ich hätte eine Frage zu meinem Stillproblem...
Zur Hintergrundgeschichte:
4 Tage nach der Geburt meiner Kleinen ist völlig überraschend und ohne Vorgeschichte meine Mutter an einem Schlaganfall verstorben
Da ich die einzige Angehörige bin, muss ich mich um alles kümmern. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, läuft der Papierkram nicht gerade reibungslos und ich habe nach über 2 Monaten immer noch keine Sterbeurkunde. Außerdem gibt es noch einen Rechtsstreit mit der ehemaligen Mieterin einer kleinen Eigentumswohnung, um den ich mich jetzt auch kümmern muss.
Es wird euch also nicht überraschen, dass wir Stillprobleme haben
Ich habe von Anfang an alles dafür getan, mich so viel wie möglich auf meine kleine Tochter zu konzentrieren und die Stillbeziehung aufzubauen. Und eigentlich lief es auch ganz gut, ich musste bis vor kurzem meist nur 1-2 Fläschen abends zufüttern und das Stillen in der Nacht hat auch wunderbar geklappt.
Jetzt habe ich aber plötzlich seit 1 Woche fast gar keine Milch mehr, so dass ich ihr 5-6 Fläschen geben muss und das Stillen nur noch zum Nuckeln oder als kleiner Imbiss geht.
Ich lege sie immer noch ganz oft an, damit die Milch angeregt wird, aber bisher ohne Erfolg.
Nun zur eigentlichen Frage: Bringt es überhaupt etwas, wenn ich sie weiterhin oft anlege, wenn die Milch jetzt schon fast versiegt ist? Mein größter Wunsch ist es, sie doch noch voll stillen zu können, wenigstens ein paar Wochen lang bevor sie nachher mit Beikost anfängt.
Irgendwann wird der Stress hoffentlich bei mir nachlassen und dann würde ich gerne noch Milch haben und sie wieder steigern. Oder ist es so, dass die Milch bei zu großem Stress einfach aufhört und dann auch nicht mehr wiederkommt?
Ich fände es sehr schrecklich, wenn ich jetzt schon abstillen müsste! Aber ich habe das Gefühl, dass die Kleine langsam genervt ist von der Brust, wenn nichts rauskommt und bald auch nicht mehr nuckeln mag
Liebe Gruße,
Kristie