Was anders machen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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ninanixe
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Was anders machen?

Beitrag von ninanixe »

Sibi hat geschrieben:Ich würde ja auch immer zu einer ambulanten Geburt raten. Ich hatte wirklich null Ahnung, aber dafür das Glück, eine Krankenhausphobie zu haben. :D Deswegen habe ich mir frühzeitig eine Beleghebamme gesucht und sie auf ambulante Geburt eingeschworen. Dass die Hebamme zudem äußerst stillkompetent und -zuversichtlich war, war ebenfalls mein Glück.

Das eigene Bett, EINE kompetente Person, die einen berät (und die man jederzeit anrufen kann), Ruhe und gutes Essen vom Mann - das wär mein Tipp für ein erholsames Frühwochenbett und guten Stillstart.
Hier kann ich nur unterschreiben. Bei meinem Großen war es ähnlich wie bei Dir. Jede Schwester wußte es besser und ich war 6 Tage im kh.
Jetzt bei der Kleinen hab ich ambulant entbunden, habe eine Super Hebamme und meinen Mann um mich gehabt. Und bis auf kleine Startschwierigkeiten klappt das Stillen richtig gut.
Ich kann Dir nur sagen es muß beim zweiten Kind nicht so kommen wie beim Ersten.
Liebe Grüße Janina mit den nixenkindern (2007 und 2011)
fitbiene
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Re: Was anders machen?

Beitrag von fitbiene »

Hallo,

ersteinmal vielen lieben Dank für die vielen Antworten - und aufbauenden Worten, dass es beim Zweiten ganz anders kommen kann. :P

Ich werde mich jetzt mal schlau machen bzgl. einer Stillgruppe und sie dann auch vor der Geburt besuchen. Ambulant entbinden werde ich mal drüber nachdenken - ich hatte tatsächlich zu Hause mehr Ruhe.

lg Fitbiene
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mialein
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Re: Was anders machen?

Beitrag von mialein »

sei nicht traurig Bild beim 2. Kind wird es sicher besser laufen !!

ich hatte bei beiden eine PDA und keine Stillprobleme ... beim Ersten konnte ich aber nur deshalb stillen, weil ich nicht im KH geblieben bin und meine Hebi zu Hause wirklich super war, ansonsten hätte es niemals geklappt und beim 2. Kind hätte ich es dann erst gar nicht versucht ... es ist wirklich schlimm, wenn man so aufs Glück angewiesen ist, dass man eine gute Stillberatung hat.
lG Dany & Jungs Bild

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hexedoro
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Re: Was anders machen?

Beitrag von hexedoro »

Ich möchte dir auch noch mal eine ambulante Geburt und eine gute Nachsorgehebamme ans Herz legen, außerdem eine Stillberaterin. Mir ging es mit dem Großen ähnlich wie dir, er hat die erste Woche nur geschlafen und war nicht wach zu kriegen. Ich habe glücklicherweise im Geburtshaus entbunden und wir sind dann gleich heim. So hatten wir einfach die Ruhe und Zeit, einfach nur im Bett zu kuscheln, der Kleine hatte ungefähr 24 Stunden am Tag die Brust im Mund :) . Auch wenn er nicht richtig getrunken hat, kam doch ein bißchen was rein. Die Hebamme hat nur geguckt, dass er nicht austrocknet und richtig angedockt ist, ansonsen hat sie uns in Ruhe gelassen. Nach einer knappen Woche wurde der Kleine dann wacher, hat richtig gut getrunken und sehr gut zugenommen. Ich hatte sehr viel Milch, ohne etwas dafür zu tun. Ich denke, im Krankenhaus wäre unsere Stillgeschichte schnell vorbei gewesen :( .
großer Bruder *12/2008
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kleiner Bruder *02/2014
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Sakura
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Re: Was anders machen?

Beitrag von Sakura »

wobei eine ambulante geburt nur funktioniert, wenn du nach der geburt körperlich in der lage bist, nach hause zu gehen. hätte ich zum beispiel nicht geschafft, ich konnte eine woche nicht stehen. und eine gute nachsorge-hebi hilft bei massiven stillproblemen auch nur, wenn sie bei jeder stillmahlzeit dabei ist (kind geht GAR NICHT an die brust würde ich schon als massives stillproblem bezeichnen).

bei mir war das gleiche problem, kind ging nicht an die brust (ich hatte in der eröffnungsphase eine PDA, die dann bei 8cm abgestellt wurde :shock: ). mir wurden im KH aber SOFORT stillhütchen in die hand gedrückt, keine ahnung, ob das gut oder schlecht war. aber mit stillhütchen hat kind getrunken wie ein weltmeister. will heißen, ich konnte voll stillen, aber das monatelang nur mit stillhütchen (grrrrrrrr). und stillhütchen können auch den effekt haben, dass die milchmenge nicht reicht, ich hatte gott sei dank trotz der elenden hüteln mehr als genug milch. soweit ich weiß, wird die milchmenge auch ENTSCHEIDEND davon ab, wieviel das kind in den ersten stunden und tagen nach der geburt saugt. von daher waren die stillhütchen für uns vielleicht gut, die frage, ob es auch ohne gegangen wäre, kann rückblickend keiner beantworten. sicher ist nur, dass ich als stillunerfahrene erstlingsmama in den ersten tagen ohne hilfe bei JEDEM anlegen mein kind GAR NICHT hätte stillen können, weil sie eben GAR NICHT angedockt hat. noch nicht mal falsch angedockt. gar nicht angedockt.

schau auch mal hier: http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idart=450
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

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