ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
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Freda
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ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
hallo ihr alle,
meine kleine motte ist jetzt 4 monate alt und ich habe leider noch kein einziges mal schmerzfrei gestillt :/, bis jetzt habe ich tapfer durchgehalten und mir gesagt solange nichts richtig offen ist mache ich weiter aber langsam werde ich mürbe und kann einfach nicht mehr.
alles begann damit, dass meine hebamme im urlaub war als sie geboren wurde, ihre vertretung war im bezug auf das stillen eine kastastrophe, denn bereits nach einem tag taten mir die brustwarzen sehr sehr weh und am zweiten tag bat ich sie bitte nochmal zu schauen wie ich anlege und das gleiche spiel am 5., denn ich habe selbst gemerkt das ich es nicht richtig mache, wusste aber nicht was ich falsch mache. ihr einziger tip war halt den kopf vom baby anders und ich hätte eben so helle haut, dass ist halt so und ich könnte ja noch sprechen, dann wärs nicht so schlimm. als meine hebamme wieder da war, hat sie mir dann erstmal gezeigt wie es eigentlich geht, doch da war es schon zu spät.ich hatte an beiden seiten so tiefe risse, dass ich nur noch mit schmerzmitteln und rescuetropfen stillen konnte, deshalb habe ich dann 3 wochen lang abgepumpt und die kleine hat mumi mit calma aus der flasche bekommen. ich musste dann ein antibiotikum nehmen, da die warzen bereits entzündet und gelblich waren und auch nach einer woche noch weiter auf als zu waren. als die entzündung weg war kam dann noch ein soor. nach erfolgreicher bekämpfung bei mir und der kleinen, hab ich dann wieder angefangen zu stillen.
damit begann das nächste problem. der zwerg macht den mund nicht richtig auf... ich war also beim osteopathen mit ihr und auch bei einer ärztin für bewegungstherapie, die sich auch noch einmal eine stunde lang eingehend mit ihr beschäfigt hat. ergebnis: bei ihr ist alles super und sie müsste keine probleme beim saugen haben.
die wundheit ging und ging aber nich weg, so dass ich im januar noch einmal bei einer stillberaterin war. die tippte dann auf soor in den milchgängen, da ich auch immer schmerzen in der brust hatte, diese aber immer auf die milchbildung geschoben habe. also habe ich 2 wochen lang fluconazol genommen. ausserdem stellte sie fest, dass meine brustwarzn nach dem stillen weisslich waren, so dass sie meinte da kommt noch ein raynaud-syndrom hinzu (ich muss dazu sagen, ich hatte in der schwangerschaft hochdosiert magnesium auf anraten der FA genommen und dann abgesetzt).nach absetzen des fluconazol ist die wundheit jedoch nicht besser geworden auch nehme ich jetzt magnesium und sitzte immer vor rotlicht. aber keine besserung :/. ich habe noch einmal eine weitere stillberaterin aufgesucht und auch noch einmal mit der anderen gesprochen, beide sind unabhängig von einander der meinung, dass es wohl doch am kind liegt (beide haben jedoch auch beim anlegen und trinken zugeschaut und gemeint alles sieht gut aus). denn es wird und wird nicht besser und mittlerweile habe ich schon wieder probleme überhaupt das schlafanzugoberteil anzuhaben. ich glaube auch, dass sie es ist, denn sie nimmt wirklich nur die brustwarze in den mund und schaffe ich es das sie mal mehr drin hat wird so lange mit dem kopf gewackelt oder ein bisschen ausgespuckt bis sie nur noch die warze drin hat.
da ich keine ahnung habe, wie ich es bewerkstelligen soll, dass sie auch mehr als die warze nimmt, habe ich mich
meine kleine motte ist jetzt 4 monate alt und ich habe leider noch kein einziges mal schmerzfrei gestillt :/, bis jetzt habe ich tapfer durchgehalten und mir gesagt solange nichts richtig offen ist mache ich weiter aber langsam werde ich mürbe und kann einfach nicht mehr.
alles begann damit, dass meine hebamme im urlaub war als sie geboren wurde, ihre vertretung war im bezug auf das stillen eine kastastrophe, denn bereits nach einem tag taten mir die brustwarzen sehr sehr weh und am zweiten tag bat ich sie bitte nochmal zu schauen wie ich anlege und das gleiche spiel am 5., denn ich habe selbst gemerkt das ich es nicht richtig mache, wusste aber nicht was ich falsch mache. ihr einziger tip war halt den kopf vom baby anders und ich hätte eben so helle haut, dass ist halt so und ich könnte ja noch sprechen, dann wärs nicht so schlimm. als meine hebamme wieder da war, hat sie mir dann erstmal gezeigt wie es eigentlich geht, doch da war es schon zu spät.ich hatte an beiden seiten so tiefe risse, dass ich nur noch mit schmerzmitteln und rescuetropfen stillen konnte, deshalb habe ich dann 3 wochen lang abgepumpt und die kleine hat mumi mit calma aus der flasche bekommen. ich musste dann ein antibiotikum nehmen, da die warzen bereits entzündet und gelblich waren und auch nach einer woche noch weiter auf als zu waren. als die entzündung weg war kam dann noch ein soor. nach erfolgreicher bekämpfung bei mir und der kleinen, hab ich dann wieder angefangen zu stillen.
damit begann das nächste problem. der zwerg macht den mund nicht richtig auf... ich war also beim osteopathen mit ihr und auch bei einer ärztin für bewegungstherapie, die sich auch noch einmal eine stunde lang eingehend mit ihr beschäfigt hat. ergebnis: bei ihr ist alles super und sie müsste keine probleme beim saugen haben.
die wundheit ging und ging aber nich weg, so dass ich im januar noch einmal bei einer stillberaterin war. die tippte dann auf soor in den milchgängen, da ich auch immer schmerzen in der brust hatte, diese aber immer auf die milchbildung geschoben habe. also habe ich 2 wochen lang fluconazol genommen. ausserdem stellte sie fest, dass meine brustwarzn nach dem stillen weisslich waren, so dass sie meinte da kommt noch ein raynaud-syndrom hinzu (ich muss dazu sagen, ich hatte in der schwangerschaft hochdosiert magnesium auf anraten der FA genommen und dann abgesetzt).nach absetzen des fluconazol ist die wundheit jedoch nicht besser geworden auch nehme ich jetzt magnesium und sitzte immer vor rotlicht. aber keine besserung :/. ich habe noch einmal eine weitere stillberaterin aufgesucht und auch noch einmal mit der anderen gesprochen, beide sind unabhängig von einander der meinung, dass es wohl doch am kind liegt (beide haben jedoch auch beim anlegen und trinken zugeschaut und gemeint alles sieht gut aus). denn es wird und wird nicht besser und mittlerweile habe ich schon wieder probleme überhaupt das schlafanzugoberteil anzuhaben. ich glaube auch, dass sie es ist, denn sie nimmt wirklich nur die brustwarze in den mund und schaffe ich es das sie mal mehr drin hat wird so lange mit dem kopf gewackelt oder ein bisschen ausgespuckt bis sie nur noch die warze drin hat.
da ich keine ahnung habe, wie ich es bewerkstelligen soll, dass sie auch mehr als die warze nimmt, habe ich mich
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)
ClauWi-GK 07/13
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Freda
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
ups, der beitrag ist so lang da hatte der rest keinen platwz mehr... sorry :/
meine frage wäre nun hat jemand vielleicht einen tip wie ich es schaffe doch noch schmerzfrei vollzustillen bzw. wie kann mache ich es am besten nur noch abends, nachts und morgens zu stillen und ihr tagsüber die flasche zu geben (mit formulamilch), so dass ich zumindest noch teilstillen kann, denn ich denke die schmerzen halte ich dann aus.
meine frage wäre nun hat jemand vielleicht einen tip wie ich es schaffe doch noch schmerzfrei vollzustillen bzw. wie kann mache ich es am besten nur noch abends, nachts und morgens zu stillen und ihr tagsüber die flasche zu geben (mit formulamilch), so dass ich zumindest noch teilstillen kann, denn ich denke die schmerzen halte ich dann aus.
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)
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alcearosea
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
oh sorry, dass tut mir total leid! ich kann dir auch keinen richtigen rat geben ausser, dass du evtl nochmal schauen laesst ob sie ein verkuerztes zungenbaendchen hat, denn das fuehrt auch oft zu stillproblemen meines wissens nach. hast du immer probiert sie abzudocken wenn du merkst, dass sie nur die brustwarze im mund hat (kleinen finger in den mundwinkel schieben) und so oft wiederholen bis sie wirklich auch den brustwarzenvorhof im mund hat (wie ein fisch - nach aussen gewoelbte lippen). ausserdem koenntest du versuchen ihren kopf zur brust und nicht brust zum kind zu bringen. gegen die entzuendung weiss ich nur traubenzucker soll helfen auf die brustwarzen aufzutragen, muttermilch drauf verteilen und lufttrocknen lassen. und evtl calendula creme. aber das weisst du vielleicht ja eh schon alles....sorry kann auch nicht wirklich weiterhelfen. warst du schon bei la leche liga oder anderen stillgruppen? youtube videos sind auch manchmal hilfreich..achso und stillhuetchen schon ausprobiert?
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Freda
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
ich hab ein stillhütchen probiert aber damit ist es eher schlimmer als besser und sie kommt auch nicht richtig damit klar. das zungenbändchen ist bei ihr auch ok, dass hatte ich extra von hebamme und stillberaterin überprüfen lassen.
ich achte immer sehr drauf, dass sie korrekt angelegt ist und nehme sie immer sofort weg wenn sie wieder anfängt, denn kopf zu bewegen etc. so dass ich ich sie mitunter 5 mal oder mehr neu anlege, aber das hilft nur so lange bis sie dann wieder rumfuchtelt. mir wurde gesagt, dass man es schafft sie darauf zu "konditionieren" immer gross aufzumachen und mehr als nur die warze drin zu behalten, bloss macht sie leider nicht mit bzw. vielleicht liegt es ja auch an mir.... oh ja, youtube habe ich auch schon in meiner verzweifelung mehr als einmal bemüht. nach dem stillen schmiere ich immer mit lanolin und mache im wechsel salbeitinktur drauf. jetzt habe ich von der stillberaterin auch noch hydrogel kompressen von mamivac empfohlen bekommen, die nehme ich jetzt auch noch dazu.
ich achte immer sehr drauf, dass sie korrekt angelegt ist und nehme sie immer sofort weg wenn sie wieder anfängt, denn kopf zu bewegen etc. so dass ich ich sie mitunter 5 mal oder mehr neu anlege, aber das hilft nur so lange bis sie dann wieder rumfuchtelt. mir wurde gesagt, dass man es schafft sie darauf zu "konditionieren" immer gross aufzumachen und mehr als nur die warze drin zu behalten, bloss macht sie leider nicht mit bzw. vielleicht liegt es ja auch an mir.... oh ja, youtube habe ich auch schon in meiner verzweifelung mehr als einmal bemüht. nach dem stillen schmiere ich immer mit lanolin und mache im wechsel salbeitinktur drauf. jetzt habe ich von der stillberaterin auch noch hydrogel kompressen von mamivac empfohlen bekommen, die nehme ich jetzt auch noch dazu.
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)
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jusl
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
Hallo und herzliche willkommen hier liebe Freda.
Da hast Du ja wirklich eine sehr schwierige Zeit hinter Dir - ich kann mir nur schwer vorstellen wie es ist, 4 Monate lang ununterbrochen Schmerzen beim Stillen zu haben. Ich gehe mal der Reihe nach:
Was mir noch einfällt: Wurde eine bakterielle Infektion abgeklärt? Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen, können bakteriell infiziert sein (auch zusätzlich zu Soor).
Mein Vorschlag:
Stöbere mal in unserer Linksammlung Stillwissen. Dort findest Du Links zu den Stichworten
* Saugverwirrung,
* Behandlungswege der Saugverwirrung,
* Heilung wunder Brustwarzen,
* Milchgangsoor und
* Raynaud.
Und dann können wir schauen, wie Du Deinem Baby helfen kannst, eine korrekte Stilltechnik zu lernen - es ist gut möglich, dass Du da Unterstützung vor Ort benötigst. Schwere Saugstörungen können nicht alle Stillberaterinnen behandeln, da ist evtl. etwas Recherche nötig.
Ich hoffe diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen immer gerne und LG
Julia
Da hast Du ja wirklich eine sehr schwierige Zeit hinter Dir - ich kann mir nur schwer vorstellen wie es ist, 4 Monate lang ununterbrochen Schmerzen beim Stillen zu haben. Ich gehe mal der Reihe nach:
Ja, sehr blöd gelaufen. Ein guter Stillstart ist wichtig - und wenn der Start anders läuft, ist es nicht einfach, das ganze noch umzubiegen. Fachkundige Hilfe kann da entscheidend sein - "Kopf anders und helle Haut" klingt leider nicht danach...alles begann damit, dass meine hebamme im urlaub war als sie geboren wurde, ihre vertretung war im bezug auf das stillen eine kastastrophe, denn bereits nach einem tag taten mir die brustwarzen sehr sehr weh und am zweiten tag bat ich sie bitte nochmal zu schauen wie ich anlege und das gleiche spiel am 5., denn ich habe selbst gemerkt das ich es nicht richtig mache, wusste aber nicht was ich falsch mache. ihr einziger tip war halt den kopf vom baby anders und ich hätte eben so helle haut, dass ist halt so und ich könnte ja noch sprechen, dann wärs nicht so schlimm. als meine hebamme wieder da war, hat sie mir dann erstmal gezeigt wie es eigentlich geht, doch da war es schon zu spät
Es ist praktisch in 100% aller Fälle so, dass Flaschenfütterung bestehende Stillprobleme VERSTÄRKT. Wegen Schmerzmitteln und Antibiotika ist es keineswegs notwendig, eine Stillpause einzulegen. Wenn die Schmerzen so übel sind, dass DESWEGEN eine Stillpause eingelegt wird (das kann als letzte Maßnahme mitunter als einzige noch übrige Möglichkeit erscheinen), dann sollte die Stillpause natürlich dazu genutzt werden, dass das Problem behoben wird. Hier wären wieder Fachleute gefragt gewesen. Und es wäre sehr sehr sinnvoll gewesen, eine stillfreundliche Zufüttermethode zu wählen anstatt einen Flaschensauger. Auch hier hätten Dich Fachleute entsprechend beraten und unterstützen müssen.ich hatte an beiden seiten so tiefe risse, dass ich nur noch mit schmerzmitteln und rescuetropfen stillen konnte, deshalb habe ich dann 3 wochen lang abgepumpt und die kleine hat mumi mit calma aus der flasche bekommen.
Viel wahrscheinlicher als ein orthopädisches Problem ist, dass Dein Baby mit Flaschensauger-Technik versucht, an der Brust zu trinken. (Dabei wird der Mund nur wenig geöffnet und das Baby nuckelt nur an der Warze). Dies ist ausgesprochen schmerzhaft und sollte unbedingt behandelt werden. Der Fachbegriff dazu ist "Saugverwirrung". Saugverwirrung ist behandelbar. Hier lohnt die Suche nach einer mit Saugstörungen erfahrenen Stillberaterin.damit begann das nächste problem. der zwerg macht den mund nicht richtig auf... ich war also beim osteopathen mit ihr und auch bei einer ärztin für bewegungstherapie, die sich auch noch einmal eine stunde lang eingehend mit ihr beschäfigt hat. ergebnis: bei ihr ist alles super und sie müsste keine probleme beim saugen haben.
Ja das ist verständlich: Wunden und Schmerzen, die durch falsche Saugtechnik verursacht werden, gehen nicht von allein weg, solange die Saugstörung nicht behandelt wurde.die wundheit ging und ging aber nich weg, so dass ich im januar noch einmal bei einer stillberaterin war.
Milchgangsoor äußert sich durch brennende und stechende Schmerzen, wie Glasscherben in der Brust, die während des Stillens unerträglich werden und auch zwischen den Stillmahlzeiten da sind. Die Tatsache, dass Dir Fluconazol nicht geholfen hat, zeigt, dass es vermutlich kein Milchgangsoor war.die tippte dann auf soor in den milchgängen, da ich auch immer schmerzen in der brust hatte, diese aber immer auf die milchbildung geschoben habe. also habe ich 2 wochen lang fluconazol genommen.
Weiße Brustwarzen können auch einfach durch falsche Saugtechnik entstehen, nämlich, wenn nur an den BW gesaugt wird. Dann werden die BW plattgedrückt (zwischen Zunge und Gaumen, oder den Lippen, oder den Kauleisten) und werden weiß. Das scheint mir hier deutlich wahrscheinlicher als ein Raynaud-Syndrom (dieses macht auch zwischen den Stillmahlzeiten Symptome. Und allermeist auch an den Fingerkuppen z.B., nicht nur an den BW.). Die Tatsache, dass Mg und Rotlicht keinerlei Besserung bringen, unterstützt die These. (Wobei Raynaud auch noch wirksamer anders medikamentös behandelt werden kann, da müsste dann aber ein Arzt ran.)ausserdem stellte sie fest, dass meine brustwarzn nach dem stillen weisslich waren, so dass sie meinte da kommt noch ein raynaud-syndrom hinzu (ich muss dazu sagen, ich hatte in der schwangerschaft hochdosiert magnesium auf anraten der FA genommen und dann abgesetzt).nach absetzen des fluconazol ist die wundheit jedoch nicht besser geworden auch nehme ich jetzt magnesium und sitzte immer vor rotlicht.
Was mir noch einfällt: Wurde eine bakterielle Infektion abgeklärt? Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen, können bakteriell infiziert sein (auch zusätzlich zu Soor).
Manche Saugstörungen sind von außen nicht leicht zu erkennen. Zungefehlstellungen zum Beispiel.ich habe noch einmal eine weitere stillberaterin aufgesucht und auch noch einmal mit der anderen gesprochen, beide sind unabhängig von einander der meinung, dass es wohl doch am kind liegt (beide haben jedoch auch beim anlegen und trinken zugeschaut und gemeint alles sieht gut aus).
Ich teile Deine Vermutung: ich glaube auch, dass hier der Kern des Problems liegt.ich glaube auch, dass sie es ist, denn sie nimmt wirklich nur die brustwarze in den mund und schaffe ich es das sie mal mehr drin hat wird so lange mit dem kopf gewackelt oder ein bisschen ausgespuckt bis sie nur noch die warze drin hat.
Die Kombination aus Stillen und Flaschegeben gelingt nur bei Kindern, die beide Techniken gut beherrschen. Dein Baby hingegen hat massive Saugstörungen entwickelt - wenn Ihr diese behandeln möchtet, wird Dein Baby auf Deine Hilfe angewiesen sein. Es wird Deine Unterstützung beim Lernen brauchen. Weiterhin künstliche Sauger anzubieten (Flasche, Hütchen oder Schnuller), macht es für Dein Baby schwer bis unmöglich, korrektes Stillen doch noch zu lernen.meine frage wäre nun hat jemand vielleicht einen tip wie ich es schaffe doch noch schmerzfrei vollzustillen bzw. wie kann mache ich es am besten nur noch abends, nachts und morgens zu stillen und ihr tagsüber die flasche zu geben (mit formulamilch), so dass ich zumindest noch teilstillen kann, denn ich denke die schmerzen halte ich dann aus.
Mein Vorschlag:
Stöbere mal in unserer Linksammlung Stillwissen. Dort findest Du Links zu den Stichworten
* Saugverwirrung,
* Behandlungswege der Saugverwirrung,
* Heilung wunder Brustwarzen,
* Milchgangsoor und
* Raynaud.
Und dann können wir schauen, wie Du Deinem Baby helfen kannst, eine korrekte Stilltechnik zu lernen - es ist gut möglich, dass Du da Unterstützung vor Ort benötigst. Schwere Saugstörungen können nicht alle Stillberaterinnen behandeln, da ist evtl. etwas Recherche nötig.
Ich hoffe diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen immer gerne und LG
Julia
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Freda
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
danke für die ausführliche antwort julia!
woher bekomme ich denn eine kompetente ansprechpartnerin was das thema saugverwirrung betrifft? kannst du mir da weiterhelfen oder soll ich mal beim bdl anrufen und nach einer adresse fragen?
und noch eine frage, ich würde sie jetzt ab und zu mal gerne mit meinen freund oder auch bei ihrer oma lassen, was wäre dann die beste methode ihr etwas zu geben? löffel oder becher oder vielleicht noch etwas ganz anderes?
danke,
frederike
woher bekomme ich denn eine kompetente ansprechpartnerin was das thema saugverwirrung betrifft? kannst du mir da weiterhelfen oder soll ich mal beim bdl anrufen und nach einer adresse fragen?
und noch eine frage, ich würde sie jetzt ab und zu mal gerne mit meinen freund oder auch bei ihrer oma lassen, was wäre dann die beste methode ihr etwas zu geben? löffel oder becher oder vielleicht noch etwas ganz anderes?
danke,
frederike
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)
ClauWi-GK 07/13
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jusl
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
Ja, wende Dich mal an La Leche Liga, Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen und Verband europäischer/deutscher Laktationsberaterinnen und lass Dir jeweils Leute in Deiner Nähe nennen. Dann einfach anrufen und explizit fragen: "Wie gut kennen Sie sich mit der Behandlung von Saugverwirrung aus?"woher bekomme ich denn eine kompetente ansprechpartnerin was das thema saugverwirrung betrifft? kannst du mir da weiterhelfen oder soll ich mal beim bdl anrufen und nach einer adresse fragen?
Wie lange wirst Du denn fort sein?und noch eine frage, ich würde sie jetzt ab und zu mal gerne mit meinen freund oder auch bei ihrer oma lassen, was wäre dann die beste methode ihr etwas zu geben? löffel oder becher oder vielleicht noch etwas ganz anderes?
Grundsätzlich gegeignet sind saugfreie Methode wie Becher, Löffel oder Softcup, schau wie gesagt mal in die Linksammlungslinks zur Saugverwirrung; da findest Du weitere Infos zum stillfreundlichen Zufüttern.
LG
Julia
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Freda
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
ich werde so 3 bis 4 stunden auf jeden fall zwei mal im märz weg sein, da ich konzert habe und mich schon ewig drauf freue, ansonsten wollte ich sie so 2 bis 3 stunden einmal die woche abgeben. das geht wahrscheinlich sogar ohne das sie durst bekommt, aber falls es doch länger werden sollte, habe ich angst, dass sie dann hungrig wird und sie nichts bekommt
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
In solchen Fällen kann problemlos einfach etwas Milch mit einem kleinen Becher oder Löffel angeboten werden.
Viel Spaß beim Konzert und LG
Julia
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Freda
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Re: ich weiss einfach nicht mehr weiter - nichts hilft
ich wollte mich noch einmal melden und schreiben wie es mir ergangen ist. ich habe jetzt eine ibclc stillberaterin kontakiert. sie hat sich sehr viel zeit genommen und sich meine geschichte angehört und beim stillen zugeschaut. sie meinte letztlich das es ein raynaud wäre. ich nehme jetzt schüssler salze nr. 7 d12 und die schmerzen wenn der msr einsetzt sind besser geworden. die wundheit jedoch nicht. weiss sind die warzen auch immer noch nach dem stillen. ich hatte sie bereits zweimal drauf angesprochen ob sie einen saugtest machen kann und ihr auch immer wieder meine vermutung mit der saugverwirrung geschildert, aber sie meint die kleine trinkt gut und richtig.
ich fühle mich irgendwie ziemlich allein gelassen, denn die wundheit wird und wird nicht besser und ich denke es kommt nach wie vor weil die maus die warze wirklich nicht richtig drin hat. kann ich da zu hause ohne hilfe einer stillberaterin irgendwas machen, dass es besser wird?
ich fühle mich irgendwie ziemlich allein gelassen, denn die wundheit wird und wird nicht besser und ich denke es kommt nach wie vor weil die maus die warze wirklich nicht richtig drin hat. kann ich da zu hause ohne hilfe einer stillberaterin irgendwas machen, dass es besser wird?
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