Ich war während der Schwangerschaft (insbesondere am Anfang wegen der Schmerzen und am Ende weil ich einfach fertig war) auch oft genervt vom Stillen und habe in jeder Situation neu entschieden ob eher meine Tochter leidet, wenn ich "nein" sage oder ich, wenn ich "ja" sage. Das war für mich ein guter Weg und sie hat es - natürlich unter leisem bis mittellautem Protest - akzeptiert, wenn ich mich hin und wieder für mich entschieden habe.
Was ich jetzt aus den vier Wochen Erfahrung mit dem zweiten Kind sagen kann ist, dass jedes Kind wirklich anders stillt. Tagsüber finde ich meinen Sohn wesentlich anstrengender als meine Tochter damals. Dafür stillt er nachts wesentlich seltener als sie es tat. Erleichternd dazu kommt noch, dass die "Große" nahezu jede Nacht durchschläft. Das hätte ich vor 5 Wochen noch nicht kommen sehen.
Ich denke, Du solltest wirklich schauen wie Ihr Eure jetzige Stillbeziehung gestaltet (oder auch den Abschied davon), damit Du offen an die nächste Stillbeziehung gehen kannst. Alles Andere ist doch Zukunftsmusik und raubt Dir nur noch mehr Energie.
Klar, ich hatte auch Sorge, dass ich nach der Geburt meine Tochter doch abstillen muss, weil ich das Tandemstillen vielleicht nicht hinbekomme. Aber es läuft so gut, dass ich froh bin sie nicht während der Schwangerschaft abgestillt zu haben.
Du wirst den richtigen Weg für Euch Drei finden!
