Da ist das rechtzeitige Informieren in der Schwangerschaft ist das A und O, damit man sich schnell Hilfe besorgen kann.moselkind hat geschrieben:
was ich sagen will: es ist wahrscheinlich auch ein bisschen "glückssache", an welche informationen man gerät. woher soll ich wissen, welches buch der beste stillratgeber ist? woher soll ich wissen, ob meine hebamme wirklich gute stillberatung macht?
Die Hebamme mal fragen, wann sie zuletzt eine Fortbildung zum Thema Stillen gemacht hat ?![]()
woher soll ich wissen, welche der 3254352325 tips im netz mir wirklich nützen?
das ist der Nachteil im Internet findet man ja leider auch viel Unsinn und Halbwahrheiten...
und wenn das problem schon akut ist, hat man ja auch meist nicht die zeit, sich eingehend damit zu beschäftigen, dann will man schnell eine lösung.
Die beste Zeit sich zum Thema Stillen zu informieren ist in der Schwangerschaft. Leider besitzen viele Hebammen zu wenig oder falsches Wissen darüber und erzählen dies dementsprechend in der Geburtsvorbereitungskursen falsch.
Genauso gibt es immer noch zu wenige Gyn, die sich mit dem Thema auskennen.
Übrigens werben fast alle KH damit, dass sie Stillberatung anbieten und stillfreundlich sind. Aber es gibt die Initiative von WHO und UNICEF, dass sich ein KH erst babyfreundlich nennen darf, wenn es seine Zertifizierung dafür bekommen hat. Da wird dann in einem Vorlauf von ein paar Jahren alle Mitarbeiter des KH, die mit Schwangeren und Wöchnerinnen zu tun haben, auf ein Basiswissen zum Stillen geschult. Das bedeutet natürlich alle Ärzte ( Chefarzt der Gyn und seine Arzthelferinnen, alle Ärzte im Team auch Anästhesisten, natürlich alle Hebammen und Kinder-/Krankenschwestern, die mit Wöchnerinnen in Kontakt kommen usw...) Dann findet man noch ein paar spezialisierte Fachleute mit voller Ausbildung als IBCLC ...Die sind oft auf Wochenstation tätig, bieten Stillgruppen an...
Wen es genauer interessiert babyfreundliche KH. Dort findet man die KH, die schon sind, und die sich noch in Vorbereitung befinden.