Hallo,
bisher habe ich hier vor allem viel gelesen und nun möchte ich doch mal eine "eigene" Frage loswerden, auch wenns nicht die erste dieser Art hier ist.
Vorinfos:
Unsere Tochter wird morgen zarte 3 Wochen alt.
Wir haben den Start zum Stillen aus meiner Sicht ganz gut hinbekommen. Sie wurde mit 2800 g geboren (Kaiserschnitt) und hat in den ersten zwei Tagen auf 2520 g abgenommen, weil ich noch keine Milch hatte. Mit Hilfe der Schwestern im KH haben wir dann per Brustsonde zugefüttert und ich habe regelmäßig abgepumpt, bis am 5. Tag die Milch eingeschossen ist und ich voll stillend aus dem KH nach Hause gehen konnte.
Seitdem hat unsere Tochter gut zugenommen (gestern 3520 g, gewogen von der Hebamme). Das Andocken hatte sie von Anfang an gut drauf. Sie sperrt den Schnabel richitig weit auf und schnappt sich dann die Brustwarze. Schmerzen beim Stillen habe ich keine, außer einem kurzen Stechen, wenn sie anfängt zu saugen und die Brust sehr voll ist. Anfangs musste (so jedenfals die Anweisung im KH und von der Hebi) ich sie immer ein bisschen animieren, weil sie langsam und mit großen Pausen getrunken hat und die Brust nicht als Dauerschnulli verwenden sollte. Inzwischen trinkt sie "konzentriert", also schon noch mit Pausen, aber sie fängt dann von alleine wieder an und soll ja auch gar nicht "schlingen.
Soweit ist also alles schön.
Aber: Manchmal (so in etwa der Hälfte der Fälle) "kippt" diese friedliche Situation. Sie dockt dann zwischendurch ab, macht sich ganz steif und fängt an zu schreien. Nehm ich sie dann hoch kommt manchmal ein Bäuerchen, oft aber auch nicht. Sie macht dann suchende, schmatzende Bewegungen, die ich als "ich will wieder an die Brust" verstehe. Das Anlegen klappt in diesen Situationen aber selten, weil sie sich versteift und mit Armen und Beinen zappelt. Andererseits sucht sie aber auch nach der Brustwarze und dockt irgendwann doch wieder an. Wenn ich ihr statt der Brust einen Finger anbiete, saugt sie sehr stark, scheint sich irgendiwe "reinzusteigern" und kommt nur schwer zur Ruhe.
Ich weiß nicht, was sie dann hat. Kriegt sie zu wenig Milch? - Glaube ich eigentlich nicht, weil die Milch aus der Brust läuft, sobald man sie berührt und (nach längerem Trinken an einer Seite) auch ein Anlegen an der anderen Brust nicht hilft.
Kriegt sie zu viel? Nach Angaben der Schwestern im KH und der Hebamme soll ich sie nicht an der Brust nuckeln lassen, tue das aber trotzdem manchmal und habe dabei den Eindruck, dass sie eigentlich ganz gut unterscheiden/steuern kann, ob sie nun kräftig saugen oder ein bisschen "kuschel-nuckeln" will.
Sitzt was quer? Bäuerchen dauern bei unserer Kleinen tendentiell recht lange. Mit Glück gibts ein kleines direkt nach dem Stillen, in den letzten Tagen kam auch schon mal etwas Milch mit hoch, aber oft kommt auch nach einer halben bis einer Stunde nochmal ein "richtiges Bäuerchen" (oder schon ein großer Bauer +g). Die Hebamme meint, das sei nicht weiter schlimm, weil sie recht langsam und bedächtig trinkt und daher vielleicht weniger Luft schluckt, als andere.
Pupsen scheint auch nicht das Problem zu sein, denn das tut sie recht viel. Außerdem haben wir auch ca. 8x Stuhlgang am Tag, sodass sie das eigentlich auch nicht quälen dürfte, oder?
Was also dann? Und wichtiger noch, wie kann man die Situation entspannen? Es ist sehr belastend, vor allem nachts, wenn ein "Still-turn" gut 2 Stunden dauert, bis die Kleine wieder eingeschlafen ist - wobei sie recht regelmäßig nach 2,5 bis 3 Stunden wieder wach wird. Da bleibt kaum ein Stündchen Verschnaufpause für mich.
Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
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Potsdame
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Re: Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
Wir hatten das auch. Ich hab im Nachhinein vermutet, dass das der Beginn der Koliken war. Die traten so richtig erst mit etwa 4 Wochen auf und haben etwa 2 Wochen gedauert
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen 
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
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kiska
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Re: Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
das macht meine bis heute manchmal. fühl mal die windel, die wird dann schön warm
annabell lässt sich aber nachts nicht abhalten und akzeptiert auch nicht das töpfchn nachts. das ist meine idee/erfahrung. vielleicht versuchst du mal, sie abzuhalten? (schau mal in das windelfrei unterforum
) bin gespannt, was du berichtest
Annabell 08/10
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Re: Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
wenn etwas milch mit hoch kommt, kann es sein, dass sie sodbrennen hat!
meine maus hat nun leider auch ein kleines reflux-problem entwickelt...sie hatte auch zeitweise probleme, bäuerchen zu machen bzw es hat manchmal lange gedauert, bis denn einer kam. das läuft mittlerweile besser, jedoch kommt vermehrt milch mit raus...auch während des stillens manchmal. manchmal stört es sie nicht, manchmal wiederum brüllt sie wie am spieß. die kiärztin meinte dann heute, es könnte sodbrennen sein...
meine maus hat nun leider auch ein kleines reflux-problem entwickelt...sie hatte auch zeitweise probleme, bäuerchen zu machen bzw es hat manchmal lange gedauert, bis denn einer kam. das läuft mittlerweile besser, jedoch kommt vermehrt milch mit raus...auch während des stillens manchmal. manchmal stört es sie nicht, manchmal wiederum brüllt sie wie am spieß. die kiärztin meinte dann heute, es könnte sodbrennen sein...
Mein Leben soll ein Feuerwerk sein,
und kein schamhaftes kleines Lichtelein!
2 Töchter (08/2011 und 12/2013)
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- Semiralinda
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Beim/ nach dem Stillen keine Ruhe
Hallo und herzlich willkommen
!
So wie du das beschreibst könnte das durchaus der (frühe) Beginn der typische Koliken sein. Wenn sie aber am Anfang (kurz nach dem Anlegen) schreit, könnte es auch sein, dass ihr zuviel Milch entgegenkommt.
Um das Stillen nachts entspannter für euch zu machen, könntest du doch im Liegen stillen, dann schlaft ihr beide einfach wieder ein (oder machst du das eh schon?)
So wie du das beschreibst könnte das durchaus der (frühe) Beginn der typische Koliken sein. Wenn sie aber am Anfang (kurz nach dem Anlegen) schreit, könnte es auch sein, dass ihr zuviel Milch entgegenkommt.
Um das Stillen nachts entspannter für euch zu machen, könntest du doch im Liegen stillen, dann schlaft ihr beide einfach wieder ein (oder machst du das eh schon?)
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW
Not all those who wander are lost. - J.R.R. Tolkien
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