Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Laisa
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Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Laisa »

Sorry nur kurzfassung- mir geht es mehr wie mies.

Ich habe Migräne, und dagegen gestern tagsüber und abends mehrere Ibuprufen geschluckt.
mein baby hat durch das ibu, was ja stillfreundlich ist, schlimmste bauchkrämpfe. sie hat die ganze nacht komplett durchgebrüllt- und brüllt noch immer. ich bin alleine, hänge ständig über der kloschüssel und mein kopf platzt. ich brauche dringend medikamente, doch mein kind verträgt nichts!
ich musste schon zweimal triptane nehmen, nach der geburt- auch stillfreundlich, da ging es ihr auch schlecht.
ich bin jetzt kurz davor in die drogerie zu gehen und milchpulver zu holen, weil ich ganz unbegingt irgendwas an medizin brauche.

hat jemand rat????
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moselkind
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von moselkind »

Ihr Armen. habe leider keinen Rat, aber bevor ich dich wegglicke wünsch ich euch gute Besserung und dass sich hoffentlich schnell eine Lösung findet ((Laisa))
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Elli567
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Elli567 »

Fahr zum Arzt und lass dir was spritzen.
Dann hast du hoffentlich Ruhe und musst nicht noch mehrere Medikamente nehmen.
Gute Besserung!
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Annealt
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Annealt »

Urgs, sch...!

Ich hab' selbst keine Erfahrung, aber aus der Familie weiß ich, dass Ibuprofen bei Migräne nix geholfen hat, da musste schon ein spezielles Migränemittel sein. Ich habe auch schnell mal bei Embyrotox geschaut, http://embryotox.de/acetylsalicylsaeure.html => Da steht, dass bis zu 1,5 g/Tag vertretbar erscheint. Hast du so ein Mittel griffbereit? Schnelle Besserung!
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Sakura
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Sakura »

bei schwerer migräne sind die herkömmlichen schmerzmittel eher wirkungslos. migräne ist eine starke, entzündliche erweiterung der blutgefäße im gehirn. falls du es runterkriegst: starker kaffee und zitronensaft (nacheinander, obwohl die ganz harten es zusammen wegkippen). koffein wirkt gefäßverengend, der zitronensaft antientzündlich. mindestens mir hilft das gut, auch wenn ich zum glück nur ganz ganz selten migräne habe.

PS: wobei es dann sein kann, dass dein kind heute nacht auch nicht schläft, wegen koffein und so...... und vom zitronensaft könnte sie ienen roten po bekommen... ach mensch... im aktuellen notfall könnte milchpulver echt eine lösung sein, damit du erst mal den anfall wirkugnsvoll bekämpfen kannst. denn als allererstes musst DU wieder auf die beine kommen.

ganz liebe grüße und gute besserung!
Sakura
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danica
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von danica »

Vielleicht für zukünftige Tage dieser Art: abpumpen und einfrieren, damit Du in Ruhe Deine Medikamente nehmen kannst. Triptane sind nach 8 Stunden soweit abgebaut, dass sie nicht mehr in die MuMi gehen (bzw. nur noch in so geringen Mengen), dass Du dann wieder Stillen kannst.

Und Espresso mit Zitrone ist zwar schrecklich, hilft aber meistens, wenn man es früh genug in sich reinschüttet. Dann würde ich erst stillen, dann das Zeug nehmen, und dann möglichst lange mit dem Stillen warten, weil Koffein ja auch abgebaut wird. Man nehme eine Tasse wirklich starken (am besten doppelten!!) Espresso und den Saft einer halben Zitrone...

Und laut Embryotox kannst Du Sumatriptan (das nach 4 Stunden abgebaut ist) auch in der SWS und Stillzeit unbedenklich nehmen, es ist das einzige stillfreundliche Triptan.

Und zur Migräneprophylaxe (medikamentös) mit Ergotaminen sagt Embryotox folgendes:

Klinik: Ergotalkaloide können als Prolaktinhemmer zur Verminderung der Milchproduktion führen. Nach Einzeldosen ist mit diesem Effekt in klinisch relevantem Ausmaß nicht zu rechnen. Ergotamintartrat kann beim gestillten Säugling theoretisch zu Symptomen des Ergotismus führen. Deshalb sollten Alternativen bevorzugt werden. Exakte Daten zum Übergang von Ergotamintartrat in die Muttermilch liegen bisher nicht vor.
Empfehlung: Bei Migräne sollten zunächst Ibuprofen oder Paracetamol (auch in Kombination mit Coffein und/oder Codein) versucht werden. Die Einnahme therapeutischer Einzeldosen von Ergotamintartrat durch die Mutter erfordern jedoch keine Einschränkung des Stillens, zumal wenn der Säugling über zwei Monate ist.

Gute Besserung!!!!! (Ich hab auch Migräne, daher habe ich mich schlau gemacht. Vielleicht hilft es Dir ja auch....)
GLG
Danica

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Keelis
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Keelis »

danica hat geschrieben:Vielleicht für zukünftige Tage dieser Art: abpumpen und einfrieren, damit Du in Ruhe Deine Medikamente nehmen kannst. Triptane sind nach 8 Stunden soweit abgebaut, dass sie nicht mehr in die MuMi gehen (bzw. nur noch in so geringen Mengen), dass Du dann wieder Stillen kannst.

Und Espresso mit Zitrone ist zwar schrecklich, hilft aber meistens, wenn man es früh genug in sich reinschüttet. Dann würde ich erst stillen, dann das Zeug nehmen, und dann möglichst lange mit dem Stillen warten, weil Koffein ja auch abgebaut wird. Man nehme eine Tasse wirklich starken (am besten doppelten!!) Espresso und den Saft einer halben Zitrone...

Und laut Embryotox kannst Du Sumatriptan (das nach 4 Stunden abgebaut ist) auch in der SWS und Stillzeit unbedenklich nehmen, es ist das einzige stillfreundliche Triptan.

Und zur Migräneprophylaxe (medikamentös) mit Ergotaminen sagt Embryotox folgendes:

Klinik: Ergotalkaloide können als Prolaktinhemmer zur Verminderung der Milchproduktion führen. Nach Einzeldosen ist mit diesem Effekt in klinisch relevantem Ausmaß nicht zu rechnen. Ergotamintartrat kann beim gestillten Säugling theoretisch zu Symptomen des Ergotismus führen. Deshalb sollten Alternativen bevorzugt werden. Exakte Daten zum Übergang von Ergotamintartrat in die Muttermilch liegen bisher nicht vor.
Empfehlung: Bei Migräne sollten zunächst Ibuprofen oder Paracetamol (auch in Kombination mit Coffein und/oder Codein) versucht werden. Die Einnahme therapeutischer Einzeldosen von Ergotamintartrat durch die Mutter erfordern jedoch keine Einschränkung des Stillens, zumal wenn der Säugling über zwei Monate ist.

Gute Besserung!!!!! (Ich hab auch Migräne, daher habe ich mich schlau gemacht. Vielleicht hilft es Dir ja auch....)
Danke Danika, deinen Beitrag habe ich mir schon mal gespeichert. Ich habe auch starke Migräne. Einfache Schmerzmittel helfen mir Null. Am Anfang der Schwangerschaft habe ich schon sehr gelitten und mich oft gefragt wie ich das Problem löse, wenn ich stille. Danke das du deine Erfahrungen teilst.
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Elli567
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Elli567 »

Ich bin wegen meiner Migräne in einem Schmerzzentrum der Uniklinik in Behandlung. Dort sitzen die Schmerzfachleute - die haben mir schon sehr geholfen!
Das haben eigentlich alle größeren Städte.
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von Mondenkind »

Laisa, wenn die Migränepatientinnen sagen Kaffee und Zitrone hilft, dann probier das doch mal. Da bleibt dein Baby auch nicht wach von.

Hast Du denn ein Triptan da?

Ibu geht nicht in die Milch, wegen der hohen Proteinbindung. Deinem baby geht es wahrscheinlich schlecht, weil es Dir schlecht geht!

Was hast Du an Schmerzmitteln verfügbar? Und hast Du was gegen die Übelkeit? Paspertin`?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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danica
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Re: Dringend hilfe, bitte! Migräne, Medis -Baby Bauchkrämpfe

Beitrag von danica »

danica hat geschrieben:Vielleicht für zukünftige Tage dieser Art: abpumpen und einfrieren, damit Du in Ruhe Deine Medikamente nehmen kannst. Triptane sind nach 8 Stunden soweit abgebaut, dass sie nicht mehr in die MuMi gehen (bzw. nur noch in so geringen Mengen), dass Du dann wieder Stillen kannst.

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Empfehlung: Bei Migräne sollten zunächst Ibuprofen oder Paracetamol (auch in Kombination mit Coffein und/oder Codein) versucht werden. Die Einnahme therapeutischer Einzeldosen von Ergotamintartrat durch die Mutter erfordern jedoch keine Einschränkung des Stillens, zumal wenn der Säugling über zwei Monate ist.

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Ganz vergessen: gegen die Übelkeit nimmst Du besser Metoclopramid (MCP-Tropfen) als Paspertin, denn das MCP regt die Milchbildung an und kann so eine Gegenwirkung gegen das Ergotalkaloid noch nebenher entfalten. Und da Paspertin direkt im Magen-Darm-Trakt und das MCP eher im Zentralnervensystem (Brechzentrum) wirkt, ist MCP häufig besser geeignet in dem Fall.
GLG
Danica

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