Ich schaffs nicht mehr :(

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Toncks
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Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Toncks »

Hallo ihr Lieben!

Ich bin ziemlich am Ende und kann einfach nicht mehr. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und weiß auch nicht, wie ich die nächste Zeit überstehen soll, wenn es so weiter geht.

Meine Tochter ist nun sechs Monate alt geworden und sie schreit eigentlich seit dem sie zwei Wochen alt ist jeden Tag vor Schmerzen. Ich kann es nun schon nicht mehr hören. Ich bin total übermüdet, da sie seit August nachts nur sehr schlecht schläft und ich im 1-2 Stunden-Takt weckt. Tagsüber muss ich mich ständig mit ihr beschäftigen, damit sie nicht weint, weil ich zu langweilig ist. Rausgehen hilft da ungemein. Das Problem ist nur, dass ich mich so nicht mal zum Schlafen hinlegen kann. Falls sie nicht im Tuch einschläft, haben wir unglaubliche Einschlafschwierigkeiten. Sie bekommt wohl immer dann ihre Schmerzen bzw. bemerkt sie erst, wenn sie runterfährt und müde wird und es zum Einschlafen geht. Bis sie dann eingeschlafen ist, bin ich so aufgekratzt durch das ganze Schreien, dass bei mir gar nicht mehr ans Schlafen zu denken ist. So kämpf ich mich von Nacht zu Nacht und von Tag zu Tag in der Hoffnung, dass es endlich aufhört.

Ich geb euch mal eine kurze Schmerzbiografie, die sie bisher durchgemacht hat.

Wir hatten 4,5 Monate lang 3-Monats-Koliken. Nichts half. Wir haben alles ausprobiert, wirklich alles. Von einem Tag auf den anderen waren sie weg. Der Tag danach, war der erste Tag, an dem sie nicht einmal vor Schmerzen geschrien hat. Am nächsten Tag fing sie ein wenig wieder das Wimmern beim Einschlafen an. Ich schobs noch auf ein paar kleine Koliken, aber die waren überhaupt nicht der Rede wert. Im Nachhinein wusste ich dann, dass sich so die Zähne ankündigten. Zwei Tage danach bekam sie schlimme Zahnschmerzen. Sie schrie, wie zu Kolikzeiten. Da konnte ich noch über die Ironie lachen, immerhin waren die Koliken weg und Zahnschmerzen hat sie ja hoffenltich nicht genauso lang. Ich wurde eines besseren belehrt. Ich fing nach zwei Wochen an Beikost einzuführen. Mit der Beikost kamen die Blähungen und Bauchschmerzen zurück. Nach zwei Wochen vergeblichen Beikostgewöhnung, trotz Umstellung von Kürbisbrei auf Fenchelbrei, riet mir der Kinderarzt eine kleine Pause einzulegen und dann mit Getreidebrei zu beginnen, da die Kleine wohl auch die kleinen Dosen Fruchzucker im Gemüse nicht verträgt. Brei abgestetzt, ein paar Tage gewartet. Die Nächte waren immer noch unruhig, aber wir hatten seit Anfang August unruhige Nächte und ich wusste schon irgendwie, dass sie die Blähungen nachts beibehalten wird. WIr fingen dann an mit Getreidebrei. Sie vertrug den besser als den Gemüsebrei, trotzdem waren die Nächte anstrengend. Sie schreit nachts auf, wälzt sich stark und schlägt um sich, spuckt ständig den Schnuller aus, will aber unbedingt an etwas nuckeln. Nach einer Woche Getreidebrei dachte ich zunächst es würde besser werden. Aber nachdem es auch besser wurde, wurde es auch wieder zunehmendst schlechter. Seit Freitag schreit sie wieder bei jedem Mal einschlafen - außer wir sind mit dem Tuch unterwegs - und die Nächte werden schlimmer. Heute habe ich wieder rausgefunden warum. Sie bekam wieder Zahnschmerzen. Hinzu kann kommen, dass wir den Getreidebrei nicht mehr mittags geben sondern abends, da sie mittags zwar was gegessen hat, aber dies schon fast als homöopathisch durchgehen konnte und abends schlabbert sie uns dann wenigstens ein bis zwei Esslöffel weg. Da ihr Darm aber so miserabel arbeitet und es nach dem Brei auch bald ins Bettchen geht, scheint sie den Brei vielleicht noch schwerer verdauen zu können.

Ich bin nun wirklich verzweifelt und frage mich ständig warum das nur so ist. Ich schaff das so nicht mehr. Ich werd wahnsinnig, wenn sie schreit. Ich möchte dann etwas kaputt machen. Meistens hau ich dann gegen die Wand. Ich schäme mich auch dafür, aber ich kann einfach nicht mehr. Vorhin hab ich auch gesagt, dass ich sie nicht mehr haben möchte. Nun schläft sie im Tuch und ich schreibe heulend diesen Post. Ich fühl mich, als hätte ich als Mutter versagt, obwohl ich mir immer solche Mühe geben wollte.

Ich wünsche mir einfach nur, dass es aufhört. Ich will doch nur nachts schlafen. Wenn sie mich nur einmal nachts wecken würde, das wäre für mich der Luxus schlecht hin. Dreimal wären für mich auch noch herrlich erholsam. Ich merke ja schon, wie mir der Schlaf fehlt. Meine Konzentration ist weg. Gestern hab ich z.B. meiner Kleinen zu warmen Brei gegeben, dabei hab ich vor zwei Sekunden noch getestet gehabt, dass er zu heiß ist und ich noch warten wollte. Sie hat dann gleich den Mund verzogen und ich hab ihr ganz schnell den Brei mit den Fingern aus dem Mund geholt. Ich fühlte mich so schlecht, dass ich das getan hab und hätte mich dafür am liebsten verprügelt. Und dann geht mir immer wieder die Frage von der Kinderärztin im Kopf umher, die sie mir gestern stellte, weil ich wiedermal wegen der Breiunverträglichkeit da war: Ist es denn so schlimm, wenn sie diese Blähungen hat? Ich hätte sie am liebsten erschlagen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich gebe jetzt SabSimplex, BiGaia, Globulis, Dentinox und später wohl dann auch ein Paracetamolzäpfchen.

Ich hoffe, ihr habt ein paar aufbauende Worte für mich.

Liebe Grüße,
Toncks
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LaraKessel
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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von LaraKessel »

Was habt ihr denn diagnostisch abklären lassen? Habt ihr Reflux abgeklärt? Blockaden?
Das wären so zwei sachen die mir spontan einfallen die Babys gerne mal zum schreien bringen.

Ansonsten lass ich dir noch nen Drücker da ((((Toncks))))
Ich erinnere mich noch gut, wie agressiv (nicht gegen das Kind!!) ich geworden bin, wenn unser Sohn abends 1-2 Stunden geschrien hat zum einschlafen. Wenn er durch nichts zu beruhigen war wurde ich so sauer.
Und ja, ich habe mir auch manchmal gewünscht er würde in die Babyklappe passen oder irgendwer würde ihn mir mal abnehmen.
Das wäre das nächste, kann dir irgendwer das Kind mal einige Zeit abnehmen? (Je nachdem ob du stillst oder nicht halt länger oder kürzer) und mit ihr spazieren gehen, so dass du in der Zeit schlafen kannst? Manchmal kann man so einen Deal mit anderen Müttern machen, sie trägt dein Kind und schiebt ihrs und du schiebst dann ihrs und trägst deins, so haben beide mal Zeit für sich und ob man nun 1 oder 2 Kinder durch den Mittagsschlaf schiebt ist ja grundsätzlich egal.
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gadjodilo
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Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von gadjodilo »

Ach Toncks, ich habe keine guten Tipps parat, wollte dich aber nicht einfach wegklicken. Mir ist beim lesen aufgefallen dass du sehr hart zu dir bist, du hast als Mutter nich versagt! Du bist in einer heftigen Zeit. Teilweise gings bei uns auch so, aber mit immer wieder etwas entspannteren Phasen. Ist denn niemand da der dir ein paar kleine Auszeiten ermöglichen könnte, so dass du ein wenig Energie tanken kannst, dass du weisst du bist nicht alleine. Ich lass dir eine dicke ((((())))) da wenn du magst!


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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von honigbienchen »

Oje, das klingt übel und deine Verzweiflung springt einen förmlich an :(

Als erstes möchte ich dir sagen, du hast ganz sicher nicht versagt! Du bist DA! Du möchtest deinem Kind gerne helfen, dass es zufriedener ist, weniger schreit und gleichzeitig deine nervlichen Ressourcen geschont werden! Das ist alles total nachvollziehbar und du tust alles in deiner Macht liegende.
Manchmal kann man auch nicht viel machen, ausser eben DA sein und genau das tust du.

Wie klappt das Stillen denn? Funktioniert es da auf beiden Seiten gleich gut?
Überhaupt, hat deine Tochter eine Lieblingsseite?
Bewegt sie sich evtl einseitig?
Wieviele Std. pro Tag weint oder schreit sie so im Mittel?
Hilft das Sab Simplex oder eins von den anderen?
Wurde schonmal nach Blockaden (Wirbelsäule, HWS, Hüfte...) geguckt?

WAs ebenfalls wichtig ist, schau, wo du für dich Auszeiten finden kannst. Gibts in deinem Umfeld die Möglichkeit, dass dir jemand (Papa, Oma, Freundin...) deine Kleine mal abnimmt, dass du dich tagsüber mal hinlegen kannst oder sonstetwas für dich machen kannst, auch wenns "nur" 2 Std. sind?
Womit könnte man dir helfen?

Erstmal so viel.
Ganz liebe Grüße.
Annette

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Traumwind
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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Traumwind »

Lara und die anderen habenja schon geschrieben, was man noch abklären könnte.

Meine Frage ist, wieso versuchst Du nicht mal den Brei ganz wegzulassen? Ihr Darm scheint offensichtlich einfach noch nicht beikostreif zu sein und wehrt sich dagegen. Viele Kinder sind das erst mit 6 Monaten oder später. Das zeigen ja auch die homöopathischen Mengen, die sie nur zu sich nehmen will.

Desweiteren kann es wohl jede Mutter nachvollziehen, wie anstrengend solche Tage/Nächte und Wochen sind. Du hast definitiv nicht versagt! Du tust und gibst Dein Mögliches und auch eine Mama darf mal wütend werden. *drück*

LG
Mama³

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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Toncks »

Vielen Dank. Es ist schön zu hören, dass auch andere Mütter mal solche Gedanken haben, wenns einfach zu viel wird. Es ist nicht ganz so leicht die Kleine abzugeben. Mein Mann ist oft auf Montage und meine Studienkollegen sind alle grad im Examensstress. Andere Mütter kenne ich leider nicht, denen ich die Kleine anvertrauen könnte. Zumal, wenn sie müde wird und Bauchschmerzen bekommt, sich nur von mir beruhigen lässt und auch nur bei mir dann einschläft. Also hab ich Angst, die Kleine nicht in meiner Nähe zu haben, wobei ich mich so sehr nach eine Auszeit sehne. Aber ich würde es nicht ertragen, wenn ich wüsste, dass die Kleine schreine könnte. Ich musste das einmal mit durchmachen. Da wollte unbedingt die Oma die Kleine zum Einschlafen bringen. "Die Kleine muss auch mal bei anderen einschlafen!" Sie hat mich für 10 Minuten weggeschickt. Die Kleine hat so gebrüllt und ich hab so gelitten. Als ich sie mir dann wieder holte, ist sie gleich in meinen Armen eingeschlafen, hat aber so geschluchzt, dass es mir fast das Herz zerriss. Schluckauf hatte sie auch noch von dem ganzen Geschrei. Sowas möchte ich nicht mehr mitmachen. Es ist also schwierig eine Auszeit zu nehmen.

Ansonsten ist alles abgeklärt worden. Der Darm scheint nur unglaublich träge zu sein, vor allem nachts.

Ich habe Angst den Brei wieder abzusetzen. Es hieß nämlich am Anfang von allen Seiten, dass sie meine Milch nicht verträgt, weil sie ja die ersten 4,5 Monate so schlimme Bauchschmerzen hatte. Am Ende meinte sogar meine Hebamme ich solle sofort abstillen und mit Beikost anfangen. Ich war geschockt und hab mich in mein Kämmerchen zurückgezogen und sozusagen heimlich weitergestillt und mich dann auch gegen alle Beikosteinführungsattacken gewährt. Nach dem die Koliken dann auf einmal weg waren, wusste ich, dass es nicht meine Milch war. Dann fing sie aber an unser Essen anzugieren und es mir im Tuch auch aus der Hand zu greifen. Also dachte ich sie sei soweit. Sie will ja auch immer was von dem was wir essen abhaben. Jetzt geben wir den Brei ja am Abend und sie isst auch glaub ich gern - vor allem trinkt sie gern aus dem Becher :) - und auch etwas mehr. Meine Angst ist jetzt die, dass wenn ich abstille die Schmerzen und Blähungen bleiben und es alle wieder auf meine Milch schieben :( Jetzt kann ich ja noch sagen sie verträgt die Beikost nicht ...

Ich weiß, dass ich ein ganz schlechtes Selbstbewusstsein hab, aber ich weiß nicht, wie ich das ändern kann :(
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Traumwind
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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Traumwind »

Oh je, ja es ist schwer gegen solche Argumente anzukämpfen und wenn sie dann noch von Hebammen und Kinderärzten kommen, fühlt man sich ganz schnell verloren. Denn es herrscht immer noch die Meinung, dass die ja schließlich Recht haben müssen. Ich hab da auch lange gebraucht um das abzulegen. Aber heute biete ich Ärzten und auch selbsternannten Fachleuten gerne mal die Stirn. ;-) Kinderärzte und Hebammen sind nicht zwangsläufig Fachleute, wenn es um Kinderernährung geht. Meistens werden die Fortbildungen von Kinderärzten von Mil*pa oder dem netten Onkel H*pp bezahlt... da kann man sich wohl denken, was dabei rauskommt und weshalb die Ärzte so erpicht drauf sind, möglichst schnell Beikost einzuführen oder gar Flaschenmilch zu füttern.

Die Koliken kamen sicherlich nicht davon, dass sie Deine Milch nicht vertragen hat. Die 3 Monatskoliken kommen einfach noch durch das unreife Verdauungssystem mit dem Babys auf die Welt kommen. Bei den einen ist das stärker, bei den anderen schwächer und bei manchen kommt das gar nicht groß zum tragen. Mein Großer hatte damals überhaupt keine Probleme und meine Tochter hat sich 14 Wochen damit gequält. Der Große war ein Flaschenkind und die Kleine wurde gestillt. Mir wollte man auch immer einreden, dass sie meine Milch nicht verträgt, aber da ich da schon viel gelesen hatte und mich mit der Ausbildung zur Stillberaterin befasst hatte, konnte man mir so leicht nichts mehr erzählen. ;-)

Wenn sie eh nur so Minimengen ist, würde ich in der Tat wirklich mal versuchen ein paar Tage vielleicht, nur voll zu stillen. Du brauchst Dich diesbezüglich vor keinem rechtzufertigen, auch nicht vor dem KiA. Vielleicht bringt es euch wirklich Erleichterung... ich finde, schaden kann es nicht.
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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Toncks »

honigbienchen hat geschrieben: Wie klappt das Stillen denn? Funktioniert es da auf beiden Seiten gleich gut?
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Mir ist nicht weiter aufgefallen, dass sie eine Lieblingsbrust hätte. WIr hatten zwar am Anfang ein paar Schwierigkeiten, weil ich Flachwarzen hab, aber wir können beide jetzt super damit umgehen.

Vom einseitigen Bewegen her ist mir bisher auch nichts aufgefallen, nur dass sie beim Auf-den-Bauch-drehen lieber nach links rollt. Das war zumindest am Anfang so, seit dem sie sich auch wieder zurückrollen kann (und das in beide Richtungen) hab ich nicht mehr weiter darauf geachtet. Ich beobachte sie da mal nochmal.

SabSimplex hat meiner Meinung noch nie geholfen. Kümmelzäpfchen auch nicht und die BiGaia erst recht nicht. Ärztin meine aber, dass es jetzt anders sein könnte, da die 3-Monats-Koliken rum sind. Ich klammere mich an jede Hoffnung.

Ja ich war schon beim Osteopathen. Danach gings ihr aber immer schlechter als vorher.

Auszeiten gehen wie gesagt nicht so richtig, obwohl ich gerne eine hätte. Ich wünsche mir auch sehr oft, dass ich endlich mal wieder etwas von meinem Leben habe. Grad bin ich enfach nur 24 Std. am Tag Mutter.
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Muschelsucherin
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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von Muschelsucherin »

Mir drängt sich da sehr der Verdacht auf, dass es sich um KISS handelt.

Osteopathen können da manchmal gar nicht richtig helfen bzw. nur kurz die Symptome lindern, ader nicht die Ursache beheben.

Ich würde dir zu einem Arzt raten, einem KISS-Spezialisten in Köln. Dr. Biederman heißt er.
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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Re: Ich schaffs nicht mehr :(

Beitrag von LaraKessel »

Hast du denn schonmal auf Milchprodukte verzichtet. Das haben auch manche Babys, dass sie darauf reagieren, wenn die mama Milcheiweiß zu sich nimmt.
Da soll angeblich der Erfolg aber erst nach 3 Wochen spürbar sein.
2 Jungs (05/09 und 02/11)

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