wer hat Motilium genommen-bitte um Erfahrungswerte

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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bunny
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wer hat Motilium genommen-bitte um Erfahrungswerte

Beitrag von bunny »

Guten Morgen und allen ein Gutes Neues Jahr
Zu meiner Frage.Ich habe nach langem Suchen "MEIN Wundermittel" entdeckt und nach langem Kampf mit meinen Ärzten auch verschrieben bekommen.Derzeitiger Stand ist-ich brauche nur etwa die Menge eines Fläschchens(ca 150 ml) verteilt auf mehrmals,zufüttern,womit ich gut leben kann.
Nun ist es so,daß mir mein FA(von dem ich es nach langem Kampf bekommen habe)einfach nicht mehr verschreibt.HA sowieso nicht,KA sagt er darf nicht.
Wenn ich es nun doch aufhören muß,sitzt mir die Angst im Nacken,daß der ganze Kampf von vorne losgeht und diesmal mit negativen Ausgang.
Darum meine Frage:Wie lange habt ihr dieses M.genommen?Mein FA sagt nämlich,daß längere Einnahme ohnehin nichts bringt.Hattet ihr nach Absetzen einen Einbruch?Oder konntet ihr wie vorher weitermachen?
Würde mich über Rückmeldungen freuen
LG
jusl
Jusl Almighty
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Re: wer hat Motilium genommen-bitte um Erfahrungswerte

Beitrag von jusl »

Liebe Bunny,

ich kenne keine Daten oder Erfahrungsberichte mit der Aussage, dass eine längere Einnahme "nichts bringen" soll. Im Gegenteil: ich kenne zahlreiche Erfahrungsberichte, und dies ist so auch in der Literatur beschrieben, dass Frauen, die auf medikamentöse Laktagoga angewiesen sind, diese in der Tat für länger einnehmen müssen. Denn nach Absetzen wird häufig ein prompter Rückgang der Milchproduktion bemerkt.
Letztlich hängt es ganz klar vom Einsatzgebiet bzw. von dem zu Grunde liegenden Stillproblem ab, ob die Einnahme von laktogenen Medikamenten als vorübergende Maßnahme ausreicht (das gibt's) oder ob eine dauerhafte Einnahme notwendig ist um die Stillbeziehung aufrecht erhalten zu können (gibt's auch). Fehlbildungen der Brustdrüse, die eine Einnahme erforderlich machen beispielsweise, sind nach Absetzen logischerweise immernoch da - sprich: hier muss nach Absetzen wieder mit Milchrückgang gerechnet werden.

Folgendes ist bitte als allgemeiner Hinweis zu verstehen, nicht als Empfehlung:
1. In der Schweiz ist Motilium nicht verschreibungspflichtig.
2. In der Schweiz gibt es Internetapotheken.
3. Die Einnahme von Medikamenten in der Stillzeit sollte grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden.

LG und ein gutes neues Jahr,
Julia
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klimaforscherin
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Re: wer hat Motilium genommen-bitte um Erfahrungswerte

Beitrag von klimaforscherin »

Hallo bunny,

kannst du evt. herausfinden, ob es in deiner Nähe einen FA mit IBCLC-Ausbildung gibt? (Evt. über velb.org oder stillen.de?)
Wenn diese die Literatur zu dem Thema kennen, vielleicht wird es dir dann verschrieben?
Das ist Domperidon, oder? Ich vermute mal, die Zufüttermenge war deutlich höher ohne das Medikament?
Ich wünsche Dir alles Gute!
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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bunny
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Re: wer hat Motilium genommen-bitte um Erfahrungswerte

Beitrag von bunny »

Ich danke euch
Ob es so einen FA bei uns gibt?Ich möchte es bezweifeln
Ja das Zufüttern war definitiv mehr,viel mehr.Es war der letzte Ausweg(habe etwas wenig,ungleich verteiltes Brustdrüsengewebe lt US beim FA),konnte keine Stillmahlzeit ohne Zufüttern beenden,was jetzt häufig der Fall ist und vor allem nachts kommt meine Kleine gut über die Runden.
Ich habe meinem FA diesen Ausdruck gezeigt-übers Stillen Domperidon-erst hat er überhaupt abgelehnt,dann doch gesagt,naja probieren sie es,und es hat sich soooo gelohnt.
Deswegen möchte ich es,wenn irgendwie möglich ist, einfach so beibehalten.
LG
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