Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
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Spatz
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Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Huhu,
vielleicht bin ich im Moment einfach zu sentimental, weil ich schwanger bin. Aber mich macht es gerade traurig, wenn ich lese und höre, das Mutter für das stillen kämpfen alles geben, nach viel Geduld, mühe und Kampf einen Teilerfolg haben, worauf sie total stolz sein können und von anderen Personen nur blöde Kommentare ernten. Mich hat gerade feuerdraches Beitrag unheimlich berührt. Vielleicht auch deshalb, weil der Beitrag zu einen riesen Kontrast zu einer Begegnung von gestern steht.
Ich habe gestern ein Pärchen getroffen mit einer 3,5 Monate alten Baby. Vor der Geburt hat die Frau gesagt, das sie stillen möchte. Ich habe ihr meine Hilfe angeboten. Ich habe selber 2 Jahre Stillerfahrung und weiß das nicht immer alles glatt läuft und der Anfang oft schwer ist. Habe ihr auch Adressen von guten Stillberaterinnen gegeben.
Tja, sie hat es einen Tag versucht. Es war zu schmerzhaft. Kind hätte andauernd geschrien und Hunger gehabt. Sie hatte keine Milch und dann nach einer Flasche verlangt.
Seit der achten Woche bekommt das Kind Beikost und darf auch öfter mal vom Pudding oder Eis probieren was Mama gerade ist. Nachts wird das baby wieder öfters wach und scheint nicht satt zu werden. deswegen bekommt es neuerdings nachts unter die Milch noch Schmelzflocken untergerührt. Auf dem nach Hause weg fing das Kind an zu schreien. Die Mutter meinte, das Kind hat wahrscheinlich Hunger aber ihre Zeit zu essen wäre erst in einer Stunde.
Mir stehen alle Haare zu Berge. Ich habe aber nichts gesagt, ich habe meine Hilfe schon mal angeboten und will niemanden verletzten noch mich aufdrängen.
Eine andere Situation aus der Krabbelgruppe. Ich sitze mit 6 Frauen um einen Tisch. Irgendwie kam man auf das Thema stillen und ich bin aus allen Wolken gefallen, das ich die einzige war und bin, die gestillt hat. Auf meine Nachfrage warum, kam von allen Frauen, sie hätten nicht genug Milch gehabt.
Bei einer Frau, mit der ich mittlerweile enger befreundet bin, erzählte mir, das sie beide Kinder versucht hat zu stillen. Das aber nach einigen Wochen sie weniger Milch hatte. Sie hätte andauernd anlegen müssen. Ihre Hebamme hat ihr geraten zuzufüttern, was dann quasi immer mehr zum abstillen führte. Ihr hat das unheimlich leid getan. Sie hätte sehr gerne gestillt und steht auch voll hinter mir, das ich meine 2 Jährige Tochter noch immer stille. Sie findet das richtig gut.
Ich habe bei ihrer Geschichte die Vermutung, das als sie meinte immer weniger Milch zu haben wahrscheinlich das cluster feeding war und von der Hebamme nicht erkannt wurde. Sie hat in dem selben Krankenhaus entbunden wie die anderen Frauen.
Ich habe ihr von meiner Vermutung nie erzählt und werde es auch nicht. Ich möchte sie nicht verletzen.
Eine andere Geschichte: Meine Arbeitskollegin hat auch ein Kind erwartet. sie wollte auch stillen. Sie hat meine Stillprobleme zu Anfang auch mitbekommen un wusste, das nicht immer alles rund läuft. Ich habe ihr auch Hilfe angeboten und wichtige Beratungsadressen gegeben. Nach der Geburt schien alles reibungslos zu klappen. Sie wäre so froh gewesen, das sie nicht solche Probleme hatte wie ich. Ich habe mich für sie gefreut.
Sie erzählte das das wenige Wochen altes Kind nachts 14 -15 Stunden durchschlafen würde und sich tagsüber 3 - 4 mal nur stillt.
Ich war total erstaunt und erzählt ihr, das ich in der Anfangszeit alle 2 stunden aufgestanden bin nachts und tagsüber auch in der Anfangszeit alle 1,5 -2 Stunden gestillt habe. Nachmittags quasi durch.
Einen Monat später kam der untröstliche Anruf. Sie war beim Kinderarzt letzte Woche. sie musste abstillen. Das Kind war unterernährt, sie hätte nicht genug Milch. Das Kind wäre zu schwach gewesen um sich nachts zu melden. deswegen auch die langen Schlafenszeiten über die ich mich gewundert hatte.
Ach ich könnte noch mehr erzählen. Ich glaube einfach das es mehr qualifizierte Beratung geben muss, auch schon in der Schwangerschaft. Damit Frau sich vor der Geburt entscheiden kann, ob sie stillen möchte oder nicht. Diese Entscheidung sollte dann aber auch von ALLEN respektiert werden. Nach der Geburt sollte die Beratung weitergehen. Dabei ist es egal ob Frau stillt oder nicht. Probleme wird jeder mal mehr oder weniger haben.
Damit würde weniger Unwissenheit sein, traurige Geschichten könnten vermieden werden und blöde Kommentare würden automatisch weniger.
Spatz
vielleicht bin ich im Moment einfach zu sentimental, weil ich schwanger bin. Aber mich macht es gerade traurig, wenn ich lese und höre, das Mutter für das stillen kämpfen alles geben, nach viel Geduld, mühe und Kampf einen Teilerfolg haben, worauf sie total stolz sein können und von anderen Personen nur blöde Kommentare ernten. Mich hat gerade feuerdraches Beitrag unheimlich berührt. Vielleicht auch deshalb, weil der Beitrag zu einen riesen Kontrast zu einer Begegnung von gestern steht.
Ich habe gestern ein Pärchen getroffen mit einer 3,5 Monate alten Baby. Vor der Geburt hat die Frau gesagt, das sie stillen möchte. Ich habe ihr meine Hilfe angeboten. Ich habe selber 2 Jahre Stillerfahrung und weiß das nicht immer alles glatt läuft und der Anfang oft schwer ist. Habe ihr auch Adressen von guten Stillberaterinnen gegeben.
Tja, sie hat es einen Tag versucht. Es war zu schmerzhaft. Kind hätte andauernd geschrien und Hunger gehabt. Sie hatte keine Milch und dann nach einer Flasche verlangt.
Seit der achten Woche bekommt das Kind Beikost und darf auch öfter mal vom Pudding oder Eis probieren was Mama gerade ist. Nachts wird das baby wieder öfters wach und scheint nicht satt zu werden. deswegen bekommt es neuerdings nachts unter die Milch noch Schmelzflocken untergerührt. Auf dem nach Hause weg fing das Kind an zu schreien. Die Mutter meinte, das Kind hat wahrscheinlich Hunger aber ihre Zeit zu essen wäre erst in einer Stunde.
Mir stehen alle Haare zu Berge. Ich habe aber nichts gesagt, ich habe meine Hilfe schon mal angeboten und will niemanden verletzten noch mich aufdrängen.
Eine andere Situation aus der Krabbelgruppe. Ich sitze mit 6 Frauen um einen Tisch. Irgendwie kam man auf das Thema stillen und ich bin aus allen Wolken gefallen, das ich die einzige war und bin, die gestillt hat. Auf meine Nachfrage warum, kam von allen Frauen, sie hätten nicht genug Milch gehabt.
Bei einer Frau, mit der ich mittlerweile enger befreundet bin, erzählte mir, das sie beide Kinder versucht hat zu stillen. Das aber nach einigen Wochen sie weniger Milch hatte. Sie hätte andauernd anlegen müssen. Ihre Hebamme hat ihr geraten zuzufüttern, was dann quasi immer mehr zum abstillen führte. Ihr hat das unheimlich leid getan. Sie hätte sehr gerne gestillt und steht auch voll hinter mir, das ich meine 2 Jährige Tochter noch immer stille. Sie findet das richtig gut.
Ich habe bei ihrer Geschichte die Vermutung, das als sie meinte immer weniger Milch zu haben wahrscheinlich das cluster feeding war und von der Hebamme nicht erkannt wurde. Sie hat in dem selben Krankenhaus entbunden wie die anderen Frauen.
Ich habe ihr von meiner Vermutung nie erzählt und werde es auch nicht. Ich möchte sie nicht verletzen.
Eine andere Geschichte: Meine Arbeitskollegin hat auch ein Kind erwartet. sie wollte auch stillen. Sie hat meine Stillprobleme zu Anfang auch mitbekommen un wusste, das nicht immer alles rund läuft. Ich habe ihr auch Hilfe angeboten und wichtige Beratungsadressen gegeben. Nach der Geburt schien alles reibungslos zu klappen. Sie wäre so froh gewesen, das sie nicht solche Probleme hatte wie ich. Ich habe mich für sie gefreut.
Sie erzählte das das wenige Wochen altes Kind nachts 14 -15 Stunden durchschlafen würde und sich tagsüber 3 - 4 mal nur stillt.
Ich war total erstaunt und erzählt ihr, das ich in der Anfangszeit alle 2 stunden aufgestanden bin nachts und tagsüber auch in der Anfangszeit alle 1,5 -2 Stunden gestillt habe. Nachmittags quasi durch.
Einen Monat später kam der untröstliche Anruf. Sie war beim Kinderarzt letzte Woche. sie musste abstillen. Das Kind war unterernährt, sie hätte nicht genug Milch. Das Kind wäre zu schwach gewesen um sich nachts zu melden. deswegen auch die langen Schlafenszeiten über die ich mich gewundert hatte.
Ach ich könnte noch mehr erzählen. Ich glaube einfach das es mehr qualifizierte Beratung geben muss, auch schon in der Schwangerschaft. Damit Frau sich vor der Geburt entscheiden kann, ob sie stillen möchte oder nicht. Diese Entscheidung sollte dann aber auch von ALLEN respektiert werden. Nach der Geburt sollte die Beratung weitergehen. Dabei ist es egal ob Frau stillt oder nicht. Probleme wird jeder mal mehr oder weniger haben.
Damit würde weniger Unwissenheit sein, traurige Geschichten könnten vermieden werden und blöde Kommentare würden automatisch weniger.
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
- Semiralinda
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Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Sicher hast du recht, dass es mehr Information bereits im Vorfeld geben müsste und es müsste einfach wieder "normaler" werden, sein Kind zu stillen, auch übers erste Lebenjahr hinaus. Aber oft ist es doch so, dass man in seinem eigenen Umfeld (besonders beim ersten Kind) keine direkten Vorbilder hat, die eigenen Mütter gehören vielfach der Generation der stillfeindlichen 70-er Jahre an, man ist also mehr oder weniger auf sich allein gestellt, bzw. man muss sich aktiv um die Stillbetreuung bemühen.
Und leider sehe ich es auch sher häufig, dass die Babies zwar in den ersten Monaten voll gestillt werden, es viele aber gar nicht erwarten können, Beikost zu geben oder Mumi durch Flaschenmilch zu ersetzen. Man fühlt sich dann schon selbst oft als Exot.
Letzte Woche hab ich z.B. meinen Kleinen (16 Monate) im Kaffeehaus gestillt, am Nebentisch sass eine Mama mit ihrem ca. 2 Monate alten Baby, die hat mich schon komisch angeschaut (der wären wohl die Augen rausgefallen, wenn ich meine fast 4-jährige gestillt hätte)
. Sie hat ihrem Baby die Flasche reingesteckt während es im Kiwa lag
(wohlgemerkt, sie hat es dabei nicht mal auf den Arm genommen.......)
Und leider sehe ich es auch sher häufig, dass die Babies zwar in den ersten Monaten voll gestillt werden, es viele aber gar nicht erwarten können, Beikost zu geben oder Mumi durch Flaschenmilch zu ersetzen. Man fühlt sich dann schon selbst oft als Exot.
Letzte Woche hab ich z.B. meinen Kleinen (16 Monate) im Kaffeehaus gestillt, am Nebentisch sass eine Mama mit ihrem ca. 2 Monate alten Baby, die hat mich schon komisch angeschaut (der wären wohl die Augen rausgefallen, wenn ich meine fast 4-jährige gestillt hätte)
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW
Not all those who wander are lost. - J.R.R. Tolkien
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lilly7686
- hat viel zu erzählen
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Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Ich finde es traurig, was hier geschrieben wird. Und was ich immer wieder sehe.
In meiner Familie hat jede Frau mit 6-8 Wochen abgestillt. Wegen "zu wenig Milch" (bzw. ich selbst wurde abgestillt, weil meine Mutter mich "nicht ständig am Busen hängen haben wollte").
Mir wurde bei der Kleinen auch zum Abstillen geraten. Sie hatte zu Beginn immer 300-350g pro Woche zugelegt, und es gewagt, im Alter von 2 Monaten einmal "nur" 250g in zwei Wochen zu zu nehmen.
Eine Freundin von mir war vor zwei Wochen schockiert, dass ich meine 16 Monate alte Tochter noch stille. Als ihr das so richtig klar wurde nach ein paar Minuten meinte sie "Warte, das heißt ja, deine Kleine bekommt gar keine Flasche???" Also sie war richtig schockiert und konnte sich nicht vorstellen, dass ein Kind kein Fläschchen bekommt!
Es ist schon traurig, dass Flaschen so normal sind, die Brust aber nicht
In meiner Familie hat jede Frau mit 6-8 Wochen abgestillt. Wegen "zu wenig Milch" (bzw. ich selbst wurde abgestillt, weil meine Mutter mich "nicht ständig am Busen hängen haben wollte").
Mir wurde bei der Kleinen auch zum Abstillen geraten. Sie hatte zu Beginn immer 300-350g pro Woche zugelegt, und es gewagt, im Alter von 2 Monaten einmal "nur" 250g in zwei Wochen zu zu nehmen.
Eine Freundin von mir war vor zwei Wochen schockiert, dass ich meine 16 Monate alte Tochter noch stille. Als ihr das so richtig klar wurde nach ein paar Minuten meinte sie "Warte, das heißt ja, deine Kleine bekommt gar keine Flasche???" Also sie war richtig schockiert und konnte sich nicht vorstellen, dass ein Kind kein Fläschchen bekommt!
Es ist schon traurig, dass Flaschen so normal sind, die Brust aber nicht
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Lösche Benutzer 9567
Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Ich habe ganz oft ähnliches gehört...da wird schon im KKH "festgestellt" ,dass die Mutter 1! Tag nach der Geburt nicht genug Milch hat? Hä?
- Lizzy
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1327
- Registriert: 18.09.2011, 18:04
Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Scheint öfter so zu sein.. ich hab ne Mama kennengelernt, die erzählt mir das sie nach dem KS einfach nicht genug Milch bekommen hätte und darum das Kind mit 3 Wochen abgestillt hat - ihr wars schlichtweg zu anstrengend. Beim nächsten Kind wird sie gleich nach der Geburt abstillen. Wäre viel praktischer mit Flasche und groß geworden ist ihr Kind ja auch! Eine andere Mama hier im Ort hat von Anfang an "das Stillen abgelehnt" - ihre Worte. Und solche Mamas belächeln mich, weil ich seit der Geburt pumpelinus mama hat geschrieben:...da wird schon im KKH "festgestellt" ,dass die Mutter 1! Tag nach der Geburt nicht genug Milch hat? Hä?
Oft ist es wirklich Unwissenheit oder fehlende Hilfe. Ein Mädel das mit mir zusammen schwanger war, hatten nach der Entbindung Probleme mit dem Stillen und im KH wurde sie wohl sehr gestresst, letztendlich hatte sie ne Brustentzündung.. Jetzt sagt sie, das sie beim nächsten Kind sofort abstillen will, den Stress mag sie sich nicht nochmal antun.
- Urania
- Profi-SuTler
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Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Kann ich nur bestätigen,ich höre oft "ich müsste schon im KH zufüttern" Wie erwartet ,werden die Babys nach wenigen Wochen dann abgestillt,wegen zu wenig Milch.Lizzy hat geschrieben:Scheint öfter so zu sein.. ich hab ne Mama kennengelernt, die erzählt mir das sie nach dem KS einfach nicht genug Milch bekommen hätte und darum das Kind mit 3 Wochen abgestillt hat - ihr wars schlichtweg zu anstrengend. Beim nächsten Kind wird sie gleich nach der Geburt abstillen. Wäre viel praktischer mit Flasche und groß geworden ist ihr Kind ja auch! Eine andere Mama hier im Ort hat von Anfang an "das Stillen abgelehnt" - ihre Worte. Und solche Mamas belächeln mich, weil ich seit der Geburt pumpelinus mama hat geschrieben:...da wird schon im KKH "festgestellt" ,dass die Mutter 1! Tag nach der Geburt nicht genug Milch hat? Hä?und alles versuche, mein Baby wieder an die Brust zu bekommen.
Oft ist es wirklich Unwissenheit oder fehlende Hilfe. Ein Mädel das mit mir zusammen schwanger war, hatten nach der Entbindung Probleme mit dem Stillen und im KH wurde sie wohl sehr gestresst, letztendlich hatte sie ne Brustentzündung.. Jetzt sagt sie, das sie beim nächsten Kind sofort abstillen will, den Stress mag sie sich nicht nochmal antun.
Ich selbst,fühle mich allein gelassen von meine damalige Hebamme.Ich hatte einbisschen schweren Start,der Großer war stark unterzuckert,aber danach liefs super,in 8 Wochen aber Schock,kaum Milch da! Meine Brüste spannten nicht mehr und was mache ich?
- Latascha
- Power-SuTler
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- Registriert: 03.07.2010, 21:04
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Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Ich bin so dankbar, dass ich in der Schwangerschaft in dieses tolle Forum gekommen bin. Wenn nicht, dann weiß ich nicht, ob wir noch stillen würden.
Die erste Nacht hat die Kleine "durchgeschlafen" Von 1 bis um 7. Das gesamte Personal war entsetzt, ich hätte sie ja viel öfter anlegen müssen! Tja, irgendwie hab ich mich ein wenig müde gefühlt nach der Entbindung, war vollgepumpt mit Schmerzmitteln und Entzündungshämmern und hab leider auch geschlafen...Sie hatte abgenommen, zuviel, ich hab sie den Tag über und die nächste Nacht angelegt, häufig. Am zweiten Tag hatte sie aber auch nicht zugenommen, also kam eine Schwester und hat mir gezeigt, wie ich eine Flasche gebe. Dann hat sie mir gezeigt, wie ich richtig abpumpte. Ja, ich hatte zu wenig Milch, viiieeel zu wenig. Es waren gerade mal 5ml nach 20Minuten.
Tja, so wäre ich wohl auch recht schnell zur Flasche gekommen, aber ich wollte nicht. Dank einer ganz lieben SuTlerin, die super schnell Hilfe und Unterstützung bereit hielt, hab ich weiter an dem Wunsch zu stillen festhalten können. Die Hebamme daheim konnte mir auch ein bisschen weiter helfen, doch irgendwie hab ich mich doch verloren gefühlt. Bis ich dann mal wusste, wo und wie ich mich an eine Stillberaterin hätte wenden können, bis dahin hätte ich bereits abgestillt. Ja, irgendwie fehlt es da an Aufkärung!
Die erste Nacht hat die Kleine "durchgeschlafen" Von 1 bis um 7. Das gesamte Personal war entsetzt, ich hätte sie ja viel öfter anlegen müssen! Tja, irgendwie hab ich mich ein wenig müde gefühlt nach der Entbindung, war vollgepumpt mit Schmerzmitteln und Entzündungshämmern und hab leider auch geschlafen...Sie hatte abgenommen, zuviel, ich hab sie den Tag über und die nächste Nacht angelegt, häufig. Am zweiten Tag hatte sie aber auch nicht zugenommen, also kam eine Schwester und hat mir gezeigt, wie ich eine Flasche gebe. Dann hat sie mir gezeigt, wie ich richtig abpumpte. Ja, ich hatte zu wenig Milch, viiieeel zu wenig. Es waren gerade mal 5ml nach 20Minuten.
Tja, so wäre ich wohl auch recht schnell zur Flasche gekommen, aber ich wollte nicht. Dank einer ganz lieben SuTlerin, die super schnell Hilfe und Unterstützung bereit hielt, hab ich weiter an dem Wunsch zu stillen festhalten können. Die Hebamme daheim konnte mir auch ein bisschen weiter helfen, doch irgendwie hab ich mich doch verloren gefühlt. Bis ich dann mal wusste, wo und wie ich mich an eine Stillberaterin hätte wenden können, bis dahin hätte ich bereits abgestillt. Ja, irgendwie fehlt es da an Aufkärung!
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
- Morgaine47
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3740
- Registriert: 04.11.2010, 22:40
- Wohnort: Zwischen Sinsheim und Mosbach
Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Ich glaube, ich habe bei der Großen einfach wahnsinnig viel Glück gehabt, dass ich keine größeren Probleme hatte. Im KH hat sie einmal Glucose bekommen (ich weiß nicht genau wie) nachdem ich 1 Stunde gestillt hatte (mit einem Brustwechsel) am 2. Tag nach KS, Am nächsten Tag meinte die Ärztin solange dürfte man gar nicht Stillen weil neue Milch dann auf alte Milch kommt und das Kind dann Bauchaua bekommt. Heute weiß ich ich hätte einfach alle 10 Minuten die Seite wechseln sollen. Zum Glück lief dann die Milch. Zu Hause am 7. oder 8. Lebenstag hatte sie immer Hunger abends, Cluster-Feeding kannte ich nicht, in meinem "tollen" Babybuch stand minimal 2 h Abstand zwischen dem Stillen, meine Hebamme hat auch nicht viel gesagt. Also haben wir mit Wasser überbrückt, wo sie sehr viel getrunken hat von. Als wir das am nächsten Tag der Hebamme erzählten erfolgte keine Aufklärung über Cluster-Feeding. Beim nächsten Besuch ca. 2 oder 3 Tage später war sie überrascht, dass wir noch nicht zugefüttert haben (zwar anscheinend positiv überrascht, aber überrascht). Danach liefs zum Glück ohne größere Probleme und meine absolute Faulheit bezügl. Flasche machen hat sicher auch geholfen. Aber ich bin mir sicher, das hätte auch anders laufen können.
Und ich habe auch schon die eine oder andere Story gehört, wo das "zu wenig Milch haben" mit ziemlicher Sicherheit an der falschen Beratung lag.
Und ich habe auch schon die eine oder andere Story gehört, wo das "zu wenig Milch haben" mit ziemlicher Sicherheit an der falschen Beratung lag.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
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Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
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mattis11
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 606
- Registriert: 27.03.2011, 19:09
Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Ich habe auch grad wieder eine Geschichte gehört, in der eine Hebamme einer grad frisch entbundenen Mama rät, dem Kind Tee zu geben, wenn es nur an die brust will. Diese hatte dem baby dann "nur" 100ml Tee gegeben. Das hatte zur Folge, dass sie den Milcheinschuss erst am 5. Tag nach Geburt hatte.
Mir wurde bei der Zwergin auch geraten Wass er zu geben. Hab ich aber nicht gemacht, weil ich mich vorher eingelesen hatte und eine liebe freundin mit Stillerfahrung hatte.
In meiner Krabbelgruppe stillen noch viele, doch fast alle nach Uhrzeit. Ab dem 6. Monat wird dann abgestillt, manche ersetzen alle Mahlzeiten innerhalb von 2 Monaten und wundern sich dann wo die Milch bleibt.
In dem "stillfreundlichen" KH, in dem ich entbunden habe, wurde auch oft geraten, die Flasche zu geben, wenns mal nicht sofort geklappt hat. Ganz oft kam der Spruch "Dann birng ich jetzt die Flasche..."
Hallo? Was ist daran stillfreundlich? 
Mir wurde bei der Zwergin auch geraten Wass er zu geben. Hab ich aber nicht gemacht, weil ich mich vorher eingelesen hatte und eine liebe freundin mit Stillerfahrung hatte.
In meiner Krabbelgruppe stillen noch viele, doch fast alle nach Uhrzeit. Ab dem 6. Monat wird dann abgestillt, manche ersetzen alle Mahlzeiten innerhalb von 2 Monaten und wundern sich dann wo die Milch bleibt.
In dem "stillfreundlichen" KH, in dem ich entbunden habe, wurde auch oft geraten, die Flasche zu geben, wenns mal nicht sofort geklappt hat. Ganz oft kam der Spruch "Dann birng ich jetzt die Flasche..."
Widdermama mit Zwergin (2007), Zwerg (2011) und Minizwergin (2016)
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Lösche Benutzer 9567
Re: Gedanken zu Thema Stillen und Uwissenheit
Also wer sich im KKH nicht mit Händen und Füßen wehrt...Ich dachte am 3 Tag ich werd verrückt .Da wecke ich Linus 2h,damit er die Brust anregt und stillt.Gerade ist er voller Tatendrang dabei,hat 5 Min.geschafft,schaffte zu dem Zeitpunkt max.10 Min.Da geht die Tür auf,wir sollen JETZT zum Kinderarzt kommen.Ok, in 5Min.? Nein.JETZT.
Der Arzt hat uns dann 20 Min.warten lassen,nachdem ich meinen Muckel begrenzt habe.
Arbeite selber im KKH,kenne die Strukturen ,weiß um Personalmangel (Ärztemangel) bescheid,aber sowas muss doch nicht sein?
Der Arzt hat uns dann 20 Min.warten lassen,nachdem ich meinen Muckel begrenzt habe.
Arbeite selber im KKH,kenne die Strukturen ,weiß um Personalmangel (Ärztemangel) bescheid,aber sowas muss doch nicht sein?

