Ich kann das ebenfalls nur unterstreichen!
Dein Kind ist alt genug, dass man mit ihr reden kann. Ich würde das tagsüber immer wieder ankündigen (heute nacht wirst Du nur kurz stillen dürfen! Oder: heute nacht werden wir beide nur Wasser trinken!), auch wenn sie nicht sichtbar drauf reagiert, wird sie nachts nicht aus allen Wolken fallen, wenn es plötzlich nichts/nur wenig /was anderes gibt.
Wichtig finde ich: mach Dir vorher ganz genau klar, was
Du willst. Nicht "irgendwie mal weniger stillen", sondern zB: morgens und abends stillen ist ok, sonst nicht. Oder sonstwann. Welche Stillmahlzeiten sind für Dich ok? Die würde ich (vorerst) beibehalten. Und den Rest freundlich, liebevoll, aber eben bestimmt abschaffen. Alternativen aufzeigen: Stillen werden wir jetzt nicht, aber ich kann Dich im Arm halten, Dir Wasser geben, mit Dir kuscheln. Wenn Du Dir selbst ganz sicher bist - Dir eben Deiner Grenzen genau bewusst geworden bist- wird es besser klappen, da bin ich zuversichtlich.
Die Kinder werden durch unsere Unsicherheit eben auch verunsichert und fühlen sich in der Situation nicht mehr wohl. Wenn wir aber sicher sind, dass es richtig ist was wir tun, strahlen wir das auch aus und können die Unsicherheit (oder Empörung

)unserer Kinder besser auffangen und aushalten.
Und mit dem Papa musst Du mal reden - ins Gästezimmer ziehen und Dir nicht den Rücken stärken finde ich unfair. Wenn er will, dass Du weiter stillst (und Du das auch willst!!!!), muss er Dich mehr entlasten.
Tu was für Dich!!
Wenn Du Dich insgesamt besser fühlst, kannst Du vielleicht auch die übrig bleibenden Stillmahlzeiten Deiner Kleinen wieder genießen.
Liebe Grüße!