Ich hab das erste Mal von windelfrei gehört, als Amelie so 5 Monate alt war, und fand das erstmal reichlich "verrückt". Dann habe ich viel zu dem Thema gelesen und dachte, na gut, so verrückt ist es wohl doch nicht
Amelie war so knapp 8 Monate alt als wir es dann einfach mal ausprobiert haben mit windelfrei. Anfangs habe ich sie immer gleich nach dem Schlafen auf den Topf gesetzt - sie konnte schon selbst sitzen zu dem Zeitpunkt und wir hatten einen Topf mit extrabreiter Sitzfläche - und "Pipi" gesagt, sie hat innerhalb von ein paar Tagen begriffen was ich von ihr wollte und dann sogar ein paar Minuten aushalten können vom wach werden bis zum pullern. Das ging wirklich prima und zuverlässig. Wenn ich Glück hatte, hat sie sogar ihr großes Geschäft gleich mit verrichtet
Dann kam leider eine reichlich chaotische Zeit, wir waren total krank, ich musste mehr arbeiten und Amelie war dadurch länger bei der Tagesmutter bzw. bei meinem Freund, die beide nicht so sonderlich motiviert waren für ein windelfreies Kind, etc., und Amelie hatte zunehmend weniger Lust noch schlafwarm auf das kalte Töpfchen gesetzt zu werden, naja, irgendwie haben wir es dann aufgegeben. Ich hatte einfach keinen Nerv mehr, auch wenn es mir ziemlich leid tat, Amelie kriegt in Windeln schon recht schnell einen wunden Po. Zur Zeit trägt sie wieder vollzeit Windeln, wir wechseln so die Marken durch weil sie keine richtig lang verträgt, sobald ich wieder etwas mehr innere Ruhe habe werde ich den nächsten Versuch machen, aber das zählt dann wohl schon zu klassischem Töpfchentraining. Amelie beginnt aber langsam sowieso, sich wieder für ihre Ausscheidungen zu interessieren, sagt öfter mal "Pipi" wenn sich pullert und wenn sie was großes gemacht hat läuft sie zum Wickeltisch. Ich denke, das sind gute Zeichen
Soweit unserer Erfahrungen - beim nächsten Kind werd ichs früher versuchen
Viele Grüße!


- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...