Aber sie selbst findet es wohl nicht, wenn sie es dir anzeigt.
Mit dem Rückentragen habe ich folgende Erfahrungen: Je später man damit beginnt umso schwerer ist es teilweise zu erlernen. Weil viele Babys turnen immer mehr beim Einbinden je älter sie sind. Deswegen ist es gut die Griffe zu üben solange die Babys kleiner sind, damit sie später sitzen - auch wenn das Baby zappelt.
Ideal sind erste Experimente mit 2-3 Monaten.
Ich weiß, dass es sich erstmal unheimlich anfühlt das Baby am Rücken zu haben. Man sieht es nicht und es fühlt sich weniger kuschelig an. Aber dafür ist ein Baby das vorne gezappelt und sich weggedrückt hat plötzlich oft viel zufriedener und schaut neugierig herum. Und man selbst hat plötzlich wieder einen Freiraum vorne - und das obwohl man sein Baby dicht am Körper trägt.
Rückentragen ist ein tolles Gefühl.
Dadurch, dass man das Baby weniger sieht, spürt man es doppelt so stark. Man reagiert viel schneller auf Bewegungen, ist wie verschmolzen. Rückentragen ist für mich besonders inniges vertrauensvolles Tragen. Weniger kuschelig - ja. Aber zum Kuscheln - wenn das Baby kuscheln will - kann man anfangs ja noch weiter vor dem Bauch tragen.
Ich denke mir: Auch beim Tragen gibt es eine Bedürfnisbefriedigung beim Baby. Und wenn das Bedürfnis nach gleichzeitiger Nähe aber mehr Aussicht da ist - wozu dieses ignorieren? Wo wir Tragemamas doch so besonders liebevoll auf die Bedürfnisse unserer Babys eingehen!
Also nur Mut: Probier es!
Ein kleiner Handspiegel/Kosmetikspiegel am Anfang hilft dir bei Blicken nach hinten. Eine Trageberaterin vor Ort hilft dir bei den Handgriffen wenn du das möchtest. Und dann schaust du einfach einmal wie euch das Rückentragen so taugt.
