ihr erklären, wo ich hingehe, mich verabschieden und erklären, dass ich wiederkomme und wann. seit ich das mache, ist sowieso schon vieles besser (aber aller anfang ist schwer...)
danke für´s input, ihr habt mir schon viel weitergeholfen!!
Annabell 08/10
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Re: alleine schlafen (lassen)?
Das liest sich doch gut, ich freu mich für euch. 
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
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Re: alleine schlafen (lassen)?
Ich glaube, da hast du einen ganz wichtigen Punkt selbst herausgefunden!kiska hat geschrieben: und habe noch eine große baustelle gefunden, bei der mir lange nicht klar war, dass sie mindestens MIT auslöser war für die situation: ich habe, wenn ich wegmusste, mich nicht evrabschiedet und mich stattdessen rausgeschlichen. ich kannte das nur so von meiner mama und irgendwann hat meine tochter mir das klargemacht; ich muss ihr erklären, wo ich hingehe, mich verabschieden und erklären, dass ich wiederkomme und wann. seit ich das mache, ist sowieso schon vieles besser (aber aller anfang ist schwer...)
Auf die Weise kann sie besser damit umgehen, wenn du nicht einfach weg bist.
Und zu den Nächten: Da würde ich auch auf mein Bauchgefühl vertrauen.
Liebe Grüße von Nina mit dem großen (05/07), dem mittleren (10/09) und dem kleinen Tragling (2/2013)