Milchspendereflex zu langsam?
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kati-hei
Milchspendereflex zu langsam?
Hallo!
Da die Stillbeziehung zu meiner Tochter (fast 4 Mo. alt) schwierig und eigentlich außer ein paar Tage noch nie richtig schön war und wir gerade wieder vor Problemen stehen wollte ich hier um Rat bitten:
Zur Vorgeschichte:
Nach einer wunderschönen und schnelle nGeburtshaus-Geburt und einem perfekten Still-Start wurde die Kleine am nächsten Tag ins Krankenhaus gebracht, wo ein lebensgefährlicher Herzfehler festgestellt wurde, sie wurde inturbiert und ruhiggestellt, ich begann am nächsten Tag nach dem Milcheinschuss mit dem Abpumpen und die nächsten 2 Wochen bekam die Kleine keine Nahrung, nur intrvenös NaCL und Fette. Danach bekam sie über die Sonde und später über die Flasche (alle 4 Stunden exakt im Krankenhaus-Schema) Muttermilch, von der ich gott sei dank en mass hatte.
Daheim angekommen, konnte ich sie nur mit Stillhütchen an die Brust bringen und musste danach mit Flasche Muttermilch zufüttern. nach ca. 3 Wochen daheim schafften wir es, ohne Stillhütchen zu stillen, worüber selbst meine Hebamme verblüfft war.
Anfangs kam sie selber nur alle 3 Stunden, vom Krankenhaus so gewöhnt, nach und nach wurde es dann öfter. Mittlerweile möchte sie mind. stündlich trinken (dann nicht mal 5 Min.) und abends wacht sie nur einmal auf, sonst schläft sie wie gewohnt ihre 12 stunden. Das Problem ist jetzt, dass sie eigentlich immer schon, (außer am Anfang, als sie noch sehr schwach war und einige gute Tage) beim Stillen weint. Sie dockt an- und ab, weint, andere Seite ist kurz besser, dann aber dasselbe. Ich hab schon alles gedacht: Wachstumschub (seit 3 Monaten?), Milchspendereflex zu schnell, zuviel Milch, usw.
Momentan ist es wieder ganz schlimm und auch die Pipi Menge wird weniger, weswegen ich wirklich panisch werde, dass die Milch nicht reicht und die Kleine wieder abnimmt. Ich spüre den MSR kaum noch, bzw. sehr spät und die andere Brust läuft auch nicht mehr, so wie am Anfang, aus.
Kann das tatsächlich sein? Sollte ich zufüttern? Was denkt ihr, was soll ich tun? Ich wollte unbedingt stillen und es war so ein harter weg dahin, aber uns beide deswegen so extrem stressen?
Danke für eure Antworten. Ich bin über jede Hilfe/Tipp so dankbar!
Kati, mit Paula
Da die Stillbeziehung zu meiner Tochter (fast 4 Mo. alt) schwierig und eigentlich außer ein paar Tage noch nie richtig schön war und wir gerade wieder vor Problemen stehen wollte ich hier um Rat bitten:
Zur Vorgeschichte:
Nach einer wunderschönen und schnelle nGeburtshaus-Geburt und einem perfekten Still-Start wurde die Kleine am nächsten Tag ins Krankenhaus gebracht, wo ein lebensgefährlicher Herzfehler festgestellt wurde, sie wurde inturbiert und ruhiggestellt, ich begann am nächsten Tag nach dem Milcheinschuss mit dem Abpumpen und die nächsten 2 Wochen bekam die Kleine keine Nahrung, nur intrvenös NaCL und Fette. Danach bekam sie über die Sonde und später über die Flasche (alle 4 Stunden exakt im Krankenhaus-Schema) Muttermilch, von der ich gott sei dank en mass hatte.
Daheim angekommen, konnte ich sie nur mit Stillhütchen an die Brust bringen und musste danach mit Flasche Muttermilch zufüttern. nach ca. 3 Wochen daheim schafften wir es, ohne Stillhütchen zu stillen, worüber selbst meine Hebamme verblüfft war.
Anfangs kam sie selber nur alle 3 Stunden, vom Krankenhaus so gewöhnt, nach und nach wurde es dann öfter. Mittlerweile möchte sie mind. stündlich trinken (dann nicht mal 5 Min.) und abends wacht sie nur einmal auf, sonst schläft sie wie gewohnt ihre 12 stunden. Das Problem ist jetzt, dass sie eigentlich immer schon, (außer am Anfang, als sie noch sehr schwach war und einige gute Tage) beim Stillen weint. Sie dockt an- und ab, weint, andere Seite ist kurz besser, dann aber dasselbe. Ich hab schon alles gedacht: Wachstumschub (seit 3 Monaten?), Milchspendereflex zu schnell, zuviel Milch, usw.
Momentan ist es wieder ganz schlimm und auch die Pipi Menge wird weniger, weswegen ich wirklich panisch werde, dass die Milch nicht reicht und die Kleine wieder abnimmt. Ich spüre den MSR kaum noch, bzw. sehr spät und die andere Brust läuft auch nicht mehr, so wie am Anfang, aus.
Kann das tatsächlich sein? Sollte ich zufüttern? Was denkt ihr, was soll ich tun? Ich wollte unbedingt stillen und es war so ein harter weg dahin, aber uns beide deswegen so extrem stressen?
Danke für eure Antworten. Ich bin über jede Hilfe/Tipp so dankbar!
Kati, mit Paula
- geryvoy
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 849
- Registriert: 10.04.2011, 20:27
- Wohnort: 46...
Re: Milchspendereflex zu langsam?
Hm , so einen richtigen Tip kann ich dir jetzt auch nicht geben.
Allerdings habe ich bei mir selbst festgestell dass der Milchspendereflex etwas auf sich warten lässt wenn ich etwas gestresst bin. Also wenns mal schnell geheh soll weil der Grosse quengelt, weil ich bei etwas unterbrochen wurde weil die Kleine Hunger hat...
Wenn ich ganz gemütlich stille dann kommt der MSR schnell und gut spürbar.
Meine Idee wäre jetzt ale einzig diese dass du vielleicht durch die Situation schon so gestresst bist dass sich das bei dir auf Stillen auswirkt.
Aber ich denke du solltest doch nochmal professionelle Hilfe suchen. Bei der LLL oder so.
Ich wünsche dir ganz viel Glück dass ihr eure Probleme in den Griff bekommt
(((( ))))
Allerdings habe ich bei mir selbst festgestell dass der Milchspendereflex etwas auf sich warten lässt wenn ich etwas gestresst bin. Also wenns mal schnell geheh soll weil der Grosse quengelt, weil ich bei etwas unterbrochen wurde weil die Kleine Hunger hat...
Wenn ich ganz gemütlich stille dann kommt der MSR schnell und gut spürbar.
Meine Idee wäre jetzt ale einzig diese dass du vielleicht durch die Situation schon so gestresst bist dass sich das bei dir auf Stillen auswirkt.
Aber ich denke du solltest doch nochmal professionelle Hilfe suchen. Bei der LLL oder so.
Ich wünsche dir ganz viel Glück dass ihr eure Probleme in den Griff bekommt
(((( ))))
LG
Yvonne
mit C. (*29.Juli 2009) und M. (*06.August 2011) und J. (*18.Mai 2013)
gestillt, getragen, familiengebettet, stoffgewickelt

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www.hobbyranch.de
Yvonne
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kati-hei
Re: Milchspendereflex zu langsam?
Ja, das könnte gut sein, da ja nachts das Stillen super klappt, keine Probleme. Ich stress mich halt auch wegen der Gewichtszunahme, da sie ja ein halbes Kilo nach der OP verloren hat und ich sie daheim jeden Tag wiegen musste. Sie nimmt für ein Herzkind sehr gut zu, allerdings "in der Norm" im untersten Bereich.
Aber wenn es am Stress liegt weiß ich nicht, was ich tun soll, denn mehr Ruhe und Pausen kann ich mir nicht nehmen, ich schlafe eh schon immer mit dem Kind, wenn es schläft und mehr geht nicht....
Vielleicht ist es ja auch so, dass sie immer 2 Bedürfnisse gleichzeitig hat (meistens Hunger und müde) und sie beide sofort befriedigt haben möchte, was könnte ich dann tun? Oder vielleicht möchte sie wieder zu den Stillhütchen zurück? Obwohl ich die Dinger gehasst habe, sollte ich das wieder ausprobieren?
Danke, Kati
Aber wenn es am Stress liegt weiß ich nicht, was ich tun soll, denn mehr Ruhe und Pausen kann ich mir nicht nehmen, ich schlafe eh schon immer mit dem Kind, wenn es schläft und mehr geht nicht....
Vielleicht ist es ja auch so, dass sie immer 2 Bedürfnisse gleichzeitig hat (meistens Hunger und müde) und sie beide sofort befriedigt haben möchte, was könnte ich dann tun? Oder vielleicht möchte sie wieder zu den Stillhütchen zurück? Obwohl ich die Dinger gehasst habe, sollte ich das wieder ausprobieren?
Danke, Kati
- 4tiere
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1085
- Registriert: 26.11.2011, 13:43
- Wohnort: Göttingen
Re: Milchspendereflex zu langsam?
Hallo,
ich kann deine Ängste verstehen, auch mir gingen bei allen drei Kindern solche Gedanken
Liebe Grüsse
ich kann deine Ängste verstehen, auch mir gingen bei allen drei Kindern solche Gedanken
durch den Kopf. Am liebsten hätte ich alle möglichen Hilfsmittel und Medikamente genommen, weil ich mir und meinem Körper und meinen Fähigkeiten nicht vertraut habe. Aber das konnte ich dann doch und bestimmt schaffst du das auch! Du kannst so stolz sein, auf das was du bisher geleistet hast! HUT AB!!!kati-hei hat geschrieben: Ich hab schon alles gedacht: Wachstumschub (seit 3 Monaten?), Milchspendereflex zu schnell, zuviel Milch, usw.
Momentan ist es wieder ganz schlimm und auch die Pipi Menge wird weniger, weswegen ich wirklich panisch werde, dass die Milch nicht reicht und die Kleine wieder abnimmt. Ich spüre den MSR kaum noch, bzw. sehr spät und die andere Brust läuft auch nicht mehr, so wie am Anfang, aus.
Kann das tatsächlich sein? Sollte ich zufüttern? Was denkt ihr, was soll ich tun? Ich wollte unbedingt stillen und es war so ein harter weg dahin, aber uns beide deswegen so extrem stressen?
Auch unsere Maus schläft nachts durch und manchmal sogar 10 Stunden am Stück. Abgesehen davon, dass ich ganz nervös bin, wenn ich unsere Maus solange nicht bemerke, trinkt sie dann tagsüber mehr. Sie hat ja dann einiges nachzuholen. Ich finde es daher relativ normal, wenn sie so oft kommt. Was mir persönlich noch bei meiner Tochter aufgefallen ist, je enger sie bei mir schläft, also quasi Kopf an der nackten Brust und nicht neben mir, desto eher trinkt sie nachts. So frei nach dem Motto: "Wenn ich zwischendurch aufwache, ist die Milchbar gleich da und stets geöffnet." Wenn ich also möchte, dass sie mehr trinkt, dann lasse ich sie so liegen und sie nimmt immer wieder ein paar Schlückchen zwischendurch. Meistens wache ich garnicht richtig auf. Wenn ich Schlaf brauche, dann liegt sie neben mir.kati-hei hat geschrieben:sonst schläft sie wie gewohnt ihre 12 stunden
Was du auch noch versuchen kannst, sie ins Tragetuch zu nehmen, wenn du denkst, sie hat Hunger. Ich habe anfangs jeden Schrei als Hunger gedeutet und dauergestillt. Heute weiss ich, dass sie manchmal einfach nur überdreht war und Ruhe sowie Nähe brauchte. Also wenn sie dann nach ein paar Minten ruhiger wurde und es weniger als zwei Stunden her war, dass sie gestillt wurde, trage ich sie herum. Und unsere Maus trinkt mittlerweile auch sehr kurz (zwei-drei Minuten), dann muss sie aufstossen. Sie rackelt dann so herum, dass nichts mehr geht, bis sie eben gerülpst hat. Dann kann ich sie wieder anlegen.kati-hei hat geschrieben: Mittlerweile möchte sie mind. stündlich trinken (dann nicht mal 5 Min.)
Ich könnte mir vorstellen, wenn du deine innere Sicherheit bekommst, wird sie entspannter trinken. So ging es mir mit meiner ersten Tochter, die auch nach der Geburt im Krankenhaus war, dort mit der Flasche gefüttert wurde und zuhause alles neu lernen musste. Ich war so nervös, dass anfangs garnichts ging und sie nur schrie, sobald sie nur Richtung Brust kam. Und erst mit Hilfe einer Stillberaterin, die auch zu uns nach hause kam, fand ich innere Ruhe und Sicherheit, so dass Katharina trinken konnte.kati-hei hat geschrieben:Das Problem ist jetzt, dass sie eigentlich immer schon, (außer am Anfang, als sie noch sehr schwach war und einige gute Tage) beim Stillen weint. Sie dockt an- und ab, weint, andere Seite ist kurz besser, dann aber dasselbe.
Lass es, denk immer daran, dass du sie gehasst hast, dass sie nervig sind und übrigens die Milchproguktion negativ beeinflussen können. Sei stolz, dass du sie los bist!kati-hei hat geschrieben: Oder vielleicht möchte sie wieder zu den Stillhütchen zurück? Obwohl ich die Dinger gehasst habe, sollte ich das wieder ausprobieren?
Mensch, jetzt hast schon diesen langen Weg zurückgelegt und jetzt, wenn es komfortabel wird - kein Stillhütchen - Nahrung immer dabei - Unabhängigkeit - kurze Stillddauer - dann willst du aufhören. Du würdest dich ja um den Genuss bringen. Das letzte Stück schaffst du auch noch!kati-hei hat geschrieben:Ich wollte unbedingt stillen und es war so ein harter weg dahin, aber uns beide deswegen so extrem stressen?
Liebe Grüsse
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
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kati-hei
Re: Milchspendereflex zu langsam?
hey,
danke für deine antwort. das mit der nackten brust über nacht stimmt tatsächlich, es hilft dass sie mehr trinkt, danke für den tipp! heute hatten wir einen guten tag bis nachmittags!
danke für deine mut-machung und liebe grüße
Kati
danke für deine antwort. das mit der nackten brust über nacht stimmt tatsächlich, es hilft dass sie mehr trinkt, danke für den tipp! heute hatten wir einen guten tag bis nachmittags!
danke für deine mut-machung und liebe grüße
Kati
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kati-hei
Re: Milchspendereflex zu langsam?
So, heute war wieder ein richtig schlimmer Tag, die Kleine hat kaum was getrunken. Ziemlich sicher liegts am stress (wir ziehen gerade um), d.h., ich versuch sie anzulegen, sie saugt, nach einer halben min. kommt aber noch nichts, sie weint (sie ist generell sehr ungeduldig), dockt kurz wieder an, wieder nichts, sie wird immer gestresster und ich auch bis nix mehr geht außer mit ihr tanzen...so ist das halt ein teufelskreis und ich weiß aber nicht wie ich da rauskomme. ich versuch mich schon zu entspannen aber ich schaffs einfach net, wenn meine tochter immer mehr weint weil ich es nicht schaffe, sie rechtzeitig zu ernähren. Tja, ich weiß echt nich mehr, was ich tun soll. im dunkeln, bei musik, versch. positionen, ganz viel trinken und essen, plazenta-globulis hilft alles nix... puh!
- Iris
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3025
- Registriert: 04.05.2006, 22:38
Re: Milchspendereflex zu langsam?
Liebe Kati,
ich kann verstehen, dass dich diese Situation sehr belastet. Du hast die Milch und die Brüste, Paula müsste nur "zugreifen" und alles wäre gut. Aber sie tut es nicht oder nicht so, wie es auf den schönen Stillbildern immer zugeht. Das schmerzt.
Zunächst mal möchte ich aber festhalten, dass Ihr schon unglaublich viel geschafft habt: Dir ist es gelungen, trotz der Herzerkrankung, der Flaschenernährung und der Hütchen wieder zum hütchenfreien Vollstillen zurückzukehren. Chapeau!
Bevor wir uns an die Ursachen der Unruhe machen, wüsste ich gern, wie die Gewichtsentwicklung genau verläuft. Wenn Paula nämlich ausreichend zunimmt, kann es ja auch sein, dass sie schlicht weniger trinken möchte, als Du denkst, dass sie sollte.
Darüber hinaus kann Unruhe an der Brust sehr viele andere Ursachen haben, über die Du ja auch schon nachgedacht hast:

ich kann verstehen, dass dich diese Situation sehr belastet. Du hast die Milch und die Brüste, Paula müsste nur "zugreifen" und alles wäre gut. Aber sie tut es nicht oder nicht so, wie es auf den schönen Stillbildern immer zugeht. Das schmerzt.
Zunächst mal möchte ich aber festhalten, dass Ihr schon unglaublich viel geschafft habt: Dir ist es gelungen, trotz der Herzerkrankung, der Flaschenernährung und der Hütchen wieder zum hütchenfreien Vollstillen zurückzukehren. Chapeau!
Bevor wir uns an die Ursachen der Unruhe machen, wüsste ich gern, wie die Gewichtsentwicklung genau verläuft. Wenn Paula nämlich ausreichend zunimmt, kann es ja auch sein, dass sie schlicht weniger trinken möchte, als Du denkst, dass sie sollte.
Darüber hinaus kann Unruhe an der Brust sehr viele andere Ursachen haben, über die Du ja auch schon nachgedacht hast:
- äußere Unruhe: Ist bei Euch einfach zu viel los (Umzug!), ist Paula zu vielen Reizen ausgesetzt, die sie nicht verarbeiten kann, ist sie vielleicht einfach zu müde, um ruhig zu trinken (Müdigkeit äußert sich bei Babys oft in vermehrter Nervosität und Unruhe)?
Dann könnte es helfen, wenn Ihr Euch Rückzugsinseln schafft, es Euch zum Stillen und Kuscheln gemütlich macht (z. B. Schaukelstuhl, ruhige Musik, Badwanne, evt. auch im Bett in einem abgedunkelten Raum). Häufig trinken unruhige Kinder am besten kurz nach dem Aufwachen oder im Halbschlaf. Der Tipp von meiner Vorschreiberin, es mit Tragetuch oder -hilfe zu probieren, ist hier übrigens Gold wert. Es würde Euch wahrscheinlich beiden gut tun - ihr spürt Eure gegenseitige Nähe, beruhigt Euch, weil Ihr Euren Herzschlag und Euer Atmen wahrnehmt und oft klappt nach einer so intensiven Kuschelzeit das Stillen viel besser. - Oft kämpfen Babys mit geschluckter Luft und den Bäuerchen. Ein starker Milchspendereflex könnte da die Ursache sein, aber auch häufiges Weinen. In beiden Fällen hilft längeres aufrechtes Tragen und ggf. auch Stillen in möglichst aufrechter Körperhaltung (Hoppe-Reiter-Sitz) oder gar gegen die Schwerkraft (rücklings im Liegen) und natürlich auch Gelegenheit zum Aufstoßen.
- Dass Du den MSR nicht mehr spürst und auch keine Milch an der anderen Brust ausläuft, ist völlig normal mit fortschreitender Stilldauer und sagt NICHTS über Deine Milchmenge aus. Anders verhält es sich mit der Urinmenge, aber auch hier können einzelne Tage z. B. infektbedingt schonmal von der Norm abweichen. Wirklich aussagekräftig sind wirklich nur die langfristig erhobenen Gewichtsdaten.
- Dass Paula oft stündlich und dafür kurz trinken möchte, ist übrigens auch ziemlich normal. Es ist unser westliches Denken, dass Stillen sich in längerfristig sättigenden "Mahlzeiten" zu vollziehen hat. Es gibt Kulturen, in denen die Babys permanenten Zugang zur Brust haben und quasi minütlich schluckweise trinken. Wär nicht meins, zeigt aber, dass das Mahlzeitenkonzept nicht das einzig mögliche und wahrscheinlich sogar das schlechtere ist.
- Manchmal kann auch eine Blockade der Grund für Unruhe nicht nur an der Brust sein. Hier könnte ein Osteopath oder ein Arzt mit manualtherapeutischer Ausbildung helfen.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
-
kati-hei
Re: Milchspendereflex zu langsam?
Hallo,
danke für deine ausführliche Antwort Iris. Und für den Mut. Nachdem ich gehofft hatte, dass die extremen Schreiphasen überstanden sind, jetzt wo Paula über 4 Monate alt ist (18 Wochen) ist es seit einigen Tagen wieder schlimm. anders, aber schlimm. Tragetuch geht leider nicht mehr. Ins Trageforum hatte ich neulich noch geschrieben:
Schreien beim Einpacken
Beitragvon kati-hei » 12.12.2011, 11:57
Hallo!
Seit ein paar Wochen schreit meine Kleine (3 Mo.alt) wie am Spieß wenn ich sie ins Tragetuch (Wickelkreuztrage) packe, obwohl sie es vorher total gemocht hatte. Die Kreuztrage hatte ich auch schon ausprobiert, weil ich gedacht hatte, dass sie mehr sehen möchte... hat auch nicht geholfen. Jetzt hilft nur noch mehr der Schnuller, den wir ihr eigentlich nie im TT geben wollten (sie wurde allerdings nach der Geburt am offenen Herzen operiert, dann hat sie im KLrankenhaus immer einen bekommen, seither braucht sie ihn fast immer zum einschlafen).
Also:
- KISS schließe ich aus, da sie keine Symptome zeigt und wir auch erst neulich bei einer Osteopathin wegen dem vielen Schreien waren.
- sehen kann sie eigentlich in der WKT auch gut
- Bewegung hilft auch nicht mehr
- gebunden ist sie meines Erachtens sehr gut, wir werden ja auch immer besser bei ca. 6h am Tag tragen
- zu eng ist es ihr auch nicht, denn sie kann auch nur gepuckt schlafen und das mag sie
- Mit der Op / Schmerzen am Brustbein kann es laut Kardiologin auch nicht zusammenhängen (wir sollten sie 4 Wo. nach der OP nicht tragen)
vielleicht weiß sie, dass sie im TT müde ist und weint deswegen, weil sie nicht schlafen will? in letzter zeit hat sie nämlich auch immer enorme probleme beim einschkafen tagsüber... und beim stillen schreit sie auch oft.
habt ihr ne Idee wie ich ihr helfen kann? KiWa geht nicht, sie braucht die Nähe und außerdem lieben wir das TT.
Vielen Dank für eure Hilfe,
Kati
naja, mittlerweile gehts leider gar nicht mehr, allerdings kann ich sie auch nie ablegen, ich trag sie so und hab halt nur eine Hand
Aber weswegen ich jetzt schreibe: Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen kann, wie ich meiner Kleinen helfen soll und ich mach mir wirklich schlimme Sorgen, dass sie psychische Folgen von der Trennung, dem Krankenhausaufenthalt, der OP (71 Min. hat ihr Herz nicht geschlagen), den Medikamenten, dem Morphium, dem Lärm hat.
Heute hat sie fast nichts getrunken!!! nur an der Brust geweint, immer auf meiner Brust (woanders schläft sie tagsüber nicht) geschlafen (soviel hat sie seit sie 5 wo. alt ist nicht geschlafen), noch im Halbschlaf geschrien, dann nach Schuckeln wieder geschlafen usw. ...
Sie hatte so nen schweren Start und ich könnte immer heulen, dass sie noch da ist, wie hatten so ein Glück, dass sie nicht gestorben ist, es war sehr knapp und jetzt kann ich ihr irgendwie nicht mal helfen, das Leben zu genießen und kennenzulernen, Spaß zu haben, nackt zu kuscheln, rumzualbern, geschweige denn, einfach nur satt zu sein... all das geht nicht und das fühlt sich nicht schön an. Ich habe sie immer an meinem Körper und trotzdem reicht das i.rgendwie nicht
Naja, weiß jemand vielleicht ob man in diesem Alter irgendwie schon zum Psychologen gehen kann, gibt es sowas für Babys und wenn, macht das Sinn? Und warum schläft sie plötzlich so viel und trinkt nichts? Könnten das etwa schon Zähne sein?
Vielen Dank für Hilfe und sorry, ich musste mir grad mal was von der Seele schreiben. Bitte nichts missverstehen, die Kleine ist das tollste Kind der Welt und ich liebe sie über alles, ich weiß nur nicht, wie ich ihr das zeigen kann.
Danke, Kati und Paula
danke für deine ausführliche Antwort Iris. Und für den Mut. Nachdem ich gehofft hatte, dass die extremen Schreiphasen überstanden sind, jetzt wo Paula über 4 Monate alt ist (18 Wochen) ist es seit einigen Tagen wieder schlimm. anders, aber schlimm. Tragetuch geht leider nicht mehr. Ins Trageforum hatte ich neulich noch geschrieben:
Schreien beim Einpacken
Beitragvon kati-hei » 12.12.2011, 11:57
Hallo!
Seit ein paar Wochen schreit meine Kleine (3 Mo.alt) wie am Spieß wenn ich sie ins Tragetuch (Wickelkreuztrage) packe, obwohl sie es vorher total gemocht hatte. Die Kreuztrage hatte ich auch schon ausprobiert, weil ich gedacht hatte, dass sie mehr sehen möchte... hat auch nicht geholfen. Jetzt hilft nur noch mehr der Schnuller, den wir ihr eigentlich nie im TT geben wollten (sie wurde allerdings nach der Geburt am offenen Herzen operiert, dann hat sie im KLrankenhaus immer einen bekommen, seither braucht sie ihn fast immer zum einschlafen).
Also:
- KISS schließe ich aus, da sie keine Symptome zeigt und wir auch erst neulich bei einer Osteopathin wegen dem vielen Schreien waren.
- sehen kann sie eigentlich in der WKT auch gut
- Bewegung hilft auch nicht mehr
- gebunden ist sie meines Erachtens sehr gut, wir werden ja auch immer besser bei ca. 6h am Tag tragen
- zu eng ist es ihr auch nicht, denn sie kann auch nur gepuckt schlafen und das mag sie
- Mit der Op / Schmerzen am Brustbein kann es laut Kardiologin auch nicht zusammenhängen (wir sollten sie 4 Wo. nach der OP nicht tragen)
vielleicht weiß sie, dass sie im TT müde ist und weint deswegen, weil sie nicht schlafen will? in letzter zeit hat sie nämlich auch immer enorme probleme beim einschkafen tagsüber... und beim stillen schreit sie auch oft.
habt ihr ne Idee wie ich ihr helfen kann? KiWa geht nicht, sie braucht die Nähe und außerdem lieben wir das TT.
Vielen Dank für eure Hilfe,
Kati
naja, mittlerweile gehts leider gar nicht mehr, allerdings kann ich sie auch nie ablegen, ich trag sie so und hab halt nur eine Hand
Aber weswegen ich jetzt schreibe: Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen kann, wie ich meiner Kleinen helfen soll und ich mach mir wirklich schlimme Sorgen, dass sie psychische Folgen von der Trennung, dem Krankenhausaufenthalt, der OP (71 Min. hat ihr Herz nicht geschlagen), den Medikamenten, dem Morphium, dem Lärm hat.
Heute hat sie fast nichts getrunken!!! nur an der Brust geweint, immer auf meiner Brust (woanders schläft sie tagsüber nicht) geschlafen (soviel hat sie seit sie 5 wo. alt ist nicht geschlafen), noch im Halbschlaf geschrien, dann nach Schuckeln wieder geschlafen usw. ...
Sie hatte so nen schweren Start und ich könnte immer heulen, dass sie noch da ist, wie hatten so ein Glück, dass sie nicht gestorben ist, es war sehr knapp und jetzt kann ich ihr irgendwie nicht mal helfen, das Leben zu genießen und kennenzulernen, Spaß zu haben, nackt zu kuscheln, rumzualbern, geschweige denn, einfach nur satt zu sein... all das geht nicht und das fühlt sich nicht schön an. Ich habe sie immer an meinem Körper und trotzdem reicht das i.rgendwie nicht
Naja, weiß jemand vielleicht ob man in diesem Alter irgendwie schon zum Psychologen gehen kann, gibt es sowas für Babys und wenn, macht das Sinn? Und warum schläft sie plötzlich so viel und trinkt nichts? Könnten das etwa schon Zähne sein?
Vielen Dank für Hilfe und sorry, ich musste mir grad mal was von der Seele schreiben. Bitte nichts missverstehen, die Kleine ist das tollste Kind der Welt und ich liebe sie über alles, ich weiß nur nicht, wie ich ihr das zeigen kann.
Danke, Kati und Paula