Klein-Clara ist jetzt vier Monate alt und schläft eigentlich recht gut. Abends wird sie so gegen 20 Uhr müde, so dass wir kurz vorher den Schlafanzug anziehen, dann wird noch mal gestillt, sie wird gepuckt, wir singen ein Schlaflied - und wenn man (= ich, der Papa ist da nicht angesagt...
Allerdings: Ich muss dann auch neben ihr liegen bleiben. Stehe ich auf, wird sie nach 20 min wach. Sie beruhigt sich dann zwar, wenn ich zu ihr gehe und sie kurz anlege und schläft dann wieder ein - aber nur, um 10 min, nachdem ich wieder weggegangen bin, aufzuwachen und zu weinen. Im Endeffekt habe ich die Wahl, auch um 20 Uhr ins Bett zu gehen oder sie auf`s Sofa zu holen - schlafen geht jedenfalls nur mit ganz viel Nähe. Tagsüber schläft sie auch mal 30 min allein im Stubenwagen (a.k.a. der KiWa - da ist der wenigstens auch zu etwas nutze...
Ich bin nun etwas hin- und hergerissen. Ich finde einerseits, ein viermonatiges Baby darf ganz viel Nähe haben. Allerdings habe ich eben abends keine Zeit für mich, weil ich sie nicht ablegen kann, ohne dass sie wach wird. Der Papa arbeitet leider abends oft noch, so dass er mich auch nicht immer ablösen kann. Und ich merke einfach, dass ich abends auch gerne mal wieder an meinen Fotos rumbasteln wollen würde... oder einen Brief schreiben... oder in die Wanne gehen...
In meinem Umkreis werden alle Babys abends ins Bett gelegt und schlafen dann da mind. 2-3 Stunden, bevor sie sich melden. (Angeblich...) Ich frage mich jetzt, ob ich irgendwas ändern sollte... Oder ob ich einfach abwarte, bis sie von selbst nicht mehr so viel Nähe einfordert und solange mit Baby auf dem Arm von der Badewanne träume.
LG, Alex