Ich kann den anderen nur zustimmen.
Ich bin mit meinem Sohn auch einen relativ "steinigen" Weg gegangen, um Unverträglichkeiten/Allergien aufzuspüren.
Die Symptome waren verschiedenst.
Hautausschlag, Brennen im Mund, Schorf am Ohr, nächtliches Erbrechen, Unruhe, plötzliche Wutanfälle und Alptäume.
Ich hab das nie auf Ernährung bezogen, bzw. vieles nicht.
Denn ich bin null allergisch, kenne das daher gar nicht.
Und ich habe doch alles "richtig" gemacht: Langes Stillen, später Beikoststart, kein Weizen bis zum 10. Monat.
Ich finde
dieses Buch sehr lesenswert und aufschlussreich. Es scheint nur vergriffen zu sein...?
Da ist auch eine Ausschlussdiät/Rotationsdiät beschrieben. Aber das lässt sich auch anders herausfinden, sollte das Buch tatsächlich nicht mehr erhältlich sein.
Und ich kann dir bestätigen, dass Soja, Weizen und verschiede Obstsorten auch sehr allergen sind! Alles aber vegan.
Wir haben nach mehreren offensichtlich allergischen Reaktionen einen dieser Bluttests machen lassen. Danach war unser Speiseplan allerdings so was von reduziert...
Wir mussten weglassen: glutenhaltige Getreide, sowie auch Reis; Soja, Äpfel, Orangen, Blumenkohl, Geflügel, einige Fischsorten, Ei, alle Tiermilchprodukte usw...(Kann mich nicht mehr an alles erinnern.)
Aber es ging auch. Leider mit einem rasanten Anstieg der Ausgaben für Lebensmittel.
Und wir haben trotzdem extrem lecker gegessen.
Ich habe dann allerdings eine Bioresonanztherapie mit meinem Sohn gemacht.
Auch, weil diese Bluttests umstritten sind...ok, Bioresonanz ist das auch
)
Jetzt ernähren wir uns gerade nur noch glutenfrei und ohne Eiklar, sowie Rüben- und Rohrzuckerfrei. Tiermilch ist reduziert.
Darmaufbau läuft.
Und Ausnahmen machen wir auch manchmal.
Die Symptome sind weg,- also seit 6 Monaten kein Erbrechen mehr. Und nur manchmal, in Stresssituationen kommt die eine kleine Stelle am Arm zurück. Auch kein Husten, Schnupfen mehr, was ich jetzt auch teilweise auf die Ernährung zurück führe.
Ich bin der Meinung, es ist total wichtig, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Viele Ärzte sind da nicht so "fit". Und auch euer Kinderarzt scheint mir da nicht so im Thema drin zu sein.
Wir sind eher einen "alternativen" Weg gegangen. Das ist nicht jedermanns Sache und meist auch privat zu bezahlen. Das war es aber wert.
Es gibt bestimmt auch gute Allergologen mit einem ganzheitlichen Ansatz im Schulmedizinischen Bereich!
Viel Glück bei der Suche nach dem Übeltäter!
(Bei uns kam z.B. auch eine Reaktion auf Entenfedern dazu,- daher der wohl Schorf am Ohr... Deshalb schläft Sohnemann jetzt auf Hirse!)