Was mich immer wieder verletzt...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Nawang82
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Nawang82 »

@moderatoren: Ps: war das ok, daß ich das andere forum erwähnt hab? bin mir unsicher, wollt feuerdrache nur helfen..
deinen füssen tanz,
deinen händen zärtlichkeit, deinen ohren ein lied, deinen augen ein lächeln, deiner nase wohlgeruch,
deinem mund jubel, deinem herzen liebe und licht, deiner seele frieden und freude, damit mögest du gesegnet sein.
feuerdrache
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von feuerdrache »

Das mit der Hebamme und dem Buch finde ich gut.

Um zum Vergleich Nicht-Stillen können mit Nicht-Gehen können etwas zu sagen.

Stellt Euch vor, Ihr sitzt einer Person gegenüber, und die erklärt Euch sie könne nicht gehen. Normalerweise drückt man Bedauern aus, fragt dezent nach dem Grund, fragt wie der Mensch damit lebt und fertig wird. Kaum jemand wird sagen: "Du weißt aber schon dass regelmäßige Bewegung die Muskeln stärkt"

Nun sitzt Euch eine Frau gegenüber die nicht voll stillen kann. Nur 1 von 100 Personen sagt dann: "Du Ärmste, wie geht es Dir damit, wie kommt das? Erzähl mal."
Die meisten sagen was wie:" Du weißt schon dass die Nachfrage das Angebot bestimmt?, oder Du musst einfach noch zusätzlch pumpen/Tee trinken/ Schwarzbier/ das Stillbuch lesen.
Es wird also nicht als Beeinträchtigung gesehen, sondern sofort abgeprüft ob die andere Frau auch nur alles erdenklich mögliche getan hat um genug Milch zu haben.
Es wird nicht Mitgefühl gezeigt sondern sofort mal die Schuld gesucht. Anstelle mal einfach zuzuhören, und die andere Frau da azuholen wo sie in dem Moment steht. Vielleicht allein und unglücklich. Die
Infos was sie alles gemacht hat erfahre ich so auch wenn ich erzählen lasse. Aber wenn ich sofort abprüfe was alles geschehen ist- sorry das verletzt.
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Mocka
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Mocka »

Feuerdrache:
Nun sitzt Euch eine Frau gegenüber die nicht voll stillen kann. Nur 1 von 100 Personen sagt dann: "Du Ärmste, wie geht es Dir damit, wie kommt das? Erzähl mal."
Die meisten sagen was wie:" Du weißt schon dass die Nachfrage das Angebot bestimmt?, oder Du musst einfach noch zusätzlch pumpen/Tee trinken/ Schwarzbier/ das Stillbuch lesen.
Es wird also nicht als Beeinträchtigung gesehen, sondern sofort abgeprüft ob die andere Frau auch nur alles erdenklich mögliche getan hat um genug Milch zu haben.
Es wird nicht Mitgefühl gezeigt sondern sofort mal die Schuld gesucht. Anstelle mal einfach zuzuhören, und die andere Frau da azuholen wo sie in dem Moment steht. Vielleicht allein und unglücklich. Die
Infos was sie alles gemacht hat erfahre ich so auch wenn ich erzählen lasse. Aber wenn ich sofort abprüfe was alles geschehen ist- sorry das verletzt.
das hast du gut getroffen. Deshalb war für mich damals das Gespräch mit der Mütterberaterin, auch wenn sie wahrscheinlich fachlich nicht top war, hilfreicher als die Überflutung mit 1001 Tips der Stillberaterin (vor allem der Satz: ... aber das Wichtigste ist, dass Sie sich nicht stressen lassen....).
"Nicht-Stillen können" wird einem, im Gegensatz zum "Nicht-Gehen können", auch nicht von einem Arzt diagnostiziert, sondern es wird davon ausgegangen dass eigentlich jede Frau stillen kann wenn sie nur möchte. Und mit dieser Ansicht habe ich ein Problem.


Sabsi:
Dein Vergleich mit dem Waldkindergarten finde ich gut
Liebe Grüsse
Mocka mit Bohne (06/09) und Bibi (02/11)
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Semiralinda
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Semiralinda »

Dein Posting strahlt viel Traurigkeit aus, aber auch Wut über die unüberlegt abgegebenen Kommentare anderer Leute. Es ist leider so, dass viele Menschen, ob selbst Mütter oder nicht, einfach glauben, zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Und gerade das Stillen oder Nicht-Stillen ist oft ein heißes Eisen. Es steht doch eigentlich niemandem an, darüber zu urteilen, ob eine Mutter doch wirklich alles versucht hat, stillen zu können. Man kann vielleicht sagen, wie es bei einem selbst war, aber daraus den Schluß zu ziehen, dass es bei allen anderen auch so sein muss, ist sicher ein Trugschluß. Nur weil man selbst (doch) Vollstillen kann, kann es doch bei jemand anders zu unüberwindlichen Schwierigkeiten kommen und dann der Mutter zu unterstellen, sie hätte es nicht hart genug probiert oder sich nicht genug aufgeopfert oder was weiß ich, ist sicher Alles andere als hilfreich!
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW

Not all those who wander are lost. - J.R.R. Tolkien
Maja
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Maja »

Es geht ja nicht nur darum, WAS das Baby trinkt, sondern auch WIE. Und da liegen - meiner Meinung nach - die entscheidenderen Unterschiede. Dass Flaschennahrung bei vielen Menschen nicht so einen guten Ruf hat, liegt nur teilweise an Faktoren wie der aggressiven Vermarktung oder dass es eben ein "Ersatz" ist und ein paar physiologische Nachteile im Gegensatz zum "Original" hat. Die Meinung über Flaschennahrung wird sehr stark dadurch geprägt, dass dadurch die pure Kalorienzufuhr von ebenso entwicklungsentscheidenden Faktoren wie körperliche Nähe, Hautkontakt, exklusiven Kontaktzeiten zwischen Mutter und Kind, natürlichem (gemeinsamen) Schlaf-Wach-Rhythmus, keine längeren Abwesenheitszeiten der Mutter, etc. abgekoppelt wird. Natürlich gibt es Mütter, die auch bei einer Flaschenmahlzeit auf Bedingungen achten, die all das gewährleisten - eine enge, vertraute, kuschelige Atmosphäre schaffen, Haut-an-Haut liegen (zumindest in einem privaten Umfeld, in dem man seine Bluse eben auch mal aufknöpfen kann...), sich konsequent mit Mengen und Zeiten am Bedarf des Babys orientieren, "beidseitig" füttern, also das Kind mal so und mal so rum legen, und so weiter. Also sehr still-ähnliche Bedinungen schaffen, zumindest für einige Mahlzeiten, denn natürlich gibt es auch beim Stillen immer wieder Situationen, in denen das Baby trinkt, aber Mamas Aufmerksamkeit mit dem Bändigen von Geschwisterkindern oder dem einhändigen Umrühren des Mittagessens beschäftigt ist :wink: Romantisieren darf man das Stillen auch nicht, aber es ist und bleibt eben schon eine Situation der Nähe und Geborgenheit mit viel mehr Funktionen als nur satt zu werden.
Aber vertraut ist beim Thema Flaschen eben doch eher ein anderes Bild: Babys, die mitsamt Flasche von Arm zu Arm gereicht werden, damit jeder mal "ran darf" - bestenfalls und nur solange, bis das Kind die Flasche halbwegs selbst halten kann. Flasche mal eben in den Kinderwagen reinhalten, während man an einer Hauptverkehrsstraße spazieren geht. Schneller Umstieg auf Sorten, die regelrecht "pappsatt" machen, damit frau weniger Aufwand mit dem Thema hat und in Ruhe schlafen kann. Fütterung nach Plan, sofort wieder stundenlange "Freiheit" für Mamas kinderlose Freizeitaktivitäten, und dann noch ein paar "supercooole" meine-Brust-gehört-meinem-Mann-Sprüche oben drauf, und schon ist das gesellschaftstypische Bild da.
Aber für sich selbst kann man einen Unterschied machen. Und aufmerksamen Mitmenschen fällt der Unterschied auch auf. Mal von unverbesserlich dogmatischen Leuten abgesehen, wird es anders wahrgenommen, ob man z.B. nach dem Pekip-Kurs mit Baby und Flasche in der warmen, gemütlichen Runde neben den stillenden Mütter sitzt, auch nur mit einer leicht drübergelegten Decke, und das eigene Baby genauso wie die anderen langsam entspannt in Mamas Arm wegdöst, satt und zufrieden. Oder ob man, schon in Stiefeln und Mantel, dem bis an den Kragen verschnürten Baby im Maxi-Cosi die Flasche in den Mund drückt, während man schon halb im Rausrennen schnell noch die Teilnehmerliste unterschreibt und das klingelnde Handy aus der Tasche fischt. Oder mit Blick auf das schreiende Baby sagt "Die nächste Mahlzeit ist halt erst in 90 Minuten dran" (ok, es gibt auch Stillmütter, die sowas machen...).
Natürlich kann man sagen "Egal was ich mache, das geht die anderen nichts an und sie haben sich gefälligst keine Meinung dazu zu bilden". Nur ist das leider unrealistisch. Und es ist auch nicht die Haltung, die einen mit anderen ins Gespräch bringt - wo es aber doch gerade Gespräche sind, die vermeintlich harte Fronten zwischen verschiedenen mütterlichen Verhaltensweisen rund ums Baby aufweichen können, und die Erfahrungsberichte weitertragen, die engstirnige Vorurteile aufweichen lassen können.
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Spatz
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Spatz »

Hallo Feuerdrache,
ich weiß eigentlich gar nicht, wie ich es richtig formulieren soll. Ich schreib einfach mal drauf los!

Ich zieh den Hut vor dir. Du hast immer wieder für deine Kinder gekämpft und das bestmöglichste aus deiner Situation gemacht. Mir tut es leid, wenn du dich oft durch blöde Kommentare von unwissenden verletzt wirst. Du kannst stolz auf das sein, was du beim stillen geleistet hast und noch immer leistest.

Spatz
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feuerdrache
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von feuerdrache »

Ich stille noch immer......
hobbes_tiggar
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von hobbes_tiggar »

Maja hat geschrieben:Es geht ja nicht nur darum, WAS das Baby trinkt, sondern auch WIE. Und da liegen - meiner Meinung nach - die entscheidenderen Unterschiede. Dass Flaschennahrung bei vielen Menschen nicht so einen guten Ruf hat, liegt nur teilweise an Faktoren wie der aggressiven Vermarktung oder dass es eben ein "Ersatz" ist und ein paar physiologische Nachteile im Gegensatz zum "Original" hat. Die Meinung über Flaschennahrung wird sehr stark dadurch geprägt, dass dadurch die pure Kalorienzufuhr von ebenso entwicklungsentscheidenden Faktoren wie körperliche Nähe, Hautkontakt, exklusiven Kontaktzeiten zwischen Mutter und Kind, natürlichem (gemeinsamen) Schlaf-Wach-Rhythmus, keine längeren Abwesenheitszeiten der Mutter, etc. abgekoppelt wird. Natürlich gibt es Mütter, die auch bei einer Flaschenmahlzeit auf Bedingungen achten, die all das gewährleisten - eine enge, vertraute, kuschelige Atmosphäre schaffen, Haut-an-Haut liegen (zumindest in einem privaten Umfeld, in dem man seine Bluse eben auch mal aufknöpfen kann...), sich konsequent mit Mengen und Zeiten am Bedarf des Babys orientieren, "beidseitig" füttern, also das Kind mal so und mal so rum legen, und so weiter. Also sehr still-ähnliche Bedinungen schaffen, zumindest für einige Mahlzeiten, denn natürlich gibt es auch beim Stillen immer wieder Situationen, in denen das Baby trinkt, aber Mamas Aufmerksamkeit mit dem Bändigen von Geschwisterkindern oder dem einhändigen Umrühren des Mittagessens beschäftigt ist :wink: Romantisieren darf man das Stillen auch nicht, aber es ist und bleibt eben schon eine Situation der Nähe und Geborgenheit mit viel mehr Funktionen als nur satt zu werden.
Aber vertraut ist beim Thema Flaschen eben doch eher ein anderes Bild: Babys, die mitsamt Flasche von Arm zu Arm gereicht werden, damit jeder mal "ran darf" - bestenfalls und nur solange, bis das Kind die Flasche halbwegs selbst halten kann. Flasche mal eben in den Kinderwagen reinhalten, während man an einer Hauptverkehrsstraße spazieren geht. Schneller Umstieg auf Sorten, die regelrecht "pappsatt" machen, damit frau weniger Aufwand mit dem Thema hat und in Ruhe schlafen kann. Fütterung nach Plan, sofort wieder stundenlange "Freiheit" für Mamas kinderlose Freizeitaktivitäten, und dann noch ein paar "supercooole" meine-Brust-gehört-meinem-Mann-Sprüche oben drauf, und schon ist das gesellschaftstypische Bild da.
Aber für sich selbst kann man einen Unterschied machen. Und aufmerksamen Mitmenschen fällt der Unterschied auch auf. Mal von unverbesserlich dogmatischen Leuten abgesehen, wird es anders wahrgenommen, ob man z.B. nach dem Pekip-Kurs mit Baby und Flasche in der warmen, gemütlichen Runde neben den stillenden Mütter sitzt, auch nur mit einer leicht drübergelegten Decke, und das eigene Baby genauso wie die anderen langsam entspannt in Mamas Arm wegdöst, satt und zufrieden. Oder ob man, schon in Stiefeln und Mantel, dem bis an den Kragen verschnürten Baby im Maxi-Cosi die Flasche in den Mund drückt, während man schon halb im Rausrennen schnell noch die Teilnehmerliste unterschreibt und das klingelnde Handy aus der Tasche fischt. Oder mit Blick auf das schreiende Baby sagt "Die nächste Mahlzeit ist halt erst in 90 Minuten dran" (ok, es gibt auch Stillmütter, die sowas machen...).
Natürlich kann man sagen "Egal was ich mache, das geht die anderen nichts an und sie haben sich gefälligst keine Meinung dazu zu bilden". Nur ist das leider unrealistisch. Und es ist auch nicht die Haltung, die einen mit anderen ins Gespräch bringt - wo es aber doch gerade Gespräche sind, die vermeintlich harte Fronten zwischen verschiedenen mütterlichen Verhaltensweisen rund ums Baby aufweichen können, und die Erfahrungsberichte weitertragen, die engstirnige Vorurteile aufweichen lassen können.

wow..

das ist echt ein vollgepacktes vorurteilsposting

das ist schade das das Fläschen so verurteilt ist
aber es srimmt kommt viel durch die Medien

zum Glück kenne ich es anders..
ich kenne Flaschenkinder die ihre Mama rund um die Uhr bei sich hatten, die nicht frühzeitig in die Kinderkrippe mußten
die alles bekamen, nur eben statt Muttermilch Flaschennahrung..

liebe Grüße Helga (mit 11 Sternchen im Herzen)

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ihr ward da, habt Spuren hinterlassen und musstet wieder gehen, und ich vermisse euch so sehr


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hobbes_tiggar
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von hobbes_tiggar »

Zum Thema perfekt sein,
Frau sein..

eine Frau ist geboren um Kinder zu gebären und sie natürlich zu ernähren..
all das klingt so wunderschön und stimmig..

aber es gibt ebend auch die andere Seite..
ich kann keine Kinder austragen..

und ich weiß wie die Menschen damit umgehen..
als erstes wird genau hier auch nach der Schuld gesucht..
wenn alles durch ist, dann ist man zu verkrampft..

schön wäre es wenn man es einfach mal nur verstehen könnte
und ein bischen mitfühlen

also lieber feuerdrache..
laß dich nicht verunsichern laß dich nicht entmutigen..
du machst genau das richtige aus der Situation

und versuche nichtmehr zu traurig und verletzlich zu sein..

liebe Grüße Helga (mit 11 Sternchen im Herzen)

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Maja
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Re: Was mich immer wieder verletzt...

Beitrag von Maja »

hobbes_tiggar hat geschrieben:

zum Glück kenne ich es anders..
ich kenne Flaschenkinder die ihre Mama rund um die Uhr bei sich hatten, die nicht frühzeitig in die Kinderkrippe mußten
die alles bekamen, nur eben statt Muttermilch Flaschennahrung..
Ja, das meine ich, das gibt es eben auch, und vermutlich gar nicht mal so selten. Aber die öffentliche Meinung wird eben mehr durch andere Verhaltensweisen rund um die Flasche geprägt. Darüber kann man als zur Flasche "gezwungene" Mutter durchaus traurig und enttäuscht sein (das sind manche Langzeitstillmütter auch über das dumme Zeug, was ihnen an den Kopf geworfen wird, wenn sie ihr Kindergartenkind stillen), aber wahrscheinlich tut man sich selbst einen größeren Gefallen, einigermaßen offensiv mit dem Thema umzugehen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Natürlich gibt es verbohrte Leute die eine einmal gefasste Meinung nie mehr zurücknehmen. Aber es gibt auch viele Menschen, die sich durchaus für ihre Mitmenschen und deren Erfahrungen und Erlebnisse interessieren. Und die, wenn sie mal eine "andere" Art des Flaschegebens erlebt haben und die Hintergründe kennen, einen ganz anderen Blick auf dieses Thema bekommen und zukünftig anders darüber denken.
2004/2006/2014
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