Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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ani81
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von ani81 »

Wichtig ist vor allem eins: Helfen tut es auch nicht!!!!!!
selbst wenn ein kind irgendwann aufgibt oder vor erschöpfung einschläft kann man nicht von einem erfolg sprechen.

das gilt für alle probleme die mit diesem argument belegt werden. wie auch zum beispiel der klaps auf den po.

!Mir hat dass früher auch nicht geschadet! 1. sicher?? oder warum ´bist du dafür? 2. geholfen hat es noch niemanden, denn selbst wenn ein kind ein unerwünschtes verhalten durch gewalt (Klapps, schreien lassen....) lässt, hat es sich nicht weiterentwickelt, nicht verstanden, begriffen..........
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Mayotte
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Mayotte »

ani81 hat geschrieben:Wichtig ist vor allem eins: Helfen tut es auch nicht!!!!!!
selbst wenn ein kind irgendwann aufgibt oder vor erschöpfung einschläft kann man nicht von einem erfolg sprechen.

das gilt für alle probleme die mit diesem argument belegt werden. wie auch zum beispiel der klaps auf den po.

!Mir hat dass früher auch nicht geschadet! 1. sicher?? oder warum ´bist du dafür? 2. geholfen hat es noch niemanden, denn selbst wenn ein kind ein unerwünschtes verhalten durch gewalt (Klapps, schreien lassen....) lässt, hat es sich nicht weiterentwickelt, nicht verstanden, begriffen..........
Ja eigentlich ist es ein Nicht-Argument :?
Und -in der Tat - es wird immer und überall gerne darauf zurück gegriffen.
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mayra
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von mayra »

Als ich mit meinem Großen PEKIP machte, empfahl die Leiterin das unsägliche Buch noch total, sie habe das mit ihren beiden älteren Töchtern gemacht, das wäre soo super. Beim Kleinen dann war sie plötzlich total ablehnend. Sie erzählte dann, das ihre Größte, da schon 11 Jahre alt, plötzlich und unvermittelt, nicht mehr schlafen konnte/wollte. ich glaube so 2-3 Nächte. Ich weiß auch nicht, was sie dann gemacht haben oder wie das gelöst wurde, aber sie selbst schrieb das dem damaligen Schreien-Lassen zu...
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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Mayotte
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Mayotte »

mayra hat geschrieben:Als ich mit meinem Großen PEKIP machte, empfahl die Leiterin das unsägliche Buch noch total, sie habe das mit ihren beiden älteren Töchtern gemacht, das wäre soo super. Beim Kleinen dann war sie plötzlich total ablehnend. Sie erzählte dann, das ihre Größte, da schon 11 Jahre alt, plötzlich und unvermittelt, nicht mehr schlafen konnte/wollte. ich glaube so 2-3 Nächte. Ich weiß auch nicht, was sie dann gemacht haben oder wie das gelöst wurde, aber sie selbst schrieb das dem damaligen Schreien-Lassen zu...
Ui, das ist ja spannend .... und auch toll, dass sie da trotz anfänglicher Überzeugung so selbstkritisch war.
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mayra
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von mayra »

Ja, fand ich auch gut. Aber das Buch musste ich leider doch aus dem Kursraum "entfernen", als ich mal allein da war. Denn trotz ihrer Versicherung, es wegzuräumen, tat sie das nicht.

Ich wollte es ihr zurückgeben, wir hatten uns einige Tage später verabredet. Dazu kam es dann aber nicht mehr und so dümpelt das Ding weiter hier rum... :oops: Aber da gingen so viele Mütter ein und aus, das "konnte" ich nicht stehen lassen :oops:
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Claudi
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Claudi »

ani81 hat geschrieben: 2. geholfen hat es noch niemanden, denn selbst wenn ein kind ein unerwünschtes verhalten durch gewalt (Klapps, schreien lassen....) lässt, hat es sich nicht weiterentwickelt, nicht verstanden, begriffen..........
Kannst du mir da mal einen weiteren Ansatz nennen..eine Quelle, oder so? Ich finde den Ansatz sehr interessant, kann das aber so für mich nicht weiterspinnen, was du mit nicht weiterentwickeln nicht verstehen meinst.
Ich meine das dann in die Richtung was es mit dem inneren Kind eines Erwachsenen macht...die Konsequenz sozusagen.
:)
Claudi
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Claudi »

Das es dann irgendwann Verlustängste hat, das ist glaub ich klar, aber ich horche so auf bei dem sich weiterentwickeln.
Bei der Sache mit dem inneren Kind wird doch glaub ich manchmal von irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben, etwas nicht bearbeitet haben oder so ähnlich gesprochen..vielleicht ist es dann: eine Situation nicht verstehen, weil sie fürs Kind nicht passend gelöst wurde, das es eben daraus nicht lernen kann...
Mich würde interessieren, was genau da passiert :)
Mayotte
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Mayotte »

[quote="Claudi"]Das es dann irgendwann Verlustängste hat, das ist glaub ich klar, aber ich horche so auf bei dem sich weiterentwickeln.
Bei der Sache mit dem inneren Kind wird doch glaub ich manchmal von irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben, etwas nicht bearbeitet haben oder so ähnlich gesprochen..vielleicht ist es dann: eine Situation nicht verstehen, weil sie fürs Kind nicht passend gelöst wurde, das es eben daraus nicht lernen kann...
Mich würde interessieren, was genau da passiert :)[/quote

Das ist neben der Frage der Untersuchungen auch ein Punkt, der mich sehr interessiert. Aber dazu muss man wohl Psychologe sein...
Claudi
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von Claudi »

Mayotte hat geschrieben:
Claudi hat geschrieben:Das es dann irgendwann Verlustängste hat, das ist glaub ich klar, aber ich horche so auf bei dem sich weiterentwickeln.
Bei der Sache mit dem inneren Kind wird doch glaub ich manchmal von irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben, etwas nicht bearbeitet haben oder so ähnlich gesprochen..vielleicht ist es dann: eine Situation nicht verstehen, weil sie fürs Kind nicht passend gelöst wurde, das es eben daraus nicht lernen kann...
Mich würde interessieren, was genau da passiert :)[/quote

Das ist neben der Frage der Untersuchungen auch ein Punkt, der mich sehr interessiert. Aber dazu muss man wohl Psychologe sein...
Oder mit dem Psychologen mal darüber gesprochen haben :)
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bienenmeister
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Re: Nochmal Argument fürs Ferbern: Es hat nicht geschadet?

Beitrag von bienenmeister »

Claudi hat geschrieben:
Mayotte hat geschrieben:
Claudi hat geschrieben:Das es dann irgendwann Verlustängste hat, das ist glaub ich klar, aber ich horche so auf bei dem sich weiterentwickeln.
Bei der Sache mit dem inneren Kind wird doch glaub ich manchmal von irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben, etwas nicht bearbeitet haben oder so ähnlich gesprochen..vielleicht ist es dann: eine Situation nicht verstehen, weil sie fürs Kind nicht passend gelöst wurde, das es eben daraus nicht lernen kann...
Mich würde interessieren, was genau da passiert :)[/quote

Das ist neben der Frage der Untersuchungen auch ein Punkt, der mich sehr interessiert. Aber dazu muss man wohl Psychologe sein...
Oder mit dem Psychologen mal darüber gesprochen haben :)

Ich habe einen Geburtsbericht eingestellt, der Ferbern als zentrales Thema enthält.

Freue mich über jeden, der die Muße aufbringt, den nicht gerade knappen Bericht über meine Selbsterfahrung zum Thema Ferbern, zu lesen.

(Mist, wie verlinke ich das jetzt?)
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
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