Sicher im Familienbett???

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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BlueSwan
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Sicher im Familienbett???

Beitrag von BlueSwan »

Ich hab ein Problem ...
Unser Prinz schläft in seinem Kinderbett (Seitengitter abmontiert) genau neben uns. Da er zu Beginn ne lieblingsseite hatte haben wir und verkehrt rum (Kopf am Fussende) hingelegt damit er wenn er uns anschaut richtig liegt. Nu lässt er sich nicht mehr austricksten und wir würden uns gern wieder richtig rum drehen.
Das Problem ist jetzt aber das er nachts durchs Bett "wandert" ich leg ihn zum einschlafen auf meine Kopfhöhe und wenn ich wieder aufwache liegt ganz unten am äußeren Gitter. Wenn wir uns jetzt also alle um drehen und er seine „Wander” Richtung beibehält landet er ja bei uns im Bett und ich hab Angst das er dann unter unsere Decke gereht.. Warscheinlich bin ich nur Überängstlich ich weiß ja das grade hier genug Babys im großen Bett mit schlafen und auch Teilweise mit unter der Großen Decke.
Meine Frage wie sichert ihr eure Kleinen? Vieleich ist das ne blöde Frage aber ich kenn niemanden der Familienbettet bin da hier an einsamer Front :(
Ach und falls noch wer nen Tipp hat was die „Lieblingseite” angeht wären die mir auch willkommen
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blauviolett
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von blauviolett »

Wir haben so etwa in dem Alter das Kinderbett abgebaut und unser Familienbett gebaut, auf 2,7m. Da hat jeder eine 90cm Matratze. Am Fußende meiner Tochter haben wir eine Gitterseite vom Kinderbett angeschraubt, so ist ja schon mehr als das halbe Bett abgesichert. Der Rest steht an Wänden bzw. liegen wir ja davor. Ich lege meine Tochter immer beim Einschlafen auf ihre Matratze, aber sie wandert schon allein durchs Stillen immer mit auf meine. Anfangs hatte ich auch Angst, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Ein Mal ist sie unter meine Decke gerutscht und hat sich auch lauthals beschwert, ich war so geschockt! Ich habe immer konsequent darauf geachtet, dass ich - entgegen meiner Gewohnheit - meine Bettdecke unter mich geklemmt habe. Das hat gut geklappt. Sie schläft meistens im Schlafsack, sie mag sowieso keine Bettdecken bzw. verrutschen die ja beim nächtlichen durchs Bett robben. ;-) Jetzt ist sie so groß, dass ich keine Angst mehr mit Decke und Kissen habe.

Zur Lieblingsseite kann ich Dir leider nicht viel sagen. Meine Tochter hatte nur ganz leicht eine Lieblingsseite. Wir hatten aber Blockaden und Verspannungen, die ein Osteopath schnell lösen konnte. Seit dem hatte sie auch keine Lieblingsseite mehr.
Ist da alles ok bei deinem Kleinen?
VLG von blauviolett
mit Schnecke (2010), Wichtel (2012) und (Bauch-)Zwerg (06/2015)
sowie kleinem * im Herzen


Antonia... unvergessen.
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manuela_85
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von manuela_85 »

unsere maus schläft direkt im bett neben mir, das bett ist mit einem gitter zu gemacht so das sie nicht raus fallen kann sie hat ihre decke und ich meine, seit dem sie auf der welt ist schlafe ich extrem ruhig so das ich mich nicht auf sie lege (ich finde jede mutter hat diesen instinkt) aber ich würde deinen wurm einfach in seinem bett lassen und evtl ein handtuch als rolle machen oder das stillkissen flach zwischen euch legen so das er da nicht drüber kommt und gestoppt wird. oder evtl das gitter wieder dran machen? zur lieblingsseite habe ich leider keine ahnung
Lieben Gruss Manuela mit Familie

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BlueSwan
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von BlueSwan »

Danke für die Antworten
So verlockent sich das mir den 2,7m Bett anhört da spielt mein Mann nicht mit wir haben ihm erst vor wenigen Wochen eine neue Matraze fürs Kinderbett gekauft. (Hatten vorher nem Komplett Bett gekauft und die Madratze war natürlich Schrott).

Das mit dem Stillkissen hab ich die Nacht auch mal probiert aber natürlich hat er sich genau diese Nacht keinen cm gerührt (das erste Mal seit einem Monat) Ich werde es weiter beobachten.
Gitter wieder ran machen will ich eigentlich nicht mal abgesehen vom stillen zahnt der Kleine grad und fängt vom einem Moment auf den nästen an zu Schreien wie am Spieß, da hab ich ihn lieber in Greifweite.

Und zur Lieblingsseite ... Also eine Blockade wurde von 2Hebamen sowie Kinderärztin ausgeschlossen. Er kann ja er will nur nicht
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Lösche Benutzer 9567

Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von Lösche Benutzer 9567 »

Linus schläft mit unter meiner Decke und ich hatte immer sehr viel Angst.Aber es passierte noch nie,dass ich aufgewacht bin und er irgendwie drunter oder so.Mein Mann beobachtete auch,dass ich mich wie nen Igel um ihn rumrolle.
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tynoir
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von tynoir »

BlueSwan hat geschrieben:Und zur Lieblingsseite ... Also eine Blockade wurde von 2Hebamen sowie Kinderärztin ausgeschlossen.
Es wundert mich nicht, dass weder KiA noch Hebammen so reagieren.

Bei uns war es so, dass das Fröschle mit einigen Wochen immer gern den Kopf zur selben Seite drehte. Als ich die Hebi darauf ansprach, kam die Empfehlung, mein Handling so darauf abzustimmen, dass sie auch die andere Seite aktivieren muss. Der KiA hatte bei der U3 eine ähnliche Auffassung (d.h. nachts "verkehrt" herum ablegen, wie Du es beschreibst etc.). Als ich ihn fragte, ob es eine behandlungsbedürftige Blockade sei, kam die Empfehlung, ich könnte ja ggf. zu einem Osteopathen gehen, um dies zu checken.

OHA! Welch schwammige Aussage. Was also tun?

Ich habe einige Jahre als Physiotherapeutin gearbeitet und kann bei Erwachsenen durchaus feststellen, wenn Wirbel blockiert sind. Bei Säuglingen aber nun rein gar nicht. Bei Erwachsenen steckt hinter wiederkehrenden hartnäckigen Blockaden oftmals ein Problem, das neben gut ausgeführter(!) Mobilisation z.B. auch mit speziellen Muskelkräftigungen ganz gut in den Griff zu bekommen ist. Und bei Babys??? Mir leuchtet durchaus ein, dass Geburten nicht nur für Mütter traumatisch sein können... Ob durch die Geburt aber Blockaden entstehen, die behandelt werden müssen, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Experten sind sich hierzu scheinbar nicht einig. Und wie will man denn auch durchgeführte Interventionen wissenschaftlich valide untersuchen, d.h. einen sauberen Nachweis über die Wirksamkeit der Therapie erbringen?

OK, Wissenschaftlicher Nachweis scheint schwierig zu sein, doch was sagt die Erfahrung? Betroffene Eltern mit "Lieblingsseite-Baby", die beim Osteo oder einer guten Baby-Physiotherapie waren, beschreiben die Behandlungen und deren Nachwirkungen manchmal als extrem gut. Es gibt aber auch genug, die davon nicht begeistert waren bzw. keine Behandlung ausprobiert haben und auch so langfristig zufrieden sind. Ich habe mich dazu entschlossen, unser Fröschle erst einmal weiter zu beobachten, viel zu tragen und auf ihre motorische Entwicklung zu vertrauen. Wie gesagt, wenn man sich darauf konzentrierte, etwas auffälliges bei ihr zu finden, dann hatte man damit durchaus "Erfolg" (--> d.h. Lieblingsseite; hing manchmal etwas schief im Tuch; hin und wieder nerviges Babymotzbrüllen...). Jetzt ist die Kleine 7 Monate alt, normal mobil und auch sonst super ordentlich entwickelt und aktuell ein Sonnenschein :-). Bei der U4 gab es nichts zu beanstanden. In unserem Fall war es völlig ok, nichts weiter zu unternehmen. Ihr Gitterbett steht übrigens als Anbau an unserem Bett dran, ohne Gitter an der Elternbettseite. Ich verzichte auf falsch herum reinlegen, da es so einfach kuscheliger und praktischer ist. Zur Sicherheit mache ich mir gerade auch so meine Gedanken. Derzeit haben auch wir das Stillkissen als Schutz.
Liebe Grüße von T. mit den beiden Mädels (05/11 und 02/13)
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von tynoir »

tynoir hat geschrieben:Es wundert mich nicht, dass weder KiA noch Hebammen so reagieren.
Huch vertippt. Wollte schreiben, dass mich die Reaktion der dreien nicht wundert.
Liebe Grüße von T. mit den beiden Mädels (05/11 und 02/13)
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tania
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von tania »

mein sohn schlief immer unter meiner decke, bzw wir hatten eine zu dritt. er schlief zwischen uns, weil mein mann nicht so weit weg von seinem sohn sein wollte. als er zwei war ungefähr, wollten wir wieder mehr zweisamkeit, seitdem schläft der kleine (meist) außen, manchmal bittet das kind aber, dass er auch neben seinem papa (ein)schlafen will. und wenn mir das kind zu anhänglich ist, pack ich ihn nah an den papa, dann fingert er am papa rum und ich habe meine ruh :-)
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von manuela_85 »

BlueSwan hat geschrieben: Das mit dem Stillkissen hab ich die Nacht auch mal probiert aber natürlich hat er sich genau diese Nacht keinen cm gerührt (das erste Mal seit einem Monat) Ich werde es weiter beobachten.
vielleicht hat er sich weger dem stillkissen nicht bewegt evtl fühlte er sich sicher und geborgen und somit konnte er ruhig schlafen, kann natürlich auch nur ein zufall sein
Lieben Gruss Manuela mit Familie

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Giraeffchen
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Re: Sicher im Familienbett???

Beitrag von Giraeffchen »

BlueSwan hat geschrieben: Er kann ja er will nur nicht
Das ist aber unfreundlich ausgedrückt- warum soll er denn nicht wollen?
Babys sind neugierig, wollen die Welt erkunden- da kommt das ausprobieren wollen eigentlich von ganz alleine.

Blockaden sind fast ein Modethema geworden, leider. Deswegen kommen sie aber - ebenfalls leider - nicht seltener vor. Es kann sich ja auch um Verspannungen handeln, die beeinträchtigen. Ich würde es abklären lassen und mich nicht mit der angeblichen Faulheit abspeisen lassen.
Liebe Grüße, GiraeffchenBild mit dem großen Knopf und dem Herbstwichtel


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"Es ist gefährlich,
zu lange zu schweigen.
Die Zunge verwelkt,
wenn man sie nicht gebraucht."

(Astrid Lindgren)
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