Vom Dauernuckeln wegkommen...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Johana
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Johana »

Ich melde mich morgen in Ruhe;-)!
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Johana
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Johana »

Nun habe ich doch kurz Zeit.

Ich habe damals die gleiche Frage hier gestellt;-)! Ich hatte große Bedenken,ob es gut klappen könnte drei Kinder zu stillen.

Mir wurde die Entscheidung abgenommen,da ich ab der 19.Woche mehrere Wochen im Kh lag.Dort hat meine Tochter nie nach dem Stillen gefragt,und ich habe es nicht angeboten.
Wir hatten kurz vorher schon reduziert,weil ich beim stillen unangenehme Konstruktionen hatte,und schmerzende Bw.
Bei der letzten Stillmahlzeit war meine Tochter 2 Jahre und 4 Monate.

Im nachhinein bin ich froh,dass mir die Entscheidung abgenommen wurde.Und ich war dann auch sehr erleichtert,keine drei Stillkinder zu haben.
Bin da also ganz bei Jusl;-)!

Liebe Gruesse
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Nina
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Nina »

Ich bin gerade sooo froh!

Heute abend war die Bettgehzeit für alle Kinder stressig, weil mein Mann noch wegmusste... auf jeden Fall wollte sie wieder dauernuckeln. Ich habe beide Seiten normal gestillt, sie dann abgedockt und neben ihr gelegen und ganz lange das Schlaflied gesummt. Sie hat zwar geschimpft, aber immer wieder auch mal zugehört, und letzten Endes ist sie tatsächlich eingschlafen!!! Ich habe noch ganz lange weitergesummt, damit sie dann vielleicht bald das Summen mit Einschlafen verbindet. Ich werde jetzt versuchen, immer das Lied zu summen wenn sie einschläft, auch wenn sie im Tuch oder Auto einschläft. Und Stillen werde ich weiter erstmal nach Gefühl, aber sobald es mich nervt abdocken und eben summen. Hach wie toll, und dann müsste es nur noch mit dem Papa auch klappen.... *phantasier*

Ach und meine Große schläft nun seit 4 tagen in ihrem Zimmer - sie wollte das so und schläft dort sehr gut ein! Es wird alles...
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
(Albert Camus)
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Nema
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Nema »

Hey, das klingt doch nach einem guten Anfang! Es wird zwar sicherlich auch Rückschläge geben, aber Du solltest jetzt schauen, dass Du es für Dich erträglich gestaltest und davon profitiert die Kleine ja auch.

Alles Gute für Euch!
Nema mit Tochter (2010) und Sohn (2013)
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Philippa
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Philippa »

Nina, das hört sich doch gut an! Das wird schon! Wir suchen auch noch nach dem optimalen Ablauf, aber Hauptsache, es geht schon mal ohne Brust!
Eure Philippa mit dem kleinen Mann 3/2008 und der kleinen Miss 1/2011
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Johana
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Johana »

Hi,

wie geht es euch denn mittlerweile :-) ?
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Nina
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Nina »

Ach danke, es ist viel besser geworden. Jammern hilft manchmal doch. Tagsüber kann ich sie prima in die Hängewiege ablegen, wenn sie beim Stillen eingeschlafen ist, bzw wenn sie dauernuckelt. Und nachts klappt es inzwischen wieder gut, sie abzudocken, oder mein Mann trägt sie im Sling rum bis sie schläft. Sie kriegt auch gerade 3 Zähne auf einmal, hat es also auch nicht so leicht.

Sie isst sehr viel und trinkt nun auch ein bißchen. trotzdem macht sie meistens nur 2x Pipi am Tag, das finde ich sehr wenig... Aber ich denke es wird alles.

Nun muß ICH nur noch wieder zu Kräften kommen - ich bin immer noch 2kg unter meinem Vor-Schwangerschafts-Gewicht, und mir ist immer noch oft schlecht :roll: Ist das normal bei Zwillis? Ich hatte das sonst nie so extrem...
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
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Stina82
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Stina82 »

Auch wenn der Thread schon älter ist, häng ich mich mal hier ran, da wir gerade ein ähnliches Problem mit dem Nachtschlaf haben und mich besonders der Post von Jusl in dem sie schreibt, dass man sich klar machen soll was man von seinem Kind erwartet und dan konsequent sein soll, sehr beschäftigt. Leo ist noch zwei Monate jünger als die beiden von Nina und Phillipa, wir sind sehr langsam mit Beikost gestartet und er isst mal mehr und manchmal fast nix. Tagsüber stillt er sehr wenig. Das erste Mal mittags und dann häufig erst gegen Abend wieder. Abends und nachts ist er dann natürlich hungrig und wacht meist stündlich auf. Manchmal will er dann auch dauernuckeln und das geht mittlerweile für mich garnicht mehr, da das seit dem er auch oben Zähne hat echt schmerzhaft geworden ist. Er beisst nicht, aber hält sich irgendwie mit den zähnen fest. Wenn er wirklich trinkt macht er das nicht, aber das Nuckeln ist wirklich unangenehm für mich.
Für mich ist also nächtliches Stillen zum Hunger und Durststillen völlig ok, aber eben kein Nuckeln. Wie kann ich ihm das klar machen? Zum Einschlafen muss er immer gestillt werden, sonst kommt er nicht zur Ruhe. Wenn ich ihn nicht lasse gibt es einen Riesenterz. hab auch probiert einfach zu schlafen, wenn er nicht brüllt krabbelt er auf mir rum und zieht mir in den Haaren. Wenn ich ihn nicht an mich ranziehe, kommt er nie zur Ruhe. Auch wenn ich das mache braucht er mindestens eine Stunde (eher zwei) um ohne Stillen einzuschlafen.
Ich stille also wenn er aufwacht. Meist schläft er dann wieder ein. Wenn er aber dauernuckeln will lass ich ihn nicht und dann ist die nacht gelaufen. Und irgendwie hab ich den Eindruck, es wird eher schlimmer als besser. Jetzt fängt er schon an zu brüllen, wenn man ihn nur zu sich ranzieht. Letzte Nacht hat er sogar drei Stunden gebraucht um wieder einzuschlafen. Mach ich es schlimmer, weil er manchmal stillen darf wenn er aufwacht und manchmal eben nicht? Ich will aber ja auch nicht nachts abstillen, ich bin mir sehr sicher, dass er das gerade da braucht, weil er tagsüber fast nichts trinkt. Dadurch fehlt mir aber irgendwie die klare Linie und wenn er nachts brüllt und schreit wie am Spiess dann kommen mir schon Zweifel ob ich das so richtig mache :(
Ich hab jetzt echt viel geschrieben, aber ich hoffe, jemand hat Zeit das hier zu lesen und hat eine Rat für mich.
Gruesse aus Schweden von Stina mit dem Goldstern (03/11) und dem Mini (09/13)

Clauwi Trageberaterin
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von (ka) »

Hallo Nina

du fragtest nach Zwillingsmüttermeinungen und daher antworte ich auch mal.
Meine Zwillinge sind jetzt Weihnachten ein Jahr geworden und ich stille seit ca 3 Wochen nicht mehr.
Ich war grad ganz neidisch als ich las, das jusl das erste Zwillingsjahr als easy empfand. So unterschiedlich kann es sein.
Für mich war es mit Zwillingsbabies und einer vierjährigen in einer Patchworksituation das härteste Jahr meines Lebens. Es war unfassbar anstrengend und das Stillen hat mich extrem ausgelaugt. Ich habe immer noch ca 10 kg Untergewicht.
Meine Situation hier mit den Kindern hat sich bis zum Ende unserer Stillzeit in ein für mich nicht mehr so lebbares "Ständig-stillend-niemals-schlafend-niemals-zufrieden" - Modell verwandelt, dem ich nicht früh genug meine eigenen Grenzen entgegengesetzt habe.
Ich möchte dir also aus meiner Erfahrung heraus sagen: fang jetzt (!) an, dass zu üben, was jusl so schön schrieb in ihrem Beitrag zum Thema Wetter und Stillen :D .

Ich bin mal ganz ehrlich und sage dir, ich habe in der Schwangerschaft der Zwillinge geglaubt, das pack ich alles. Kein Problem, Langzeitstillen solange die Kinder wollen, tragen, alle immer, klaro. Gleiches Recht für alle. Hab ich ja bei meiner Tochter auch so gemacht. Familienbett na klar. usw... hab mich für ziemlich erfahren und aufgeklärt gehalten. Und weisst du was? Ich musste echte Demut lernen. Zwei Babies mit starken Bedürfnissen auf einmal, dazu eine "grosse Tochter" mit ebenso starken Bedürfnissen... meine Kinder sind alle so Grenzgänger. Ich kann dir nur raten: schaffe jetzt mit aller Kraft eine Stillsituation mit der du auch leben kannst, wenn dazu noch zwei Babies mitstillen! Suche dir jetzt schon einen Pflegedienst, der eine HHH in der Wochenbettzeit stellt, die weiss, was eine gute Wochenbettbetreung ist!! (es gibt Pflegedienste, die sich darauf spezialisiert haben.. auch anthroposophische zb- so einen hatte ich hier!) Spanne dein Netzwerk ein und nimm alle Hilfe die du kriegen kannst. Und wenn du dann merkst: alles easy, ich Kriegs total hin, alles ist gut und locker: umso besser aber versuche realistisch zu sehen, was in dem Paket ist, was da kommt und vor allem das Wichtigste: sei ehrlich zu dir, an welchen Stellen du vermutlich Hilfe brauchen wirst und überlege dir jetzt schon, wie die Notfallpläne aussehen könnten.
Ich habe das zu wenig getan und bin damit hart auf die Nase gefallen und muss jetzt lernen, dass ich nicht miss supermami sein kann, die alle immer glücklich macht. Das ist schlichtweg an manchen Tagen unmöglich bei Zwillings-Toddlern und einer Grossen in der Zahnpubertät (zum Glück gibt es dann die Tage die dagegen stehen, an denen entgegen aller Logik plötzlich alle glücklich vor sich hinpurzeln und ihr Ding machen und das Glück übersprudelt.. zum Glück)

so und nu geh ich Tee kochen.

ka
Ka mit Räubertochter (geboren 10/06) und zwei Wichtelsöhnen (geboren 12/2010)
dunkelblaublog
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Johana
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Re: Vom Dauernuckeln wegkommen...

Beitrag von Johana »

Oha wie peinlich. Ich habe gerade nochmal mein eigenes Geschreibsel oben gelesen.Es soll KONTRAKTIONEN heißen, nicht Konstruktionen, sorry!

Nina, wie geht es euch inzwischen?

Ka, ich drücke dich! Ich verstehe gut was Du meinst. Ich wünschte auch oft, dass ich das erste Jahr als easy empfunden hätte.
Nun habe ich das zweite Jahr schon fast überlebt ;-)!
Das dritte wird bestimmt leichter ( das rede ich mir seit zwei Jahren täglich ein ) :mrgreen:

Liebe Grüße
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