bin so brav bringt trotzdem nix
Moderator: Giraeffchen
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baldfruehling
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bin so brav bringt trotzdem nix
Bitte einen Rat (ich weiß das Thema gibts schon x Mal ich wäre euch trotzdem total dankbar!!!) :
Sachlage wie folgt: Zwergin (1,5) geht bei mir nicht vor 23h ins Bett (seit langem) - mit Papa gar nicht - mit Oma brav wie ein Engel um 20h. Tagesablauf seit vielen Monaten geregelt (das klingt jetzt so nach Gleichschritt + Gänsemarsch, das meine ich nicht damit), Mittagsschlaf außer wenn krank täglich selbe Zeit (Kindergruppe) ca 1,5 Std, aufstehen um 7h. Abendritual nix großartiges (aber ich versuche da konsequent zu sein, auf anraten meiner Nachbarin deren Kinder da total drauf stehen) , 19h abendessen (manchmal früher damit wir danach kurz baden können) dann umziehen, zähne putzen, buch schauen und alle Lichter aus und dann beginnts: sie läuft weg, weint, oder spielt brav stuundenlang und tut so als wüßte sie üüberhaupt nicht worum's mir geht. Ich hab alle Strategien durch:- mich schlafend stellen und abwarten (= sie spielt bis 24h und länger oder setzt sich am Boden auf die immerselbe Stelle (?) im Schlafzimmer und weint bis man sie holt) - mit ihr herumgehen, sie wiegen, Hängematte, Schaukelstuhl, singen usf.
Ist das Bett das Problem? Hab ich den Zeitpunkt verpasst in dem ich sie hätte von Familienbett (ist bei uns am Boden und mittlerweile (seit sie 14 Monate ist) im Kinderzimmer weil das immer am praktischsten war - bzw. ich jetzt auch oft die halbe Nacht mit Papa im Bett und halbe Nacht bei ihr im kinderzimmer bin, das ist für uns mittlerweile trotzdem schöner als wenn sie immer in der Mitte liegt und mein Freund + ich nicht kuscheln können nachts bzw gemeinsam einschlafen/uns noch Dinge erzählen abends) auf Gitterbett + ohne Mama schlafen umstellen sollen? Ich brauche einfach mehr Ruhe + Abstand nachts (aber das ist nochmal ein andres Thema als einschlafen, dass sie immer AUF mir schläft und dabei permanent an meiner Brustwarze zwirbelt) - teilweise will ich einfach am Vormittag schon nicht mehr so viel kuscheln und sage dann "süße, wir haben eh die ganze Nacht so viel gekuschelt" usf. - und nein das ist keine besondere Mama-Phase. Ich habe immer akzeptiert dass sie das braucht daher auch Familienbett usf., finds auch selber schön aber es gibt Grenzen. Bei der Oma kann sie's ja auch dass sie einfach ihrer Müdigkeit nachgiebt und dann autonom schläft....klar, Mama-Verlockung ist größer aber ich kann ihr das auch so schwer beibringen wenn sie eben dauernd aus ihrem Bett rauskraxeln kann wenn sie sich noch nicht niederlegen mag....da ist das Gitterbett vllt doch gut aber sie hasste es immer schon. Überlege nur ob sie's nur einmal lernen muss, einige andre Dinge konnte ich auch durch 1 Tag Konsequenz (+ Protest ihrerseits aber meist gar nicht so arg wie erwartet) durchsetzen, nur hier weiß ich nicht wie ich's angehen soll....
Sachlage wie folgt: Zwergin (1,5) geht bei mir nicht vor 23h ins Bett (seit langem) - mit Papa gar nicht - mit Oma brav wie ein Engel um 20h. Tagesablauf seit vielen Monaten geregelt (das klingt jetzt so nach Gleichschritt + Gänsemarsch, das meine ich nicht damit), Mittagsschlaf außer wenn krank täglich selbe Zeit (Kindergruppe) ca 1,5 Std, aufstehen um 7h. Abendritual nix großartiges (aber ich versuche da konsequent zu sein, auf anraten meiner Nachbarin deren Kinder da total drauf stehen) , 19h abendessen (manchmal früher damit wir danach kurz baden können) dann umziehen, zähne putzen, buch schauen und alle Lichter aus und dann beginnts: sie läuft weg, weint, oder spielt brav stuundenlang und tut so als wüßte sie üüberhaupt nicht worum's mir geht. Ich hab alle Strategien durch:- mich schlafend stellen und abwarten (= sie spielt bis 24h und länger oder setzt sich am Boden auf die immerselbe Stelle (?) im Schlafzimmer und weint bis man sie holt) - mit ihr herumgehen, sie wiegen, Hängematte, Schaukelstuhl, singen usf.
Ist das Bett das Problem? Hab ich den Zeitpunkt verpasst in dem ich sie hätte von Familienbett (ist bei uns am Boden und mittlerweile (seit sie 14 Monate ist) im Kinderzimmer weil das immer am praktischsten war - bzw. ich jetzt auch oft die halbe Nacht mit Papa im Bett und halbe Nacht bei ihr im kinderzimmer bin, das ist für uns mittlerweile trotzdem schöner als wenn sie immer in der Mitte liegt und mein Freund + ich nicht kuscheln können nachts bzw gemeinsam einschlafen/uns noch Dinge erzählen abends) auf Gitterbett + ohne Mama schlafen umstellen sollen? Ich brauche einfach mehr Ruhe + Abstand nachts (aber das ist nochmal ein andres Thema als einschlafen, dass sie immer AUF mir schläft und dabei permanent an meiner Brustwarze zwirbelt) - teilweise will ich einfach am Vormittag schon nicht mehr so viel kuscheln und sage dann "süße, wir haben eh die ganze Nacht so viel gekuschelt" usf. - und nein das ist keine besondere Mama-Phase. Ich habe immer akzeptiert dass sie das braucht daher auch Familienbett usf., finds auch selber schön aber es gibt Grenzen. Bei der Oma kann sie's ja auch dass sie einfach ihrer Müdigkeit nachgiebt und dann autonom schläft....klar, Mama-Verlockung ist größer aber ich kann ihr das auch so schwer beibringen wenn sie eben dauernd aus ihrem Bett rauskraxeln kann wenn sie sich noch nicht niederlegen mag....da ist das Gitterbett vllt doch gut aber sie hasste es immer schon. Überlege nur ob sie's nur einmal lernen muss, einige andre Dinge konnte ich auch durch 1 Tag Konsequenz (+ Protest ihrerseits aber meist gar nicht so arg wie erwartet) durchsetzen, nur hier weiß ich nicht wie ich's angehen soll....
- claudia820
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
mag sie die finsternis vielleicht nicht?
wie wärs mit einem nachtlicht oder so einem leuchtenden sternenhimmel (der sich über die Beleuchtung auflädt)
und ihr liegt gemeinsam im bett?
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Meine Mädels (6/08 + 06/12)

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baldfruehling
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
finster ist nur wenns 23h ist und ich auch schon schlafen will, oft kriegt sie aber erst mit dass sie jetzt schlafen sollte wenn ich dann abdrehe und kriegt ihren 1. großen Heulanfall -
ich steh auch wieder auf mit ihr bzw gehe zu ihr wenns gar nicht geht und spiele dann noch ruhig und versuchs in 30 min nochmal, ganz ruhig halt....hilft nicht führt nur zu nochmehr spielen fordern...
oft nickt sie am sofa ein 3 minuten und ruft dann laut NEIN und rennt los irgendwas ausräumen oder wo hinkraxeln....
oft taumelt sie einfach nur ewig herum und jammert vor sich hin mamamamama...
ich steh auch wieder auf mit ihr bzw gehe zu ihr wenns gar nicht geht und spiele dann noch ruhig und versuchs in 30 min nochmal, ganz ruhig halt....hilft nicht führt nur zu nochmehr spielen fordern...
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baldfruehling
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
und ja ich liege bei ihr im kinderzimmer (doppelbettmatratze) und schlafe auch 99% der nacht dort....
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parisienne
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
Ist sie denn müde oder soll sie zu einer bestimmten uhrzeit im bett sein?
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baldfruehling
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
hm wenn Papa mit ihr im Wagerl spazieren geht schläft sie halt um 21h ein, und sie ist meist sehr müde aber versucht einfach ihr Energielevel die ganze Zeit so hochzuhalten um das gar nicht uzulassen...sie hatte letztes Monat so ne Phase wo sie immer behauptete noch hunger zu haben und auch jetzt probiert sies und sagt niam niam und zeigt küche dann frag ich hast du hunger und sie sagt ehrlicherweise nein nein tja ----- und bestimmte uhrzeit nein bin da nicht so fixiert....halt gegen 21h wär schön...
meine mama meint ich hab in ihrem Alter schon keinen mittagsschlaf gemacht aber das trau ich ihr noch nicht zu geht auch nicht so gut weil sie den in der kigru macht und braucht....
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- claudia820
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
wie lange dauert das abendritual?
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- cher123blau
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bin so brav bringt trotzdem nix
Wie alt ist sie denn?
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Maja
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Re: bin so brav bringt trotzdem nix
Ich weiß ja nicht wie Dein Kind sonst so drauf ist, aber meine Große kam in dem Alter mit 9-10 h Schlaf insgesamt aus. Das heißt, wenn sie in der Kita 1,5h schlief, dann hatte ich sie IMMER bis Mitternacht rumtoben (sie stand etwas später auf als Dein Kind). Ich habe mir wahre Kleinkriege mit der Kita geliefert über dieses Thema, weil ich hochschwanger fast bekloppt geworden wäre.
Wie auch immer.
Aber FALLS es so sein sollte, dass Du ein Kind hast, was wenig Schlaf braucht, oder ein Nachtmensch ist, dann hast Du keine große Chance - dann akzeptierst Du es besser gleich und hoffst, dass sie bald auf den Mittagsschlaf verzichtet, dann ist nämlich vor 22 Uhr wieder Ruhe. Glücklicherweise lassen sich Wenig-Schläfer oft schon in recht jungem Alter daran gewöhnen, im Bett CDs zu hören oder zumindest ruhig zu spielen, wenn Mama abends auch mal was anderes erledigen will oder muss. Es ist zwar nie das gleiche wie kinderfreier Feierabend, aber es ist echt entspannter, neben einem spielenden Kind noch dies und das zu machen, statt sich zwei Stunden mit Einschlafversuchen herumzuärgern und dann außer Frust gar nichts erreicht zu haben.
Was die Nachtschlaf-Situation angeht: Dass sie nur auf Dir draufliegen will und ähnliches übertritt DEINE Grenzen, und das solltest Du nicht unbedingt zulassen. Dass sie wenig Schlaf brauchen mag, ist genetisch und lässt sich nicht ändern, aber wie sie dann schläft, das ist einfach eine Gewöhnungssache. Wenn Du Dich da eindeutig verhältst und sie spürt, dass das für Dich wirklich nicht mehr akzeptabel ist, wird sich der Protest auch in Grenzen halten. Triff da eine Entscheidung über Dich und Deinen Körper und teil ihr das unmissverständlich mit, nicht erst nachts im Bett, sondern auch tagsüber schon immer wieder ("Ab heute schläfst Du nur noch neben mir, nicht auf mir, und zuppelst an dem Teddy, nicht an meiner Brust" - oder so ähnlich).
Bei meiner Kleinen war das Problem dann übrigens nie so akut, was mich zu dem Schluss bringt, dass es doch nicht nur Fehler in meiner Erziehung gewesen sein konnten
Wie auch immer.
Aber FALLS es so sein sollte, dass Du ein Kind hast, was wenig Schlaf braucht, oder ein Nachtmensch ist, dann hast Du keine große Chance - dann akzeptierst Du es besser gleich und hoffst, dass sie bald auf den Mittagsschlaf verzichtet, dann ist nämlich vor 22 Uhr wieder Ruhe. Glücklicherweise lassen sich Wenig-Schläfer oft schon in recht jungem Alter daran gewöhnen, im Bett CDs zu hören oder zumindest ruhig zu spielen, wenn Mama abends auch mal was anderes erledigen will oder muss. Es ist zwar nie das gleiche wie kinderfreier Feierabend, aber es ist echt entspannter, neben einem spielenden Kind noch dies und das zu machen, statt sich zwei Stunden mit Einschlafversuchen herumzuärgern und dann außer Frust gar nichts erreicht zu haben.
Was die Nachtschlaf-Situation angeht: Dass sie nur auf Dir draufliegen will und ähnliches übertritt DEINE Grenzen, und das solltest Du nicht unbedingt zulassen. Dass sie wenig Schlaf brauchen mag, ist genetisch und lässt sich nicht ändern, aber wie sie dann schläft, das ist einfach eine Gewöhnungssache. Wenn Du Dich da eindeutig verhältst und sie spürt, dass das für Dich wirklich nicht mehr akzeptabel ist, wird sich der Protest auch in Grenzen halten. Triff da eine Entscheidung über Dich und Deinen Körper und teil ihr das unmissverständlich mit, nicht erst nachts im Bett, sondern auch tagsüber schon immer wieder ("Ab heute schläfst Du nur noch neben mir, nicht auf mir, und zuppelst an dem Teddy, nicht an meiner Brust" - oder so ähnlich).
Bei meiner Kleinen war das Problem dann übrigens nie so akut, was mich zu dem Schluss bringt, dass es doch nicht nur Fehler in meiner Erziehung gewesen sein konnten
2004/2006/2014



