Beifüttern
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KasiaSB
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Beifüttern
Hallo,
ich hab mal eine Frage zum Beifüttern. Ich muss Mitte April wieder zur Uni und wollte bis dahin nur noch morgens und Nachmittags/Abends stillen.
Meine Kleine ist jetzt 4,5 Monate alt und nach großen Anfangsschwierigkeiten läuft es mittlerweile super und wir haben beide große Freude beim Stillen.
Ich hatte den naiven Plan, ab März so langsam mit der Beifütterung zu beginnen. Jetzt hat mein KiA mir gestern gesagt, dass man einen Monat pro zu ersetzender Stillmahlzeit rechnet. Das würde heißen, ich müsste sofort mit der Beifütterung beginnen, um die Kleine ab April mit Papa und Brei alleine zu lassen.
Wer hat denn damit Erfahrung? Ist es sehr unrealistisch die Umstellung schneller zu schaffen? Schadet das wohl möglich dem Kind?
Bin so hin und her gerissen weil wir so ne schöne Stillbeziehung haben.
ich hab mal eine Frage zum Beifüttern. Ich muss Mitte April wieder zur Uni und wollte bis dahin nur noch morgens und Nachmittags/Abends stillen.
Meine Kleine ist jetzt 4,5 Monate alt und nach großen Anfangsschwierigkeiten läuft es mittlerweile super und wir haben beide große Freude beim Stillen.
Ich hatte den naiven Plan, ab März so langsam mit der Beifütterung zu beginnen. Jetzt hat mein KiA mir gestern gesagt, dass man einen Monat pro zu ersetzender Stillmahlzeit rechnet. Das würde heißen, ich müsste sofort mit der Beifütterung beginnen, um die Kleine ab April mit Papa und Brei alleine zu lassen.
Wer hat denn damit Erfahrung? Ist es sehr unrealistisch die Umstellung schneller zu schaffen? Schadet das wohl möglich dem Kind?
Bin so hin und her gerissen weil wir so ne schöne Stillbeziehung haben.
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annanna
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Re: Beifüttern
Also zufüttern sollte man generell erst wenn das Kind reif dafür ist. Außerdem ist die Geschwindigkeit, in der feste Nahung angenommen wid von Kind zu Kind unterschiedlich. Meine Tochter hat mit einem Jahr noch praktisch voll gestillt. Wenn deine Tochter noch nicht soviel essen möchte, wenn du wieder in die Uni musst, kann sie ja auch (z.B. abgepumpte Mutter-)Milch aus dem Becher bekommen. Oder sie stillt möglicherweise einfach mehr, wenn du da bist und knabbert halt ein bißchen gegen den Hunger tagsüber. Gibt es auch.
Ich würde es auf jeden Fall auf mich zukommen lassen und jetzt keinen Beikoststart erzwingen.
Alles Gute!
Ich würde es auf jeden Fall auf mich zukommen lassen und jetzt keinen Beikoststart erzwingen.
Alles Gute!
mit Küken 02/2010
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annanna
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Re: Beifüttern
Sorry, Tastatur klemmt und ich wollte eigentlich schon weg sein, deswegen die vielen Tippfehler.
mit Küken 02/2010
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honigbienchen
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Re: Beifüttern
Hallo Kasia,
wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du ab Mitte April wieder zur Uni und damit dies klappt, war dein "Plan" bisher der, dass es mit der Beikost bis dahin klappt.
Beikost an sich, wie der Name schon sagt, ist Kost, die das Kind zusätzlich, neben dem Stillen noch bekommt. Anfangs essen die Kinder nicht mal unbedingt viel, so dass nennenswerte Mengen eher die Ausnahmen bilden. Das Wichtigste ist, dass man sich dabei Zeit läßt.
Schau dazu doch auch mal in der "Linksammlung Stillwissen"
Desweiteren wäre die Frage, ob sich dein Univorhaben evtl auch anders regeln/organisieren läßt, so dass ihr bei der Beikosteinführung weniger Stress hättet, gleichzeitig aber auch Lösungen finden könntet, dass du zur Uni kannst.
Etwas ungeordnet jetzt, aber mal ein paar Fragen
Wer betreut denn dein Kind, wenn du dann ausser Haus wärst?
Wie lange bist du ausser Haus (insgesamt) und wieviele Tage in der Woche?
Hast du die Möglichkeit zwischenzeitlich nach Hause zu kommen?
Hast du die Möglichkeit, dass evtl die betreuende Person einen Spaziergang oder Ausflug zu dir zur Uni machen kann, z.B. für ein gemeinsames Mittagessen, bei dem du dein Kind stillen könntest?
Die Idee wäre halt, ein für eure Situation geeignetes Stillmanagement zu finden.
wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du ab Mitte April wieder zur Uni und damit dies klappt, war dein "Plan" bisher der, dass es mit der Beikost bis dahin klappt.
Beikost an sich, wie der Name schon sagt, ist Kost, die das Kind zusätzlich, neben dem Stillen noch bekommt. Anfangs essen die Kinder nicht mal unbedingt viel, so dass nennenswerte Mengen eher die Ausnahmen bilden. Das Wichtigste ist, dass man sich dabei Zeit läßt.
Schau dazu doch auch mal in der "Linksammlung Stillwissen"
Desweiteren wäre die Frage, ob sich dein Univorhaben evtl auch anders regeln/organisieren läßt, so dass ihr bei der Beikosteinführung weniger Stress hättet, gleichzeitig aber auch Lösungen finden könntet, dass du zur Uni kannst.
Etwas ungeordnet jetzt, aber mal ein paar Fragen
Wer betreut denn dein Kind, wenn du dann ausser Haus wärst?
Wie lange bist du ausser Haus (insgesamt) und wieviele Tage in der Woche?
Hast du die Möglichkeit zwischenzeitlich nach Hause zu kommen?
Hast du die Möglichkeit, dass evtl die betreuende Person einen Spaziergang oder Ausflug zu dir zur Uni machen kann, z.B. für ein gemeinsames Mittagessen, bei dem du dein Kind stillen könntest?
Die Idee wäre halt, ein für eure Situation geeignetes Stillmanagement zu finden.
Annette
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
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- Julisonne
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Re: Beifüttern
Ich denke auch, man kann es nicht erzwingen.
Möglicherweise lässt dein Kind sich aber auch problemlos von der Betreuungsperson füttern, wenn du nicht verfügbar bist...ich denke, dass müsst ihr wohl einfach ausprobieren.
Kannst du notfalls schnell heim? Wie wäre es mit einem kleinen Vorrat abgepumpter Milch?
Möglicherweise lässt dein Kind sich aber auch problemlos von der Betreuungsperson füttern, wenn du nicht verfügbar bist...ich denke, dass müsst ihr wohl einfach ausprobieren.
Kannst du notfalls schnell heim? Wie wäre es mit einem kleinen Vorrat abgepumpter Milch?
Liebe Grüße von Simone
mit 8 Kids
19, 17,15,12, 9, 7, 4 und Maikäfermädchen 2018
mit 8 Kids
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KasiaSB
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- Registriert: 03.10.2011, 16:19
Re: Beifüttern
Hallo!
Der Papa hat dann Elternzeit und bleibt mit dem Kind zuhause. ich bin an drei Tagen außer Haus, 2 mal von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und einmal von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Zur Zeit trinkt die Kleine sehr schlecht draußen, und ich weiß auch nicht, ob der Papa das mitmacht. Ich selbst werde nicht nachhause kommen können, ist zeitlich mit Bus und Bahn nicht machbar.
Ich bin jetzt immer schon 1 mal pro Woche weg und da ist es so, dass die Kleine einfach schläft solange ich nicht da bin, deshalb habe ich das nervige Abpumpen eingestellt. Aber ist eben nur einmal pro Woche und im schlimmsten Fall 4 Stunden.
Der Papa wird sich ganz sicher auch super um sie kümmern und sie füttern usw, aber das Stillen ist gerade einfach nur schön!
Der Papa hat dann Elternzeit und bleibt mit dem Kind zuhause. ich bin an drei Tagen außer Haus, 2 mal von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und einmal von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Zur Zeit trinkt die Kleine sehr schlecht draußen, und ich weiß auch nicht, ob der Papa das mitmacht. Ich selbst werde nicht nachhause kommen können, ist zeitlich mit Bus und Bahn nicht machbar.
Ich bin jetzt immer schon 1 mal pro Woche weg und da ist es so, dass die Kleine einfach schläft solange ich nicht da bin, deshalb habe ich das nervige Abpumpen eingestellt. Aber ist eben nur einmal pro Woche und im schlimmsten Fall 4 Stunden.
Der Papa wird sich ganz sicher auch super um sie kümmern und sie füttern usw, aber das Stillen ist gerade einfach nur schön!
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honigbienchen
- Mod a.D.
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Re: Beifüttern
Das klingt doch gut, besonders auch dass das Stillen einfach nur schön istKasiaSB hat geschrieben: Der Papa wird sich ganz sicher auch super um sie kümmern und sie füttern usw, aber das Stillen ist gerade einfach nur schön!
Von 8.00-18.00 Uhr ist schon eine arg lange Zeit, für euch Beide. So ganz ohne Milch wird dein Kind die ganzen 10 Std. sicher nicht auskommen und du sicher auch nicht ohne Brustentleeren (das solltest du auf jeden Fall mit berücksichtigen!), heißt ihr müsst schauen, wie ihr dies für euch am besten regelt.
Muttermilch zuvor abpumpen wäre eine Möglichkeit.
Grade an den zwei langen Tagen würde ich euch allerdings schon raten, zu schauen, ob ein Treffen an der Uni zum Stillen möglich wäre. Dort einen möglichst ruhigen Ort wählen, damit ihr euch wohl fühlt. Auch wenn sie aktuell draußen schlecht stillt, bis Mitte April ist noch ein wenig Zeit und bis dahin kann sich dies auch wieder ändern und ein weiterer Punkt, der das Stillen draußen dann vielleicht doch wieder funktionieren läßt, ist eure Trennungszeit am morgen!
Die Vorteile wären, dass eure Trennungszeit nicht so lang wäre, du die denkbar einfachste Art der Brustentleerung in Anspruch nehmen könntest und der Papa gleichzeitig auch eine Beschäftigung bzw. einen Ausflug mit der Kleinen hätte.
Sollte dies absolut für euch auscheiden, könntest du abpumpen, so dass der Papa einen kleinen Vorrat an Milch hätte, die er ihr füttern könnte, zusätzlich eben zur Beikost.
Und wie schon erwähnt, du müsstest u.U. unterwegs abpumpen oder einfacher "von Hand entleeren", wenn du merkst, dass die Brüste spannen.
Dies nur als Überlegungen. Ihr habt ja noch ein wenig Zeit. Überlegt euch, wie es klappen könnte, wie ihr euch das vorstellen könntet und schaut, wie ihr es euch am wenigsten stressig gestaltet.
Grade nach längeren Trennungszeiten am Tag ist es besonders schön und tröstlich für Kind UND Mutter, wenn man dann abends und in der Nacht stillt.
Alles Gute euch.
Annette
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
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Jadzia
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 15.07.2011, 21:10
Re: Beifüttern
Hallo Kasia
Nie und nimmer würde ich mich darauf verlassen, daß ein so junges Baby 10 Stunden ohne Mumi auskommt. Ganz egal wieviel Beikost du vorher trainierst.
Meine Tochter wollte mit 4 Monaten Beikost und käme jetzt noch nicht ohne Mumi aus, also nicht 10 Stunden. Bei uns ist das Maximum 6h.
Wo ist denn jetzt das Problem ? Ich kann abpumpen auch nicht leiden, habe es aber gemacht, da ich nach 3 Monaten wieder gearbeitet habe. Wir reden ja nicht davon daß du jahrelang pumpen mußt, sondern vielleicht ein Semester. Das ist doch überschaubar. Dann kannst du einfach weiter stillen und mußt dir keine Sorgen machen und der Papa muß nicht mit dem Breilöffel verzweifeln, sondern kann es entspannt nach bedarf machen.
Nie und nimmer würde ich mich darauf verlassen, daß ein so junges Baby 10 Stunden ohne Mumi auskommt. Ganz egal wieviel Beikost du vorher trainierst.
Meine Tochter wollte mit 4 Monaten Beikost und käme jetzt noch nicht ohne Mumi aus, also nicht 10 Stunden. Bei uns ist das Maximum 6h.
Wo ist denn jetzt das Problem ? Ich kann abpumpen auch nicht leiden, habe es aber gemacht, da ich nach 3 Monaten wieder gearbeitet habe. Wir reden ja nicht davon daß du jahrelang pumpen mußt, sondern vielleicht ein Semester. Das ist doch überschaubar. Dann kannst du einfach weiter stillen und mußt dir keine Sorgen machen und der Papa muß nicht mit dem Breilöffel verzweifeln, sondern kann es entspannt nach bedarf machen.
Alles kann, Liebe muss
Jadzia mit Dax (03/11)
1000 Streams, 100 Kommentare, 50 mal 5 ⭐️
Sind unser Ziel ( psst, geht auch doppelt und dreifach und sogar ohne Zuzuhören 😊)
https://open.spotify.com/episode/4UUhYl ... OBYY39nlir
https://youtu.be/4fegPvOL94Y?si=-3kT2Fg70wF1BD7H
https://www.instagram.com/12briefe_der_ ... _source=qr
Jadzia mit Dax (03/11)
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Sind unser Ziel ( psst, geht auch doppelt und dreifach und sogar ohne Zuzuhören 😊)
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Atlasnaja
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 365
- Registriert: 10.10.2010, 13:33
Re: Beifüttern
Ich möchte mich hier kurz dranhängen, da es mir genauso geht, ich nur eigentlich schon ab Februar ohne Kind los wollte, aber das verlängern wir jetzt halt noch. Ich kann nicht gut abpumpen (jedenfalls bei der Großen war das so) und damals wurde meine Milch auch immer seifig. Macht es Sinn es noch mal zu "üben". Ehrlich gesagt scheue ich den Aufwand und auch die "Haltbarmacherei" oder ist das gar nicht so aufwendig?
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KasiaSB
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 54
- Registriert: 03.10.2011, 16:19
Re: Beifüttern
Vielen Dank Honigbienchen.
Ich habe jetzt erst mal beschlossen, mit dem ersten Brei noch etwas zu warten. Auf jeden Fall MUSS ich ab April zur Uni, da führt kein Weg dran vorbei.
Aber meine Kleine hat mich ja mit den Montagen so überrascht, da schläft sie bei Papa brav bis die Brust wieder zuhause ist, egal wie sie die Tage vorher drauf war, Montags ist alles anders. Wahrscheinlich wird sie eine Breiliebhaberin und alle Sorgen waren umsonst
Jetzt entspanne ich mich erstmal noch bis zur U5 und stille fröhlich weiter...
Ich habe jetzt erst mal beschlossen, mit dem ersten Brei noch etwas zu warten. Auf jeden Fall MUSS ich ab April zur Uni, da führt kein Weg dran vorbei.
Aber meine Kleine hat mich ja mit den Montagen so überrascht, da schläft sie bei Papa brav bis die Brust wieder zuhause ist, egal wie sie die Tage vorher drauf war, Montags ist alles anders. Wahrscheinlich wird sie eine Breiliebhaberin und alle Sorgen waren umsonst
Jetzt entspanne ich mich erstmal noch bis zur U5 und stille fröhlich weiter...