Schreien an der Brust
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- Isa_Belotti
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Schreien an der Brust
Hallo ihr Lieben,
habe neulich schon mal einen Thread eröffnet ("Was hat er denn bloß...?"), da war ich aber so wirr und brauchte akut Hilfe, um den Abend zu überstehen, daher versuche ich es nochmal. Hab bei der Boardsuche nichts finden können, was auf meine Situation passt.
In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass mein Kleiner mir Hunger signalisiert, dann aber nicht richtig trinkt, bzw. anfängt zu nörgeln oder zu schreien. Ich hatte überlegt, ob es mit einem starken MSR zu tun hat und habe daher die Ratschläge aus der Linksammlung durchprobiert. Ich weiß nicht, was ich tun soll, da er wie gesagt hungrig wirkt, aber nicht (richtig) trinken mag. Er trinkt dann immer nur sehr kurz und unruhig, dockt ab, beschwert sich oder fängt richtig schlimm an zu schreien und lässt sich kaum beruhigen.
Er ist eigentlich ein sehr zufriedenes Baby, wir hatten eine ganz entspannte Geburt und bei der Osteopathin/Heilpraktikerin konnte nichts Nennenswertes festgestellt werden. Auch hat er seit seiner Geburt am 20.01. über ein Kilo zugenommen.
Ich würde ihm so gerne helfen. Habt ihr Ratschläge?
Viele liebe Grüße,
Isa
habe neulich schon mal einen Thread eröffnet ("Was hat er denn bloß...?"), da war ich aber so wirr und brauchte akut Hilfe, um den Abend zu überstehen, daher versuche ich es nochmal. Hab bei der Boardsuche nichts finden können, was auf meine Situation passt.
In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass mein Kleiner mir Hunger signalisiert, dann aber nicht richtig trinkt, bzw. anfängt zu nörgeln oder zu schreien. Ich hatte überlegt, ob es mit einem starken MSR zu tun hat und habe daher die Ratschläge aus der Linksammlung durchprobiert. Ich weiß nicht, was ich tun soll, da er wie gesagt hungrig wirkt, aber nicht (richtig) trinken mag. Er trinkt dann immer nur sehr kurz und unruhig, dockt ab, beschwert sich oder fängt richtig schlimm an zu schreien und lässt sich kaum beruhigen.
Er ist eigentlich ein sehr zufriedenes Baby, wir hatten eine ganz entspannte Geburt und bei der Osteopathin/Heilpraktikerin konnte nichts Nennenswertes festgestellt werden. Auch hat er seit seiner Geburt am 20.01. über ein Kilo zugenommen.
Ich würde ihm so gerne helfen. Habt ihr Ratschläge?
Viele liebe Grüße,
Isa
- Leyket
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Re: Schreien an der Brust
Hallo Isa,
ich weiss auch nicht, woran sowas liegen kann. Wir hatten das auch eine zeitlang. Ich weiss nichtmal mehr in welchem Zeitraum ungefähr. Aber auch nicht bei jedem Stillen. Wurde später dann wieder besser, nach etlichen, ewig dauernden Wochen.
Bei uns hat es geholfen im Laufen zu stillen bzw kurz den Wasserhahn aufdrehen, anlegen und dann stillend weiterlaufen, wenn er richtig saugte und trank, konnte ich dann auch eine bequeme Stillposition einnehmen und er blieb entspannt an der Brust. Das war so unser Patentrezept, es klappte immer. Daher hab ich jetzt ad hoc auch keine weiteren Ideen, was man da machen könnte. Aber Versuch macht klug, vielleicht bringt es ja zufällig bei euch auch was?!
ich weiss auch nicht, woran sowas liegen kann. Wir hatten das auch eine zeitlang. Ich weiss nichtmal mehr in welchem Zeitraum ungefähr. Aber auch nicht bei jedem Stillen. Wurde später dann wieder besser, nach etlichen, ewig dauernden Wochen.
Bei uns hat es geholfen im Laufen zu stillen bzw kurz den Wasserhahn aufdrehen, anlegen und dann stillend weiterlaufen, wenn er richtig saugte und trank, konnte ich dann auch eine bequeme Stillposition einnehmen und er blieb entspannt an der Brust. Das war so unser Patentrezept, es klappte immer. Daher hab ich jetzt ad hoc auch keine weiteren Ideen, was man da machen könnte. Aber Versuch macht klug, vielleicht bringt es ja zufällig bei euch auch was?!


Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
- Isa_Belotti
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Re: Schreien an der Brust
Leyket hat geschrieben: kurz den Wasserhahn aufdrehen, anlegen und dann stillend weiterlaufen, wenn er richtig saugte und trank, konnte ich dann auch eine bequeme Stillposition einnehmen und er blieb entspannt an der Brust. Das war so unser Patentrezept, es klappte immer. Daher hab ich jetzt ad hoc auch keine weiteren Ideen, was man da machen könnte. Aber Versuch macht klug, vielleicht bringt es ja zufällig bei euch auch was?!
Viele liebe Grüße,
iSa
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Andrea0611
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Re: Schreien an der Brust
hi!
Wir hatten das auch. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass die Babys irgendwann merken, dass die Brust ja gar nicht ihnen gehört sondern der Mama und dann brüllen sie wütend den Busen, weil sie halt kapieren, dass ihnen der theoretisch auch weggenommen werden kann.
Ich weiß nicht ob das stimmt, aber mir hat der Gedanke damals geholfen. Ich hab dann immer beruhigend auf meinen kleinen eingeredet und ihm gesagt, dass er den Busen immer haben kann wenn er will und dass er eh bei der Mama ist und so. Obs wirklich geholfen hat, weiß ich allerdings nicht.
Ich weiß aber noch, dass das enorm anstrengend war! Ich wollte schon gar nicht mehr weggehen oder stillen wenn Besuch da war. Ich dachte immer, die anderen müssen denken, dass ich nichtmal das Stillen zambring...
Zudem wollte ich zu diesem Zeitpunkt immer einen Stillrythmus, das hat mich auch enorm gestresst!
Inzwischen ist alles entspannter. Er trinkt wenn er will. Wenn ich auspack und er will doch nicht, dann halt nicht. Weinen beim Stillen gibts gar nicht mehr.
Ich will damit sagen, es geht sicher vorbei! Schau dass du so gut wie möglich auf dein Baby eingehst - ihr findet sicher einen Weg diese Zeit gut zu überstehen. Und versuch dich zu entspannen, wenn du angespannt bist, dann merken die Babys das - das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung...
Ich weiß, am Anfang hört man immer "es geht vorbei" und irgendwie hilft das gar nicht. Aber es ist wirklich so. Ich glaub man kann immer nur versuchen bestmöglich mit der Situation umzugehen und man lernt so unglaublich viel von und durch das eigene Baby. Inzwischen wunder ich mich oft, warum ich am Anfang so angespannt war... Es geht ganz ehrlich vorbei!
mlg
Andrea
Wir hatten das auch. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass die Babys irgendwann merken, dass die Brust ja gar nicht ihnen gehört sondern der Mama und dann brüllen sie wütend den Busen, weil sie halt kapieren, dass ihnen der theoretisch auch weggenommen werden kann.
Ich weiß nicht ob das stimmt, aber mir hat der Gedanke damals geholfen. Ich hab dann immer beruhigend auf meinen kleinen eingeredet und ihm gesagt, dass er den Busen immer haben kann wenn er will und dass er eh bei der Mama ist und so. Obs wirklich geholfen hat, weiß ich allerdings nicht.
Ich weiß aber noch, dass das enorm anstrengend war! Ich wollte schon gar nicht mehr weggehen oder stillen wenn Besuch da war. Ich dachte immer, die anderen müssen denken, dass ich nichtmal das Stillen zambring...
Zudem wollte ich zu diesem Zeitpunkt immer einen Stillrythmus, das hat mich auch enorm gestresst!
Inzwischen ist alles entspannter. Er trinkt wenn er will. Wenn ich auspack und er will doch nicht, dann halt nicht. Weinen beim Stillen gibts gar nicht mehr.
Ich will damit sagen, es geht sicher vorbei! Schau dass du so gut wie möglich auf dein Baby eingehst - ihr findet sicher einen Weg diese Zeit gut zu überstehen. Und versuch dich zu entspannen, wenn du angespannt bist, dann merken die Babys das - das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung...
Ich weiß, am Anfang hört man immer "es geht vorbei" und irgendwie hilft das gar nicht. Aber es ist wirklich so. Ich glaub man kann immer nur versuchen bestmöglich mit der Situation umzugehen und man lernt so unglaublich viel von und durch das eigene Baby. Inzwischen wunder ich mich oft, warum ich am Anfang so angespannt war... Es geht ganz ehrlich vorbei!
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Andrea
Andrea mit dem Bub (06/2011) und dem Mädl (05/2014)
Zertifizierte ClauWi-Trageberaterin, ClauWi Ausbilderin für Österreich
Kleine Schätze - Selfmade (Mein - inzwischen wenig genutzter - Blog)
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- Leyket
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Re: Schreien an der Brust
Hallo Isa,
als ich grad so unter der Dusche stand und so drüber grübelte, ob wir gleich wohl wieder Theater haben (weil wir sowieso einen sehr nörgeligen Tagesstart hatten), da fiel mir dein Thread hier wieder ein.
Mir fiel damals irgendwann auf, dass es nach dem Duschen/Baden immer erstmal noch etwas schlimmer war. Es war der Geruch, der ihm fehlte, nehme ich an. Selbst wenn ich zum Duschen sein ihm vertrautes Babybad nahm, dann war das erstmal nicht "Mama".
Trotzdem, obwohl ich irgendwann eine von vermutlich zig Ursachen als solche benennen konnte, da wurde es erst mit der Zeit besser. Mit der Routine und mehr Sicherheit auf beiden Seiten wurde auch das Schreien an der Brust weniger. Und heute fängt er auch nicht mehr unvermittelt an der Brust an zu Schreien. Ich weiss noch, wie weh mir das beim ersten Mal tat, als er dort anfing plötzlich wie wild geworden zu schreien. Es zerriss mir fast das Herz, ich fühlte mich wie eine Versagerin, deren Baby nichtmal an ihrer Brust zufrieden sein kann. Ich fühlte mich so klein.
Hast du es denn nun mal versucht im Laufen zu Stillen und hilft es euch? Oder habt ihr einen ganz anderen Weg gefunden um wieder zur Ruhe zu kommen?
Liebe Grüße,
Melly
als ich grad so unter der Dusche stand und so drüber grübelte, ob wir gleich wohl wieder Theater haben (weil wir sowieso einen sehr nörgeligen Tagesstart hatten), da fiel mir dein Thread hier wieder ein.
Mir fiel damals irgendwann auf, dass es nach dem Duschen/Baden immer erstmal noch etwas schlimmer war. Es war der Geruch, der ihm fehlte, nehme ich an. Selbst wenn ich zum Duschen sein ihm vertrautes Babybad nahm, dann war das erstmal nicht "Mama".
Trotzdem, obwohl ich irgendwann eine von vermutlich zig Ursachen als solche benennen konnte, da wurde es erst mit der Zeit besser. Mit der Routine und mehr Sicherheit auf beiden Seiten wurde auch das Schreien an der Brust weniger. Und heute fängt er auch nicht mehr unvermittelt an der Brust an zu Schreien. Ich weiss noch, wie weh mir das beim ersten Mal tat, als er dort anfing plötzlich wie wild geworden zu schreien. Es zerriss mir fast das Herz, ich fühlte mich wie eine Versagerin, deren Baby nichtmal an ihrer Brust zufrieden sein kann. Ich fühlte mich so klein.
Hast du es denn nun mal versucht im Laufen zu Stillen und hilft es euch? Oder habt ihr einen ganz anderen Weg gefunden um wieder zur Ruhe zu kommen?
Liebe Grüße,
Melly


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Maijoh
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Re: Schreien an der Brust
Hallo Isa,
das klingt bekannt für mich
Mir schien es so das der Entleerungsreflex irgendwann nach ein paar Minuten ausgelöst wurde und sie sich nicht erleichtern konnte, sondern sich dann an der Brust krümmte und wand und manchmal auch ganz schlimm aufschrie...
Wir hatten oft die Situation das wir dann eine Stillmahlzeit über 3 Versuche zusammengestillt haben weil sie nie lange genug trinken konnte - also quasi nicht freiwillig aufgehört hat zu trinken.
Inzwischen ist die Situation schon viel besser, folgende Dinge haben wir versucht:
In Bauchlage weiterstillen (Mama liegt auf dem Rücken, Baby auf ihrem Bauch, Stirn wird beim trinken gestützt)
Im Laufen stillen
Baby auf den Arm nehmen und ein paar Minuten kräftig den Popo reiben
täglich vormittags Kümmelsud trinken (die Mama!)
Kümmelzäpfchen (Wenn das Einschlafstillen gar nicht klappen will und nur ein halbes)
Kein Brot mehr essen ((Seitdem kommen wir sogar ganz ohne Kümmelzäpchen aus
) ich taste mich über Dinkelbrot wieder rein, bis jetzt klappts ganz gut))
Es gab für uns kein Rädchen an dem wir drehen konnten und dann war das Problem ganz weg,
aber gerade seit ich komplett auf Getreide verzichtet habe sind wir von 1 - 2 x täglich normal stillen auf nur
1 - 2 x täglich mit Problemen stillen - und das ist schon Gold wert!
Ich hoffe du findest etwas das euch hilft, und irgendwann ist es bestimmt ganz vorbei -
und die Stillmahlzeiten die ohne solche Probleme ablaufen, evtl. mit einem Baby das dann ganz friedlich ins
MuMi-Koma abdriftet sind einfach die Mühe wert!
das klingt bekannt für mich
Mir schien es so das der Entleerungsreflex irgendwann nach ein paar Minuten ausgelöst wurde und sie sich nicht erleichtern konnte, sondern sich dann an der Brust krümmte und wand und manchmal auch ganz schlimm aufschrie...
Wir hatten oft die Situation das wir dann eine Stillmahlzeit über 3 Versuche zusammengestillt haben weil sie nie lange genug trinken konnte - also quasi nicht freiwillig aufgehört hat zu trinken.
Inzwischen ist die Situation schon viel besser, folgende Dinge haben wir versucht:
In Bauchlage weiterstillen (Mama liegt auf dem Rücken, Baby auf ihrem Bauch, Stirn wird beim trinken gestützt)
Im Laufen stillen
Baby auf den Arm nehmen und ein paar Minuten kräftig den Popo reiben
täglich vormittags Kümmelsud trinken (die Mama!)
Kümmelzäpfchen (Wenn das Einschlafstillen gar nicht klappen will und nur ein halbes)
Kein Brot mehr essen ((Seitdem kommen wir sogar ganz ohne Kümmelzäpchen aus
Es gab für uns kein Rädchen an dem wir drehen konnten und dann war das Problem ganz weg,
aber gerade seit ich komplett auf Getreide verzichtet habe sind wir von 1 - 2 x täglich normal stillen auf nur
1 - 2 x täglich mit Problemen stillen - und das ist schon Gold wert!
Ich hoffe du findest etwas das euch hilft, und irgendwann ist es bestimmt ganz vorbei -
und die Stillmahlzeiten die ohne solche Probleme ablaufen, evtl. mit einem Baby das dann ganz friedlich ins
MuMi-Koma abdriftet sind einfach die Mühe wert!
- Isa_Belotti
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 718
- Registriert: 21.09.2011, 23:17
Re: Schreien an der Brust
Hallo zusammen,
vielen Dank erst mal für die lieben Antworten. War schon ein bisschen traurig, als nichts mehr kam.
.
. Aber ich versuche bestmöglich mit der Situation umzugehen, und vor allem: mich zu entspannen! Meist ist es abends schlimm, wenn meine Energieressourcen aufgebraucht sind.
Ganz lieben Dank dir für deine aufbauenden und Mut machenden Worte!
).
Ich versuche nun ganz viel Ruhe in unseren Alltag zu bringen, viel zu tragen, viel zu kuscheln und mir viel Zeit zu nehmen. Im gehen stillen klappt, ich vermute allerdings, dass die Hauptsache ist, dass ich mich auf das Stillen und somit mein Baby zu konzentrieren.
Schön, dass du noch mal an mich gedacht hast und danke für die umgehende Rückmeldung daraufhin!
Ich werde versuchen, zum nächsten LLL-Stilltreffen bei uns zu gehen. Das letzte war am Donnerstag, da muss ich wohl noch einen Monat warten. Und wer weiß, was sich bis dahin schon wieder verändert hat (hoffentlich die Situation mit meinem Beckenboden, aber das ist ein anderes Thema...).
In jedem Fall vielen Dank euch für die (virtuelle) Unterstützung.
Ganz liebe Grüße,
Isa
vielen Dank erst mal für die lieben Antworten. War schon ein bisschen traurig, als nichts mehr kam.
Oh wie süß das klingt. Ich weiß zwar auch nicht, ob es hilft, aber ich sage ihm auf jeden Fall, dass er sich jederzeit an meinem Busen bedienen darf und ich ihm keinesfalls seinen geliebten Busen wegnehmeAndrea0611 hat geschrieben: Ich hab mal irgendwo gelesen, dass die Babys irgendwann merken, dass die Brust ja gar nicht ihnen gehört sondern der Mama und dann brüllen sie wütend den Busen, weil sie halt kapieren, dass ihnen der theoretisch auch weggenommen werden kann.
Du hast recht, ich will mir das nur derzeit gar nicht sagen, weil ja dann nicht nur dieses anstrengende vorbei geht, sondern auch die wunderschöne BabyzeitAndrea0611 hat geschrieben: Ich will damit sagen, es geht sicher vorbei! Schau dass du so gut wie möglich auf dein Baby eingehst - ihr findet sicher einen Weg diese Zeit gut zu überstehen. Und versuch dich zu entspannen, wenn du angespannt bist, dann merken die Babys das - das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung...![]()
Ich weiß, am Anfang hört man immer "es geht vorbei" und irgendwie hilft das gar nicht. Aber es ist wirklich so. Ich glaub man kann immer nur versuchen bestmöglich mit der Situation umzugehen und man lernt so unglaublich viel von und durch das eigene Baby. Inzwischen wunder ich mich oft, warum ich am Anfang so angespannt war... Es geht ganz ehrlich vorbei!![]()
Ganz lieben Dank dir für deine aufbauenden und Mut machenden Worte!
Die Vermutung hatte ich auch schon mal. Ich benutze derzeit noch keine Babypflegeprodukte beim Baden - nur Muttermilch und Ölivenöl... Aber ich kann ja jetzt nicht gar nicht mehr duschen, bzw. nur noch in meiner eigenen Milch baden (wobei - badete Kleopatra nicht auch in (Esels-)MilchLeyket hat geschrieben: Es war der Geruch, der ihm fehlte, nehme ich an.
So ging (bzw. teilw. geht) es mir nämlich auch. Das ist ein furchtbares Gefühl. Mein Mann ist abends nicht zu Hause, da er immer arbeiten muss. Vor einigen Tagen hatte er frei und hat die Situation auch mal mitbekommen (da war es besonders schlimm) - und NICHTS half mehr. Mein Baby hat schon angefangen zu schreien, sobald ich nur das T-Shirt hochgezogen habe. Hat gleichzeitig aber signalisiert, dass er hungrig ist. Ich musste dann erst mal rausgehen, mein Mann war ja da. Er wollte nicht getragen werden, nicht gekuschelt, nichts. Er hat dann den Schnuller ausprobiert - und es war Ruhe. Da hab ich dann erst mal einige Tränen vergossen, weil ich das Gefühl hatte, ich kann die Bedürfnisse meines Kindes nicht "stillen".Leyket hat geschrieben: Ich weiss noch, wie weh mir das beim ersten Mal tat, als er dort anfing plötzlich wie wild geworden zu schreien. Es zerriss mir fast das Herz, ich fühlte mich wie eine Versagerin, deren Baby nichtmal an ihrer Brust zufrieden sein kann. Ich fühlte mich so klein.
Hast du es denn nun mal versucht im Laufen zu Stillen und hilft es euch? Oder habt ihr einen ganz anderen Weg gefunden um wieder zur Ruhe zu kommen?
Ich versuche nun ganz viel Ruhe in unseren Alltag zu bringen, viel zu tragen, viel zu kuscheln und mir viel Zeit zu nehmen. Im gehen stillen klappt, ich vermute allerdings, dass die Hauptsache ist, dass ich mich auf das Stillen und somit mein Baby zu konzentrieren.
Schön, dass du noch mal an mich gedacht hast und danke für die umgehende Rückmeldung daraufhin!
So ähnlich, wie du das beschreibst, ist es bei uns auch. Seine Verdauung allerdings finde ich recht unauffällig. Ich muss auch immer abdocken, aufrecht halten, wieder anlegen. Er quietscht dann immer so komisch. Vielleicht muss er auch doll aufstoßen, aber meist kommt nicht.Maijoh hat geschrieben: Mir schien es so das der Entleerungsreflex irgendwann nach ein paar Minuten ausgelöst wurde und sie sich nicht erleichtern konnte, sondern sich dann an der Brust krümmte und wand und manchmal auch ganz schlimm aufschrie...
Wir hatten oft die Situation das wir dann eine Stillmahlzeit über 3 Versuche zusammengestillt haben weil sie nie lange genug trinken konnte - also quasi nicht freiwillig aufgehört hat zu trinken.
Wieso verzichtest du auf Weizenprodukte?Maijoh hat geschrieben: In Bauchlage weiterstillen (Mama liegt auf dem Rücken, Baby auf ihrem Bauch, Stirn wird beim trinken gestützt)
Im Laufen stillen
Baby auf den Arm nehmen und ein paar Minuten kräftig den Popo reiben
täglich vormittags Kümmelsud trinken (die Mama!)
Kümmelzäpfchen (Wenn das Einschlafstillen gar nicht klappen will und nur ein halbes)
Kein Brot mehr essen ((Seitdem kommen wir sogar ganz ohne Kümmelzäpchen aus) ich taste mich über Dinkelbrot wieder rein, bis jetzt klappts ganz gut))
Danke dir! Wir halten durch. Aber jetzt, wo du's sagst: Muttermilchkoma hatten wir länger schon nicht mehr *grübel*...Maijoh hat geschrieben:Ich hoffe du findest etwas das euch hilft, und irgendwann ist es bestimmt ganz vorbei -
und die Stillmahlzeiten die ohne solche Probleme ablaufen, evtl. mit einem Baby das dann ganz friedlich ins
MuMi-Koma abdriftet sind einfach die Mühe wert!
Ich werde versuchen, zum nächsten LLL-Stilltreffen bei uns zu gehen. Das letzte war am Donnerstag, da muss ich wohl noch einen Monat warten. Und wer weiß, was sich bis dahin schon wieder verändert hat (hoffentlich die Situation mit meinem Beckenboden, aber das ist ein anderes Thema...).
In jedem Fall vielen Dank euch für die (virtuelle) Unterstützung.
Ganz liebe Grüße,
Isa
