DAS wiederum fände ich ohne vorherige Absprache nicht ok, sondern übergriffig - auch wenn ich den Impuls der Erzieherin verstehen kann.nettie hat geschrieben: Eine Freundin hat mal erzählt, dass ihr KIND sich in der Kita einmal verletzt hat und nicht zu beruhigen war. Sie als Mutter kam nicht so schnell ran, so dass sich eine Erzieherin dazu entschlossen hat, ihn anzulegen. Meine Freundin fand das super, ich war etwas baff, aber eigentlich find auch ich es toll!
Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
miss_undercover
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 729
- Registriert: 13.10.2009, 18:02
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
-
Lösche Benutzer 2152
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Wenn andere das machen, finde ich das vollkommen in Ordnung, nur für mich ist das nichts...
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, meine Nichte zu stillen (sie wird jetzt ein Jahr alt). Erstmal ist mir das Kind nicht so nah, obwohl mein Bruder ums Eck wohnt und häufiger mit den Mädels da ist. Und dann fühlt es sich einfach nicht richtig an...
Auch damals bei meiner Cousine (sie ist 9 Monate jünger als mein Zweiter) hätte ich mir das nicht vorstellen können.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, meine Nichte zu stillen (sie wird jetzt ein Jahr alt). Erstmal ist mir das Kind nicht so nah, obwohl mein Bruder ums Eck wohnt und häufiger mit den Mädels da ist. Und dann fühlt es sich einfach nicht richtig an...
Auch damals bei meiner Cousine (sie ist 9 Monate jünger als mein Zweiter) hätte ich mir das nicht vorstellen können.
-
Gustazo
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 250
- Registriert: 18.09.2011, 10:37
- Wohnort: bei München
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
ich habe einmal die gleichaltrige tochter einer sehr guten freundin gestillt. meine freundin hatte anfangs ziemlich große stillprobleme und war sich nie sicher ob ihre kleine kräftig saugt und richtig trinkt. da hat sie mich gebeten ihre tochter mal anzulegen, um zu sehen wie sie so trinkt, im vergleich zu meiner tochter. das war irgendwie komisch, aber dann doch sehr ok und hat meiner freundin sehr geholfen
ich habe auch schonmal milch abgepumpt für eine mama deren 4 monate altes baby sehr schwer krank war und im krankenhaus lag. sie hatte vor lauter stress kaum noch milch. und der kleine eine lactose-allergie. das hat auch super geklappt, durfte aber natürlich niemand vom krankenhaus personal wissen...
ich habe auch schonmal milch abgepumpt für eine mama deren 4 monate altes baby sehr schwer krank war und im krankenhaus lag. sie hatte vor lauter stress kaum noch milch. und der kleine eine lactose-allergie. das hat auch super geklappt, durfte aber natürlich niemand vom krankenhaus personal wissen...
- Johana
- Power-SuTler
- Beiträge: 5983
- Registriert: 11.02.2008, 10:00
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Ich habe ja wie gesagt auch schon zwei Babys von Freundinnen gestillt. Das war abgesprochen,und es waren sehr besondere Situationen.
Würde eine Erzieherin oder sonst jemand mein Kind ungefragt stillen,würde ich ausrasten, denke ich.
Das überschreitet so viele meiner Grenzen,unvorstellbar!
Ich würde auch nie ungefragt ein anderes Baby stillen.Das ist ja schon ein heftiger Einbruch in die Mutter Kind Beziehung.
Liebe Grüße
Würde eine Erzieherin oder sonst jemand mein Kind ungefragt stillen,würde ich ausrasten, denke ich.
Das überschreitet so viele meiner Grenzen,unvorstellbar!
Ich würde auch nie ungefragt ein anderes Baby stillen.Das ist ja schon ein heftiger Einbruch in die Mutter Kind Beziehung.
Liebe Grüße
- mialein
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 313
- Registriert: 09.11.2011, 11:47
- Wohnort: Wien
- Kontaktdaten:
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
schöne Geschichten finde ich 
ich habe es nie gemacht und meine Kinder wurden auch immer von mir gestillt ... es gab einfach keine solchen Situationen ... wenn hätte ich nicht lange gezögert und ich denke auch fremdstillen lassen, wenn es notwendig gewesen wäre ... ist doch besser als wenn mein Kind weinen müsste, weil ich gerade verhindert bin
die Geschichte mit der Erzieherin finde ich eigentlich nicht so schlimm ... ich bin mir sicher sie hat es mit den besten Absichten gemacht und wenn ein Stillkind schon im Kindergarten ist, dann ist es doch eigentlich das Beste, wenn es tatsächlich eine stillende Erzieherin gibt, oder ??

ich habe es nie gemacht und meine Kinder wurden auch immer von mir gestillt ... es gab einfach keine solchen Situationen ... wenn hätte ich nicht lange gezögert und ich denke auch fremdstillen lassen, wenn es notwendig gewesen wäre ... ist doch besser als wenn mein Kind weinen müsste, weil ich gerade verhindert bin
die Geschichte mit der Erzieherin finde ich eigentlich nicht so schlimm ... ich bin mir sicher sie hat es mit den besten Absichten gemacht und wenn ein Stillkind schon im Kindergarten ist, dann ist es doch eigentlich das Beste, wenn es tatsächlich eine stillende Erzieherin gibt, oder ??
- Johana
- Power-SuTler
- Beiträge: 5983
- Registriert: 11.02.2008, 10:00
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Na ja,ich gebe meine Babys im Stillalter eh kaum aus der Hand und schon dreimal nicht in die Krippe.Von daher kann ich mich da vielleicht schlecht reindenken 
Aber eine stillende Erzieherin auf etwa 7 Stillkinder gerechnet ist eine interessante Vorstellung
Aber eine stillende Erzieherin auf etwa 7 Stillkinder gerechnet ist eine interessante Vorstellung
- Kate
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1428
- Registriert: 12.01.2011, 18:01
- Wohnort: Hannover
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Über dieses Thema hab ich oft nachgedacht, allerdings hatte ich immer Notfallsituationen wie Autounfall mit bewusstloser Mutter o. ä. im Kopf.
Miss Undercover das Abpumpgeschenk finde ich ja toll, wie kostbar für sie.
Ich habe in meinVz/StudiVz mal von zwei Studentinnen gelesen, die abwechselnd Vorlesungstage hatten und gegenseitig auf die Kinder aufgepasst haben. Und, damit nicht beide pumpen müssen, haben beide am jeweils anderen Tag das Kind mitgestillt. Fand ich ne klasse Sache.
Miss Undercover das Abpumpgeschenk finde ich ja toll, wie kostbar für sie.
Ich habe in meinVz/StudiVz mal von zwei Studentinnen gelesen, die abwechselnd Vorlesungstage hatten und gegenseitig auf die Kinder aufgepasst haben. Und, damit nicht beide pumpen müssen, haben beide am jeweils anderen Tag das Kind mitgestillt. Fand ich ne klasse Sache.
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
-
Lulamae
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1384
- Registriert: 20.06.2011, 13:11
- Wohnort: bei Aachen
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
Interessante Frage, habe ich auch schon drüber nachgedacht.... in einer Notsituation würde ich das sicherlich sofort und ohne zu zögern tun, aber so allgemein muss ich das nciht haben. Ich hatte vor ein paar Monaten das (Flaschen-)Kind einer Bekannten auf dem Arm, das war etwa 4 Wochen alt, und fing bei mir (auf Grund des Geruchs nehme ich mal an?) sofort an zu suchen... das war mir schon unangenehm, also wegen meiner Bekannten.
die hat es zum Glück aber scheinbar nicht so richtig gecheckt.
Ungefragt stillen würd ich ein anderes Kind nie, aber in Situationen, wie sie hier beschrieben wurden, zB Freundin mit Stillproblemen etc, würde ich es sicher tun.
Umgekehrt würde ich nicht wollen, dass mein Kind von einer anderen Frau gestillt wird.... keine ahnung, warum
Ein Freund von mir kommt aus Marokko, und er hat mir erzählt, dass es bei ihnen üblich war, dass Frauen mit etwa gleichaltrigen Kindern sich die Betreuung der Kinder teilen, gegenseitig babysitten usw, und dann auch ganz selbstverständlich das andere Kind in dieser Zeit mitstillen. Er sagt deshlab immer, er hatte zwei Mütter gewissermaßen. Ob das heute immer noch so ist, weiß ich aber nicht, ist ja doch schon gut 30 Jahre her
Ungefragt stillen würd ich ein anderes Kind nie, aber in Situationen, wie sie hier beschrieben wurden, zB Freundin mit Stillproblemen etc, würde ich es sicher tun.
Umgekehrt würde ich nicht wollen, dass mein Kind von einer anderen Frau gestillt wird.... keine ahnung, warum
Ein Freund von mir kommt aus Marokko, und er hat mir erzählt, dass es bei ihnen üblich war, dass Frauen mit etwa gleichaltrigen Kindern sich die Betreuung der Kinder teilen, gegenseitig babysitten usw, und dann auch ganz selbstverständlich das andere Kind in dieser Zeit mitstillen. Er sagt deshlab immer, er hatte zwei Mütter gewissermaßen. Ob das heute immer noch so ist, weiß ich aber nicht, ist ja doch schon gut 30 Jahre her
Engel können fliegen, weil sie sich selbst nicht so schwer nehmen
mit Sonnenschein (03/11) und Sommerzwerg (06/14)
mit Sonnenschein (03/11) und Sommerzwerg (06/14)
-
miss_undercover
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 729
- Registriert: 13.10.2009, 18:02
- Keelis
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 214
- Registriert: 04.10.2011, 16:58
- Wohnort: Bad Zwischenahn
Re: Schon mal ein "fremdes" Kind gestillt?
spannende Box....
mein 1. Impuls war neeeee, das kann ich mir nicht vorstellen.
Dann habe ich eure Geschichten gelesen und es fühlte sich ad hoc nicht mehr "falsch" an.
Ich erwarte mein 1. Kind und bisher ist stillen (in der Theorie) für mich etwas sehr intimes. Das würde ich weder einem fremden Kind geben, noch wollte ich das es jemand für meinen Sohn tut.
Aber wenn ich weiter denke, wäre ich wohl sehr Dankbar wenn es eine Person gibt die einspringt, wenn mein Sohn Stillnot hat. Genau so schwer wäre es wohl auch für mich tatenlos zu zu sehen, wenn ein hilfloses Baby Not hätte.
So aus der Ferne wäre es mir aber schon wichtig, das ich die Person kenne und sie mir bestenfalls nahe ist. Außerdem würde ich in jedem Fall gefragt werden wollen. Alles andere würde ich als Grenzüberschreitung empfinden.
mein 1. Impuls war neeeee, das kann ich mir nicht vorstellen.
Dann habe ich eure Geschichten gelesen und es fühlte sich ad hoc nicht mehr "falsch" an.
Ich erwarte mein 1. Kind und bisher ist stillen (in der Theorie) für mich etwas sehr intimes. Das würde ich weder einem fremden Kind geben, noch wollte ich das es jemand für meinen Sohn tut.
Aber wenn ich weiter denke, wäre ich wohl sehr Dankbar wenn es eine Person gibt die einspringt, wenn mein Sohn Stillnot hat. Genau so schwer wäre es wohl auch für mich tatenlos zu zu sehen, wenn ein hilfloses Baby Not hätte.
So aus der Ferne wäre es mir aber schon wichtig, das ich die Person kenne und sie mir bestenfalls nahe ist. Außerdem würde ich in jedem Fall gefragt werden wollen. Alles andere würde ich als Grenzüberschreitung empfinden.








