stillen ist eklig... :-/
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- SevenOf9
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Re: stillen ist eklig... :-/
Oftmals habe ich den Eindruck, diese Frauen sind sich nicht bewusst was für einen Stuss sie von sich geben. Als ich schwanger wurde, war für mich von Anfang an klar, dass ich stillen möchte. Allerdings hatte ich da noch keine Vorstellung von der Umsetzung. Stillen kam für mich nur im stillen Kämmerlein zu hause in Frage... Das ich absolut falsche Vorstellungen vom Stillen hatte, wurde mir est klar, als ich es tatsächlich tat. Ich wollte nie eine Öko-Mutti werden, mit stillen, tragen, familienbett und trallala. Ich habe festgestellt das was ich vorher als Öko und rückständig bezeichnet habe, bezeichne ich heute als liebend und natürlich.
- BlueSwan
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Re: stillen ist eklig... :-/
Du sprichst mir aus der SeeleSevenOf9 hat geschrieben:Ich wollte nie eine Öko-Mutti werden, mit stillen, tragen, familienbett und trallala. Ich habe festgestellt das was ich vorher als Öko und rückständig bezeichnet habe, bezeichne ich heute als liebend und natürlich.
- Roana
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Re: stillen ist eklig... :-/
Das stimmt, dachte auch immer bevor mein Großer da war, 6 Monate wird gestillt und dann ist Schluß, hab mir da gar keine Groden Gedanken drum gemacht und dacht mit 7 Monate hätte ich bestimmt abgestillt.BlueSwan hat geschrieben:Du sprichst mir aus der SeeleSevenOf9 hat geschrieben:Ich wollte nie eine Öko-Mutti werden, mit stillen, tragen, familienbett und trallala. Ich habe festgestellt das was ich vorher als Öko und rückständig bezeichnet habe, bezeichne ich heute als liebend und natürlich.Ein Kind ändert einfach alles
Naja es wurden ein paar Monate mehr, und das ich mal so eine "Öko"- Mami werde mit LZS, Tragetuch, Familienbett etc. Darüber hab ich vor gut 3 Jahren keinen Gedanken dran verschwendet.
Ich hab mir nur vorgenommen auf mein Herz zu hören, und das ist dabei rausgekommen.
-
vivi
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Re: stillen ist eklig... :-/
hachja, ich fühl mich einfach wohl hier bei euch im forum. danke!!!
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
- blauviolett
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Re: stillen ist eklig... :-/
DITO!vivi hat geschrieben:hachja, ich fühl mich einfach wohl hier bei euch im forum. danke!!!
VLG von blauviolett
mit Schnecke (2010), Wichtel (2012) und (Bauch-)Zwerg (06/2015)
sowie kleinem * im Herzen
Antonia... unvergessen.
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- Leyket
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Re: stillen ist eklig... :-/
Joar und wenn ich mit Fläschchen und Baby allein zuhause bin, dann ruf ich eben Papa auf der Arbeit an, er soll ma eben kommen und auf das praktische Fläschchen samt Baby aufpassenMorgaine47 hat geschrieben:Aber beim Flasche geben kannst Du doch ohne Kind los und es bei Papa, Oma oder wem auch imemr lassenBess hat geschrieben:Und wenn ich immer lese, daß es soooo viel praktischer wäre eine Flasche anzurühren...
So ein Schwachsinn ! Ich hab ja nun beides durch und konnte mit meiner Tochter (Stillkind) einfach mal flott das Haus verlassen mit ner Windel und evtl. nem Spucktuch unter'm Arm.
Bei meinerm Sohn (Flaschenkind) mußte ich immer erstmal überlegen: Wie lange sind wir weg, wieviele Flaschen wird er brauchen, wieviel Milchpulver, saubere Flaschen und heißes Wasser brauche ich ? Alles verstauen und dann... hatte das Kind keinen Bock mehr / die Windel voll oder war sonstwie knatschig
Soll heißen mit Stillkind war ich deutlich flexibler und spontaner.
Ich versteh nicht, was das soll. Mich hat die Flasche jedenfalls deutlich mehr eingeschränkt als das Stillen..
Ich finde ja auch Stillen viel flexibler. Aber mir kommt ja auch nicht in den Sinn ohne Baby loszuziehen.
Oder ich latsch erst 'ne halbe Stunde rüber zur Oma, mitsamt mühsam auffm KiWa gestapeltem Gepäck und park das Baby dann da
Ich hab ja ebenfalls den Vergleich vom Flaschen- zum Stillkind. Stillkinder sind soooooo praktisch, ich würd am liebsten gleich noch eins machen
Und mein Bedürfnis es irgendwo zu parken hält sich absolut in Grenzen



Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
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lilly7686
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Re: stillen ist eklig... :-/
Ich weiß nicht, wie viele von den Damen in dem besagten Forum (oder auch hier?) Erfahrung mit beidem, also Flasche UND Stillen haben.
Ich persönlich "durfte" beides "durchmachen".
Meine Große war bedingt durch extreme Frühgeburt ein Flaschenbaby. Die Kleine (Langzeit)-Stillkind.
Nie mehr wieder würde ich freiwillig Flasche geben!
- Flexibilität: ich sag mal so: wenn ne Freundin mich damals angerufen hat, ob ich auf nen Kaffee gehen möchte, dann musste ich Wasser abkochen, Flaschen sterilisieren (falls nicht grad zufällig eine fertig sterilisiert war), musste Pulver portionieren und das alles einpacken. Wenn ich mit der Kleinen schnell auf nen Kaffee gehen wollte, hab ich die Kinder angezogen, schnell ne frische Windel und Feuchttücher in die Wickeltasche gestopft und bin los. Zeitunterschied: gute 15 Minuten.
- "Beschäftigt sein, und keine Zeit für anderes haben": mir wurde ja mal gesagt, wenn man stillt, würde man das ja den ganzen Tag machen und für nix anderes Zeit haben. Nun, die Clusterfeeding Phasen waren wirklich Zeitintensiv. Aber da hatte ich Zeit für ein gutes Buch, ein bisschen rasten, kuscheln, so viel Nähe! Natürlich hab ich meiner Großen auch viel Nähe gegeben. Aber es war was "Anderes".
- Abgeben: ich hatte nie das Bedürfnis, meine Kinder ab zu geben. Erst heute ist es manchmal "nötig" (Kleine ist nun 19 Monate alt) und entgegen aller "Vorhersagen" (du wirst das Kind nie abgeben können, wenn du sie ständig stillst und trägst!) bleibt sie problemlos bei der Oma (gestern erst für 2,5 Stunden, sie hat nicht mal nach mir gefragt, nachdem ich ihr erklärt hab, sie bleibt nun bei der Oma und ich hol sie später ab).
Ich musste auch nie in nem Café nach nem Flaschenwärmer oder kaltem Wasser fragen (um das Fläschchen ab zu kühlen). Ich musste nie nachdenken, ob ich genug Flaschen übrig hab, um mal länger als eine Mahlzeit außer Haus zu gehen.
Tagesausflüge waren selbst mit Vollstillkind nie ein Problem! Mit Flaschenkind hätte ich zumindest in den ersten Monaten wahnsinnige Probleme gehabt!
Was in dem genannten Link geschrieben wird, lese ich leider immer wieder. "Live" hab ich es aber zum Glück noch nie erlebt.
Es ist schade, dass es solche Menschen gibt. Aber deshalb ist es umso wichtiger, dass WIR ALLE HIER das Stillen als NORMAL leben! Stillen ist nicht nur toll und gesund! Es ist normal! Und genau das müssen wir der Welt zeigen
Ich persönlich "durfte" beides "durchmachen".
Meine Große war bedingt durch extreme Frühgeburt ein Flaschenbaby. Die Kleine (Langzeit)-Stillkind.
Nie mehr wieder würde ich freiwillig Flasche geben!
- Flexibilität: ich sag mal so: wenn ne Freundin mich damals angerufen hat, ob ich auf nen Kaffee gehen möchte, dann musste ich Wasser abkochen, Flaschen sterilisieren (falls nicht grad zufällig eine fertig sterilisiert war), musste Pulver portionieren und das alles einpacken. Wenn ich mit der Kleinen schnell auf nen Kaffee gehen wollte, hab ich die Kinder angezogen, schnell ne frische Windel und Feuchttücher in die Wickeltasche gestopft und bin los. Zeitunterschied: gute 15 Minuten.
- "Beschäftigt sein, und keine Zeit für anderes haben": mir wurde ja mal gesagt, wenn man stillt, würde man das ja den ganzen Tag machen und für nix anderes Zeit haben. Nun, die Clusterfeeding Phasen waren wirklich Zeitintensiv. Aber da hatte ich Zeit für ein gutes Buch, ein bisschen rasten, kuscheln, so viel Nähe! Natürlich hab ich meiner Großen auch viel Nähe gegeben. Aber es war was "Anderes".
- Abgeben: ich hatte nie das Bedürfnis, meine Kinder ab zu geben. Erst heute ist es manchmal "nötig" (Kleine ist nun 19 Monate alt) und entgegen aller "Vorhersagen" (du wirst das Kind nie abgeben können, wenn du sie ständig stillst und trägst!) bleibt sie problemlos bei der Oma (gestern erst für 2,5 Stunden, sie hat nicht mal nach mir gefragt, nachdem ich ihr erklärt hab, sie bleibt nun bei der Oma und ich hol sie später ab).
Ich musste auch nie in nem Café nach nem Flaschenwärmer oder kaltem Wasser fragen (um das Fläschchen ab zu kühlen). Ich musste nie nachdenken, ob ich genug Flaschen übrig hab, um mal länger als eine Mahlzeit außer Haus zu gehen.
Tagesausflüge waren selbst mit Vollstillkind nie ein Problem! Mit Flaschenkind hätte ich zumindest in den ersten Monaten wahnsinnige Probleme gehabt!
Was in dem genannten Link geschrieben wird, lese ich leider immer wieder. "Live" hab ich es aber zum Glück noch nie erlebt.
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- Teazer
- Mod a.D.
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: stillen ist eklig... :-/
Sehe ich auch so! Ich stille mittlerweile überall und nehme höchsten Rücksicht - sprich: gehe in ein anderes Zimmer - wenn ich weiß, dass es den anderen stört UND es in seinem Zuhause ist. Einer meiner Erfolge: Schwiegerpapa verlässt nicht mehr den Raum und schaut auch nicht beschämt weg.lilly7686 hat geschrieben:Es ist schade, dass es solche Menschen gibt. Aber deshalb ist es umso wichtiger, dass WIR ALLE HIER das Stillen als NORMAL leben! Stillen ist nicht nur toll und gesund! Es ist normal! Und genau das müssen wir der Welt zeigen
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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-
vivi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2092
- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: stillen ist eklig... :-/
genau so sehe ich das auch, ich sehe keine vorteile im flasche geben- allerdings hat diese gewisse forumsteilnehmrin ja deutlich gemacht, dass die NIEMALS auswärts stillen würde. sie denkt also, sie muss 6 monate zu hause herumsitzen und kann maximal 1 stunde mal raus- da ein baby ja alle stunde stillt. mit dieser einstellung ist sie natürlich alles andere als flexibellilly7686 hat geschrieben: - Flexibilität: ich sag mal so: wenn ne Freundin mich damals angerufen hat, ob ich auf nen Kaffee gehen möchte, dann musste ich Wasser abkochen, Flaschen sterilisieren (falls nicht grad zufällig eine fertig sterilisiert war), musste Pulver portionieren und das alles einpacken. Wenn ich mit der Kleinen schnell auf nen Kaffee gehen wollte, hab ich die Kinder angezogen, schnell ne frische Windel und Feuchttücher in die Wickeltasche gestopft und bin los. Zeitunterschied: gute 15 Minuten.
Ich musste auch nie in nem Café nach nem Flaschenwärmer oder kaltem Wasser fragen (um das Fläschchen ab zu kühlen). Ich musste nie nachdenken, ob ich genug Flaschen übrig hab, um mal länger als eine Mahlzeit außer Haus zu gehen.
Tagesausflüge waren selbst mit Vollstillkind nie ein Problem! Mit Flaschenkind hätte ich zumindest in den ersten Monaten wahnsinnige Probleme gehabt!
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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s-b1
- gut eingelebt
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- Wohnort: Großraum Stuttgart
Re: stillen ist eklig... :-/
das unterschreib ich mal - hab auch nie gedacht, daß ich bald 1,5 Jahre stille und kein Ende in Sicht ist....Roana hat geschrieben:Das stimmt, dachte auch immer bevor mein Großer da war, 6 Monate wird gestillt und dann ist Schluß, hab mir da gar keine Groden Gedanken drum gemacht und dacht mit 7 Monate hätte ich bestimmt abgestillt.BlueSwan hat geschrieben:Du sprichst mir aus der SeeleSevenOf9 hat geschrieben:Ich wollte nie eine Öko-Mutti werden, mit stillen, tragen, familienbett und trallala. Ich habe festgestellt das was ich vorher als Öko und rückständig bezeichnet habe, bezeichne ich heute als liebend und natürlich.Ein Kind ändert einfach alles
Naja es wurden ein paar Monate mehr, und das ich mal so eine "Öko"- Mami werde mit LZS, Tragetuch, Familienbett etc. Darüber hab ich vor gut 3 Jahren keinen Gedanken dran verschwendet.
Ich hab mir nur vorgenommen auf mein Herz zu hören, und das ist dabei rausgekommen.
...aber vieles ergibt sich einfach von selbst, wenn man auf sein Herz hört.
Liebe Grüße,
s-b1 mit Engelchen (08/2010) im Arm
s-b1 mit Engelchen (08/2010) im Arm



