frühstück mit den breimamas

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Nachtfrau
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von Nachtfrau »

Meine Große war ein Fliegengewicht, sehr klein, sehr zierlich. Vollgestillt bis 6 Monate, dann Brei/zerdrücktes Essen nach Laune, also nicht nach Plan, sondern was halt grad da war und schmeckte. Sei aß gern, Beikostmengen waren und blieben lange sehr klein. Nebenbei weiter nach Bedarf gestillt. Mädel blieb klein und zierlich. Heute schlanke, normal entwickelte 16jährige.

Der Mittlere war für meine Verhältnisse ein riesiger Brocken, 50 cm und 3400 g. Unglaubliche Gewichtszunahme, 150 g in den ersten zwei Tagen, nach kurzer Zeit wurde er DICK. Vollgestillt ca 5,irgendwas Monate. Dann Brei und Fingerfood nach Laune, weiter nach Bedarf gestillt. Beikostmengen weiß ich nicht mehr, weiß nur, dass er gern gegessen und gern gestillt hat. Blieb als Baby sehr dick und wurde erst später schlank. Heute dürrer Hering, der nur aus Haut, Knochen und Sehnen zu bestehen scheint. :D

Jüngster kam als winzigster Winzling, miniminiklein und leicht, nahm rasch zu, aber nicht so extrem wie der Mittlere, war bald vom Gewicht her etwas über dem Durchschnitt. Vollgestillt ca 4,5 Monate, dann Start mit Fingerfood. Brei kam extrem gut an, er forderte ihn ne Zeitlang in relativ großen Mengen. Dann wurde er krank, hat 3-4 Tage voll gestillt, danach nur noch selber essen, jetzt nascht er auch gern mal wieder Brei, wenn ich ihn esse. Beikostmenge hat nach anfänglichem Schlingen abgenommen. Trinkt viel an der Brust.
Baby ist propper, schießt in die Länge, wird dadurch ein bisserl schlanker, Gewicht ist wohl weiterhin über Durchschnitt. (Glaub ich, ich habs nicht so mit Tabellen, Zahlen und Vergleichen...)

Vielleicht hilfts ja für die Statistik. :D

Übrigens kam (und kommt) sowohl Brei als auch Festes zum Großteil unten so wieder raus, wie es oben reingegangen ist. Ich ärgere die großen Kinder gern mal mit Aussagen, wie, man könne die Zucchini-/Paprikastücke etc. waschen und nochmal geben. Dann ekeln sie sich und schimpfen mich. :mrgreen:
Deshalb finde ich die Kalorienmenge von Brei nicht unbedingt sonderlich relevant und stillen nach bedarf auch nach beikosteinführung wichtig.

fertig! :D
LG Nachtfrau

mit der Großen (1/95), dem Mittleren (1/03), dem Mini (3/11) und der winzigen Enkelmaus (9.2.12)

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Sakura
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von Sakura »

Nachtfrau hat geschrieben: stillen nach bedarf auch nach beikosteinführung wichtig.
ich glaube, das ist der knackpunkt. bei den von mir beschriebene müttern und kindern wurde aber beikost als antsattkost eingeführt, eine mama stillt ihr 7 monate altes kind nur noch einmal pro tag, der rest ist brei.
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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zierfisch
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von zierfisch »

!? Mit 7 Monaten!? Meine Güte!!!
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Nachtfrau
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von Nachtfrau »

auch keine flasche? das ist dann aber wirklich viel zu wenig milch für so ein kleines baby. :-/

das ist der grund, wieso ich mich sämtlichen mama-baby-veranstaltungen komplett entziehe. ich war noch nie in einem rückbildungskurs, babyschwimmkurs, pekip oder sonst was. ich hasse das vergleichen, wenn ich solche sachen wie oben live mitbekomme, beschäftigen sie mich mitunter sehr, und wenn ich mich dann auch noch für das was ich tu, rechtfertigen muss, werd ich stinkig und reagiere dann auch mal recht arrogant.
meine taktik: ich treff ich mich ab und zu zwanglos mit müttern, die ähnlich ticken wie ich, lebe ansonsten mein mutteraustauschleben in ausgesuchten foren aus und rede mir fest ein, dass mütter, die kleine babys abstillen, schreien lassen, mit 6 monaten milchschnitte füttern etc. seltene randerscheinungen sind. :roll:

mütter verringern massiv das milchangebot und geben stattdessen brei, der halbverdaut wieder ausgeschieden, also kaum verwertet wird. wenns kinderl dann scheints nicht "genug bekommt", wird bestenfalls an der breizusammensetzung geschraubt, oder halt versucht, noch mehr brei ins baby zu schaufeln.
ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich stressig ist. zumindest im vergleich dazu, einfach ganz normal weiter zu stillen und das kind nebenbei fröhlich essen kennenlernen lassen. es bekommt aus meiner milch weiter alles, was es braucht, und was sonst im magen landet, ist ein netter bonus obendrauf. ich hab gar keine lust, mich so intensiv mit dem nährstoffbedarf von babys auseinanderzusetzen, um einschätzen zu können, wie ich meine milch durch andere lebensmittel ersetzen kann. das trau ich mir nicht zu, da still ich lieber und lass mein baby von meinem teller naschen. :D so kann ich ziemlich sicher sein, dass es gut versorgt ist.
muttermilch wird einfach viel zu wenig wertgeschätzt.
LG Nachtfrau

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Liverpool
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frühstück mit den breimamas

Beitrag von Liverpool »

Ich finde es auch sehr bedenklich die Milch so früh so stark zu reduzieren.

Andererseits wundert es mich nicht, dass viele glauben sie müssten es so machen. Ich wurde jetzt schon gefragt, wie lange ich denn stillen möchte und mein Baby ist gerade mal 8 1/2 Wochen alt. Neulich wurde ich sogar gefragt ob ich den noch! stille. Das war zwar nett gemeint, weil die ältere Dame mein ja sehr freudig aufgenommen hat, aber ich hab doch sehr verdutzt geschaut im ersten Moment, weil mir das "noch", doch sehr komisch vorkam. Wir haben doch eher gerade erst angefangen zu stillen.
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von lufti »

vielleicht war das noch darauf bezgen, dass viele nach 3-6 wochen aufgeben?

ich stille weiterhin nach bedarf aber brei gibt es auch schon. er schiebt sich den löffel meist schon selbst in den mund und schnappt danach ;-)
abends verlangt er nacheiner brotrinde oder reiswaffel und wehe er bekommt das nicht dann wird sich lautstark zu wort gemeldet.

wäre das nicht so würde ich vll stillen. weniger stillen tue ich aber wegen der beikost nicht wirklich!
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von lufti »

jetzt war ich zu schnell mit absenden.

bin aber auch immer wieder schockiert was manche kinder bzw. babys zum essen bekommen. Fruchtzwege für ein Baby das nicht sitzen kann und immer schön saft zum trinken. Pommes zum kauen und ich hoffe, dass das keine cola im fläschen war.

Naja jeder wie er es will aber für mich ein absolutes tabuthema!
wenn ich jetz nicht auf das essen achte was ist dann später...

Beikost finde ich ok wenn das Kind es verlangt aber dann gesund und vernünftig und das stillen lasse ich mir nach einem solch langen Kampf nicht so schnell nehmen ;-)
Hoffentlich macht der Zwerg da auch lange mit!
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von christy »

Stimmt, ich wurde auch vor kurzem gefragt, ob ich NOCH stille... tja.
Und in der Klinik, ca. am 2. Tag nach der Geburt sagte so ne (ansonsten sehr nette) physiotherapeutin, das mit dem Beckenboden sei ja spätestens nach 6 Monaten, also, wenn abgestillt sei, alles besser.
Die stillfreundlichen Kliniken sollten auch dem GESAMTEN personal die message mitgeben!!
lg C.
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Pupu
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Re: frühstück mit den breimamas

Beitrag von Pupu »

Kurzer Einwurf zur "stillst du noch?"-Frage: was sollen sie denn sonst fragen? Stillst du schon? Stillst du wieder? :wink:

Für mich ist "stillst du noch?" eine ganz neutrale Frage. Während "wie, stillst du etwa IMMERNOCH?!" keine neutrale Frage wäre *g*
Es kommt wahrscheinlich einfach auf die Betonung an und auf das, was man reinlesen will. Aber generell find ich die Frage ganz normal.
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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Liverpool
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frühstück mit den breimamas

Beitrag von Liverpool »

Ja, es kommt wahrscheinlich wirklich auf die Betonung und den Kontext an. Ich hätte mich weniger gewundert, wenn sie mich gefragt hätte, ob ich (also überhaupt) stille, da sie mich nicht kannte. Aber im weiteren Gedpräch stellte sich halt raus das sie tatsächlich "noch" meinte, von wegen ich hätte durchaus schon bewußt (und das nicht weil es Schwierigkeiten oder so gibt) abstillen können. Aber wie gesagt sie war ja eher erfreut, dass ich das nicht getan hatte. Sie scheint es von ihren Kindern mit Enkeln anders zu kennen.
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