Weniger Milch durch Stillhütchen?
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Mondenkind
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Re: Weniger Milch durch Stillhütchen?
Das wäre bestimmt sinnvoll. Bei solchen Fällen finde ich es sehr wichtig, das Kind mal live trinken zu sehen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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- novi
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Re: Weniger Milch durch Stillhütchen?
Midi hat ja 9 Monate nur mit Stillhütchen gestillt und hat immer mehr abgenommen, obwohl er zufrieden war. Ich bin sicher, das lag an der Milchmenge und den Stillhütchen. Er hat dann recht früh recht viel gegesssen und so alles wieder aufgeholt. Meine Versuche, von den Hütchen weggekommen, sind leider alle gescheitert.
Sonnige Grüsse, novi
mit Maxi (10/2007), Midi (10/2009) und Mini (04/2011)
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Elena
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Re: Weniger Milch durch Stillhütchen?
Ich habe einen Vergleich: Erste Tochter mit Stillhütchen gestillt, alle 2 Stunden rund um die Uhr, immer sehr schlank. Zweite Tochter von Anfang an ohne irgendwelche Probleme ohne Stillhütchen, meist längere Abstände, auch 4 Stunden sind oft kein Problem, nachts sogar mal 5-7 Stunden! Und gewichtsmäßig ist sie im normalen Bereich, deutlich kräftiger als die Große. Sie trinkt auch fast immer deutlich kürzer als die Große, scheint alles effizienter zu funktionieren.
Bei der Großen habe ich 11 Monate mit Hütchen gestillt, dann mal aus Spaß ohne probiert und es hat geklappt. Ich drücke dir die Daumen, dass ihr bald darauf verzichten könnt!
Bei der Großen habe ich 11 Monate mit Hütchen gestillt, dann mal aus Spaß ohne probiert und es hat geklappt. Ich drücke dir die Daumen, dass ihr bald darauf verzichten könnt!
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stillmaus
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Weniger Milch durch Stillhütchen?
Hier noch eine Erfahrung und ein Vergleich mit/ ohne Hütchen:
Ich habe beim ersten Kind auch 8 Monate mit Stillhütchen gestillt, von ca. 4 Wochen bis es 9 Monate alt war. Grund waren völlig zerfetzte BW, die wegen der Schmerzen auch zu wenig Milch lieferten. Ab Einsatz der Hütchen war die Gewichtszunahme sehr gut, anfangs 200 g pro Woche, ab ca. 3 Monaten 150 g pro Woche, bald war das Kind ein richtiger Wonneproppen, während bei der U4 (?) (die im Alter von ca. 6 Wochen) der Kinderarzt mal das Thema Zufüttern angesprochen hat (habe ich aber gelassen, da die Hebamme zufrieden mit der Gewichtsentwicklung war). Meine Hebamme hatte mir welche von Medela mit einer Aussparung für die Nase empfohlen, die sind relativ dünn. Den MSR haben sie wohl schon etwas verzögert, aber Milch kam wie gesagt offenbar genug. Ich hatte aber auch davon gehört, dass die Hütchen die Miclhmenge reduzieren könne, und daher streng nach Bedarf gestillt, und der Bedarf war hoch, d.h. durchaus auch alle 2 Stunden tagsüber, nachts vielleicht auch mal 3 Std. (von Beginn zu Beginn gerechnet, versteht sich...) Mit 9 Monaten hat es sich die Hütchen selbst immer von der Brust gerissen, und wir haben ohne Hütchen weitergemacht. Ich war nach den ersten schmerzhaften Wochen so froh, dass es mit dem Stillen überhaupt klappte, dass ich keine ernsthaften Versuche gemacht habe, die Hütchen loszuwerden. Wegen der damaligen Zufütterempfehlung hatte ich immer etwas Angst vor Untergewicht, auch als die Befürchtungen sinnvollerweise eher in die anderer Richtung hätten gehen sollen. Daher habe ich eine ganze Zeit lang wöchentlich gewogen und auch täglich die vollen Pipiwindeln kontrolliert, d.h. gewogen (lt. Hebamme sind 6 EL eine volle Windel, das sind 70 Gramm), zum Glück kam nur alle 8-10 Tage eine volle Windel "der anderen Art".
Beim zweiten Kind hat es direkt ohne Hütchen geklappt, es hat auch gut zugenommen, die Stillabstände waren aber ähnlich, und ich denke, alle 2-3 Stunden ist wirklich normal.
Alles Gute
Stillmaus
Ich habe beim ersten Kind auch 8 Monate mit Stillhütchen gestillt, von ca. 4 Wochen bis es 9 Monate alt war. Grund waren völlig zerfetzte BW, die wegen der Schmerzen auch zu wenig Milch lieferten. Ab Einsatz der Hütchen war die Gewichtszunahme sehr gut, anfangs 200 g pro Woche, ab ca. 3 Monaten 150 g pro Woche, bald war das Kind ein richtiger Wonneproppen, während bei der U4 (?) (die im Alter von ca. 6 Wochen) der Kinderarzt mal das Thema Zufüttern angesprochen hat (habe ich aber gelassen, da die Hebamme zufrieden mit der Gewichtsentwicklung war). Meine Hebamme hatte mir welche von Medela mit einer Aussparung für die Nase empfohlen, die sind relativ dünn. Den MSR haben sie wohl schon etwas verzögert, aber Milch kam wie gesagt offenbar genug. Ich hatte aber auch davon gehört, dass die Hütchen die Miclhmenge reduzieren könne, und daher streng nach Bedarf gestillt, und der Bedarf war hoch, d.h. durchaus auch alle 2 Stunden tagsüber, nachts vielleicht auch mal 3 Std. (von Beginn zu Beginn gerechnet, versteht sich...) Mit 9 Monaten hat es sich die Hütchen selbst immer von der Brust gerissen, und wir haben ohne Hütchen weitergemacht. Ich war nach den ersten schmerzhaften Wochen so froh, dass es mit dem Stillen überhaupt klappte, dass ich keine ernsthaften Versuche gemacht habe, die Hütchen loszuwerden. Wegen der damaligen Zufütterempfehlung hatte ich immer etwas Angst vor Untergewicht, auch als die Befürchtungen sinnvollerweise eher in die anderer Richtung hätten gehen sollen. Daher habe ich eine ganze Zeit lang wöchentlich gewogen und auch täglich die vollen Pipiwindeln kontrolliert, d.h. gewogen (lt. Hebamme sind 6 EL eine volle Windel, das sind 70 Gramm), zum Glück kam nur alle 8-10 Tage eine volle Windel "der anderen Art".
Beim zweiten Kind hat es direkt ohne Hütchen geklappt, es hat auch gut zugenommen, die Stillabstände waren aber ähnlich, und ich denke, alle 2-3 Stunden ist wirklich normal.
Alles Gute
Stillmaus
- 4tiere
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Re: Weniger Milch durch Stillhütchen?
Hallo Dini,
ich stille zurzeit auch mit Stillhütchen und kann deine Ängste verstehen. Da ich meine Großen zeitweise auch mit Stillhütchen gestillt habe, weiß ich dass sie satt werden können! Meine Hebamme kennt sogar Frauen, die so eineinhalb Jahre gestillt haben. Das sollte aber nicht das Ziel sein.
Lass deinen Süßen so oft trinken, wie er will und füttere nicht mehr zu. Du brauchst schon ein paar Tage, bis deine Brüste wissen, dass sie nun alleine für die Ernährung zuständig sind. Zudem hilft mir das Tragen, der Körperkontakt hilft der Milchbildung und meine Maus ist so ruhiger und ich konnte besser abschätzen, ob sie wirklich hunger hat oder nur Nähe braucht. Aus Angst, sie wird mit Stillhütchen nicht satt, habe ich sie nämlich auch immer angelegt, sobald sie schrie. Im Tragetuch war sie dann länger ruhig und ich merkte, dass ihr Schreien nicht immer Hunger bedeutete. Und last but not least, es gibt auch Kinder, die die ganze Stillzeit alle zwei bis drei Stunden trinken bzw. nuckeln wollen. Mein Sohn war so ein Kind und auch ohne Stillhütchen haben sich seine Bedürfnisse nicht geändert.
Die Idee mit der Stillberatung ist auch gut, letztendlich sind persönliche Gespräche immer noch am hilfreichsten. Ich bin gespannt, wie es bei euch weiter geht.
Herzlichst
Natalie
ich stille zurzeit auch mit Stillhütchen und kann deine Ängste verstehen. Da ich meine Großen zeitweise auch mit Stillhütchen gestillt habe, weiß ich dass sie satt werden können! Meine Hebamme kennt sogar Frauen, die so eineinhalb Jahre gestillt haben. Das sollte aber nicht das Ziel sein.
Lass deinen Süßen so oft trinken, wie er will und füttere nicht mehr zu. Du brauchst schon ein paar Tage, bis deine Brüste wissen, dass sie nun alleine für die Ernährung zuständig sind. Zudem hilft mir das Tragen, der Körperkontakt hilft der Milchbildung und meine Maus ist so ruhiger und ich konnte besser abschätzen, ob sie wirklich hunger hat oder nur Nähe braucht. Aus Angst, sie wird mit Stillhütchen nicht satt, habe ich sie nämlich auch immer angelegt, sobald sie schrie. Im Tragetuch war sie dann länger ruhig und ich merkte, dass ihr Schreien nicht immer Hunger bedeutete. Und last but not least, es gibt auch Kinder, die die ganze Stillzeit alle zwei bis drei Stunden trinken bzw. nuckeln wollen. Mein Sohn war so ein Kind und auch ohne Stillhütchen haben sich seine Bedürfnisse nicht geändert.
Die Idee mit der Stillberatung ist auch gut, letztendlich sind persönliche Gespräche immer noch am hilfreichsten. Ich bin gespannt, wie es bei euch weiter geht.
Herzlichst
Natalie
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)