mein Sohn ist 2J. und 3 Monate alt. Er stillt noch abends vor dem Einschlafen (wenn ich nicht da bin, geht es aber auch ohne gut mit Papa), nach dem Aufwachen (gegen 6...) und nachmittags nach der Tagesmutter. Ab und zu mag er auch zwischendurch noch "Brust trinken". Ihm ist das noch ziemlich wichtig, das spüre ich immer wieder. Er kuschelt richtig mit der Brust, sagt "schöne Brust", streichelt sie usw. Wenn er mich ne Weile nicht gesehen hat, ist er richtig wild aufs Trinken und kann es kaum abwarten, wieder an die Brust zu dürfen.
Andererseits kann er auch gut 2 Tage ohne Stillen sein (mit Papa bei Oma und OPa ohne mich), ohne danach zu fragen/es zu vermissen. Nur wenn ich da bin, ist das halt immer noch sehr stark mit der Brust assoziiert.
Wir haben eine sehr innige Beziehung. Er spricht auch bereits sehr gut, drückt Gefühle, Bedürfnisse etc. schon erstaunlich gewählt aus.
Ich selber werde langsam immer ambivalenter bzgl. des Stillens. Irgendwie spüre ich, dass ich meinen Körper gern mal wieder für mich hätte, bevor ich (irgendwann dieses Jahr) dann wieder schwanger werden möchte. Ein paar Monate "körperliche Freiheit", das wäre schön. Es nervt mich irgendwie mittlerweile, gerade frühmorgens und nachmittags, so stark mit der Brust assoziiert zu werden und SOFORT blank ziehen zu müssen, weil er ran will. Ich liebe ja das Kuscheln total, ohne Frage. Diese Innigkeit und Nähe. Aber irgendwie...
Versteht ihr, was ich meine? Ich hoffe es.
Ich glaube, dass mein Sohn sich auf längere Sicht nicht von allein abstillen wird. Und nun überlege ich, ob ich es in den nächsten Monaten mal aktiv angehen sollte. Ob ich ihn abstillen sollte. Ich mag so langsam nicht mehr.
Die Frage ist: Wie macht man das bei einem Kind in seinem Alter und mit seiner Trinklust? Langsam ausschleichen? Oder von heute auf morgen? Mit Ankündigung? Mit Erklärungen? Mit welchen? Wie können wir beide das gut aushalten? Was kann ich ihm zumuten?
Habt ihr Ideen oder Erfahrungen? Ich danke Euch.
Liebe Grüße,
Mascha.