Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzbereich
Moderator: britje
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AnnaH
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
Uff... MC ist doof, da ist der ganze stoffwechsel ja nochmal mehr in aufruhr.
- Zhea
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
das bringt mich zurzeit komplett zur verzweiflung!
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AnnaH
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
Ich komme nicht auf viel Eiweiss am Tag, von daher machen mir die Shakes "nichts." Ich nehm sie halt zum Einen um auf einen besseren Eiweisswert zu kommen und um meinen Bauch zu füllenflosculus hat geschrieben:Ich hab vor solchen Shakes ein bißchen Schiß, weil ich zur Zeit vermehrt Fleisch essen und ich denke, dass das ausreichend Eiweiß ist.
Gemüse geht natürlich immer, macht aber nicht satt
Quark mag ich gerne und funktioniert (noch) gut. Käseröllchen auch. Ansonsten habe ich von meiner Ärztin KHmengen vorgegeben, die ich essen soll. An die versuche ich mich zu halten. Leider schaffe ich die meist gar nicht, so dass ich mit Zwischenmahlzeiten jonglieren muss, die mal gut oder weniger gut funktionieren.
Bei mir ist das Essen zur Zeit noch sehr nah am russisch Roulette dran. Manchmal essen ich an zwei Tagen dasselbe zum Mittag und hab zwei völlig unterschiedliche Werte raus.
die KH mengen wenn vorgegeben solltest du einigermaßen erreichen Flosculus. Daran richtet sich dein Bedarf. Wenn dein Körper zu wenig KH bekommt baut er Eiweiss ab und das macht Ketonkörper.
BZ liegt auch an der Tagesform.. irgendwie - kann nicht erklären warum das so ist, aber bei mir ist das auch so. heute kann ich 3 ganze Kartoffeln mit Fleisch und Soße essen. Morgen schießt mein Zucker über jegliches hinweg.
- Zhea
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
liegt wohl noch an der bewegung ...
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Lösche Benutzer 1828
Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
Ja, auf jeden Fall. Ich sollt mich viel bewegen.Zhea hat geschrieben:liegt wohl noch an der bewegung ...
- flosculus
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Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzbereich
@annah
Ich weiß das mit dem Ketonkörper. Leider sind Vorgaben wie 200gr Nudeln oder Reis in einer Mahlzeit für mich nicht zu schaffen. Das kann ich einfach nicht essen. Wenn ich dann aber versuche , die KHmengen über Zwischenmahlzeiten zu essen, dann geht der Zucker hoch. Mal kucken, was meine Ärztin dazu sagt.
Ich hoffe ja darauf, dass ich mir meine BEs pro Mahlzeit ausrechnen kann und dann entsprechend Insulin spritze.
Ich weiß das mit dem Ketonkörper. Leider sind Vorgaben wie 200gr Nudeln oder Reis in einer Mahlzeit für mich nicht zu schaffen. Das kann ich einfach nicht essen. Wenn ich dann aber versuche , die KHmengen über Zwischenmahlzeiten zu essen, dann geht der Zucker hoch. Mal kucken, was meine Ärztin dazu sagt.
Ich hoffe ja darauf, dass ich mir meine BEs pro Mahlzeit ausrechnen kann und dann entsprechend Insulin spritze.
Viele Grüße vom Blümchen mit dem großen Augustblümchen (08/09) und dem kleinen rosa Septemberblümchen (09/12)
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AnnaH
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
Die Zwischenmahlzeit soll ja auch nur verhindenr (zwischen dem Spritzen), dass du in den unterzucker gehst. dadrüber sollst du nicht die KH reinholen sondern den zucker stabilisieren 
- Lotti
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
Hallo,
ich hab hier immer fleißig mitgelesen und jetzt hab ich auch eine Frage.
Bei mir wurde Anfang Dezember in der 28. SSW eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Meine Werte waren nicht dramatisch hoch, aber besonders nach dem Frühstück waren schon einige Ausreißer dabei (der Höchste 179, wohlgemerkt nach einem Diät-Frühstück). Das hat mich sehr belastet, vor allem auch, weil ich meiner Meinung nach im Krankenhaus (das Teil eines Gestationsdiabetes-Kompetenzzentrums ist!) nicht gut und vor allem nicht umfassend beraten wurde, was ich nun essen kann und soll. Die haben im Prinzip empfolen, keine Kohlehydrate außer mittags und abends zwei Kartöffelchen zu essen und Vollkornbrot zum Frühstück. Diese einseitige und unzureichende Ernährung hat mich ziemlich runtergezogen, ich wurde nicht satt, hatte keine Energie für nichts und so weiter. Abgenomen hab ich auch. Zu der Zeit bin ich ja auch noch ganz normal arbeiten gegangen. Weil ich keine Energie für Bewegung mehr hatte, bekam ich ein schlechtes Gewissen...darüber hinaus haben die mir damit gedroht, dass mein Kind zu groß und zu schwer wird und daher die Geburt am Termin, eventuell sogar in der 37. SSW eingeleitet werden soll. Alles in allem also eine sehr bealstende Situation, die mich so manche Träne gekostet hat.
Nun habe ich irgendwann gemerkt, dass es so nicht weitergeht, habe mir ein Vollwert-Kochbuch besorgt und verschiedene Dinge wie Quinoa, Hirse, Vollkornreis etc. ausprobiert. Davon hatten die im Krankenhaus mir ausdrücklich abgeraten (nach dem MOtto: Keine Experimente, jeder zu hohe Wert schden Ihrem Kind - ein Totschlagargument bei Schwangeren), was ich schon einen Hammer finde. Tatsache ist nämlich, dass meine Werte immer im Rahmen waren nach diesen Lebensmitteln! Lange Rede kurzer Sinn, ich habe es geschafft, mich soweit zu stabilisieren, dass ich wieder Kraft und Energie habe und mich satt fühle, wieder schwimmen gehen kann und jeden Tag spazieren gehe.
Jetzt die eigentliche Frage: Seit es mir besser geht und ich vor allem auch psychisch wieder okay bin, also ca. seit der 34. Woche, sind meine Werte so gut, dass ich mich frage, ob die Diabetes überhaupt noch da ist. Unter Diätkost hatte ich oft von 6 Werten am Tag nur einen über 100! Sehr selten bin ich mal über 120 gekommen eine Stunde nach dem Essen. Da habe ich mich auch getraut und habe eine ganz normale TK-Pizza gegessen - Ergebnis irgendwas zwischen 100 und 110. Tags drauf ein Stück Käsekuchen (das war der Himmel auf Erden
) - Ergebnis 98. Ich will es natürlich nicht übertreiben und ernähre mich weiterhin bewusst, aber nicht mehr ganz so streng. Mich würde einfach interessieren, ob andere auch die Erfahrung gemacht haben, dass die Werte wieder besser werden gegen Ende der Schwangerschaft und ob, so wie ich vermute, auch die psychische Stabilität eine Rolle spielt für die BZ-Werte.
Ich hoffe, jemand liest diesen Roman unc ich freue mich auf Antworten.
Viele Grüße,
Lotti, fast im 10. Monat
ich hab hier immer fleißig mitgelesen und jetzt hab ich auch eine Frage.
Bei mir wurde Anfang Dezember in der 28. SSW eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Meine Werte waren nicht dramatisch hoch, aber besonders nach dem Frühstück waren schon einige Ausreißer dabei (der Höchste 179, wohlgemerkt nach einem Diät-Frühstück). Das hat mich sehr belastet, vor allem auch, weil ich meiner Meinung nach im Krankenhaus (das Teil eines Gestationsdiabetes-Kompetenzzentrums ist!) nicht gut und vor allem nicht umfassend beraten wurde, was ich nun essen kann und soll. Die haben im Prinzip empfolen, keine Kohlehydrate außer mittags und abends zwei Kartöffelchen zu essen und Vollkornbrot zum Frühstück. Diese einseitige und unzureichende Ernährung hat mich ziemlich runtergezogen, ich wurde nicht satt, hatte keine Energie für nichts und so weiter. Abgenomen hab ich auch. Zu der Zeit bin ich ja auch noch ganz normal arbeiten gegangen. Weil ich keine Energie für Bewegung mehr hatte, bekam ich ein schlechtes Gewissen...darüber hinaus haben die mir damit gedroht, dass mein Kind zu groß und zu schwer wird und daher die Geburt am Termin, eventuell sogar in der 37. SSW eingeleitet werden soll. Alles in allem also eine sehr bealstende Situation, die mich so manche Träne gekostet hat.
Nun habe ich irgendwann gemerkt, dass es so nicht weitergeht, habe mir ein Vollwert-Kochbuch besorgt und verschiedene Dinge wie Quinoa, Hirse, Vollkornreis etc. ausprobiert. Davon hatten die im Krankenhaus mir ausdrücklich abgeraten (nach dem MOtto: Keine Experimente, jeder zu hohe Wert schden Ihrem Kind - ein Totschlagargument bei Schwangeren), was ich schon einen Hammer finde. Tatsache ist nämlich, dass meine Werte immer im Rahmen waren nach diesen Lebensmitteln! Lange Rede kurzer Sinn, ich habe es geschafft, mich soweit zu stabilisieren, dass ich wieder Kraft und Energie habe und mich satt fühle, wieder schwimmen gehen kann und jeden Tag spazieren gehe.
Jetzt die eigentliche Frage: Seit es mir besser geht und ich vor allem auch psychisch wieder okay bin, also ca. seit der 34. Woche, sind meine Werte so gut, dass ich mich frage, ob die Diabetes überhaupt noch da ist. Unter Diätkost hatte ich oft von 6 Werten am Tag nur einen über 100! Sehr selten bin ich mal über 120 gekommen eine Stunde nach dem Essen. Da habe ich mich auch getraut und habe eine ganz normale TK-Pizza gegessen - Ergebnis irgendwas zwischen 100 und 110. Tags drauf ein Stück Käsekuchen (das war der Himmel auf Erden
Ich hoffe, jemand liest diesen Roman unc ich freue mich auf Antworten.
Viele Grüße,
Lotti, fast im 10. Monat
S. mit Töchtern (März 2012 und Dezember 2015)
- Zhea
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Re: Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzber
hi
doch - der psychische zustand ist sicher relevant für den bz-wert. das hab ich auch bemerkt und meine diabetologin hat mir das am telefon auch erklärt. allerdings kann ich es nicht mehr nachplappern.
bei pizza hab ich übrigens auch ganz normale werte
bei mir ist immer noch der nüchternwert das problem und ich geh davon aus, dass ich mit insulin anfangen muss. kann ich denn da nichts selber noch zur verbesserung beitragen?
gruss
zhea
doch - der psychische zustand ist sicher relevant für den bz-wert. das hab ich auch bemerkt und meine diabetologin hat mir das am telefon auch erklärt. allerdings kann ich es nicht mehr nachplappern.
bei pizza hab ich übrigens auch ganz normale werte
bei mir ist immer noch der nüchternwert das problem und ich geh davon aus, dass ich mit insulin anfangen muss. kann ich denn da nichts selber noch zur verbesserung beitragen?
gruss
zhea
- flosculus
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Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Werten imGrenzbereich
AnnaH hat geschrieben:Ich hab mal grad einen Freund gefragt der seit langem Diabetiker ist, weil es mich grad auch interessiert hat.
Er hat es mir so erklärt:
Der Körper beginnt zwischen 4 und 6:30 Morgens den Körper auf das Aufstehen vorzubereiten. Dazu kommt die ausschüttung von Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin auf die der Körper wie bei " Kampf oder Flucht-Reaktionen" oder im Stress ausschüttet. Allerdings diesmal nicht aus Stress sondern dafür das die Energie für das Aufstehen bereitgestellt wird. Diese Hormone führen zu einem erhöhten BZ weil sie den Gluckosespeicher der Leber leeren um dem Körper die Energie zukommen zu lassen die er braucht.
Und hier kommt die Krux:
Nach dem diese Stresshormone abgebaut sind, beginnt bei einem Nicht-Diabetiker die produktion des Insulins zum senken des BZ. Dadurch kann der nicht diabetiker die Gluckose in Energie umwandeln und dem Diabetiker, dem genau dieses Insulin fehlt bei dem steigt der BZ an
Ich hoffe das erklärt nun ein bisschen
Ich hoffe, es ist ok, wenn ich annah einfach so zitiere ( aber ich hab's ja gekennzeichnet
Ich fürchte, zhea, deshalb kann man an den Nüchternwerten einfach nix drehen. Ich muss mein Basalinsulin auch immer wieder anpassen.
Viele Grüße vom Blümchen mit dem großen Augustblümchen (08/09) und dem kleinen rosa Septemberblümchen (09/12)

